Dark Souls: Prepare to Die Edition - PC
Rollenspiel  |  Release: 24. August 2012  |   Publisher: Bandai Namco
12 von 13 Leser fanden diese Rezension hilfreich

Leser-Rezension zu Dark Souls: Prepare to Die Edition

Dark Souls - ein besonderes Spiel

Von marioworld2013 |

Datum: 22.02.2018 | zuletzt geändert: 26.02.2018, 11:12 Uhr


"Vorfreude"

Spricht man einen videospielaffinen Menschen, der Dark Souls noch nicht selbst gespielt hat, auf dieses Spiel an, erhält man in der Regel eine Reaktion der Kategorie ‚Hui, das muss ja so wahnsinnig schwer sein, da habe ich mich nie ran getraut“. Und genauso ging es mir auch längere Zeit – Dark Souls schlummerte in meiner Steambibliothek vor sich hin.

Eines Tages aber wagte ich es: Mit zitternden Händen klickte ich auf den Startbutton und traute mich in die Welt der Untoten, die gefährliche Dark Fantasy-Welt, gespickt mit fiesen Fallen, unerbittlichen Gegnern und gigantischen Bossen.

 

Der Einstieg

Zunächst einmal erstellte ich meinen Charakter, wählte einen Krieger, gab ihm ein ansprechendes Äußeres und Namen, suchte mir als Goodie einen Generalschlüssel aus und schon ging es los.

Die Klasse, die man zu Beginn wählt, ist übrigens nicht von entscheidender Bedeutung, sie legt lediglich die Startbedingungen fest, welche Ausrüstung wir zu Beginn bei uns tragen und wie viele Punkte zu Beginn auf die einzelnen Fähigkeiten verteilt sind. Im Spielverlauf kann man aber beispielsweise durchaus noch einen Krieger zum Zauberer oder Dieb skillen. Wer ganz mutig ist, wählt den nahezu nackten Bettler…

Ich beginne das Spiel in einer Gefängniszelle in einem Untotenasyl. Ein Unbekannter wirft uns aber freundlicherweise durch ein Loch in der Decke den Schlüssel zu und die Reise kann beginnen. Zu Beginn wandern wir durch die Gänge des Asyls und erlernen den Großteil der Steuerung, die über anklickbare Textfelder auf dem Boden erläutert wird.

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Steuerung

Apropos Steuerung: Spricht man von Dark Souls, hört man meist schnell von einer katastrophalen PC-Umsetzung vorwiegend deshalb, weil das Spiel mit Maus und Tastatur nahezu unspielbar ist – ein Gamepad sollte deshalb hier dringend zum Inventar des Spielers gehören. Damit ist die Steuerung aber meines Erachtens geradezu hervorragend und es dauert nicht lange, bis wir wissen, wie man schlägt, blockt, geht, rennt, springt und ausweicht.

Die Gegner, an denen wir uns zu Beginn probieren dürfen, sind quasi wehrlos. Na also, so schwer ist das nun nicht.

Im Laufe des Spiels kommen dann noch lernintensive Spezialattacken dazu, die sehr viel Schaden machen: Zum einen kann man mit seinem Schild im richtigen Moment einen Gegnerangriff parieren und dann mit einem besonders heftigen Schlag kontern, zum anderen gibt es die Möglichkeit, sich in den Rücken des Gegners zu bewegen und im richtigen Moment mittels „Backstab“ den Gegner von hinten sehr schadensintensiv aufzuspießen. Beherrscht man beides erst einmal, macht das vieles leichter.

 

Seelen und Leuchtfeuer

Mit jedem erschlagenen Gegner wandern Seelen auf mein Konto. Das ist eine Mischung aus Erfahrungspunkten und Währung in Dark Souls: Mit den Seelen kann man diverse Waffen, Rüstungen, Tränke usw. kaufen, vorhandene Ausrüstungsteile verbessern oder sich schlicht Stufenaufstiege erkaufen.

