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Red Dead Redemption 2 für PC - Was technisch im Vergleich zu den Konsolen möglich ist

Red Dead Redemption 2 setzt auf den Konsolen technisch neue Maßstäbe. Wir klären, warum das der Fall ist - und wo eine mögliche PC-Version noch besser sein könnte.

von Nils Raettig,
02.11.2018 14:48 Uhr

Red Dead Redemption 2 - So gut könnte die PC-Version sein 13:37 Red Dead Redemption 2 - So gut könnte die PC-Version sein

Update: Für alle, die Bewegtbilder einem Artikel vorziehen schildert Nils seine Erkenntnisse zu einer möglichen PC-Version von Red Dead Redemption 2 jetzt auch in einem Video-Talk mit Michi.

Offiziell hat Rockstar bislang keine PC-Version von Red Dead Redemption 2 angekündigt. Auch wenn sich die Hinweise darauf häufen, kann man es deshalb als müßig empfinden, zum jetzigen Zeitpunkt über eine mögliche PC-Version zu spekulieren. Andererseits beeindruckt der Open-World-Titel auf den Konsolen nicht nur spielerisch, sondern auch technisch - was einen genaueren Blick darauf auch für PC-Spieler sehr interessant macht, gerade in Hinsicht auf die durchaus denkbare Umsetzung für Windows im kommenden Jahr.

GamePro-Testvideo ohne Spoiler zu Red Dead Redemption 2 - Darum vergeben wir eine 96

Die wichtigsten Argumente für und gegen eine PC-Version des Spiels schildern wir im Artikel »Red Dead Redemption 2 - So stehen die Chancen auf eine PC-Version«. An dieser Stelle schauen wir uns stattdessen an, was das Spiel technisch auf den Konsolen so herausragend macht und gehen der Frage nach, in welchen Bereichen RDR2 auf dem PC sogar noch besser sein könnte – und in welchen nicht.

Aktuelle Konsolen ausgereizt

Zu Beginn des Spiels bekommen wir häufig eine eindrucksvolle Schneesimulation zu sehen, die mit ungewohnt realistisch wirkenden Spuren im Schnee überzeugt.Zu Beginn des Spiels bekommen wir häufig eine eindrucksvolle Schneesimulation zu sehen, die mit ungewohnt realistisch wirkenden Spuren im Schnee überzeugt.

Es sind vor allem zwei Faktoren, die die Konsolen-Version von Red Dead Redemption 2 aus unserer Sicht technisch so bemerkenswert machen. Einerseits die in vielen Bereichen wie der Sichtweite, der Beleuchtung, der Wetterdarstellung (hat da jemand »Schnee« gesagt?) oder dem Detailgrad der Welt sehr beeindruckende Optik. Andererseits die Tatsache, dass diese grafische Qualität auf der Xbox One X in nativer 4K-Auflösung mit sehr stabiler Performance (30 fps) geboten wird, während sich die nötigen Abstriche auf den langsameren Konsolen wie der PS4 Slim oder Xbox One S gleichzeitig erstaunlich in Grenzen halten.

Wie die ausführlichen Analysen der Kollegen von Digital Foundry zeigen, können zwar gerade die langsameren Konsolen in anspruchsvollen Szenen und in größeren Stadtgebieten wie Saint Denis die auf allen Plattformen anvisierten 30 fps oft nicht halten. Einen großen Teil der Spielszenen über gelingt ihnen das aber durchaus.

Red Dead Redemption 2 im GamePro-Test: High Noon für Superlative

Die Optik leidet dabei auf der Xbox One S, der PlayStation 4 und der PlayStation 4 Pro primär durch einen Aspekt: die Auflösung. Während die Xbox One S nur vergleichsweise unscharfe 1536x864 Pixel zu bieten hat, kommt die PlayStation 4 immerhin auf 1920x1080 (beziehungsweise Full HD). Die PlayStation 4 Pro setzt laut Digital Foundry wie bereits im Vorfeld spekuliert wurde auf eine native Auflösung von 1920x2160, die auf 4K (3840x2160) hochskaliert wird. Die Xbox One X erreicht zu guter Letzt nativ die angesprochene 4K-Auflösung.

Je mehr Pixel berechnet werden müssen, desto stärker wird auch die Hardware gefordert. Was die unterschiedlichen Auflösungen der Konsolen konkret in Bezug auf die Pixelmenge bedeuten, zeigt die Tabelle unten. Außerdem nennt sie zur groben Orientierung die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Modelle in Teraflops.

Red Dead Redemption 2

native Auflösung

Pixelmenge

Teraflops (FP32)

Xbox One S

1536x864

1.327.104

1,4

PlayStation 4

1920x1080

2.073.600

1,84

PlayStation 4 Pro

1920x2160

4.147.200

4,2

Xbox One X

3840x2160

8.294.400

6

Performance-Überraschung: Xbox One X

Während die Playstation 4 etwa 56 Prozent mehr Pixel berechnen muss als die Xbox One S, verdoppelt sich die Pixelzahl jeweils von der PlayStation 4 zur PlayStation 4 Pro beziehungsweise von der PlayStation 4 Pro zur Xbox One X.

Die Xbox One X muss also 100 Prozent mehr Pixel berechnen als die PlayStation 4 Pro und bietet insgesamt die stabilere Performance, obwohl sie zumindest mit Blick auf die reinen Teraflops »nur« über 43 Prozent mehr Leistung verfügt.

Dabei sind zwar auch Vorteile der Xbox One X zu berücksichtigen, die sich nicht oder nur bedingt in der Angabe der Teraflops widerspiegeln, beispielsweise der etwas höhere Takt und die niedrigeren Latenzen der Achtkern-CPU sowie der größere Speicher (Spielen stehen 9,0 GByte statt 5,5 GByte zur Verfügung) samt höherer Speicherbandbreite. Beeindruckend ist der Auftritt der Xbox One X aber so oder so.

Red Dead Redemption 2 - PS4 gegen PS4 Pro im Grafikvergleich 4:25 Red Dead Redemption 2 - PS4 gegen PS4 Pro im Grafikvergleich

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