Die Story von New World kurz erklärt: Das erwartet euch auf Aeternum

Wie passen Bären aus Stein, übernatürliche Technologien und das 17. Jahrhundert in ein Dark Fantasy Setting? Wir erklären die Lore hinter dem Amazon-MMO New World.

von Géraldine Hohmann,
10.03.2020 11:31 Uhr

Die bisher gezeigten Szene aus dem kommenden großen MMO New World könnten unterschiedlicher nicht sein. Und dennoch sind sie alle Teil der Lore von Aeternum. Die bisher gezeigten Szene aus dem kommenden großen MMO New World könnten unterschiedlicher nicht sein. Und dennoch sind sie alle Teil der Lore von Aeternum.

New World wirft viele Themen in den Ring: Fantasy, Horror, Kolonialsetting. Marmor-Bären und Hirsche aus Baumwurzeln, eine gewaltige Macht und der Kampf zwischen Leben und Tod. Doch wie passt das alles zusammen? Wir schlüsseln die Story des Amazon-MMOs für euch auf.

Aeternum - Die Heimat von Gott und Teufel

Die Story von New World findet auf Aeternum statt, einer fiktiven Insel inmitten des Atlantiks. Hier existiert eine mächtige Ressource, die Azoth genannt wird. Sie gilt als Verkörperung Gottes und des Teufels zugleich und ist eine reine und gewaltige Macht, die alles verstärkt, mit dem sie in Kontakt kommt - egal ob gut oder böse. Azoth kann Dinge schöner und stärker machen, aber auch verdorbener und tödlicher.

Ihr seid einer von vielen Abenteurern, die von den Geschichten um das Mineral auf Aeternum gelockt werden und euch damit auch in große Gefahr begebt. Denn wie auch schon Spidey wusste: Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.

Ein MMO für Solo-Spieler: Wie New World Story-Fans begeistern will   91     6

Mehr zum Thema

Ein MMO für Solo-Spieler: Wie New World Story-Fans begeistern will

Das ewige Leben hat einen hohen Preis

Azoth gilt als Quell des ewigen Lebens. Einige Abenteurer konnten es bereits erlangen, mussten jedoch mit ihrer Seele zahlen und streifen nun als Untote durch die Lande von Aeternum. Und sie sind nicht die einzigen, die euch an den Kragen wollen.

In seinem reinen Zustand ist Azoth ein blau leuchtendes Gestein. Wird es jedoch aus Gier oder anderen falschen Motiven benutzt, färbt es sich rot und verdirbt alles und jeden um sich herum. Im Norden des Landes haben sich Armeen aus Menschen geformt, die von der Verderbnis befallen wurden - sogenannte Corrputed. Sie rücken unaufhaltsam in den Süden vor - dorthin, wo ihr euch mit den anderen Entdeckern niedergelassen habt.

- -
- -

Im einen Moment eine romantische Märchenlandschaft, im anderen Tod und Verderben - New World scheint sehr verschiedene Stimmungen zu bieten.

Eine lebendige Insel... die uns hasst

Außerdem trachtet uns nicht weniger als die Insel Aeternum selbst nach dem Leben. Durch die Macht des Azoth kann die Natur Tiere und Monster aus Pflanzen, Stein und Erde formen. Diese sogenannten Angry Earth sind die Wächter der Insel und hinter jedem her, der ihr Gleichgewicht stört.

Lange bevor ihr auf die Insel kamt, lebte dort eine Zivilisation im Einklang mit der Natur. Das Ancient genannte Volk nutze Azoth für seine Technologien, die man noch immer in ihren zurückgelassenen Ruinen finden kann. Nur von den Ancient selbst fehlt jede Spur. Niemand weiß, wohin sie verschwunden sind und welche Rolle die Macht der Insel dabei gespielt hat. Mehr über die einzelnen Gegnerfraktionen erfahrt ihr übrigens in unserem Artikel zur Open World des MMOs.

Wie passt das Kolonialsetting ins Bild?

New World ist in einer fiktiven Variante des 17. Jahrhunderts angesiedelt und erzählt die Geschichte vom Entdecken einer neuen Welt - daher auch der Titel. Ursprünglich war sogar ein historisches Kolonialsetting angedacht, doch davon wollen die Entwickler sich mittlerweile distanzieren. Der Game Director Scot Lane sagte in einem Interview mit Eurogamer, dass dieser Abschnitt der Geschichte zu problembehaftet sei:

"Der Kolonialismus: Es gibt keinen Weg, diese Geschichte positiv zu erzählen. Das sind wir nicht, das ist nicht Amerika. Wir haben keinerlei amerikanische Geschichte auf dieser Insel."

Lediglich von der Epoche und vom allgemeinen Entdeckergefühl ist New World stark inspiriert. Wollt ihr all das mit eigenen Augen sehen? Bei uns erfahrt ihr alles zur bevorstehenden Beta von New World. Einen Vorgeschmack bietet bereits unser Preview-Video:

New World Gameplay-Preview - Das erste Open-World-MMO 2020 ist jetzt TOTAL anders! 10:30 New World Gameplay-Preview - Das erste Open-World-MMO 2020 ist jetzt TOTAL anders!

Wie erlebt ihr die Story von New World?

New World wird keine Cinematics und keine lineare Handlung bieten. Stattdessen setzt das MMO zum einen auf Environmental Storytelling, also das Erforschen der Ruinen, das Lesen von Büchern und das Entdecken von Geheimnissen in der Welt. Dadurch erfahren wir nach und nach immer mehr über die Vergangenheit und Gegenwart von Aeternum. Laut dem Angespielt-Fazit der Kollegen von GameStar-Plus gab es hier in der spielbaren Version zwar noch nicht allzu viel zu entdecken, das kann zum Start der Beta aber auch schon anders aussehen.

Deutlich prominenter präsentierte Entwickler Amazon dafür das sogenannte Social Storytelling. Das funktioniert so wie bei Eve: Online mit seinen großen Weltraumschlachten und setzt voraus, dass die Spieler miteinander interagieren und so ihre eigenen Geschichten schreiben. Es soll Machtkämpfe, Kriege und auch Intrigen zwischen den einzelnen Spielerfraktionen geben, während sie um die Vorherrschaft in den Gebieten auf Aeternum kämpfen. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Vorschau mit den spannendesten Fakten zu New World.

Noch muss sich zeigen, ob New World sich mit diesem Ansatz in der MMO-Welt behaupten kann. Kollegin Elena erklärt in ihrer Kolumne, warum sie glaubt, dass Amazon mit seinem ersten großen Spiele-Projekt durchaus gute Chancen hat.

zu den Kommentaren (51)

Kommentare(51)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen