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The Movies im Test

Filmpremiere für Peter Molyneux: Des Altmeisters Mix aus Hollywood- und Kinohit-Baukasten steht endlich im Laden. Doch macht das innovative Aufbauspiel auch Spaß?

09.12.2005 15:24 Uhr

Wir drehen ein Weltkriegs-Drama, das wir im Editor gebastelt haben. Statt Russen und Deutschen könnten hier aber auch Enten und Hasen kämpfen - der Baukasten macht's möglich.Wir drehen ein Weltkriegs-Drama, das wir im Editor gebastelt haben. Statt Russen und Deutschen könnten hier aber auch Enten und Hasen kämpfen - der Baukasten macht's möglich.

Peter, Peter, du bist unser Mann! Du machst erst möglich, was sonst keiner kann: Um die Vision hinter The Movies zu verstehen, muss man erstmal Entwickler Peter Molyneux verstehen. Der Design-Altmeister hat stets versucht, Genre-Grenzen zu sprengen: Im witzigen Strategiespiel Dungeon Keeper (1997) macht er den Spieler zum bösen Kerkermeister. Mit Black & White (2000) verknüpft er Götter-Aufbau und Kreaturen-Tamagotchi. Und das vom Designer produzierte Rollenspiel Fable (2005) legt keinen Wert auf eine ausgeklügelte Story, sondern stellt die moralische Entwicklung des Helden in den Mittelpunkt. In The Movies verbindet Molyneux nun den Aufbau eines Hollywood-Studios mit einem Editor für Kinostreifen. Innovativ? Klar! Doch bei aller Originalität sind Molyneuxs Spiele niemals perfekt, denn mal hakt die Bedienung, mal knarzt die Mechanik. Auch The Movies hat Schwächen - ist aber trotzdem ein Ausnahmespiel.

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