X-Men-Reihe sollte ein Beast Spin-off erhalten - mit Wolverines Rückkehr

Während die X-Men-Reihe mit dem letzten Film Dark Phoenix im Kino zu Ende geht, gibt es Hinweise auf ein nie umgesetztes Spin-off über den Mutanten Beast. Das Skript kann man jetzt online nachlesen.

von Vera Tidona,
18.06.2019 18:02 Uhr

Für den jungen Mutanten Beast (Nicholas Hoult) war ursprünglich ein Spin-off geplant.Für den jungen Mutanten Beast (Nicholas Hoult) war ursprünglich ein Spin-off geplant.

Das Filmstudio 20th Century Fox hatte neben Gambit noch weitere X-Men-Filme in Planung. Dazu gehörte auch ein Spin-off über den Mutanten Hank McCoy aka Beast von Drehbuchautor Byron Burton. Dies bestätigt jetzt John Ottman als langjähriger Komponist und Editor der Reihe.

Nach dessen Aussage ist im Jahr 2016 der Autor Burton mit der Idee des Beast-Solofilms auf Ottman zugekommen. Inzwischen existiert bereits ein fertiges Skript für X-Men: Fear the Beast, doch zum Film kam es nie.

Im Gespräch mit dem US-Magazin The Hollywood Reporter bestätigt John Ottman die ersten Pläne der Produktion, die jedoch damals von Simon Kinberg abgelehnt wurden. Der Drehbuchautor und Produzent der X-Men-Filme ist seit dem Reboot für sämtliche Filme verantwortlich, von X-Men: Erste Entscheidung bis hin zum aktuellen und wenig erfolgreichen letzten Teil Dark Phoenix. In den Filmen verkörperte Nicholas Hoult den Mutanten Hank McCoy/Beast.

Der nie gedrehte X-Men-Film Beast hätte Hugh Jackmans Wolverine zurückgeholt.Der nie gedrehte X-Men-Film Beast hätte Hugh Jackmans Wolverine zurückgeholt.

Story-Details mit Wolverine und Mr. Sinister

Wer wissen möchte, welche Story wir mit dem Beast-Film verpasst haben, der kann das Drehbuch zu X-Men: Fear the Beast inzwischen online (über Hollywood Reporter) nachlesen.

Angesiedelt in den 1980er Jahren war der Beast-Film im Stil von John Carpenters The Thing geplant, bestätigte Ottman. Darin sollte es neben einem Auftritt von Prof. X auch ein Wiedersehen mit dem beliebten Mutanten Wolverine geben, erneut gespielt von Hugh Jackman.

Geplant war laut dem Skript außerdem eine Danger-Room-Szene mit den Friends of Humanity aus den Marvel-Comics. Demnach gibt es einen gigantischen Kampf mit den Mutanten in der vereisten Tundra. Und am Ende des Films wartet ein interessanter Twist auf die Zuschauer: Der bekannte Gegenspieler Mr. Sinister hatte bei all den Ereignissen seine Finger im Spiel.

X-Men: Dark Phoenix bildet den Abschluss der Reihe. Ein Wiedersehen der Darsteller in weiteren X-Men-Filmen ist so gut wie ausgeschlossen.X-Men: Dark Phoenix bildet den Abschluss der Reihe. Ein Wiedersehen der Darsteller in weiteren X-Men-Filmen ist so gut wie ausgeschlossen.

Zukunft der X-Men bei Marvel noch offen

Aus dem Beast-Film wurde nun nichts, denn sowohl Simon Kinberg als auch Fox haben es laut Mitautor John Ottman abgelehnt, das Skript überhaupt erst zu lesen.

Möglicherweise greift irgendwann Marvel die Idee des Films wieder auf, schließlich gehören die X-Men seit der Übernahme des Studios durch Disney wieder zum Marvel-Konzern. Kevin Feige, der Chef des Comic-Studios, entwickelt derzeit bereits erste Ideen für die Zukunft der X-Men - eventuell sogar im Marvel Cinematic Universe.

X-Men: Dark Phoenix - Finaler Trailer zum letzten X-Men-Film 2:04 X-Men: Dark Phoenix - Finaler Trailer zum letzten X-Men-Film


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