Resident Evil 3 streicht im Remake alte Inhalte, aber es gibt Ersatz

Wie für Remakes üblich, verändert auch Resident Evil 3 etwas an den Inhalten des Originals. So wird zum Beispiel Carlos viel wichtiger.

von Mathias Dietrich,
10.01.2020 17:31 Uhr

Carlos Oliveira aus Resident Evil 3 wurde von Umbrella als Spezialist für schwere Waffen angeworben. Carlos Oliveira aus Resident Evil 3 wurde von Umbrella als Spezialist für schwere Waffen angeworben.

Am 3. April soll das Remake von Resident Evil 3 erscheinen. Das wird, wie bereits das Resident Evil 2 Remake, nicht ganz inhaltsgleich mit dem Original sein. Neben dem neuen Design der Charaktere, gibt es auch einige inhaltliche Anpassungen. Hier listen wir euch die Unterschiede auf.

1. Carlos Oliveira

Eine der spannendsten Neuerungen ist zum Beispiel, das in der Neuauflage der Söldner Carlos Oliveira wichtiger wird. Dass er wieder auftritt, allerdings etwas anders aussehen wird als im Original, haben wir breites in unserer Plus-Preview zum Remake von Resi 3 erklärt. Ausgabe 171 des Official Playstation Magazine erklärte jetzt seine neue Rolle in der Neuauflage.

Carlos soll einen größeren Platz in der Geschichte einnehmen und bekommt neue spielbare Levelabschnitte. Damit wird er nicht allein sein: Der Entwickler Capcom deutete bereits an, dass auch weitere Charaktere im Remake wichtiger werden könnten, als sie es im Original waren.

2. Nur ein Ende

Aber nicht alles wird im Remake vergrößert. So setzt das Studio an anderen Stellen auch die Schere an: Unsere Entscheidungsfreiheit soll zum Beispiel stärker eingeschränkt werden, indem der Action-Choice-Mechanismus rausfliegt. Der ermöglichte uns im Original kleinere Entscheidungen im Verlauf des Spiels. Auch auf unterschiedliche Enden müssen wir verzichten. Damit liegt es nicht mehr an uns, ob zum Beispiel Nicholai überleben wird oder nicht.

Doch noch Entscheidungen? Die Action-Choices im Original sahen häufig so aus, dass ihr euch an bestimmten Stellen im Spiel für bestimmte Aktionen entschieden habt. Es ist möglich, dass zwar das Auswahlmenü selbst entfernt wird, kleinere Entscheidungen dafür jedoch organischer in den Spielablauf eingebunden werden. So könntet ihr zum Beispiel einfach selbst entweder den Kampf mit der Nemesis aufnehmen, oder fliehen. Bestätigt ist das allerdings nicht.

3. Kein Mercenaries-Modus mehr

Was »The 4th Survivor« für Resident Evil 2 war, ist »The Mercenaries« für Teil 3. Im Remake müssen wir jedoch auf den actionlastigen Modus verzichten, in dem wir innerhalb von zwei Minuten vom Cable Car zum Save Room im Lagerhaus gelangen mussten.

4. Dafür mit kompetitiven Multiplayer

Vor der Ankündigung des Remakes stellte Capcom Project Resistance vor. Dabei handelt es sich um einen asymmetrischen Mehrspielermodus, in dem ein Spieler Fallen stellt und Monster kontrolliert, während die anderen das Zombie-Mastermind erledigen müssen. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei Project Resistance um die Multiplayer-Komponente des Resident Evil 3 Remakes. Alle Käufer haben also automatisch auch Zugriff auf Resistance.

Eine Veränderung können wir übrigens rückgängig machen: Für Vorbesteller von Resident Evil 3 Remake gibt's ein DLC-Kostümpaket, mit dem ihr Carlos und auch Jill Valentine ihre alten Outfits aus dem Original zurückgeben könnt.

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