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Weltexklusiv gespielt: Wie gut wird der erste Story-DLC für Anno 1800?

Mit »Gesunkene Schätze« eröffnet Anno 1800 seinen Season Pass. Wir haben den Story-DLC einen ganzen Tag lang direkt bei Blue Byte gespielt und erklären, was euch alles erwartet.

von Fabiano Uslenghi,
22.07.2019 16:02 Uhr

Willkommen im Kap Trelawney. Hier gibt es versunkene Schätze, brillante Erfinder und gewaltige Inseln.Willkommen im Kap Trelawney. Hier gibt es versunkene Schätze, brillante Erfinder und gewaltige Inseln.

Als Jules Verne 1870 seinen weltbekannten Roman 20.000 Meilen unter dem Meer veröffentlichte, nahm der Schriftsteller mit seinen Beschreibungen der Nautilus ein Stück weit auch eine Technologie vorweg, die erst einige Jahre später bei echten U-Booten zum Einsatz kam. Angeführt von dem charismatischen Kapitän Nemo durchforstet die Nautilus bei Jules Verne die Weltmeere und entdeckt dabei verborgene Passagen, seltene Tiere und versunkene Schätze.

Ein wenig fühlten auch wir uns wie ein Passagier auf dem sagenumwobenen Schiff, das seine Reise ins Ungewisse antrat, als wir uns auf den Weg zu Entwickler Blue Byte nach Mainz machten, um weltexklusiv einen Blick auf den ersten großen DLC für Anno 1800 zu werfen, die auf den Titel »Gesunkene Schätze« getauft wurde.

Folglich war die Spannung recht groß, als wir schließlich die Hallen des Anno-Entwicklers betraten und an den für uns eingerichteten Rechner Platz nehmen durften. Drei Stunden lang konnten wir in die Erweiterung eintauchen und versuchten dabei, so viele Neuerungen wie möglich vom Grund zu fischen, um für euch die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Anno 1800 - Trailer zum Season Pass mit Arktis-DLC 2:30 Anno 1800 - Trailer zum Season Pass mit Arktis-DLC

Ein neues Gebiet und der Weg dahin

Das Wichtigste zuerst: Wer »Gesunkene Schätze« installiert, muss keine neue Runde anfangen, um auf dessen Inhalte zugreifen zu dürfen. Ihr könnt alle Neuerungen wie Taucherglocke, Kontinental-Insel und Story-Quest einfach von eurem bisherigen Spiel aus starten. Bei dem vorherigen DLC, Der Anarchist, war das noch nicht möglich.

Wichtig ist dabei nur, dass ihr schon mindestens 700 Handwerker auf eurer Hauptinsel besitzt. Einfach direkt in den DLC reinstarten, geht daher nicht. Wer ganz von vorn anfängt, muss also erst ein paar Stunden investieren, um die dritte Bevölkerungsstufe zu erreichen. In unserer Anspiel-Version reichte es glücklicherweise aus, auf unserer Hauptinsel ein paar Arbeiter aufzurüsten und dann den DLC mit einer neuen Quest einzuleiten. Immerhin hatten wir auch nur ein paar Stunden Zeit und die wollten wir dann doch lieber mit neuen Inhalten verbringen.

Kap Trelawney ist zwar geographisch ein Teil der Alten Welt, funktioniert aber wie eine eigenständige Region. Kap Trelawney ist zwar geographisch ein Teil der Alten Welt, funktioniert aber wie eine eigenständige Region.

Die einleitende Quest besteht im Grunde erst einmal nur aus einer weiteren Expedition, der wir uns anschließen müssen. Wie bei der Entdeckung der Neuen Welt im Hauptspiel ist diese aber nicht besonders schwer zu überstehen. Wir hatten etwa kaum Ressourcen an Bord und bewältigten die Herausforderungen ohne Probleme. Die Expedition führt uns dann ohne weitere Umschweife nach Kap Trelawney. So heißt die neue Region, um die Anno 1800 mit dem DLC erweitert wird.

In Kap Trelawney angekommen, werden uns von der Königin nach einer Story-Zwischensequenz auch gleich feierlich die notwendigen Ressourcen überreicht, mit denen wir sofort ein Kontor bauen können. Der beste Ort für dieses Kontor ist zweifelsfrei die gewaltige Halbinsel, die das Herzstück der neuen Region darstellt.

Disclaimer

Um den DLC spielen zu können, wurden wir von dem Entwickler Blue Byte in ihr Studio nach Mainz eingeladen. Die Fahrtkosten übernahm dabei der Publisher. Wir durften etwas länger als drei Stunden Anno 1800 »Gesunkene Schätze« komplett frei spielen, eigene Bilder machen und währenddessen die Entwickler mit Fragen löchern.

