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Seite 4: Sieh mal wer da lebt

Gut und Böse

2006 soll Black 2006 soll Black

Fortschrittlicher ging Peter Molyneux in Black & White vor. Molyneux, der 1989 mit der Gott-Simulation Populous auf Amiga und PC seinen Ruf als Top-Designer gegründet hatte, versetzte den Spieler in die Rolle eines überirdischen Wesens, das über eine körperlose Hand ins Leben von Inselbewohnern eingreift. Hauptverbündeter auf Erden war dabei eine überdimensionale Kreatur, vom Affen bis zum Löwen, die sich - wieder einmal - frei nach dem Tamagotchi-Prinzip manipulieren ließ. Bemerkenswert in Black & White ist dabei noch heute die Lernfähigkeit der Kreaturen. Verhält sich Ihr Tier anfangs wie ein kleines Kind, tapst durch die Welt und nagt an verschiedenen Gegenständen, lernt es durch Beobachten neue Aktionen und durch Ihre Streicheleinheiten oder Schläge, was erwünscht ist oder nicht. Darf man Menschen essen? Wenn Sie erste Versuche mit Backpfeifen quittieren, wird sich Ihr Wesen nie mehr an den kleinen Männchen vergreifen, kraulen Sie dagegen den Bauch, mampft es mit Lust weiter. Und verändert sein Aussehen entsprechend: Gute Tiere werden Lichtgestalten, bösen wachen Mörderkrallen und aschfahles Fell. Ausgewachsene Monster schauen sich nicht nur Zaubersprüche und Taktiken beim Spieler ab, sondern wenden ihre Fähigkeiten selbstständig sinnvoll an, um etwa die Zitadelle gegnerischer Götter anzugreifen. In der Praxis waren die Strategieelemente und Levelaufgaben nervenzehrend; Spieler begnügten sich mit dem Hätscheln ihrer Kreatur. Das war auch deswegen so dankbar, weil die hoch detaillierte Grafik glaubwürdige Rückmeldungen erlaubte: Sie sahen am Grinsen, Greinen oder Grübeln Ihres Tieres sofort, was es gerade beschäftigte. Auf dem Weg hin zur Illusion künstlichen Lebens war das ein neuer, wichtiger Schritt. Derzeit arbeiten Molyneux bei Lionhead an Black & White 2, das Anfang 2006 auf den Markt kommen soll. & White 2 lernende Kreaturen und Strategiespiel verbinden.

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Sprache: Deutsch

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