Windows 10 - Version 19H1 kommt im Mai, bringt Light-Modus und flexible Updates

Das Frühjahrs-Update 19H1 für Windows 10 steht vor der Tür: Es soll Ende Mai erscheinen und erlaubt Nutzern endlich wieder die flexible Installation von Feature-Updates.

von Sara Petzold,
09.04.2019 20:12 Uhr

Mit dem kommenden Feature-Update 19H1 für Windows 10 haben Nutzer wieder mehr Kontrolle über Updates und können diese auch aufschieben.Mit dem kommenden Feature-Update 19H1 für Windows 10 haben Nutzer wieder mehr Kontrolle über Updates und können diese auch aufschieben.

Update, 08.04.2019: Es ist offiziell - das Windows 10 Update 19H1 wird Ende Mai offiziell erscheinen. Microsoft will es unter dem Namen »Windows 10 Mai 2019 Update« in Wellen an die Windows-10-Nutzer ausliefern, entsprechend der jeweiligen PC-Konfiguration des Anwenders.

Dieses Mal zwingt Microsoft die Nutzer aber nicht zur Installation des Updates - wer möchte, kann die neueste Windows-Version komplett auslassen beziehungsweise die Installation bis zu anderthalb Jahre hinauszögern.

Übrigens bringt das Mai-Update nur wenige neue Features, unter anderem:

  • Sandbox-Modus für Windows-10-Pro- und -Enterprise-Nutzer
  • Light Modus
  • Verbesserungen für Startfenster, Action Center und die gesamte Benutzeroberfläche.

Einen vollständigen Überblick zu sämtlichen Neuerungen von 19H1 findet ihr im offiziellen Changelog.

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Originalmeldung: Wenn voraussichtlich im Mai 2019 mit Version 1903 das nächste große Feature-Update für Windows 10 erscheint, ermöglicht Microsoft Nutzern wieder mehr Freiheiten für Updates.

Bislang hat sich Microsoft darum bemüht, alle Nutzer beim Erscheinen eines neuen Updates möglichst schnell auf denselben Stand zu bringen - notfalls auch mit Update-Zwang. Doch diese Strategie gibt der Konzern mit 19H1 offenbar auf.

Laut TheVerge gewährt das Mai-Update den Windows-10-Nutzern ein größeres Maß an Kontrolle über den Update-Prozess. So können Nutzer ihre derzeitig installierte Version von Windows 10 behalten, auch wenn neue Feature-Updates oder herkömmliche Updates erscheinen. Ihr könnt dann entscheiden, wann ihr diese installieren wollt.

Das lässt sich solange hinauszögern, bis der Support mit Sicherheitsupdates für die jeweilige Version endet. In diesem Zeitraum veröffentlichte Sicherheitsupdates bleiben allerdings weiterhin verpflichtend.

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Künftig weist Microsoft Windows-10-Nutzer dann nur noch darauf hin, dass es ein neues Feature-Update gibt. Somit zwingt das Betriebssystem sie nicht mehr dazu, das Update auch direkt zu installieren.

Microsoft gewährt momentan 18 Monate Support mit Sicherheitsupdates, nachdem eine neue Windows-Version erschienen ist. Solange ließe sich die Installation eines aktuellen Updates also hinauszögern.

Darüber hinaus passt Microsoft den Update-Prozess unter Windows 10 mit dem 19H1-Update folgendermaßen an:

  • Windows-10-Home- und -Pro-Nutzer können bereits initialisierte Updates statt bislang sieben Tage ab 19H1 insgesamt 35 Tage lang aufschieben.
  • Windows 10 soll besser erkennen, wann eine Installation gerade am sinnvollsten ist - etwa, weil man den PC zu einem bestimmten Zeitpunkt gar nicht oder nur wenig nutzt und dementsprechend ausreichende Systemressourcen zur Verfügung stehen.

Das 19H1-Update für Windows 10 soll in wenigen Tagen als Release Preview an erste Tester ausgeliefert werden. Ab Ende Mai will Microsoft das Update dann großflächig an Windows-10-Rechner verteilen.

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