Wie die Film-Trilogie Warcraft von Duncan Jones ursprünglich hätte aussehen sollen

Die Spieleverfilmung Warcraft: The Beginning flopte in den Kinos. Nun gibt Regisseur Duncan Jones Auskunft über die geplanten Sequels - die wohl nie kommen werden.

von Vera Tidona,
18.07.2019 16:55 Uhr

Der Film Warcraft: The Beginning sollte eigentlich eine Trilogie werden.Der Film Warcraft: The Beginning sollte eigentlich eine Trilogie werden.

Die Videospieleverfilmung Warcraft: The Beginning aus dem Jahr 2016 von Regisseur Duncan Jones (Moon) sollte ursprünglich eine Trilogie werden. Doch nach dem eher enttäuschenden Kinostart des ersten Films waren die Pläne für die Fortsetzungen recht schnell vom Tisch.

Dabei hätte der Filmemacher gerne weitergemacht, wie er kürzlich in einem Interview mit Collider noch einmal betonte. Dabei offenbart er , wie seine Ideen für die beiden Sequels ausgesehen hätten: Demnach sollten die Charaktere Gul'dan (Daniel Wu) und Thrall im Fokus stehen, sowie das Volk der Orks und wie sie sich in Azeroth eine neue Heimat aufbauen.

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Duncan Jones glaubt nicht mehr an weitere Filme

Mittlerweile glaubt nicht einmal mehr Duncan Jones, dass seine beiden Fortsetzungen jemals umgesetzt werden. Schon die Produktion des ersten Films blickt auf eine turbulente Produktionszeit zurück. Allein der Verkauf des Studios Legendary sorgte für einigen Unmut bei den Dreharbeiten.

In den dreieinhalb Jahren der Entwicklung wirkten gleich mehrere neue Besitzer auf den Filmemacher und seine Ideen für den Warcraft-Film ein, einschließlich den Spieleentwickler Blizzard, was zahlreiche Änderungswünsche mit sich zog. In früheren Interviews zeigte sich Duncan Jones bereits genervt davon, da er seine ursprünglichen Pläne nie so umsetzen konnte, wie er es gerne wollte:

"Warcraft war ein politisches Minenfeld soweit das Filmemachen angeht. Und ich denke, das Umschreiben der Szenen während der Entstehung, das immer wieder getan werden musste, war sehr, sehr schwer und teilweise entmutigend. Gezwungen zu werden, Änderungen und Kompromisse auf Grund von politischen Entscheidungen einzugehen ... das war herzzerbrechend.

Aber ich habe viel daraus gelernt, bin reifer geworden und kann durch diese Erfahrungen jetzt mit diesen Situationen umgehen. Damals war die Erfahrung jedoch ziemlich traumatisch."

Als die 160 Mio. Dollar teure Produktion an den Kinokassen nicht den gewünschten Erfolg einbrachte, was auch an den vielen negativen Kritiken lag, stand für das Studio schnell fest: Es wird keine Trilogie geben.

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