RGB-LED voll im Trend - LED-Hersteller profitieren von Gaming-Hardware

Der Trend zu immer mehr Gaming-Hardware mit LEDs ist für die Hersteller der kleinen Dioden ein gutes Geschäft.

von Georg Wieselsberger,
23.01.2019 07:43 Uhr

Thermaltake beleuchtet mit WaterRam RGB sogar Arbeitsspeicher mit Wasserkühlung. (Bildquelle: Thermaltake)Thermaltake beleuchtet mit WaterRam RGB sogar Arbeitsspeicher mit Wasserkühlung. (Bildquelle: Thermaltake)

Für manche PC-Besitzer sollen das Gehäuse, die Maus, die Tastatur und vielleicht sogar die CPU-Kühlung, die Grafikkarte, die SSDs und die RAM-Module unbedingt mit einer anpassbaren RGB-Beleuchtung ausgestattet sein. Auch der Monitor lässt sich mit Hilfe von RGB-Systemen diverser Hersteller (siehe unseren Praxis-Vergleich fürs TFT-Ambilight zum selbst nachrüsten) mit farblich vielseitiger Hintergrundbeleuchtung ausstatten. Diesen Wunsch nach farbigem Licht verwirklichen immer mehr Hardware-Hersteller und benötigen dafür entsprechende Produkte von LED-Herstellern.

Wie Digitimes meldet, helfen bunt beleuchtete SSDs so manchem Hersteller, die Kunden eher zu Upgrades zu bewegen. Inzwischen sind rund 5 Prozent aller Gaming-SSDs bereits mit »dekorativen RGB-LED-Leisten mit dynamischem Farbreichtum« versehen, so die Meldung. Der Hersteller Team Group macht 60 Prozent seines Umsatzes mit Gaming-SSDs und verkauft rund 15 bis 20 Millionen SSDs mit RGB-Beleuchtung pro Monat.

Wer auf ein Abflauen des Trends zu immer mehr RGB-Beleuchtung bei Gaming-Hardware gehofft hat, müssen also vermutlich noch lange warten. Immerhin lassen sich die LEDs meistens auch per Software deaktivieren.

Aber die LED-Hersteller machen auch in einem anderen Gaming-Bereich immer mehr Umsatz. Als Beispiel wird der Monitor Asus ProArt Studio PA32UCX genannt, ein 32-Zoll-Gaming-Monitor, dessen Hintergrundbeleuchtung aus mehr als 10.000 Mini-LEDs besteht und der auf der Consumer Electronic Show 2019 vorgestellt wurde. Die (Mini-)LEDs ersetzen also die klassische Hintergrundbeleuchtung des eingesetzten TFT-Panels.

Mehrere LED-Hersteller haben inzwischen mit der Produktion von Mini-LEDs begonnen und auch Fernseher und Smartphones sollen im Laufe des Jahres damit ausgestattet werden. Die ersten Produkte werden im 2. Halbjahr 2019 erwartet. Trotz des Trends zu OLEDs scheinen also Produkte mit LCD noch lange nicht vor dem Aus zu stehen. Mini-LEDs erlauben zudem eine sehr feine Ansteuerung der Beleuchtung, die auch zu besseren Schwarzwerten bei LC-Bildschirmen führen dürfte.

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