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Inhaltsverzeichnis
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Tell Me Why will das Richtige, schießt aber am Ziel vorbei

Dontnods Spiele sind wichtig, denn sie bringen mehr Diversität und Inklusion in die Spiellandschaft. Doch mit Tell Me Why will es den Entwicklern nicht so recht gelingen, eine neue Normalität aufzubauen, findet Natalie.

von Natalie Schermann,
28.09.2020 09:00 Uhr

Spiele wie Tell Me Why sind wichtig, bringen sie doch mehr Diversität in Videospiele! Doch Natalie ist von der Darstellung des Transgender-Manns Tyler in Dontnods neuestem Projekt enttäuscht. Spiele wie Tell Me Why sind wichtig, bringen sie doch mehr Diversität in Videospiele! Doch Natalie ist von der Darstellung des Transgender-Manns Tyler in Dontnods neuestem Projekt enttäuscht.

Wir brauchen mehr Spiele wie Tell Me Why!

Denn seit der ersten Season von Life is Strange beschäftigt sich Dontnod mit Themen, vor denen unsere Gesellschaft gerne noch immer die Augen verschließt. Neben der Aufarbeitung von Problemen wie Depression, Drogen, Gewalt und Missbrauch, setzen sich die Entwickler auch für mehr Repräsentation von Minderheiten ein. Und das ist super!

Doch bereits die Nachfolger der Life-is-Strange-Reihe haben geschwächelt und konnten mich nicht mehr so recht überzeugen. Häufig habe ich nämlich das Gefühl, dass ausgeklügelte Geschichtserzählung, die mir wertvolle Lektionen vermittelt, immer mehr plakativer Repräsentation von Minderheiten weichen muss. Und auch Tell Me Why gelingt es meiner Meinung nach leider nicht, einen neuen Standard für LGBTQ+-Charaktere in Videospielen zu setzen.

Die Autorin
Natalie Schermann spielt Videospiele bereits ihr Leben lang und ist seit Mai 2019 Teil des GameStar Plus-Teams. Als weibliche Spielerin wurde sie bereits in jungen Jahren mit der teilweise absurden Darstellung weiblicher Charaktere konfrontiert. Nicht nur deshalb liegt ihr Diversität, Inklusion und eine respektvolle Darstellung von Minderheiten in Videospielen nah am Herzen. Auf das neueste Werk der Life-is-Strange-Macher hatte sie große Hoffnungen gesetzt. Warum Tell Me Why diese nicht erfüllen konnte, erklärt sie in ihrer Kolumne.

Life is Strange: Einst ein gutes Vorbild

»This action will have consequences ...«

Kaum ein anderes Spielzitat schwirrt mir so häufig im Kopf herum wie dieser Satz aus Life is Strange. Ich war nicht gefasst darauf, wie sehr mich dieses unscheinbare Teenie-Drama mitreißen wird.

Life is Strange konnte mich damals in vielerlei Hinsicht überraschen: Ich war nicht darauf vorbereitet, dass das Spiel sich mit wichtigen Themen wie Depression, Drogen, Gewalt und Missbrauch auseinandersetzen wird. Außerdem war ich nicht darauf gefasst, dass ich als Spielerin solchen Einfluss auf das Schicksal der Charaktere haben kann. Kurz nicht aufgepasst, nicht zugehört - schon passiert das Unglück.

Life is Strange ist ein schönes Beispiel dafür, wie ungezwungen und natürlich Entwickler mit unterschiedlicher Sexualität in Videospielen umgehen können. Life is Strange ist ein schönes Beispiel dafür, wie ungezwungen und natürlich Entwickler mit unterschiedlicher Sexualität in Videospielen umgehen können.