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Steam Summer Sale - Minispiel schaltet Rabatte frei, leider kaputt

Steam führt mit dem neuesten Summer Sale ein eigenes Minispiel ein, um Angebote freizuschalten - aber die Server brechen zusammen und versperren den Zutritt.

von Maurice Weber,
12.06.2015 14:30 Uhr

So funktioniert das Minispiel im Steam Summer Sale: Die Monster sind in drei Reihen aufgestellt, wir wechseln hin und her und klicken sie tot. So funktioniert das Minispiel im Steam Summer Sale: Die Monster sind in drei Reihen aufgestellt, wir wechseln hin und her und klicken sie tot.

Von der Demokratie zur Beschäftigungstherapie: Valve bläst mal wieder zum Steam Summer Sale, aber diesmal stimmen wir nicht für tägliche Community-Deals ab. Stattdessen sollen wir Sonderangebote im hauseigenen Mini-Browserspiel, dem Monster-Sommerspiel, freischalten. Darin klicken wir ähnlich wie in Clicker Heroes wild auf Pixelmonster, um ihre Lebenspunkte auf null zu watschen - jedenfalls, wenn uns das Spiel mal reinlässt. Aber der Server ist offenbar unter dem Ansturm der Steamuser eingeknickt, die meiste Zeit spuckt das Spiel beim Einloggen einfach eine Fehlermeldung aus. Und wenn wir mal reinkommen, stolpern wir trotzdem immer wieder über Abstürze und Aussetzer.

Trotzdem konnten genug Leute spielen, um die erste Welle von Sonderangeboten bereits fast vollständig freizuschalten. Jeden Tag soll eine neue Liste von Angeboten zur Verfügung stehen. Die sind aber alle an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Es müssen sich etwa genügend Spieler einloggen, genügend Klicks gemacht oder genügend Bossmonster über den Jordan geprügelt werden. Um 19 Uhr gehen dann alle Rabatte online, die im Lauf des Tages freigeschaltet wurden. Unser Fortschritt im Monsterspiel wird zurückgesetzt und ein neuer Satz an Angeboten kann freigespielt werden.

Keine Chance: Das Steam-Monsterspiel hat derzeit vor allem Fehlermeldungen parat. Keine Chance: Das Steam-Monsterspiel hat derzeit vor allem Fehlermeldungen parat.

Dass die Sever nicht ganz mitkommen, mag auch an den überwältigenden Spielerzahlen liegen: Fast zwei Millionen Nutzer verzeichnete das Spiel schon nach weniger als einem Tag, während Steam-Spitzenreiter Dota 2 in der Regel ein Maximum von 850.000 erreicht. Aber was tut man nicht alles für mehr Steam-Sales? Außerdem wirft das Monsterspiel bis zu drei zufällige Sammelkarten aus dem Summer Sale pro Tag ab und wir leveln ein eigenes Steam-Abzeichen damit auf.

Das Spiel selbst ist ein netter Zeitvertreib, aber auch nicht wirklich bemerkenswert. Es steckt uns mit einem Haufen anderer Spieler zusammen in eine Partie. Kollektiv klicken wir Monster kaputt, verdienen damit Gold für Aufwertungen und neue Fähigkeiten und bahnen uns einen Weg durch immer neue Level und Bosse - recht simple Standard-Klickspielkost also. Mit unseren Fähigkeiten helfen wir auch den anderen Spielern auf dem Server und heilen etwa unser Team, aber echte Zusammenarbeit gibt es mangels Chatfunktion nicht. Sie erschöpft sich darin, dass eben alle auf die gleichen Monster klicken.

Das Spiel geht auch weiter, wenn wir nicht aktiv mitspielen, dann kriegen wir trotzdem Gold für Monster, die unsere Mitspieler besiegen. Effizienter ist es aber, regelmäßig reinzuschauen und seine Fähigkeiten aufzuwerten. Derzeit können wir aber nur abwarten, bis Valve die Serverprobleme in den Griff kriegt.

Lauft! Die Klicker kommen! - Die Rückkehr unserer Steam-Analyse 4:25 Lauft! Die Klicker kommen! - Die Rückkehr unserer Steam-Analyse


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