Gamestar 05/2018

Erscheinungsdatum: 18. April 2018  |  Seitenumfang: 130 Seiten

Editorial

Selten hat uns ein Thema in der Redaktion so umgetrieben wie die unseligen Lootboxen und die dazugehörigen Mikrotransaktionen. Sollte man Spiele dafür abwerten? Und wenn ja, um wie viel? Und selbst dann, wenn das Ding eigentlich eine hohe Wertung verdient? Und was, wenn ein Titel (wie World of Tanks) sogar komplett auf diese Art der Monetarisierung setzt? Klar war für uns auf jeden Fall (im besten Politiker-Sprech): Ein »Weiter so!« kann es nicht geben! Deshalb haben wir uns hingesetzt und ebenso hitzig wie ausführlich über das Thema diskutiert. Obendrein lief auf GameStar.de eine große Umfrage, die uns ebenso wertvolle wie eindeutige Ergebnisse lieferte. Das Endergebnis -- unsere neuen Wertungsrichtlinien -- findet ihr ab Seite 26. Kleiner Spoiler: Wir werten ab und hoffen, dass das im Sinne von euch, unseren Lesern ist.

Der verspätete Heinrich

Die Titelstory dieser Ausgabe (Seite 20) widmen wir einmal mehr dem vielleicht größten und ambitioniertesten Spieleprojekt unserer Tage: Star Citizen. 1,8 Millionen Unterstützer haben Chris Roberts und seiner Firma Cloud Imperium Games mittlerweile über 150 Millionen Dollar gegeben, damit das irrwitzig große Weltraumspiel endlich Realität wird. Und so wie es aussieht, ist das Projekt auf dem richtigen Weg dorthin. In Frankfurt sitzt mit Foundry 42 das vielleicht wichtigste der am Spiel beteiligten Studios. Denn hier laufen die Technikfäden zusammen, hier wird das riesige Universum gebaut. Beim Entwicklerbesuch haben wir deshalb auch unseren Hardware-Experten Nils Raettig mitgeschickt, der in seiner umfassenden Technik-Analyse (Seite 28) klärt, ob und wie der Engine-Motor von Star Citizen überhaupt funktionieren kann.

Besorgt schrieb uns Mitte März unser Leser Franz Gruber: »Liebe Gamestar-Redaktion, hab ich etwas überlesen? Oder habe ich ein falsches Exemplar erhalten? In der aktuellen Ausgabe 03/2018 finde ich -- entgegen der Ankündigung im letzten Heft -- keinen finalen Test zu Kingdom Come Deliverance.« Nein, der aufmerksame Franz hat nichts überlesen, der Test wurde einfach nicht rechtzeitig fertig. Zwar kam das Spiel noch vor Redaktionsschluss im Februar bei uns an, aber deutlich zu knapp für einen fundierten Test. Und der ist bei einem so umfangreichen Titel wichtig, zumal wenn es zum Start von so vielen Bugs geplagt wird. Gut, aber dann hätte der Test doch in der nächsten Ausgabe 04/18 sein können, die am 21.3. erschienen ist, oder? Stimmt, allerdings hatte Entwickler Warhorse einen umfangreichen Patch (1.3) angekündigt, der genau zwischen Redaktionsschluss und Heft-Erscheinungsdatum kommen sollte. Im Heft wäre also dann ein veralteter Test gewesen. Deshalb haben wir uns erneut entschieden, den Artikel zu verschieben. Jetzt endlich gibt’s den Test von Kingdom Come: Deliverance, das mittlerweile dank Patch 1.4 zu einem richtig guten Spiel geworden ist. Lieber Franz Gruber, du findest den finalen Test jetzt auf Seite 32. Dir und allen anderen Lesern dieser Ausgabe wünschen wir ...

...viel Spaß beim Lesen und Spielen!
Markus Schwerdtel

 
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