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Inhaltsverzeichnis
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Wie spielen Asiaten? Warum Japaner keine Zeit für JRPGs haben

China ist der größte Spielemarkt, in Südostasien floriert die Indie-Sparte und in Japan hat man keine Zeit zum Spielen. Für unseren Report sprachen wir mit asiatischen Entwicklern über Unterschiede zur westlichen Spielkultur - und räumen mit einigen Klischees auf.

von Michael Cherdchupan,
31.08.2019 08:00 Uhr

Ganz normaler Anblick in Kyoto, Japan: Auf dem Weg von oder zu der Arbeit spielen etliche Menschen auf dem Smartphone. GameStar Plus sprach mit Menschen aus vielen asiatischen Ländern: Wie wird auf dem größten Kontinent der Erde gespielt?Ganz normaler Anblick in Kyoto, Japan: Auf dem Weg von oder zu der Arbeit spielen etliche Menschen auf dem Smartphone. GameStar Plus sprach mit Menschen aus vielen asiatischen Ländern: Wie wird auf dem größten Kontinent der Erde gespielt?

Unabhängig von Sprache, Alter oder Herkunftsland: Menschen auf der ganzen Welt lieben Spiele. Aber die Lebensumstände bestimmen, auf welche Art sie sich ihrem Lieblingshobby widmen. Manche dieser Einflüsse sind kultureller, andere wirtschaftlicher Natur. Besonders zwischen westlichen und östlichen Ländern gibt es bei Spielgewohnheiten große Unterschiede. Um mehr über sie herauszufinden, haben wir mit einer Reihe von Spiele-Entwicklern aus asiatischen Ländern gesprochen.

Dabei sind zwei Dinge ins Auge gefallen: die Popularität von Smartphone-Spielen und die damit verbundene Akzeptanz von zeitintensiven Grind-Mechaniken. Und obwohl wir in Europa beidem eher kritisch gegenüberstehen, gibt es viele Aspekte an Spielen, die uns mit Menschen im Fernen Osten verbinden.

Japan: Das Land der aufgehenden Konsolen

Spiele aus Japan sind präsent. Schon mit dem bloßen Auge lässt sich ihr historischer Einfluss deutlich erkennen, denn Nintendo und Sega haben ganze Generationen geprägt: Mario und Sonic kennt schließlich jeder. Auch Serien wie Final Fantasy formen die Spielelandschaft maßgeblich mit.

Davon haben japanische Spieler selbst aber gar nicht so viel, wie man vielleicht glauben mag: »In großen Städten wie Tokyo ist es üblich, bis in die Spätstunden zu arbeiten und in voll besetzten Zügen heim zu fahren«, erzählt uns Nihongo Gamer. Er ist ein Youtuber aus Japan und beschäftigt sich mit der hiesigen Fighting Game Community.

Erwachsene haben generell wenig Zeit für Spiele, aber die Kinder spielen doch bestimmt viel? Die Realität sieht anders aus: Nach der Schule zusätzliche Nachhilfestunden nehmen ist schon fast ein Muss. Sonst hat man im harten Wettbewerb um eine Festanstellung nicht den Hauch einer Chance.

"Schüler werden dazu ermutigt, zusätzlichen Privatunterricht zu nehmen oder Mitglieder in Clubs zu werden. Sie kommen deshalb sehr viel später nach Hause als Kinder im Westen."

Der Leistungsdruck in Japan ist enorm. Das Schulsystem gilt als eines der härtesten der Welt. Schon die Ergebnisse im Kindergarten bestimmen über das restliche Leben - aus unserer Sicht kaum vorstellbar. »Da bleibt wenig Zeit für Spielkonsolen daheim.«

Meinung: Japanische Spiele erobern die Welt und das ist gut so

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