Shadowverse - Der Hearthstone-Konkurrent aus Fernost

Digitale Sammelkartenspiele gibt’s zuhauf, da muss man sich schon was einfallen lassen, um aufzufallen – Shadowverse versucht’s Story-Helden und Anime-Look.

von Sponsored Story ,
30.03.2018 10:00 Uhr

Shadowverse bietet neben Anime-Optik auch spielerisch einige Abwechslung vom Genre-König Hearthstone, beispielsweise mit neuen Kartenmechaniken.Shadowverse bietet neben Anime-Optik auch spielerisch einige Abwechslung vom Genre-König Hearthstone, beispielsweise mit neuen Kartenmechaniken.

Spätestens seit sich Hearthstone zu einem globalen Phänomen entwickelt hat, sind digitale Kartensammelspiele nicht mehr aus dem Gaming-Universum wegzudenken. Spiele wie The Elder Scrolls Legends oder Gwent: The Witcher Card Game versuchen seitdem, dem Blizzard-Spiel mit eigenen Ansätzen nachzueifern.

Seit knapp zwei Jahren ist zudem das in Japan extrem populäre Shadowverse auf dem Markt und mehr als 16 Millionen Downloads des kostenlosen PC-Spiels belegen, dass die TCG-Community auch in Fernost äußerst präsent ist. Jetzt soll Shadowverse, dessen Entwickler Cygames sich maßgeblich von Spielen wie Magic: The Gathering inspirieren ließ, noch stärker im Westen Fuß fassen.

Das Besondere: Der Titel ist zusätzlich auf mobilen Plattformen für Android und iOS verfügbar und die Spielstände lassen sich mit mit der PC-Version synchronisieren. So haben PC-Gamer ihr Spiel selbst dann griffbereit, wenn sie mal unterwegs sind.

Helden & Karten: Shadowverse auf Steam

Was ist Shadowverse?

Shadowverse enthält sowohl Single- als auch Multiplayer-Modi. Die märchenhafte Einzelspieler-Kampagne wird aus verschiedenen, miteinander zusammenhängenden Perspektiven erzählt. Das heißt jede der acht Heldenfiguren besitzt eine eigene kostenlos spielbare Handlung. Dennoch fließen alle Erzählstränge letztlich zusammen. Optisch bietet das stark asiatisch geprägte Spiel ein Mix aus Fantasy- und Anime-Look, der im Stil von Visual Novels inszeniert und mit (englischen Sprechern) vertont wurde.

Die Story wird aus der Sicht von acht Heldenfiguren erzählt.Die Story wird aus der Sicht von acht Heldenfiguren erzählt.

Einsteiger, die etwa schon Titel wie Hearthstone gespielt haben, werden sich spielerisch schnell zurechtfinden, aber die größere taktische Tiefe wertschätzen. Auch Shadowverse setzt auf den rundenbasierten Schlagabtausch, bei dem jeder Spieler zugweise Karten ausspielt, um das gegnerische Blatt vom Tisch zu bekommen und schlussendlich den Helden auszuschalten.

Bei der Gestaltung der Decks stehen derzeit mehr als 800 Karten zur Verfügung. Aufgeteilt in acht Klassen werden sie jeweils von einem Anführer repräsentiert. Von diesen acht unterschiedlichen Heldenfiguren hängt denn auch die Bestückung der Decks ab, mit denen ihr in die Taktik-Gefechte zieht.

Abhängig von der Wahl der Heldenfiguren sind auch die Basis-Kartendecks.Abhängig von der Wahl der Heldenfiguren sind auch die Basis-Kartendecks.

Mehr Meta-Möglichkeiten

Im Vergleich zu Hearthstone bietet Shadowverse im Mehrspielermodus ein durchaus abwechslungsreicheres Meta-Game, weil man nicht ständig auf die gleichen Karten-Decks trifft und diese zudem im Spiel flexibler sind. Karten-Effekte spielen dabei eine sehr große Rolle und können das Gleichgewicht während einer Spiel-Runde schnell kippen. Ein wesentliches und zentrales Gameplay-Element ist die Karten-Entwicklung.

Mechaniken Die Karten-Entwicklung ist das zentrale Spiel-Element und Alleinstellungsmerkmal von Shadowverse.

Entwicklung Die Entwicklung erlaubt, bestimmte Karten inmitten einer laufenden Partie kräftig auf-zumotzen.

Neue Fähigkeiten Entwickelte Karten können ihren Zug sofort ausführen.

Sie erlaubt auch innerhalb eines Matches, die Strategie zu ändern, indem spezielle Karten via "Entwicklung" einen substanziellen Attribut-Boost erhalten. Manche Entwicklungen werden sogar mit frischen Karten belohnt.

