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Adventskalender 2019

WoW feiert 15. Geburtstag: Von Classic bis zum Reich der Toten

Am 23. November 2004 erschien mit World of Warcraft ein Spiel, das das Genre der MMORPGs veränderte und neu definierte. Wir blicken zum 15. Geburtstag zurück und in die Zukunft des Spiels.

von Kevin Nielsen,
23.11.2019 18:30 Uhr

World of Warcraft feiert seinen 15. Geburtstag, unser WoW-Experte Kevin blickt zurück und nach vorn. World of Warcraft feiert seinen 15. Geburtstag, unser WoW-Experte Kevin blickt zurück und nach vorn.

15 Jahre ist es her, dass die Server von World of Warcraft in Nordamerika live gingen - in Europa war der Release dann bekanntlich ein paar Monate später. WoW wurde dabei schnell zu einer Erfolgsgeschichte für Blizzard und hat das Genre der MMORPGs nachhaltig beeinflusst.

Betrachtet man die Anzahl an Abonnenten, dann hatte WoW zum Ende der Erweiterung Wrath of the Lich King seinen absoluten Höhepunkt. Dort erreichte das Spiel 12 Millionen Abonnenten weltweit, die dann nach dem Release von Cataclysm Stück für Stück gefallen sind - bevor sie mit Legion noch einmal ein Hoch von 10 Millionen Abonnenten erreichten.

Das alte MMORPG ist noch immer ein Spieler-Magnet: Mittlerweile veröffentlicht Blizzard keine konkreten Zahlen mehr zu den Abonnenten von WoW. Dennoch gab es erst jetzt wieder einen Abonnenten-Rekord für World of Warcraft und das ironischerweise mit der Neuauflage des Spiels, das vor 15 Jahren veröffentlicht wurde.

WoW Classic sorgte im dritten Quartel 2019 für den größten Zuwachs an Abonnenten innerhalb eines Quartals, den WoW jemals hatte. Verglichen mit früheren Quartalszahlen bedeutet das, dass mehr als 2,5 Millionen Abonnenten zum Release von WoW Classic dazu kamen. Der Erfolg von Classic ist wohl ganz gut mit dem Wort »kurios« umschrieben. Dennoch ist er vielleicht auch nicht verwunderlich, denn wie auch Michael Graf es treffend zum Ausdruck gebracht hat, ist WoW Classic mehr als nur ein altes Spiel.

Aber was ist in den letzten 15 Jahren in World of Warcraft alles passiert? Unser WoW-Experte Kevin Nielsen führt euch im Zeitraffer von WoW Classic bis zur kommenden Erweiterung Shadowlands.

15 Jahre WoW oder 65 Millionen Eber - mindestens

WoW beeinflusste nicht nur maßgeblich die Spielelandschaft, sondern auch die Pop-Kultur: »Make love, not Warcraft« dürfte eine der bekanntesten Episoden von South Park sein. Die spezielle Episode wurde im Oktober 2006 das erste Mal ausgestrahlt, also noch während der Vanilla-Zeit von WoW.

In dieser müssen die vier Jungs aus South Park versteckt leveln, um gegen den übermächtigen Spieler NWBZPWNR anzutreten und somit Azeroth, sowie die ganze Welt zu retten - auf die ikonische Szene mit Cartman, einem Eimer und seiner Mum gehen wir an dieser Stelle einfach mal nicht näher ein. Um überhaupt in der Lage zu sein auf das nötige Charakterlevel zu kommen, müssen sie sagenhafte 65.340.285 Eber töten.

Mindestens so viele Eber hat es gefühlt auch gebraucht, um in WoW Classic in Westfall die acht »Geiferzahnlebern« für die entsprechende Quest zu farmen. Beispiele dieser Art gibt es in Classic zahlreiche und viele davon kann man 15 Jahre später wieder erneut erleben.

Deshalb widmen wir uns direkt den Erweiterungen, die noch nicht in einer Neuauflage wieder zurückgekehrt sind. Dabei erschien 2007 zunächst The Burning Crusade.

»South Park: Make Love, not Warcraft« persiflierte liebevoll den Hype um WoW. »South Park: Make Love, not Warcraft« persiflierte liebevoll den Hype um WoW.

The Burning Crusade - Achtung Fliegen

Mit der Erweiterung »The Burning Crusade« ging es für die Spieler in die Scherbenwelt. Die zerstörte Heimat der Draenei bildete das Zentrum des Addons und es ging in den Kampf gegen die Brennende Legion. TBC gehört zu den beliebtesten Erweiterungen von WoW und das, obwohl mit dieser die - heute stark kritisierte - Flugmounts eingeführt wurden: Ein Thema, das seitdem mit jeder Erweiterung die Community spaltet.