Also setze ich mich erst einmal an dieses lodernde Feuerchen da…das erste Leuchtfeuer. Derer gibt es im Spiel jede Menge: An diesen können wir rasten, unsere Heiltränke auffüllen, Stufenaufstiege durchführen und noch etliches mehr. Zudem dienen die Leuchtfeuer als Speicherpunkte.

Sterben wir, erwachen wir am letzten Leuchtfeuer, an dem wir gesessen haben. Allerdings sind die Seelen, die wir zu diesem Zeitpunkt mit uns herumgetragen haben, erst einmal verloren. Wir bekommen aber einen Versuch, an die Stelle unseres Ablebens zurückzugelangen und unsere Überreste einzusammeln. An dieser Stelle kommen wir gleich zum Haken an den Leuchtfeuern: Setzt man sich dort nämlich nieder, werden bis auf die bereits besiegten Bosse und einige andere einmalige Gegner alle bereits besiegten Gegner wiederbelebt. Sterben wir auf dem Weg zu unseren Überresten erneut, sind diese Seelen für immer verloren.

Man sollte also immer genau überlegen, wie weit man beispielsweise nach dem Erlegen eines Bossgegners weiter in die Welt vordringen soll auf der Suche nach dem nächsten Feuer oder ob man sich nicht lieber ans letzte zurückzieht, um erstmal die Seelen auszugeben.

 

Die ersten Bildschirmtode

Jetzt aber weiter, Wir stoßen ein gewaltiges Tor auf und schon stehen wir nach ca. 5 Spielminuten dem ersten Boss des Spiels gegenüber – einem gewaltigen Dämon, dem wir mit unserem abgebrochenen Schwertgriff, den wir als Waffe mit uns herumtragen, fast keinen Schaden zufügen können. Er uns mit seinem riesigen Hammer dagegen umso mehr. Und so schickt er uns nach wenigen Sekunden in den ersten Tod – das Spiel belohnt uns mit dem Achievement „Willkommen bei Dark Souls“ und dem Erwachen ohne Seelen zurück am Leuchtfeuer.

Also wieder durch das Tor zu unserem Dämon, schnell die zuvor verlorenen Seelen aufsammeln, und…wieder tot. Da muss es doch einen Trick geben! Ja, den gibt es, ich verrate ihn aber nicht.

Ein paar Meter weiter laufe ich eine Treppe hinauf und werde von einer riesigen Steinkugel überrolt. Spätestens jetzt dämmert mir, dass jeder Schritt in Dark Souls besser wohlüberlegt sein sollte. Hätte ich besser aufgepasst, hätte ich den Stein beim Betreten der Treppe vorab sehen können. Mein Ableben war also meiner fehlenden Vor- und Umsicht geschuldet.

 

Sterben ist Lernen

Und so ist das sehr oft in diesem Spiel: Das Spiel bestraft gnadenlos fehlende Vorsicht, mangelnde Konzentration, nicht ausreichendes Studium der Kampfweise der Gegner.

Betrete ich einen mir nicht bekannte Raum, ist künftig immer der Schild gezückt, zu oft, wurde ich aus dem Hinterhalt in die ewigen Jagdrgründe geschickt. Der Tod ist keine Schande, er ist das Mittel, in diesem Spiel dazu zu lernen, bestimmte Fehler künftig zu vermeiden.

Für unerfahrene Spieler ist bereits der einfachste Standardgegner eine große Herausforderung. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich in den ersten zwei bis drei Spielstunden gestorben bin, in denen eigentlich gar nicht so große Herausforderungen lauern, wenn man richtig spielt. Laufe ich heute durch diese Gegenden kann ich kaum noch nachvollziehen, warum ich da beim ersten Mal so oft ins Gras gebissen habe…Das Spiel ist zumeist nämlich nicht etwa unfair, praktisch jede Stelle ist mit der richtigen Herangehensweise zu meistern, nur dass man sich die halt teilweise erst mal erarbeiten muss.

Bestes Beispiel sind hier fraglos die zahlreichen Bossgegner, bei denen es gilt, die Angriffsmuster zu lernen, die Schwächen aufzudecken, die richtige Taktik zu finden.