Die größte Insel der Anno-Geschichte

Bereits die Zahlenwerte der riesigen Kontinental-Insel machen deutlich, dass wir es hier mit einem echten Brett zu tun haben. Dreimal größer als die bislang größte Insel in Anno 1800 ist das gute Stück und bietet neben Fruchtbarkeiten für Kartoffeln, Getreide, Hopfen und Trauben noch neun Eisenadern, vier Lehmgruben sowie mehr als genug Stellen, an denen Zink, Beton, Kohle, Öl und Kupfer abgebaut werden können. Zudem ist die Insel nicht nur groß, sondern auch offen und bietet flächendeckend grünes Gras, auf dem wir nahezu grenzenlos bauen dürfen.

Wie gewaltig das von einem hohen Bergmassiv eingerahmte Gebiet aber wirklich ist, macht sich erst bemerkbar, sobald man selber anfängt, die Fläche mit Häusern, Straßen und Fabriken zu pflastern. Wir gerieten in drei Stunden nicht einmal ansatzweise in Platznöte und vor allem die Minen sind im Regelfall meilenweit vom eigentlichen Stadtkern entfernt. Am faszinierendsten erschien uns beim Anspielen das Flussdelta im Westen.

Das ist unser Königreich, alles was das Licht berührt. Das ist unser Königreich, alles was das Licht berührt.

Wer hier bauen möchte, der braucht eine Menge Holz, Steine oder Stahl für Brücken. Optisch macht die handgebaute Halbinsel aber auch schon unbebaut einiges her. Nicht umsonst wird das Eiland von der Königin Crown Falls getauft, was sich aus den zahlreichen Wasserfällen ableitet, die von den Bergen und Klippen in die Tiefe stürzen.

Das beste daran: Crown Falls gehört ausschließlich uns! Abgesehen vom Alten Nate gibt es in der neuen Region keine KI-Gegner, Händler oder Piraten. Gegenspieler wie Bente Jorgensen, George Smith oder Margaret Hunt können nach euch aber trotzdem übersetzen und die kleineren Inseln beanspruchen. Die Kontinental-Insel indes ist ganz euer. Die KI kann die Region erst erreichen, wenn ihr das Festland schon in Besitz genommen habt. Umso erstaunlicher, dass es nicht möglich ist, ein Spiel direkt auf der Halbinsel zu beginnen. Dabei bietet sie sich ja geradezu dafür an, hier die Wurzel für unser Imperium zu pflanzen.

Im Multiplayer habt ihr diesen Luxus allerdings nicht. Wenn ein anderer Spieler vor euch Crown Falls erreicht, bleibt nur noch Krieg, oder ihr müsst Anteile kaufen.

Unser Hafenstadt wirkt auf der übergroßen Halbinsel noch wie ein viel kleineres Dörfchen. Unser Hafenstadt wirkt auf der übergroßen Halbinsel noch wie ein viel kleineres Dörfchen.

Wie umfangreich wird die Story?

Obwohl »Gesunkene Schätze« eine neue Story liefert, gliedert sich diese nicht unmittelbar in die Hauptkampagne ein, wenngleich nicht auszuschließen ist, dass eventuell im späteren Spielverlauf ein paar Bezüge zur Geschichte des Hauptspiels hergestellt werden. Grundlegend geht es aber um etwas anderes:

Der DLC beginnt mit der Nachricht davon, dass die Königin verschwunden ist. Sir Archibald bittet uns darum, ihr auf die Spur zu kommen, weshalb wir uns auch prompt einer Expedition ins Ungewisse anschließen. Dabei handeln wir wie bei den Entdeckungsreisen des Hauptspiels ein paar Ereignisse ab, in denen wir die Königin verfolgen, die offenbar gar nicht gefunden werden will.

Schließlich kriegen wir sie aber doch zu fassen und begleiten sie in die neue Region Kap Trelawney. Der Clou an der ganze Sache sind die Überreste einer gewaltigen Seeschlacht, die vor vielen Jahren zwischen dem Vater der Königin und Streitmächten des Imperiums von La Corona stattgefunden hat.

So haben die Fans bei der Entwicklung von Anno 1800 geholfen

Aus diesem Grund ist Kap Trelawney auch übersät mit Riffs, an denen Schiffswracks zu sehen sind und auf dem Grund des Meeres soll sich das immens wertvolle Kapaun-Zepter befinden. Die Königin hofft mit diesem Fund ihr Volk wieder an die Siege vergangener Tage erinnern zu können. Wir sollen ihr dabei zur Hilfe sein und als Belohnung zum Gouverneur von Crown Falls ernannt werden.

Die Geschichte soll euch laut den Entwickler etwa fünf bis sechs Stunden beschäftigen. Gerade bei Anno wird diese Zeitangabe aber sehr wahrscheinlich von dem Tempo des einzelnen Spielers und dem Fortschritt seines Spielstands abhängig sein. Die Story-Qualität können wir nach unseren drei Spielstunden noch nicht abschließend einschätzen, in Sachen Inszenierung dürft ihr aber ein ähnliches Niveau wie im Hauptprogramm erwarten.

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