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Seite 3: So entsteht ein PC-Spiel

Was will der Markt?

Hauptsache, man versteht sich! Von links: Carsten Fichtelmann von Dtp sowie die Moment of Silence-Designer Schachte und Ganteföhr (Danke für das Bild an AdventHauptsache, man versteht sich! Von links: Carsten Fichtelmann von Dtp sowie die Moment of Silence-Designer Schachte und Ganteföhr (Danke für das Bild an Advent

Zu Projektbeginn prüft der Producer das Spiel gründlich. Ingo Mohr umreißt die Fragestellung: »Was müssen wir ändern, damit das Programm markttauglich wird und sich gut verkauft?« Um ein möglichst gutes Spiel zu entwickeln, setzen Producer kreative Akzente. Beim Echtzeit-Titel Arena Wars etwa bestand Mohr darauf, dass Spieler ihr Gesicht via Webcam in Partien einblenden können - eine Neuerung, die Arena Wars von typischer Echtzeit-Dutzendware abhebt. »Ein Producer muss ein Auge für solche Details haben«, erklärt Mohr, »denn die machen den Unterschied zwischen guten und sehr guten Spielen aus.« Damit er Innovationen entwickeln kann, sollte der Projektleiter laut Achim Heidelauf »spielen, spielen, spielen«; wer keine ähnlichen Programme kennt, kann auch keine frischen Ideen ins Genre einbringen. ure-Treff.de).

Der Producer muss nicht nur Fachkenntnis aufweisen, sondern auch soziale Kompetenz. »Man muss gut mit Menschen umgehen können«, sagt Achim Heidelauf, Ingo Mohr bestätigt: »Producing hat viel mit Psychologie zu tun. Ich muss zweifelnde Entwickler motivieren oder Designer bremsen, wenn sie zu enthusiastisch sind. Einige Programmierer habe ich schon regelrecht in den Urlaub geprügelt, weil sie sich von ihrem Projekt nicht losreißen konnten und sich krank gearbeitet haben - klar, die Entwickler stecken viel Herzblut in ihr Spiel. Manchmal fühle ich mich wie ein Familienvater, der auf seine Kinder aufpasst.«

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