 

Unbekannte Emotionen

So weckt Dark Souls mitunter Emotionen, wie ich sie in einem Computerspiel noch nie erlebt hatte. Wie oft würde ich vor Wut am liebsten das Gamepad gegen die Wand feuern, weil ich an einer Stelle eben gefühlt zum 30. Mal gestorben bin? Dennoch wage ich den nächsten Versuch! Warum? Weil ich normalerweise weiß, warum ich gestorben bin und es endlich besser machen möchte. Das ist ungemein motivierend.

Wenn man dann aber einen Boss endlich gelegt hat (und das schafft man nicht zufällig), der einen zuvor reihenweise in die ewigen Jagdgründe geschickt hat, dann löst das Glücksgefühle aus, die man kaum für möglich gehalten hätte. Meine Frau fragte mich mehrfach, ob ich eigentlich noch ganz dicht bin, als ich laut jubelnd vom Stuhl sprang und durchs Wohnzimmer rannte (jeder, der zum ersten Mal Smough und Ornstein besiegt hat, dürfte das Gefühl aber nachvollziehen können).

Man weiß einfach, dass man jetzt wirklich eine tolle Leistung im spielerischen Sinne gebracht hat. Ob ich dabei lieber auf schwere Waffen und Rüstungen setze, die mich zwar hart zuschlagen und mehr einstecken lassen, mich dafür ziemlich unbeweglich machen oder eher auf leichte Stöffchen, die mir beispielsweise schnelle Ausweichrollen ermöglichen, mich dafür aber weniger Treffer einstecken lassen, muss ich nach und nach selbst herausfinden.

 

Präsentation

Kommen wir zur Geschichte oder vielmehr zur Art, wie sie erzählt wird. Das ist nämlich auch nicht jedermanns Sache und für die Kritiker von Dark Souls ein gefundenes Fressen. Die Story wird nämlich nicht über Zwischensequenzen oder ähnliche Mittel erzählt, sondern sie erschließt sich eher nebenher und vielen nicht mal auf diese Weise. Sie ist kryptisch, beispielsweise in den Erläuterungstexten zu gefundenen Gegenständen versteckt. Wer die Geschichte halbwegs nachvollziehen können will, muss also viel lesen, sich selbst zusammenreimen oder auch im Internet forschen.

Dafür stimmt die Atmosphäre. Ich fühle mich einsam, verloren in dieser unwirtlichen Welt, in der mir alles und jeder an den Kragen möchte und wo selbst NPCs, die mir zuvor scheinbar freundlich gesinnt waren und derer so einige eine nach und nach aufzudeckende Questreihe bieten, plötzlich das Schwert in die Brust treiben wollen.

Dazu glänzt das Spiel mit dem Aufbau der Welt. Ich kann schon zu Beginn in viele unterschiedliche Gegenden (insbesondere mit dem Generalschlüssel, den man bei der Charaktererstellung als Goodie wählen kann), doch merke ich recht schnell, wenn ein Gebiet noch zu früh für mich kommt. Dazu warten im Spiel immer wieder Abkürzungen. Wie oft öffne ich an einer Stelle eine Türe und stehe plötzlich in einer altbekannten Gegend und bin fasziniert von diesem Leveldesign: Ach da bin ich jetzt!! Sensationell, wie das Spiel das macht!!

Ach, es gäbe noch so viel zu erzählen über Dark Souls: Über schwarze Ritter, über Drachen, Geister, Geheimnissen, Attentaten, das Verbessern und spezialisieren von Waffen, deren Skalierung mit bestimmten Werten, von Ringen, von diversen Covenants und Skeletten und ich bin mir sicher, dass ich immer noch so einiges nicht gesehen habe, obwohl ich das Spiel mittlerweile sechs oder sieben Mal durchgespielt habe.

Doch das alles würde den Rahmen sprengen und ich kann jedem nur empfehlen, das alles besser selbst herauszufinden.

