Actiongigant mit Atmosphäre und Story

Der Tag bricht an.Man wacht auf, kann sich an nichts mehr erinnern und hat furchbare Schmerzen.Das kann einerseits an zu viel Spaß und Flüssigkeiten in der...

von Amaror am: 21.06.2009

Der Tag bricht an.
Man wacht auf, kann sich an nichts mehr erinnern und hat furchbare Schmerzen.
Das kann einerseits an zu viel Spaß und Flüssigkeiten in der Nacht davor liegen.
Oder es kann, wie Prototype in den ersten Spielminuten zeigt, auch an einigen Wissenschaftler liegen, die an einem herumschneiden.

Was bin ich?

Ich Gegensatz zu den Personen, die dem ersten Fall erliegen, kann Alex Mercer, der Protagonist des Spiels, sich nicht nur an ein paar Stunden nicht mehr erinnern, sondern an gar nichts.
Man kann sich denken das gegen die Schuss-und Schnittwunden auch keine Aspirin hilft.
Allerdings kann man sich seine Erinnerung in beiden Fällen durch andere Personen wiederbeschaffen.
Fragt man beim ersten fall die Freunde, die dabei waren, geht Alex dabei nicht so lieb mit den Informanten um.
Er ist nähmlich Gestaltswandler und kann durch das so genannte 'konsumieren' von Personen deren Gestalt und, bei ihm sehr praktisch, ihre Erinnerung annehmen.
Dabei hilft ihm das Netz der Intrigien.
Dadrin kann man sich die Erinnerungen, die man bereits gesammelt hat nocheinmal ansehen.
Zusätzlich verbindet sich jede Erinnerung mit anderen möglichen Erinnerungen.
Dadurch gibt es, je mehr Erinnerungen man schon hat, immer mehr Personen, die mit Erinnerungen rumlaufen.
Denn in der Open World von Prototype findet man diese Personen nicht nur in der Hauptmissionen, sondern zu großen teilen laufen Personen mit den Erinnerungen durch die Welt, die angezeigt werden, wenn Alex in deren Nähe kommt.
Dadurch lohnt es sich immer mal kurz durch die Stadt zu laufen.

Was kann ich?

Schnell stellt der Charackter im Spiel fest, dass er außer dem aufsaugen von Personen noch ein paar andere coole Tricks auf Lager hat.
Sobald er von einem Helikopter verfolgt wird und ganz schnell wegrennen will, merkt er schnell, dass er auch wirklich ganz schnell ist.
Zudem springt er behände über Hindernisse hinüber oder rammt sie einfach aus dem Weg.
Zu den Hindernissen gehören Autos, Passanten, Soldaten und vieles mehr.
Stark ist er auch geworden, sodass er ein ankommendes Auto einfach mal auffängt und zu dem Verfolgern zurückwirft.
Was für die Armmuskeln gilt, gilt auch für die der Beine.
Und landet Alex mit seinen Sprüngen nicht diereckt auf den Häusern, läuft er den Rest der Strecke noch an der Wand hoch.
Und will er über die Straßenseite setzt er einfach seine Gleiten Fähigkeit ein und fliegt für kurze Zeit.
Nach ein paar weiterer Spielzeit lernt er noch so einiges.
Da verwandelt er seine Hände in riesige Klauen, Wolverine lässt grüßen, und haut damit zu, oder lässt riesige Stacheln aus dem Boden sprießen.
Wie wärs mit einem Gummiarm mit Messer, denn man am Besten wie eine Peitsche verwendet?
Oder eine gigantische Klinge, die sowohl gegen organisches, wie auch gepanzertes wirkt?
Die Vielfalt ist groß und lässt sich mit EP, was in diesem Spiel nicht Erfahrungspunkte heißen soll, sondern Evolution Points, immer weiter verbessern.
Weitere Upgrades werden dabei durch lösen der Hauptquests freigeschaltet.

Was mache ich?

Die Geschichte von Prototype ist klasse.
Man merkt schnell im Spiel das irgendwas nicht stimmen kann und wird nocheinmal durch die spannenden Story-Wendungen dazu bewegt sich um die Erinnerungsschnipsel zu kümmern.
Die Hauptmissionen sind dabei sehr abwechslungsreich, da kann sich Gta noch was abgucken.
Mal hackt man Scanner, die einen auch getarnt entdecken.
Dann zerstört man Patroilien, die sonst das eigene Versteck finden würden.
Auch neben den Missionen gibt es viel zu tun.
So genannte Events stellen einen viele Aufgaben, die aber ähnlich wie in Assasins Creed, sich nach einiger Zeit sehr ähneln.
Die Arten sind nicht viele.
Schnell einen bestimmten Weg abrennen.
Mit bestimmten Waffen schnell viele Gegner töten.
Mit Gleiten an einem bestimmten Punkt landen.
Oder in einem Kampf eine der Parteien, Infizierte oder Militär, zum Sieg führen.
Mehr Abwechslung bieten die Comsume-Events.
In denen muss man entweder, eine Anzahl an Personen komsumieren, eine Basis zerstören oder eine Basis infiltrieren.
Sonst kann man noch Erinnerungen jagen, oder die infizierten Wasserspeicher zerstören, was eine gute Möglichkeit ist um Erfahrungspunkte zu sammeln.

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Wertung
Pro und Kontra
  • Grafik: Atmosphärischer Grafikwechsel, Schöne Animationen
  • Sound: Guter Sound, 7.1 - Unterstützung
  • Balance: Schwierigkeit zieht langsam an
  • Atmosphäre: Dichtes Endzeitgefühl, Brutalität passt
  • Bedienung: Auch mit Tastatur gut spielbar...
  • Umfang: Viele Events, Erinnerungspersonen
  • Missionsdesign: Große Abwechslung in den Hauptmissionen
  • KI: Reagiert oft gut
  • Waffen & Extras: Viele Fähigkeiten, Viele Upgrades
  • Handlung: Viele spannende Wechsel
  • Grafik: Teils wenige Texturen
  • Sound: -
  • Balance: Teils unfaire Kampfsituationen
  • Atmosphäre: -
  • Bedienung: teils schwer zu kontrolieren
  • Umfang: Zu kurze Hauptstory
  • Missionsdesign: Immergleiche Events
  • KI: -
  • Waffen & Extras: -
  • Handlung: -

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgrad:

genau richtig

Bugs:

Nein

Spielzeit:

Mehr als 20, weniger als 40 Stunden



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