Sinkende Umsätze mit Windows - Microsoft gibt Intel die Schuld

Die Umsätze mit Windows 10, vor allem OEM-Versionen, sind 2018 deutlich zurückgegangen. Schuld daran trägt Microsoft zufolge Intel, die mit der Produktion neuer CPUs nicht hinterherkommen.

von Sara Petzold,
01.02.2019 20:07 Uhr

Trotz guter Quartalszahlen beklagt Microsoft Umsatzeinbrüche bei Windows-Lizenzen.Trotz guter Quartalszahlen beklagt Microsoft Umsatzeinbrüche bei Windows-Lizenzen.

Microsoft ist unzufrieden: Im letzten Quartal musste der Konzern einen Umsatzrückgang von fünf Prozent bei der Lizenzierung von Windows-OEM-Versionen verkraften. Den Löwenanteil daran macht Windows 10 Home aus, dessen Umsatz um elf Prozent einbrach. Dabei geht Microsoft davon aus, dass auch das laufende Quartal keine Besserung bringt. Die Schuld daran trägt den Redmondern zufolge Intel.

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Denn wie TheInquirer berichtet, glaubt Microsoft, dass der Mangel an CPUs dafür verantwortlich ist, dass weniger Hersteller Windows auf Komplett-PCs und Notebooks installieren und entsprechend lizenzieren. Intel hatte zuletzt immer wieder mit Lieferschwierigkeiten und Produktionsengpässen zu kämpfen und musste mehrfach die Produktion neuer Chips im 10nm-Verfahren hinauszögern. Die Folge: Für Microsoft markierten die Umsätze mit OEM-Lizenzen während des abgelaufenen Quartals das schlechteste Ergebnis der vergangenen zwei Jahre.

Trotzdem konnte Microsoft im vergangenen Quartal satte Gewinne einfahren und den Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 32,5 Milliarden US-Dollar steigern. Die Hauptverantwortung dafür trägt ein brummendes Cloud-Geschäft: In einer Pressemitteilung erklärte Amy Hood, Executive Vice President bei Microsoft, der Umsatz mit kommerziellen Office-Produkten und Cloud-Diensten sei um elf Prozent gestiegen. Der Gesamtumsatz im Business-Bereich stieg dadurch um 13 Prozent auf 10,1 Milliarden US-Dollar.

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Insgesamt erwartet Microsoft für das bevorstehende Quartal allerdings weiterhin »kontinuierliche Markt-Auswirkungen«. Im Webcast zum Quartalsbericht erklärte Amy Hood, man gehe davon aus, dass die andauernde Unterversorgung mit CPU-Chips das Umsatzwachstum behindern und auch im Markt für Office-Produkte eine Rolle spielen könnte.

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