 

Zusammen sterben (Multiplayer)

So viel noch: Man kann seine untote Gestalt an Leuchtfeuern in eine menschliche umwandeln. Das hat zur Folge, dass man von anderen Spielern invasiert werden kann. Die erscheinen dann in Form eines Phantoms in unserer Welt und trachten nach unserem Leben bzw. nach unseren Seelen.

Man selbst kann aber in menschlicher Form auch andere Spieler in deren Spiel aufsuchen und attackieren. Ebenso ist es möglich, andere Spieler zu Hilfe zu rufen oder sich selbst zu Hilfe rufen lassen. Das erleichtert so machen Bosskampf, wenn man das möchte, doch ganz erheblich.

Eine Kommunikation zwischen den Spielern ist übrigens nicht möglich, man kann sich lediglich einige zuvor erlernte Gesten wie Winken oder Verbeugen zeigen. Auch einige NPCs lassen sich bei Bosskämpfen in Phantomform zu Hilfe rufen.

 

Fazit

Nach gut 100 Stunden und nach unzähligen Toden war es so weit: Ich hatte den letzten Bossgegner gelegt, der Abspann flimmerte über den Bildschirm und ich fühlte mich anders als je zuvor in einem PC-Spiel: Zum einen sehr zufrieden mit mir selbst, dieses Spiel gemeistert zu haben, vor dem so viele kapituliert haben, zum anderen, was selten vorkommt, extrem motiviert, das Spiel nochmal neu zu starten, einiges anders zu versuchen, mit einem anderen Charakter oder mit dem alten im New Game Plus, in dem das Spiel um einiges schwerer wird, in dem man aber mit dem Charakter mit all seinen Werten und Waffen, mit denen man den vorhergehenden Durchlauf beendet hatte, weitermachen kann.

Und auch heute spiele ich immer noch gerne Dark Souls. Rund 500 Stunden stehen inzwischen auf der Uhr und ich sehe noch kein Ende. Inzwischen brauche ich für einen Durchlauf noch rund 20 Stunden; ich sterbe nicht mehr sehr oft, ich bin durch Dark Souls sicher ein besserer Spieler geworden. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt.

Völlig egal, dass die Grafik vielleicht nicht ganz auf dem aktuellsten Stand ist und das Spiel trotzdem schon mal ruckelt – die Faszination ist ungebrochen. Die eine oder andere Mod hilft optisch auch weiter und im Mai 2018 erscheint ja zudem die Remastered-Fassung…

Jedem, der dieses Meisterwerk noch nicht gespielt hat, kann ich nur zurufen: Gebt ihm eine Chance, gebt nicht zu schnell auf, lasst euch darauf ein – es lohnt sich.

Gelobt sei die Sonne!

Wertung:

92/100 » alle Rezensionen von marioworld2013 (14)

Screenshots zu Dark Souls: Prepare to Die Edition

Alle Screenshots zu Dark Souls
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Pro & Contra

  • Atmosphäre
  • Motivation
  • Level- und Artdesign
  • Kampfsystem
  • Mit Maus und Tastatur kaum spielbar
  • Teils verwaschen Texturen
  • einige Glitches
  • nur für frustresistente Spieler geeignet

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgradeher schwer
Bugs im SpielNur sehr wenige
Bisher im Spiel
verbrachte Zeit
Mehr als 100 Stunden

12 von 13 Leser fanden diese Rezension hilfreich

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Avatar Crimok
Crimok
#1 | 26. Feb 2018, 18:46
Sehr guter Test. Das die Startklasse nicht so wichtig ist stimmt aber nur, wenn man nur PvE spielen will. Will man PvP spielen, steigt man nur bis zu einer gewissen Stufe auf (in dark Souls 3 meist 120) und da macht es schon was aus,wenn man als Krieger z.B. ein Zauberer werden will. Allerdings spielt momentan sicher eh kaum jemand noch in Dark Souls 1 PvP :)
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Avatar panicjonny
panicjonny
#2 | 26. Feb 2018, 20:19
Die Spiele sind Schrott. Die Gegner habe alle die gleiche Hit and Run Taktik und sind allenfalls nervig.
Jeder vernünftige Spieldesigner wäre durch die Prüfung gefallen mit so einem Machwerk als Arbeit. Man wird einfach ohne Sinn und Verstand in eine Welt geworfen. Warum soll ich mich da durch schnetzeln? Ach so, das darf ich mir aus Krümelchen zusammenklauben.
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Avatar Van Kroenen
Van Kroenen
#3 | 26. Feb 2018, 22:01
Zitat von panicjonny:
Jeder vernünftige Spieldesigner wäre durch die Prüfung gefallen mit so einem Machwerk als Arbeit.