Dafür gab es aber auch die sehr beliebten heroischen Versionen der Dungeons und ein allgemein als positiv wahrgenommenen schwereren Schwierigkeitsgrad. Während den Raid »Schwarzer Tempel« noch viele selbst erlebten, war der Raid »Sonnenbrunnenplateau« schon weniger Spielern vergönnt. Nur ein Bruchteil konnte ihn vor der nächsten Erweiterung betreten und noch weniger den Endboss Kil'Jaeden erledigen.

Aktuell wünschen sich einige Spieler einen »The Burning Crusade Classic« Server für die Zeit nach WoW Classic. Blizzard schließt dies zumindest bislang nicht aus und macht es vom Feedback der Spieler abhängig.

World of Warcraft: The Burning Crusade - Test-Video 5:27 World of Warcraft: The Burning Crusade - Test-Video

Wrath of the Lich King - Der Höhepunkt

Von den Abonnentenzahlen her ist »Wrath of the Lich King« der bisherige Höhepunkt für World of Warcraft. Aber auch in der Community von WoW wird die Erweiterung häufig als eine der, wenn nicht sogar die Beste bezeichnet. Wrath of the Lich King erschien 2008 und führte uns nach Nordend.

Zum ersten Mal wurde auch eine neue Klasse eingeführt - die Heldenklasse des Todesritters. Ich persönlich habe diese nur noch als äußerst stark in Erinnerung, für viele andere war diese jedoch übermächtig.

Geburt der Ingame-Cinematics: Ein weiterer ikonischer Moment der Erweiterung ist der Ingame-Cinematic zu »Die Pforte des Zorns«. Dies ist bis heute der Grundstein für die weiteren Filme im Spiel, die die Story erzählen. Gerne wird hierbei die Anekdote erzählt, dass 40 Mitarbeiter von Blizzard an ihren Rechnern sitzen mussten, um die Szenen für das Cinematic aufzunehmen. All die Charaktere, die in diesem vorkommen, sind reale Spieler in Form von Blizzard-Mitarbeitern gewesen.

Allgemein erzählte »Wrath of the Lich King« mit der Geschichte von Arthas eine der bis heute beliebtesten Storys. Die Erweiterung brachte auch zwei beliebte Schlachtzüge mit sich, wobei »Ulduar« bis heute als eine der besten gilt. Die »Eiskronenzitadelle« ist ebenfalls ein sehr guter Raid und besticht vor allem mit dem Kampf gegen den Lichkönig.

Nicht alles Gold, was glänzt: Wrath of the Lich King brachte aber auch ein paar negative Features mit sich, die bis heute Auswirkungen auf das Gameplay in WoW haben und sogar für einige Spieler das gemeinsame Spielen endgültig zerstörten. So wurden mit WotLK »Phasing« und der Dungeonbrowser eingeführt. Letzterer ermöglicht es sich für Dungeons anzumelden ohne manuell nach Gruppen suchen zu müssen.

Die zehn besten Rollenspiele - Platz 5: World of Warcraft - »Wir sind alle gestorben, aber ich war nicht schuld! Nie!« PLUS 8:00 Die zehn besten Rollenspiele - Platz 5: World of Warcraft - »Wir sind alle gestorben, aber ich war nicht schuld! Nie!«

Cataclysm - Das veränderte Azeroth

Mit der Erweiterung »Cataclysm« hat Blizzard die Kontinente Kalimdor und Östliche Königreiche sehr stark überarbeitet. Durch den Drachen Todesschwinge wurden ganze Landstriche zerstört und so kam es auch dazu, dass die alte Welt mit einer Vielzahl neuer Quests und Questreihen bestückt wurde. Dabei sollte auch das Leveln von Stufe 1 bis 60 angenehmer gestaltet werden.

Das Addon erschien 2010 und bis heute habe ich keine gute Erinnerung an dieses. Die Aufarbeitung der alten Welt ist ein großer Teil dieser Erweiterung und gefühlt hat darunter der Content im Endgame gelitten.

Am Ende von »Cataclysm« stellte man sich Todesschwinge und besiegte den schwarzen Drachen. Eine der größten spielerischen Neuerungen war die Einführung des »Umschmiedens«. Damit konnten Spieler die Werte auf ihrer Ausrüstung verändern und diese gegen andere austauschen. Besonders negativ war im Nachhinein die Einführung des »Raid Finders«, der mit dem Raid Drachenseele ins Spiel kam.

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