Second Life - Hat auch heute noch 600.000 aktive Spieler

In den vergangenen Jahren ist Second Life immer mehr in Vergessenheit geraten. Trotzdem besitzt die Lebenssimulation noch immer rund 600.000 regelmäßige Spieler.

von Robin Rüther,
21.11.2017 18:19 Uhr

Second Life hat noch immer 600.000 aktive Spieler.Second Life hat noch immer 600.000 aktive Spieler.

Als Second Life 2003 erschien, wurde es von mehreren Seiten als Zukunft des Internets bezeichnet. 14 Jahre später sieht diese Zukunft etwas anders aus. Und Second Life ist für viele längst in Vergessenheit geraten. Doch wie The Atlantic berichtet, ist der Titel noch längst nicht tot. So gebe es nach wie vor rund 600.000 Spieler, die die Lebenssimulation regelmäßig spielen.

Hier muss man allerdings relativieren: Zwar ist die Rede von 600.000 aktiven Spielern, wie regelmäßig diese jedoch spielen - ob täglich oder etwa nur einmal im Monat - ist nicht bekannt. Es handelt es sich hier lediglich um die Angabe aktiver Accounts.

2007 erreichte Second Life das erste Mal eine Spielerzahl von einer Million monatlicher Spieler, was laut The Atlantic der Höhepunkt gewesen sei. Anschließend seien die Zahlen auf rund 800.000 gesunken.

Der Vergleich zur MMO-Konkurrenz

Im Vergleich zu den Spielerzahlen in anderen MMOs muss sich Second Life nicht verstecken: Black Desert Online kommt laut Steamcharts im Schnitt auf rund 10.000 Spieler täglich. The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited kommt nach gleicher Quelle durchschnittlich auf rund 7.900 Spieler am Tag.

Absoluter Spitzenreiter auf Steam ist zurzeit übrigens Playerunknown's Battlegrounds. Der Shooter hat sich seit Wochen an der Spitze der Steamcharts festgeklammert und kommt laut Steamcharts zurzeit täglich auf durchschnittlich rund 1.265.000 Spieler.

Bei Second Life handelt es sich um eine virtuelle Welt, in der Spieler das Leben eines Avatars simulieren können. Im Spiel können sich verschiedene Avatare treffen und dabei etwa austauschen, an Aktivitäten teilnehmen oder Handel führen. Für den letzten Punkt existiert mit dem sogenannten Linden Dollar eine eigene virtuelle Währung, die auch in Echtgeld eingetauscht werden kann. Zum Verkauf können User selbsterstellte Produkte und Gegenstände als virtuelles Eigentum anbieten.

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