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Star Wars: The Old Republic - Onslaught im Test: Zurück zu den Wurzeln

In Onslaught, der neuen Erweiterung von Star Wars: The Old Republic, kämpfen endlich wieder Imperiale gegen Republic. Aber reicht das zum Parade-Addon?

von Gloria H. Manderfeld,
04.11.2019 15:27 Uhr

Star Wars: The Old Republic - Onslaught konzentriert sich wieder auf den Kampf Republik vs. Imperium. Star Wars: The Old Republic - Onslaught konzentriert sich wieder auf den Kampf Republik vs. Imperium.

Endlich ein Update - und was für eines: In der neuesten Erweiterung Onslaught werden lang gehegte Fan-Wünsche für Star Wars: The Old Republic wahr, der Konflikt zwischen der Galaktischen Republik und dem Sith-Imperium wird wieder angeheizt. Die Rückkehr der Jedi-Ritter nach Ossus Ende 2018 leitete diesen neuen Story-Bogen ein und wurde im Frühjahr 2019 durch ein neues Event mit Stellvertretergefechten beider Fraktionen auf Dantooine ergänzt.

Nun gipfeln die Ereignisse in einem ersten, großen Konfliktfall, in dem sich beide Seiten direkt bekämpfen: Auf Corellia steht eine sehr moderne Schiffswerft kurz vor der Vollendung, deren Fertigungstempo der Republik im kommenden Krieg einen entscheidenden Vorteil verschaffen könnte. Die Rache der Sith lässt nicht lange auf sich warten, denn ein solches Mittel zur Massenproduktion von Kampfschiffen könnte alle künftigen Pläne des Imperiums schon im Ansatz vereiteln.

Eine lange Durststrecke

Die letzten vier Jahre waren für The-Old-Republic-Fans ziemlich hart, da seit der Veröffentlichung der Erweiterung Knights of the Fallen Empire im Herbst 2015 immer weniger neue Inhalte ins Spiel kamen. Das Setting einer galaktischen Allianz gegen das übermächtige Zakuul-Imperium unter Imperator Valkorion fand wenig Anklang. Nach Ende der Zakuul-Story durch Knights of the Eternal Throne (2017) und die 2018 folgenden Storyhäppchen um die Zukunft der Allianz war wegen anhaltender Update-Flaute die Enttäuschung groß.

In Onslaught eskaliert der schwelende Konflikt zwischen Imperium und Republik aufs Neue. In Onslaught eskaliert der schwelende Konflikt zwischen Imperium und Republik aufs Neue.

Für die einzige neue Operation seit Jahren wurden die Bosse beispielsweise nur im Monatsabstand veröffentlicht, das Galaktische Kommnando-System (dazu weiter unten mehr) oder neue Daily-Gebiete boten insgesamt kaum echte Spielanreize. .

Was steckt in SW:ToR: Onslaught?

Bei beiden Fraktionen erwartet uns jeweils eine etwa fünfstündige, mit vielen gut vertonten Zwischensequenzen angereicherte Geschichte, deren Hauptereignisse locker aufeinander aufbauen. Entscheidungen verändern zwar einige Details, nicht aber die jeweiligen Enden. Mit dem Ausblick auf eine dunkle Bedrohung fügen die Entwickler auch einen Cliffhanger für neue Updates ein.

Wer ein Gesamtbild der Lage und alle Hintergrundinformationen zu den handelnden Personen haben möchte, sollte auf jeden Fall beide Story-Stränge spielen. Haben wir uns auf Ossus für die Unterstützung der jeweils anderen Fraktion entschieden, können wir sogar zum fiesen Saboteur werden!

Abseits der Story und des Weges zum neuen Maximallevel 75 bieten die grandios gestalteten Welten Onderon und Mek-Sha viel fürs Auge, die Leveldesigner beweisen hier Können beim Erschaffen einzigartiger Spielumgebungen. Gerade die vielen verwinkelten, düsteren Ecken von Mek-Sha und Onderons prächtige Bauten bleiben lange im Gedächtnis.

Beim Kampf gegen Darth Malgus kommen wir nur mit vereinten Kräften voran. Beim Kampf gegen Darth Malgus kommen wir nur mit vereinten Kräften voran.

Neben den Nautolanern als neuer spielbarer Rasse (siehe Kasten) gibt es frisches Futter für Gruppenspieler mit dem Flashpoint »Meridian-Ziel« und der Operation »Die Natur des Fortschritts«. Deren Bossmechaniken setzen gewohnt auf Beweglichkeit sowie Koordination und bieten neue Herausforderungen in mehreren Schwierigkeitsgraden. Auf Onderon und Mek-Sha erhalten wir nach Abschluss der jeweiligen Hauptgeschichte tägliche Quests, Spieler beider Seiten sammeln Onderon-Ruf für neue Dekorationen im schicken Baustil des Planeten.

Einige weitere gravierende spielmechanische Neuerungen behandeln wir noch weiter unten im Text. Auch die Free2Play-Spieler gehen nicht leer aus: Da Onslaught ausschließlich Abonnenten vorbehalten ist, wurden die Erweiterungen Aufstieg des Huttenkartells und Revans Schatten mitsamt den verbundenen Stufenerhöhungen für Gratisspieler verfügbar gemacht.

Raus mit dem Geld, rein mit neuen Boni

Neben der UI und dem Charakterbildschirm gibt es auch ein verbessertes Inventar samt Handwerksmaterialien-Box, auf die alle Charaktere des Vermächtnisses Zugriff haben. Gesammelte Ressourcen landen darin schon nach dem Aufklauben, das spart euch viele Klicks und Inventarplätze.

