Schluss mit One-Hit-Kills: Starker Nerf für Schildträger in Rainbow Six Siege

Gegen Schildoperatoren anzutreten fanden viele Spieler von Rainbow Six: Siege immer sehr nervig. Mit einer kleinen Änderung will Ubisoft den Frust beheben.

von Mathias Dietrich,
18.07.2019 11:35 Uhr

Der neue Patch auf dem Testserver von Rainbow Six: Siege nimmt sich besonders frustrierender Mechaniken an.Der neue Patch auf dem Testserver von Rainbow Six: Siege nimmt sich besonders frustrierender Mechaniken an.

Auf dem Testserver von Rainbow Six: Siege testet Ubisoft derzeit ein neues Balancing-Update. Das schwächt nicht nur Echo ab, sondern auch die frustrierenden Operatoren mit Schilden. Die können Feinde mit Nahkampfangriffen jetzt nicht mehr töten. Ob die Änderungen in dieser Form auch ihren Weg auf die Live-Server finden werden ist immer unsicher. Es könnten zusätzliche Anpassungen folgen oder Änderungen durch die Tests verworfen werden.

Gegen Schildnutzer wie zum Beispiel Blitz oder Fuze zu spielen war für viele Spieler häufig frustrierend. Immerhin kann man diese nur schwer treffen, solange sie ihr Schild einsetzen. Die Schildträger selbst waren hingegen sehr effektiv, wenn es in den Nahkampf ging.

Diese Balancing-Änderungen werden getestet

  • Das Feuern aus der Hüfte während man einen Schild verwendet ist in Zukunft ungenauer.
  • Nahkampfangriffe mit ballistischen Schilden sind nicht mehr tödlich, sondern verletzen den getroffenen Spieler nur und bringen ihn maximal in seinen Downed-State.
  • Echo: Der Desorientierungseffekt seiner Yokao-Drone wurde von 10 Sekunden auf 7 Sekunden verkürzt.
  • Glaz: Statt 2,5 Sekunden muss sich Glaz nun ganze 6 Sekunden bewegen, eh der Thermaleffekt seines Zielfernrohrs komplett verblasst.
  • Jackal: Kann nur noch vier Mal scannen statt fünf Mal. Feinde werden über einen Zeitraum von 20 Sekunden vier Mal gepingt.
  • Maverick: Der Sound seines Schweißbrenners wurde überarbeitet und sollten einfacher zu hören sein.
  • Nokk: Die Dauer und Refill-Timer ihrer Fähigkeit wurden auf 12 Sekunden erhöht.

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Dieses Update ist die erste Reaktion auf einen kürzlich von Ubisoft veröffentlichten Blogpost, in dem man die größten Kritiken der Community auflistete. Nerfs für Jackal und Echo nimmt der Entwickler zum Beispiel vor, da beide sehr häufige Kandidaten für Bans in Ranked Matches sind. Auch Blitz, ein berüchtigter Schild-Nutzer, wird häufig in den bewerteten Spielen durch das Ban-System verboten.

Erst letzte Woche bannte Ubisoft zudem eine Reihe von Spielern, die den Ingame-Chat missbrauchten. Die brachten mit einem Exploit vorsätzlich Matches zum Absturz. Je nachdem wie häufig diese Spieler den Exploit verwendeten, werden sie unterschiedlich lange gebannt.

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