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Auf geht's

Spiele und Hardware von damals - Klassiker von 2000 bis 2002

Die Jahre 2000 bis 2002 hatten jede Menge großartiger Spiele von No One Lives Forever bis zu Jedi Knight 2: Jedi Outcast zu bieten, und die 3D Grafik nahm ihre modernen Grundzüge an.

von Mark Geiger,
02.03.2018 14:21 Uhr

Jedi Knight 2: Jedi Outcast gehört zu den optischen und spielerischen Highlights der frühen 2000er Jahre.Jedi Knight 2: Jedi Outcast gehört zu den optischen und spielerischen Highlights der frühen 2000er Jahre.

Unsere Reise durch die Geschichte der Computerspiele und Hardware geht weiter, diesmal betrachten wir die Jahre 2000 bis 2002. Welche Titel sind uns angenehm in Erinnerung geblieben – und haben uns auch technisch besonders beeindruckt? Wie immer gilt: Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nutzt also gerne die Kommentarfunktion, um auf technische und spielerische Meilensteine aufmerksam zu machen, die euch damals besonders beeindruckt haben.

Das neue Jahrtausend machte von Beginn an klar: Die 3D-Grafik marschiert voran. Vorbei die Zeiten der zweidimensionale Welten oder der Schummelvariante, sogenannter »2,5D-Welten«, deren Umgebung dreidimensional modelliert ist, aber deren Figuren und Objekte nur zweidimensionale Bitmaps, Sprites, kurz: »Pappaufsteller« waren.

Vorbei auch die Zeiten, als 2D-Spiele vor liebevoll gemalten Objekten und Figuren strotzten – denn frühe 3D-Spiele boten zwar räumliche Umgebungen und Figuren, mussten aber Abstriche bei der optischen Qualität hinnehmen, auch wegen Grenzen durch die Leistungsfähigkeit damaliger Hardware.

Zur Jahrtausendwende stand außerdem der nächste mediale Wechsel an: Die CD-ROM war noch gar nicht so lange in Amt und Würden, doch bekam bereits Konkurrenz. Der Gegner sah ähnlich aus, hörte aber auf den Namen DVD und konnte alles besser.

Hier geht's zu den anderen Teilen unserer Reihe »Spiele und Hardware von damals:

» Teil 1: 1980 bis 1989

» Teil 2: 1990 bis 1994

» Teil 3: 1995 bis 1999

Mehr Schreibgeschwindigkeit, mehr Lesegeschwindigkeit, angeblich mehr Lebensdauer und vor allem viel mehr Speicherplatz: statt rund 700 Megabyte ein Sprung bis hinau zu 4,7 Gigabyte. Noch hielt sich die CD-ROM, aber ihr Ende war absehbar und der Druck stieg stetig.

Zuerst veröffentlichte Sony im Jahr 2000 die Playstation 2, ausgerüstet mit einem CD- und DVD-fähigen Laufwerk, die bis heute erfolgreichste Konsole (rund 155 Millionen verkaufte Einheiten). Nintendo zog nach und brachte 2001 (in Europa 2002) den GameCube auf den Markt, dessen Discs zwar von zwölf Zentimetern Umfang auf acht Zentimeter gestutzt wurden, wodurch nur 1,5 Gigabyte Speicherplatz übrig blieben, aber es waren DVDs, keine CDs.

Innerhalb eines Jahrzehntes vollzog sich so die Entwicklung von der Diskette über die CD-ROM hin zur DVD - drei mediale Wechsel. Ein Lauf mit Siebenmeilenstiefeln, denn zuvor hielt sich die Diskette als Hauptmedium über zehn Jahre im Sattel.

Auch die optische Entwicklung drückte aufs Gas, denn im gleichen Zeitraum gelangen zwei grafische Sprünge: Von der 2D-Grafik zur 2,5D-Welt und weiter zum echten 3D-Spiel. Was heute gerne über die Videospiel und IT-Branche behauptet wird, zeigte sich am Anfang des zweiten Jahrtausends deutlich: Die Halbwertszeit von Technologien und Geräten nahm rasant ab.

Hinweis:

Die in diesem Artikel vorgestellten Spiele sind natürlich sehr alt. Da gleichermaßen alte Inhalte der GameStar wie Videos größtenteils zu unserem Plus-Angebot gehören, lassen sie sich nur mit einem entsprechenden Plus-Account ansehen. Soweit vorhanden haben wir neuere Videos zu den Spielen verlinkt, die sich ohne Plus-Account anschauen lassen, passendes Material ist aber nicht in allen Fällen vorhanden. Wir bitten um euer Verständnis.

