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Seite 2: Tomb Raider: Underworld im Test - Emotionale Achterbahnfahrt mit Lara

Erst mal nachdenken

Das Spiel beginnt dort in Laras ehrwürdigem Herrenhaus, und zwar direkt mit einem Schock: Croft Manor brennt. Wie und warum es dazu kam, erfahren Sie erst einige Levels später, die Flucht aus dem Flammenmeer dient als Tutorial für die Steuerung. Neulinge werden eine Weile brauchen, um sich allein Laras Standardfähigkeiten anzueignen. Danach führt Underworld nach und nach die frischen Manöver ein. Die benötigen keine neuen Tastenkombinationen, sondern nur ein Auge für die passenden Stellen in der Spielwelt. Stehen zwei Wände eng aneinander, kann sich Lara in diesem Kamin mit Quersprüngen nach oben arbeiten. Neu sind Kletterwände, an denen die agile Engländerin frei herumkraxelt, und Balken, auf denen Miss Croft lässig balanciert – beides auch in Höhen, bei denen gestandene Zirkusartisten blass werden und sich an der Türkante festhalten müssen. Lara kann Steinquader aufnehmen und herumtragen, um sie auf Druckplatten abzulegen. Nach wie vor baumelt der magnetische Greifhaken am Gürtel, der an Metall haftet und als Kletterseil dient.

Großartige Animationen: Lara hebt die Hände schützend vors Gesicht, wenn sie nah an Flammen vorbeiläuft. Großartige Animationen: Lara hebt die Hände schützend vors Gesicht, wenn sie nah an Flammen vorbeiläuft.

Auch Tomb Raider: Underworld ist – getreu der Serie – kein Action-Gebolze, sondern zu guten Teilen ein Knobelspiel, in dem Sie durch sorgfältiges Beobachten und Vorausdenken die korrekten Lösungswege für vertrackte Kletterpassagen oder antike Maschinen herausfinden. Bei Logikfragen half in Legend ein Fernglas, das bewegliche Elemente in der Spielwelt hervorhob. Das ist in Underworld ersetzt durch ein zweistufiges Hilfesystem, in dem Lara Kommentare zum aktuellen Problem abgibt. Ihre allgemein gehaltenen Tipps beantworten zwar meist die Frage »Wie löse ich dieses Rätsel?«, aber nie das weitaus häufigere »Wo geht’s jetzt lang?«. Dazu kommt ein altes Tomb Raider-Problem: Die Kamera (die Sie mit der Maus selbst bewegen) zeigt insbesondere an Felskanten zwar brav die gute Frau Forscherin, aber nicht die Umgebung, in der sich möglicherweise Sprungziele befinden. Das bedeutet: viel justieren, gelegentlich abstürzen. Wenn Lara ablebt, ist das halb so schlimm; sie steigt beim letzten der fair gesetzten Speicherpunkte sofort wieder ein.

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