Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 3: Schlechte PC-Portierungen - Umsetzen, sechs!

Resident Evil 4

Shinji Mikami zeigt aktuell mit The Evil Within (zum Test), warum er einer der ganz Großen im Horrorgenre ist. 2005 erfindet der kreative Kopf der Resident Evil-Reihe mit dem vierten Teil die Serie neu und zeigt wie Survival-Horror zu funktionieren hat. Zwei Jahre später bekommt auch der PC den exzellenten Titel spendiert. Das Ergebnis ist aber ein einziges Debakel. Resident Evil 4 (zum Test) sieht wegen fehlender Lichteffekte nicht nur bedeutend schlechter aus als sein Konsolenpendant, es unterstützt auch keine Maus.

Matschige Texturen, unscharfe Schrift und fehlende Lichteffekte sind nur einige der vielen Mankos von Resident Evil 4 auf dem PC. Matschige Texturen, unscharfe Schrift und fehlende Lichteffekte sind nur einige der vielen Mankos von Resident Evil 4 auf dem PC.

Ohne Gamepad bleibt der Titel somit nur etwas für Menschen mit Hang zum Masochismus oder für welche mit Gummifingern. Die fehlenden Effekte liefert Capcom zwar nach, die Mausunterstützung fehlt aber bis heute. Fans patchen diese Option selber hinein.

Und auch die Grafik möbeln Modder mit knackigeren Texturen und neuen Effekten wie Bewegungsunschärfe, gehörig auf. Im Februar 2014 erscheint eine Ultimate HD-Version, die hingegen kaum zu empfehlen ist. Für rund 20 Euro erhält man ein Spiel, das veraltet aussieht und eine furchtbare Maus-Tastatur-Steuerung bietet. Wer das famose Resident Evil 4 unbedingt auf dem PC nachholen will, arbeitet sich also lieber ein wenig in die Modifikationen ein.

Halo 2

Halo 2 ist 2007 das letzte Spiel der Ego-Shooter-Reihe, das PC-Spieler zu Gesicht bekommen. Und an das erinnern wir uns nicht grade gern. Das liegt zum einen daran, dass Halo aufgrund der großen Shooter-Konkurrenz auf dem PC nie den Stellenwert wie auf den Konsolen besitzt. Zum anderen ist insbesondere der zweite Teil eine Bilderbuchportierung, zumindest wenn es um besonders hässliche Bilderbücher geht.

Halo 2 krankt in erster Linie an einer extrem schwachen Grafik und einer sehr schwerfälligen Steuerung. Ersteres ist ein Schuss ins eigene Knie, denn Microsoft veröffentlicht den Shooter exklusiv für Windows Vista und will ursprünglich mit einer besonders hübschen Optik punkten. Dennoch gleichen die matschigen Landschaften denen der drei Jahre zuvor veröffentlichten Konsolenversion wie ein Ei dem anderen. Mods oder größere Patches, die diese Mängel beseitigen existieren nicht. Auf dem PC muss man also mit einer verhunzten Portierung vorlieb nehmen, sofern man Halo 2 nachholen möchte.

Auch im Jahre 2007 sieht Halo 2 schon nicht mehr zeitgemäß aus. Von der großspurig angekündigten HD-Optik ist meilenweit nichts zu sehen. Auch im Jahre 2007 sieht Halo 2 schon nicht mehr zeitgemäß aus. Von der großspurig angekündigten HD-Optik ist meilenweit nichts zu sehen.

Deadly Premonition: The Director's Cut

Kein Spiel der jüngeren Zeit stößt gleichzeitig auf so viel Bewunderung und negative Kritik wie Deadly Premonition. Die einen bemängeln die extrem schwache Technik, den abwechslungsarmen Sound und die furchtbare Bedienung, andere loben das Spiel für seine Andersartigkeit, seine herrlich abgedrehten Charaktere und seine Reminiszenz an die Kultserie Twin Peeks von Regisseur David Lynch. Unter technischen Mängeln leiden auch schon die Konsolenversionen. Die Fehler auf dem PC toppen das niedrige Niveau aber noch einmal.

Wir können es auch nicht glauben! Die PC-Version von Deadly Premonition ist ein einziges Debakel. Wir können es auch nicht glauben! Die PC-Version von Deadly Premonition ist ein einziges Debakel.

Die konsoligen und umständlichen Menüs sowie eine Maus und Tastatur-Steuerung zum Fingerverknoten sind da erst der Anfang. Der angeschlossene Controller bleibt zunächst unnütz, weil das Spiel wegen eines Programmfehlers das Gerät nicht erkennt. Ein absolutes Unding. Erst einen Monat nach Release patcht Entwickler Rising Star Games diesen Fauxpas. Zur allgemeinen grafischen Mittelmäßigkeit gesellt sich eine fest vorgeschriebene, unveränderbare Auflösung von 720p. Außerdem stürzt die Ursprungsversion beim Start in aller Regelmäßigkeit ab.

Hilfe liefern eifrige Fans in Form eines Fixes, der die Auflösung und generelle Stabilität von Deadly Premonition verbessert. Wer ein bisschen in den Ini-Dateien herumpfuscht, hübscht zusätzlich die Schriftzüge ein wenig auf. Ein Gamepad bleibt dennoch Pflicht.

3 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (45)

Kommentare(45)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.