Warframe - Einfaches Konzept, große Wirkung: Spieler begeistert von neuen Aura-Forma

In einem relativ kleinen Update brachte der Entwickler Digital Extremes eine der beliebtesten Änderungen für Warframe. Ein Aura-Forma gibt euch mehr Möglichkeiten bei eurer Ausrüstung.

von Mathias Dietrich,
25.04.2019 10:11 Uhr

Warframes neue Aura-Formen folgen einem simplen Prinzip, geben euch jedoch viel mehr Möglichkeiten euren Kampfanzug auszurüsten.Warframes neue Aura-Formen folgen einem simplen Prinzip, geben euch jedoch viel mehr Möglichkeiten euren Kampfanzug auszurüsten.

Digital Extremes erfreut mit seinen neuesten Änderungen die Community von Warframe. Erst mit Nightwave fügten sie ein Umbra-Forma ein, dank derer man besonders viele mächtige Mods nutzen kann. Jetzt folgt ein Aura-Forma und stößt auf ebenso viel Zustimmung.

Forma wie was wo? Wenn ihr Warframe noch nicht so intensiv gespielt habt, dann kam jetzt wahrscheinlich nur Bahnhof an. Keine Sorge: Das ist normal und jeder Spieler des Koop-Shooters kennt dieses Gefühl. Deshalb eine fixe Einführung:

Was sind Forma? Mods in Warframe haben stets eine Polarität und benötigen eine gewisse Kapazität, um sie auf einem Warframe einsetzen zu können. Stimmen Polarität der Mod und des Mod-Slots, in dem ihr sie installiert, überein, verbrauchen sie nur die Hälfte der Kapazität. Mit Forma könnt ihr die Polarität eurer Slots ändern, müsst den Warframe dann aber erneut auf die Maximalstufe leveln. Kurz: Ihr könnt so mehr und bessere Mods installieren.

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Was macht das Aura-Forma? Aura-Mods haben eine Sonderstellung im Spiel. Sie lassen sich nur in einem Aura-Mod-Slot installieren. Von diesen hat jeder Warframe einen. Und statt Kapazität zu verbrauchen, geben sie euch einfach mehr. Das System der Polaritäten gibt es hier dennoch: Stimmt die mit der Mod überein, bekommt ihr dann aber doppelt so viel Kapazität. Das Aura-Forma ist jetzt eine Art Joker. Nach dem Einsatz könnt ihr jede Aura nutzen und sie gibt euch immer die maximal mögliche Kapazität.

So bekommt ihr die neuen Aura-Forma: Um dieses neue Feature nutzen zu können, müsst ihr Arbitrations spielen. Bei denen handelt es sich um besonders schweren Endgame-Content. Die Blaupause des neuen Forma könnt ihr mit einer geringen Chance am Ende einer Runde bekommen. Die Craftingkosten sind relativ hoch. Für eines benötigt ihr:

  • 4 Forma
  • 10 Nitain
  • 1 Argon
  • 100.000 Credits

Community ist begeistert

Die Änderung wird sehr positiv von den Spielern aufgenommen. Immerhin müssen sie nun nicht mehr vergleichsweise seltene Forma verschwenden, wenn sie einfach mal eine andere Aura testen wollen. Bisher nutzten die meisten Warframe-Spieler die Aura »Corrosive Projection«. Als Alternative finden noch »Growing Power« und »Steel Charge« Verwendung. Beide haben jedoch eine andere Polarität.

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Als Resultat musste man sich bei jedem Warframe festlegen, was einem wichtiger ist. Damit ist jetzt Schluss und ihr könnt je nach Situation eure Ausrüstung anpassen. Ein entsprechendes Feature wünschen sich die Spieler bereits seit längerem für die normalen Mod-Slots. Die neue Forma-Variante scheint ein erster Schritt in diese Richtung zu sein.

Wiederbelebung in Arbitrations

Die neuen Forma waren zwar die wichtigste, bei weitem jedoch nicht die einzige Änderungen des neuen Warframe-Patches. Neben einer Reihe von kosmetischen Inhalten nahm Digital Extremes auch einige Änderungen an den Arbitrations vor. Fällt hier ein Spieler, habt ihr nun die Möglichkeit, ihn wiederzubeleben. Dafür müsst ihr von Gegnern fallengelassene »Resurgence Burdens« zu dessen Wiederbelebungsturm bringen.

Außerdem startete die letzte Phase des Nightwave-Battlepass und die Geschichte rund um den Wolf von Saturn Six endet erst einmal. Noch mindestens bis zum 15. Mai habt ihr jedoch die Möglichkeit, euch die Belohnungen der ersten Staffel zu verdienen.

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