Windows 10 April-Update - Workarounds für Probleme mit Chrome und Alienware

Das neue April-Update hat Probleme mit Google Chrome und Alienware-Rechnern.

von Georg Wieselsberger,
04.05.2018 08:12 Uhr

Das April-Update für Windows 10 und Google Chrome machen bei manchen Nutzern Probleme.Das April-Update für Windows 10 und Google Chrome machen bei manchen Nutzern Probleme.

Update: Inzwischen hat Microsoft das Problem mit Google Chrome auch in der Windows-Community bestätigt und den Workaround mit der Tastenkombination Windows+Strg+Umschalt+B empfohlen. Das sorgt für ein Aufwachen des Bildschirms, der anscheinend für das System im Schlafmodus ist, wenn das Problem auftritt. Microsoft arbeitet aber an einem Patch, der am 8. Mai, zum offiziellen Patch-Day des Monats, veröffentlicht werden soll.

Neben dem Problem mit Google Chrome gibt es auch Schwierigkeiten mit dem April-Update und den Notebooks Alienware 13 R3, Alienware 15 R3, Alienware 15 R4, Alienware 17 R4 und Alienware 17 R5. Auch hier tritt ein Problem auf, bei dem der Bildschirm nicht aufwacht und die Nutzer daher nach dem Start aus dem Energiesparmodus nur ein schwarzes Display sehen. Dieser Fehler ist Microsoft schon länger bekannt, daher wird das April-Update auf diesen Geräten auch vorerst nicht angeboten. Alienware selbst erwartet einen Patch gegen Ende Mai, hat aber bei Reddit auch einen Workaround veröffentlicht.

Zunächst müssen Nutzer alle Grafiktreiber entfernen und die Grafikkarte im Gerätemanager deaktivieren. Danach wird das Notebook in den Flugmodus versetzt und neu gestartet. Nun soll der Update-Assistent in Windows 10 gestartet werden, aber nicht das Windows-10-Update-Tool. Nachdem Deaktivieren des Flugmodus beginnt der Download, nach dessen Ende muss der Flugmodus wieder aktiviert werden.

Ist das Update aufgespielt, kann nach einem Neustart auch der Flugmodus wieder deaktiviert werden. Danach sollten auch die genannten Notebooks mit dem April-Update funktionieren - allerdings ist das kein offizieller Fix seitens Alienware, sondern nur ein Vorschlag, der zu funktionieren scheint.

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Chrome und System frieren ein

Originalmeldung: Nach einigem Hin- und Her ist das April-Update für Windows 10 nun tatsächlich erhältlich und wird von immer mehr Nutzern des Betriebssystems installiert. Doch anscheinend hat sich um Update ein weiteres Problem versteckt, dass im Zusammenspiel mit dem Google-Browser Chrome auftreten kann. Ob hier die Ursache in Windows 10 oder in Chrome oder gar in einen ganz anderen Komponente zu finden ist, kann bisher nicht klar gesagt werden.

Im Internet gibt es jedoch beispielsweise bei Reddit Berichte darüber, dass der Browser erst nach der Installation des April-Updates komplett einfriert, keine Tasten mehr funktionieren und sich zwar noch der Mauszeiger bewegt, aber Klicks keine Funktion mehr haben. Auch die Tastenkombination »Strg-Alt-Entf« zeigt dann keine Reaktion. Manche Nutzer konnten den Rechner nur durch einen Reset wieder dazu bringen, normal zu funktionieren.

In anderen Fällen, bei denen das Problem auf einem Laptop auftrat, reichte es aus, den Deckel zu schließen und wieder zu öffnen. Es gibt anscheinend auch keine klare Möglichkeit, das Problem zu provozieren, da es laut den Beschreibungen der Betroffenen rein zufällig auftritt: beim Öffnen eines neuen Tabs, beim Öffnen eines neuen Browser-Fensters oder einfach nur beim Websurfen. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Chrome funktioniert, aber andere Software von Problemen betroffen ist - aber nur, solange Chrome geöffnet ist.

Microsoft hat Nutzer-Meldungen bestätigt

Sollte der Fehler in Windows 10 zu finden sein, wäre das eine weitere Bestätigung für den Plan, große Updates nur langsam für alle Nutzer über Windows Update bereitzustellen. So können noch enthaltene Probleme behoben werden, solange sie nur auf wenigen Systemen auftreten. Microsoft hat bei Twitter immerhin schon bestätigt, dass es mehrere Fehlermeldungen dieser Art gibt. Eventuell hilft laut einigen Nutzern die Installation des neuesten Grafiktreibers.

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