Neue Soft- und Hardware

Windows-Historie - Von Windows 1.0 bis Windows 10 ansehen

Zwei wichtige Neuerungen standen Spielern in den Jahren 2000 bis 2002 ins Haus, denn Microsofts Schnittstelle DirectX wurde zweimal stark verbessert. DirectX 7 erschien schon 1999, danach im März 2000 als Version 7.0a und lieferte eine neue Art der Belichtung von Objekten in Videospielen: »Hardware Transform and Lightning« (Hardware T&L).

Was die Technologie konnte, klingt simpel: Sie berücksichtigt die Bewegung eines Objektes im Raum, seine Position und den Winkel zur Lichtquelle. Hardware T&L lagert die Berechnung auf den Grafikchip aus. DirectX 7 war mit dieser Technologie ein wichtiger Schritt weg von der statischen Beleuchtung in Spielen und hin zu der Entlastung der CPUs.

DirectX 8 erschien bald darauf im November 2000 und überlebte bis Mitte 2002 (DirectX 8.2). Die achte Variante verbesserte Hardware T&L und fügte viele Optionen hinzu, um 3D-Spiele räumlicher und Objekte plastischer zu gestalten. Die bekannteste Funktion dürfte Bump Mapping sein, das den Eindruck einer plastischen Oberfläche erzeugt, um beispielsweise einen gepflasterten Weg von einer platten Textur in ein Objekt mit gewissen Höhen und Tiefen zu verwandeln.

Nvidias Markenname »Geforce« kam bereits Anfang dieses Jahrtausends zum Einsatz. Hier ist eine Geforce 3 zu sehen.Nvidias Markenname »Geforce« kam bereits Anfang dieses Jahrtausends zum Einsatz. Hier ist eine Geforce 3 zu sehen.

In Sachen Software gab einen großen Umbruch im Oktober 2001, denn Windows XP startete. Es ist das wohl langlebigste Betriebssystem, das Microsoft bislang entwickelte, wohl auch begünstigt von dem Umstand, dass es sich von der klobigen Oberfläche verabschiedete, die seit Windows 95 herrschte.

XP wurde bunt, leistungsstark - und hatte anfangs viele Kinderkrankheiten. Nachdem diese kuriert waren, ging der steile Aufstieg los. In den Jahren 2000 bis 2002 waren die meisten Spiele aber noch abwärtskompatibel zu Windows 95, Windows 98, Windows ME und Windows 2000 (Windows NT wurde weniger unterstützt).

3D-Spiele waren dabei auf dem Vormarsch, unaufhaltsam und mit schnellen Schritten. Kein Wunder, dass die Unterscheidung zwischen 3D-Beschleuniger und 2D-Karte langsam weg fiel und dass sich bei den Grafikkarten generell einiges getan hat.

Die Modelle der damaligen Zeit hießen Nvidia Geforce 2, Geforce 3 und Geforce 4 oder ATI Radeon 7000 bzw. 8000. Die 7000er begannen im Jahr 2000 mit 167 MHz Takfrequenz sowie der Wahl zwischen 32,0 MByte Videospeicher oder 64,0 MByte. Die 8000er endeten 2002 mit 275 MHz (eine geplante 8500 XT mit 300 MHz erschien nie), sowie der Wahl zwischen 64,0 MByte und 128,0 MByte.

Die Geforce 2 begann im Jahr 2000 mit 175 MHz Takt und 32,0 MByte oder 64,0 MByte Speicher, die Geforce 3 startete 2001 mit ebenfalls 175 MHz Takt, jedoch 64,0 MByte oder 128,0 MByte. Bei der Geforce 4 mit identischen Speichergrößen waren es 2002 250 MHz Takt, wobei sie sogar bis zu 300 MHz erreichen konnte.

Damals hatte AMD den Grafikkartenhersteller ATI noch nicht übernommen. Die hier zu sehenden ATI Radeon 7500 verfügte maximal über 64,0 MByte Videospeicher.Damals hatte AMD den Grafikkartenhersteller ATI noch nicht übernommen. Die hier zu sehenden ATI Radeon 7500 verfügte maximal über 64,0 MByte Videospeicher.

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