VR statt öder echter Welt - Microsoft Dreamwalker VR für spannendere Spaziergänge

Microsoft ermöglicht es mit seiner DreamWalker VR-Brille, dass man echte Wege nutzt, aber dennoch eine virtuelle Welt erlebt.

von Manuel Schulz,
25.10.2019 06:54 Uhr

Mit der Dreamwalker VR-Brille kann man auf echten Wegen virtuelle Welten erleben (Bild: Microsoft) Mit der Dreamwalker VR-Brille kann man auf echten Wegen virtuelle Welten erleben (Bild: Microsoft)

Virtuelle Realität via VR-Brillen erleben ist längst nichts Ungewöhnliches mehr. Microsoft arbeitet aber an einem neuen Ansatz, der die wirkliche und die virtuelle Welt zum Teil miteinander verknüpft (via Arstechnica).

Dazu kommt die »DreamWalker« VR-Brille zum Einsatz, die sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Sie soll es ermöglichen, über echte Wege zu gehen, während man per Brille eine virtuellen Realität betrachtet, etwa als interessanteren Ersatz.

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Ein wichtiger Punkt ist dabei die Sicherheit des Nutzers. »DreamWalker ist eine Methode, um sicher über eine echte Route zu navigieren, während man durch eine andere, virtuelle Welt wandert«, beschreibt Microsoft das Projekt.

Ein mögliches Einsatzgebiet ist der tägliche Weg zur Arbeit, der durch die virtuelle Realität unterhaltsamer gemacht werden soll. Die Möglichkeiten für das gesehene Bild sind dabei vielfältig, wie andere echte Städte oder fiktive Welten.

Beschränkungen und Gefahren

Die Dreamwalker VR benötigt aktuell noch einen Rechnerrucksack (Bild: Microsoft) Die Dreamwalker VR benötigt aktuell noch einen Rechnerrucksack (Bild: Microsoft)

In einem Blogeintrag hat Microsoft aber auch über die aktuellen Beschränkungen des Systems gesprochen. So müssen der echte Weg und die virtuelle Umgebung aktuell noch im Voraus geplant werden.

Für eine Erhöhung der Sicherheit werden potenzielle Hürden in der echten Welt, wie etwa Personen, die in einer unkontrollierten Außenumgebung nun einmal existieren, in Echtzeit in die virtuelle Umgebung eingefügt.

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Dafür gibt es am VR-Headset einige Sensoren, die den Nutzer vor möglichen Gefahren wie etwa Fahrzeugen schützen sollen. Solche Gefahren dürften auch der Grund dafür sein, dass DreamWalker eines der wenigen VR-Projekte ist, das sich auch unkontrollierten Außenumgebungen stellt.

Für die meisten VR-Erfahrungen benötigt man eine kontrollierte Innen-Umgebung. Für die Öffentlichkeit ist Microsoft DreamWalker VR aber noch nicht bereit, denn noch benötigt man einen ganzen Rucksack voller Technik und jeder Weg muss aufwendig geplant werden.


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