Mit den zahlenmäßig limitierten Entwicklungen reagieren Spieler trotz eines festgelegten Decks im Laufe einer Partie auf den Spielablauf und den Gegner und haben darüber hinaus noch den Vorteil, dass entwickelte Karten sofort einen Spielzug ausführen dürfen. Auf diese Weise entdeckt ihr immer neue Decks und mächtige Karten-Kombos; die fünf bis zehn Minuten langen Partien besitzen eine hohe Dynamik und das Spiel ist weniger statisch als Hearthstone.

Neue Inhalte im Anmarsch!

Ende März kommt die achte Expansion "Dawnbreak Nightedge" heraus. Thematisch treffen in dem achten Kartenset für Shadowverse Licht und Schatten aufeinander und bringen 114 neue Karten ins Spiel. In Anlehnung an den Gegensatz von Licht und Schatten wird es neue Karten für alle Decks geben, die mit dem brandneuen Feature "Auswählen" ausgestattet sind.

Die neue Expansion erlaubt, zwischen verschiedenen Effekten einer Karte zu wählen.Die neue Expansion erlaubt, zwischen verschiedenen Effekten einer Karte zu wählen.

Die neue Funktion wird es Spielern erlauben, sich für eine von zwei verschiedenen Fähigkeiten der Karten zu entscheiden, und so den Gefolgsmann wählen, der zur Situation passt oder dem persönlichen Spielstil entspricht.

Auf diese Weise erhaltet ihr noch mehr strategische Möglichkeiten und Spieltiefe geboten. Zur Erweiterung gehört auch eine legendäre Karte, die jeder Spieler geschenkt bekommt, gleiches gilt für zwei weitere Karten mit frei zugänglichen Anführer-Skins.

Spielerfreundlicher E-Sport

Überhaupt hat sich Shadowverse schnell den Ruf erarbeitet, eines der spielerfreundlichsten Free-to-Play-Games zu sein, weil regelmäßig viele Belohnungen kostenlos ausgeschüttet werden. Vorgefertigte Decks mit begehrten Karten sind bereits früh für jeden Spieler verfügbar. So wird die Basis für eine große Community und damit spannenden E-Sport geschaffen, auf den Shadowverse immense Hoffnungen setzt.

Shadowverse beschenkt seine Spieler oft mit kostenlosen Inhalten.Shadowverse beschenkt seine Spieler oft mit kostenlosen Inhalten.

Der Mehrspieler-Modus bietet Echtzeitkämpfe im PvP mit dem Ziel, Großmeister zu werden. Der E-Sport spielt dabei eine zentrale Rolle für Entwickler Cygames - in Japan gab es bis dato zahlreiche E-Sport-Veranstaltungen in kleinem und großem Rahmen, zum Beispiel die JCG Shadowverse Open.

Diese Initiative wird schon bald deutlich nach oben geschraubt, denn Cygames richtet 2018 erstmals den World Grand Prix aus, bei dem der Gewinner eine Million Dollar mit nach Hause nimmt. Um eine Chance auf den Preis zu haben, müssen sich Bewerber bei einem der drei "Contender Cups" (Nord- und Südamerika, Europa, Süd-Asien) durchsetzen, die Mitte September ausgetragen werden. Die Top-Spieler dieser Wettbewerbe kämpfen anschließend in Los Angeles und Singapur um ein Ticket für das große Finale.

Über unterschiedliche Contenders Cups qualifizieren sich Spieler für den World Grand Prix mit einer Million Dollar Preisgeld für den Sieger.Über unterschiedliche Contenders Cups qualifizieren sich Spieler für den World Grand Prix mit einer Million Dollar Preisgeld für den Sieger.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich für die Contender Cups zu qualifizieren. Cygames hat dafür den Shadowverse World Curcuit ins Leben gerufen - das sind drei mit je 10.000 Dollar Preis-Pool ausgestattete offene Offline-Turniere.

Wer die Turniere in seiner Region gewinnt, wird zu den Contender Cups eingeladen. Daneben gibt es noch in Nord- und Südamerika sowie Europa Frühlings- und Sommer-Turniere, bei denen zusätzliche Slots für den Contender Cup ausgelobt werden. Weitere Plätze gehen an Spieler mit den höchsten Liga-Rankings zum Zeitpunkt des Wettbewerbs. Im September wird schließlich ein letzter Platz pro Region in Wildcard-Turnieren ausgespielt.

Insgesamt stehen also 20 Slots für die Contenders Cups zur Verfügung. Die sieben besten Teilnehmer qualifizieren sich am Ende für das große Finale in Tokio, wo der Sieger als frischgebackener Millionär nach Hause fliegt.


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