Star Wars: The Old Republic - SWTOR ist heute ein anderes Spiel 17:38 Star Wars: The Old Republic - SWTOR ist heute ein anderes Spiel

Auch bei der Ausrüstung wurde einiges verändert: Im neuen Taktik-Slot setzen wir taktische Gegenstände ein, mit denen wir die Effekte klassenspezifischer Fähigkeiten verstärken oder dank spezieller Heileffekte unsere Überlebensfähigkeit erhöhen.

Setboni sind künftig nicht mehr auf Modifikationen, sondern auf Kleidungsstücken angebracht; neue Setboni erfordern zwei, vier oder sechs Kleidungsstücke des entsprechenden Sets. Zusätzlich bauen wir wie gehabt Modifikationen ein.

Das erleichtert uns zwar spürbar die Verbesserung unserer Ausrüstung, die Händler für die jeweiligen Kleidungsstücke bitten uns aber auch ordentlich zur Kasse: Viele neue Items kosten minimal eine Million Credits, daneben müssen wir reichlich Tech-Fragmente springen lassen. Glücklicherweise verdienen wir uns diese nebenher bei PvE-Aktivitäten wie wöchentlichen Quests, Flashpoints und Operations, können aber auch gefundene Ausrüstung zu Tech-Fragmenten zerlegen.

Stark, stärker, Verstärker

Viele Ausrüstungsgegenstände haben zusätzlich noch einen Verstärker-Wert: Dieser hat kleinere Boni in mehreren Stärkegraden, die unsere Handwerks-Fähigkeiten effizienter machen, erhöhen unseren Ertrag aus Missionsbelohnungen oder unsere Schadensresistenz gegen Bereichsschaden und so weiter.

Darth Savik verbirgt sich hinter mit Hologrammprojektoren ausgestatteten Droiden. Darth Savik verbirgt sich hinter mit Hologrammprojektoren ausgestatteten Droiden.

Passt uns ein Verstärker-Wert nicht, nutzen wir gegen Credits die Rekalibrierungsfunktion und würfeln zwei mögliche neue Werte aus. Oder wir stecken so lange Geld in die Würfelei, bis wir einen Wert gefunden haben, der uns passt.

An jeder Ecke ist der Versuch der Entwickler erkennbar, die seit Jahren ruinierte Ingame-Wirtschaft durch enormen Geldabfluss wieder auf Kurs zu bringen. Ob das langfristig anstelle einer Überarbeitung des Handwerkssystems mit neuen, nützlichen Gegenständen für alle Levelbereiche funktioniert, lässt sich jedoch jetzt noch nicht absehen.

Neue Verpackung, gleicher Inhalt

Und wie beschäftigt das Spiel uns nach dem Erreichen des Maximallevels? Schon mit der Erweiterung Knights of the Eternal Throne im Herbst 2016 fügten die Entwickler mit dem sogenannten Galaktischen Kommando-System eine Art Tretmühle ins Spiel ein.

Ab der damaligen Maximalstufe 70 verdiente man statt Erfahrungspunkten neue Kommandopunkte und erhielt pro Levelanstieg eine Kiste mit einigen zur Klasse passenden Gegenständen (oder Haustieren, Fahrzeugen und so weiter)., aber belohnend fühlte sich das System durch den Zufallsfaktor beim Auswürfeln des Kisteninhalts nie an. Auch eine Nachbesserung milderte die Auswirkungen nur ab, ohne das eigentliche Problem zu verändern.

Onderon bietet ein atemberaubendes Dschungelpanorama. Onderon bietet ein atemberaubendes Dschungelpanorama.

Mit Onslaught-Release wurden das Kommando-System und alle erreichten Ränge ersatzlos gestrichen, ab Maximallevel 75 kehrt dasselbe Prinzip allerdings mit dem Ruhmsystem ins Spiel zurück. Verglichen mit den ersten Kommandorängen brauchen wir zudem deutlich mehr Ruhm, um eine weitere Stufe aufzusteigen.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt und befürchtet, dass dieses System eine neue Beschäftigungs-Krücke mit Blick auf eine künftige Update-Durststrecke wird. Für eine Weile wird uns der nun aufs Neue tickende Levelzähler eine Art Fortschritt vormachen können. Aber durch eine Neuauflage wird ein nervtötendes, langweiliges System bekanntlich nicht besser.

Hat The Old Republic eine Zukunft?

Insgesamt lassen die vielen Veränderungen im Gesamtspiel trotz des zweifelhaften Ruhmsystems eine neue Hoffnung für The Old Republic aufkeimen. Endlich finden wieder mehr Aspekte als mit einem Flashpoint garnierte, reine Storyfortsetzungen den Weg ins Spiel. Die arg vernachlässigten Gruppenspieler erhalten durch die neuen Setboni, taktischen Items, Tech-Fragmente und Verstärker nun genug Anreize für Flashpoint- und Operation-Besuche. Generell hat sich unsere Kontrolle über unsere Wunschausrüstung deutlich erhöht.

Die Entwickler scheinen wieder einen Plan für die Zukunft zu haben, grundlegende Spielelemente fügen sich sinnvoll zusammen. Künftig bleibt jedoch das Update-Tempo enorm wichtig, damit wir nicht mehr nur einmal pro Dreivierteljahr ein paar Storyhäppchen vorgeworfen bekommen. Dann könnte sich Star Wars: The Old Republic vom vernachlässigten Spiel zu einem MMORPG mit Zukunft entwickeln.

Jedi-Ritterin Tau Adair nervt uns als Gegnerin im Flashpoint mit einer Menge tödlicher Flächeneffekte. Jedi-Ritterin Tau Adair nervt uns als Gegnerin im Flashpoint mit einer Menge tödlicher Flächeneffekte.

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