SpaceX Starman - Tesla-Roadster im All verfolgen

Der Tesla Roadster, der beim Test der Rakete Falcon Heavy von SpaceX ins All geschossen wurde, kann auf einer Webseite auf dem Weg zum Mars verfolgt werden.

von Georg Wieselsberger,
19.02.2018 09:55 Uhr

Whereisroadster.com verfoglt den SpaceX-Starman im Tesla Roadster. (Bildquelle: SpaceX)Whereisroadster.com verfoglt den SpaceX-Starman im Tesla Roadster. (Bildquelle: SpaceX)

Elon Musk hatte angekündigt, als Testfracht der Rakete Falcon Heavy von SpaceX einen Tesla Roadster zu verwenden und er hat Wort gehalten. Im Sitz des Fahrzeugs befindet sich eine Astronauten-Schaufensterpuppe, die auf den Namen Starman getauft wurde.

Der Tesla ist nun auf dem Weg durch das Sonnensystem in einem elliptischen Orbit, liefert aber selbst im Gegensatz zu den ersten Minuten nach dem Start keine Aufnahmen mehr. Doch Daten des JPL Horizons On-Line Ephemeris System dienen Ben Person, einem Ingenieur aus der Raumfahrtindustrie der auch ein Fan von SpaceX ist, als Grundlage für eine Webseite, die Starman auf seinem Weg durch das All verfolgt.

Position, Daten, Meilensteine

Die Webseite Where is Roadster zeigt beispielsweise die aktuelle Position, die Geschwindigkeit und auch die Bewegung im Bezug zu Planeten wie Erde oder Mars an. In einer Liste sind auch die erreichten und künftigen Meilensteine der Reise von Starman aufgeführt.

Dem Mars kommt das Fahrzeug - wenn man es noch so nennen kann - beispielsweise das erste Mal am 9. Juni 2018 nahe, dann am 17. September 2019 und besonders nah am 7. Oktober 2020 mit einer Distanz von nur noch 0,049 Astronomischen Einheiten - aber auch das sind noch immer rund 7,3 Millionen Kilometer. Eine Animation auf der Webseite zeigt den vorberechneten Kurs und die Planeten im Sonnensystem an.

Elon Musk wies auf die Webseite hin

Obwohl es sich um private Webseite handelt, die weder Verbindungen mit Tesla oder SpaceX hat, hat inzwischen auch Elon Musk bei Twitter darauf aufmerksam gemacht und erklärt, dort könne man sehen, wo der Roadster gerade »parkt«. Doch auch ohne diese »Werbung« hatte die Webseite schon am ersten Tag mehr als 25.000 Besucher. Für Ben Person war das die Bestätigung, dass sich neben ihm auch viele andere für das Projekt interessieren.


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