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Spiele-Ratgeber für Eltern: Was soll mein Kind spielen?

Diese Spiele könnt ihr mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 15 Jahren spielen.

von Natalie Schermann,
16.12.2019 08:00 Uhr

Für viele Eltern ist das USK-Zeichen der einzige Anhaltspunkt, wenn es um die Entscheidung geht, welches Spiel bei den Kindern unter dem Weihnachtsbaum landet. Doch viele vergessen dabei, dass die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle nur entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte aus der Sicht des Jugendschutzes bewertet. Dazu gehört etwa die Darstellung von Gewalt, sexuellen Handlungen oder Blut und Leichen.

Diese Aspekte werden von der USK allerdings nicht mitbewertet:

  • Ist das Spielprinzip von Anno 1800 und Stellaris (beide USK 6) nicht zu komplex für Kinder?
  • Wie sieht es mit Mikrotransaktionen und Online-Modus im Spiel aus?
  • Ist das Spieltempo für 4-Jährige geeignet?
  • Kann ein Kind ein bestimmtes Spiel spielen, wenn es noch keinerlei Medienerfahrung hat?
  • Werden trotz niedlicher Grafik ernste Themen angesprochen, die Kinder verstören könnten?

Wir haben eine Liste mit Spieleempfehlungen für unterschiedliche Altersstufen zusammengestellt, die ihr mit euren Kindern, jüngeren Geschwistern oder Nichten und Neffen spielen könnt.

Zu beachten ist, dass die Liste nur der groben Orientierung dienen soll. Denn »jedes Kind ist anders«, erklären die Medienpädagogen Franz Philipp Dubberke und Dr. Iren Schulz. In einem Interview geben sie Tipps, wie Eltern ihren Kindern den richtigen Umgang mit dem Medium Videospiel beibringen können.

Die Spieleliste richtet sich nach den Grundsätzen der USK und den pädagogischen Empfehlungen verschiedener Informationsplattformen für Eltern, die für die Recherche zu Rate gezogen wurden.

Worauf muss ich bei Spielen für Kinder achten?

  • Altersgruppe 0 bis 3
    Laut Medienpädagogen ist es ratsam, dass Kinder in dieser Altersgruppe noch keinen Kontakt zu digitalen Medien haben. In den ersten Lebensjahren entwickelt sich das Gehirn der Kinder. Digitale Medien könnten dabei ihre Aufnahme- und Verarbeitungsfähigkeiten überfordern und unter Umständen eine gesunde Entwicklung beeinträchtigen.
  • Altersgruppe 4 bis 5
    Spiele für die Altersgruppe 4 bis 5 Jahre sollten ruhig und entspannt sein und die Kinder nicht stressen oder überfordern. Kleine Kinder entdecken die Welt mit ihren Händen. Daher sind Tablets für den Anfang besser geeignet als ein PC oder Konsolen, da Kinder die Spiele »anfassen« können und somit nicht von der Steuerung überfordert werden. Eltern sollten die Medienzeiten ihrer Kinder gering halten und digitale Spiele mit ihnen zusammen entdecken.
    Hier geht es zu den Spielen für 4 bis 5-Jährige
  • Altersgruppe 6 bis 11
    Spiele für die Altersgruppe 6 bis 11 Jahre dürfen schon ein wenig wettkampfbetonter und spannender ausfallen. Dazu gehören auch eine höhere Spielgeschwindigkeit und eine steigende Komplexität. In diesem Alter sind Kinder schon mehr in der Lage, zwischen der fiktiven Spielwelt und der Realität zu unterscheiden, und können die Inhalte so besser einschätzen.
    Hier geht es zu den Spielen für 6 bis 11-Jährige
  • Altersgruppe 12 bis 15
    Die Spiele für die Altersgruppe der 12 bis 15-Jährigen sind schon deutlich kampfbetonter. Häufig sind sie von einer historischen, futuristischen oder mystischen Handlung gerahmt, sodass sich die Spieler genügend von den Geschehnissen distanzieren können. Aber auch Themen wie Gewalt oder Sex können im Zusammenhang mit Problemen des Erwachsenwerdens angesprochen werden. Das sollte den Jugendlichen zwar eine Herausforderung bieten und zum Nachdenken anregen, sie aber nicht überfordern oder gar verstören.
    Hier geht es zu den Spielen für 12 bis 15-Jährige
  • Altersgruppe 16 bis 17
    Spiele für diese Altersgruppe stellen Kampf- und Gewalthandlungen schon stärker in den Vordergrund, wobei diese aber stets von einer Story gerahmt sind. Die Spannung hält länger an und Spieler stehen unter einem höheren Handlungsdruck. Spieler bringen in diesem Alter allerdings schon deutlich mehr Medienerfahrung mit, können das Geschehen richtig einordnen, ohne davon überfordert oder geschädigt zu werden.
  • Spiele ab 18
    Spiele für Erwachsene thematisieren überwiegend gewalthaltige Handlungen und erzeugen eine düstere und bedrohliche Atmosphäre. Diese Spiele können auch eine bestimmte Weltsicht oder Moralvorstellungen vertreten, die von Kindern und Jugendlichen noch nicht eingestuft werden können. Das Setting in diesen Spielen hat häufig starke Ähnlichkeiten zu der realen Welt, was jüngeren Spielern die Distanzierung erschwert. Diese Inhalte werden daher als »jugendgefährdend« eingestuft und haben in den Händen von Minderjährigen nichts verloren.
    Diese Inhalte haben in Kinderhänden nichts verloren

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