Niedlich, wie sich jeder zweite Z0ck0r gleich für einen Game Design-Experten hält. :>
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Avatar s8c
s8c
#4 | 26. Feb 2018, 23:04
Das einzige, das mich an Dark Souls extrem genervt hat, war dieses Trial and Error-Rätselraten, wenn es darum geht in welches Gebiet man als nächstes am besten geht.

Man hatte einfach keinerlei Anhaltspunkte, welches Areal für welche Stufe denn wenigstens ungefähr geeignet ist. Man wusste beim ersten Mal ja nicht mal was für Gebiete es eigentlich gibt, wo diese sind und wie man da hinkommt. Und so ist es mir mehrfach passiert, dass ich viel zu früh versucht habe durch ein "Level" zu kommen, welches einfach eher für später gedacht war. Und ja, wenn man sich echt reinhängt kommt man irgendwie mit viel Tod und Frust durch, um dann spätestens beim Boss doch kapitulieren zu müssen.

Dieses Trial and Error hat mir das Spiel echt ein paar mal richtig versaut. Ich hatte nach Stundenlangem Gesuche einfach keine Lust mehr und hab das Spiel teils sogar Jahrelang nicht mehr angefasst. Durchgespielt und auch richtig Spaß gemacht, hat Dark Souls mir erst, als ich anfing einfach in einer Komplettlösung nachzusehen in welcher Reihenfolge man die Gebiete angehen kann, und wie man dahin kommt. Mehr habe ich nicht gelesen, aber ich bin wohl einfach kein Mensch der gerne sucht.
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Avatar Nefenda
Nefenda
#5 | 27. Feb 2018, 07:07
Zitat von panicjonny:
Die Spiele sind Schrott. Die Gegner habe alle die gleiche Hit and Run Taktik und sind allenfalls nervig.
Jeder vernünftige Spieldesigner wäre durch die Prüfung gefallen mit so einem Machwerk als Arbeit. Man wird einfach ohne Sinn und Verstand in eine Welt geworfen. Warum soll ich mich da durch schnetzeln? Ach so, das darf ich mir aus Krümelchen zusammenklauben.

Dann musst du ja Super Mario extrem hassen. Da is auch quasi jeder Gegner mit dem auf dem Kopf hüpfen zu besiegen. Die level erklären auch nichts. Und gerade die geisterhäuser müssen dich ziemlich überfordert haben.
Mensch dieser Miyamoto is schon ein ziemlich komischer kautz....

Spinn mal net rum Junge!
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Avatar marioworld2013
marioworld2013
#6 | 27. Feb 2018, 07:08
Zitat von Crimok:
Sehr guter Test. Das die Startklasse nicht so wichtig ist stimmt aber nur, wenn man nur PvE spielen will. Will man PvP spielen, steigt man nur bis zu einer gewissen Stufe auf (in dark Souls 3 meist 120) und da macht es schon was aus,wenn man als Krieger z.B. ein Zauberer werden will. Allerdings spielt momentan sicher eh kaum jemand noch in Dark Souls 1 PvP :)


Danke für den Hinweis. Das wusste ich nicht, habe mich beim Spiel vornehmlich auf PvE konzentriert. Ich werde in DS1 übrigens in gewissen Gegenden nach wie vor regelmäßig invaded und sterbe immer.
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Avatar marioworld2013
marioworld2013
#7 | 27. Feb 2018, 07:15
Zitat von s8c:
Das einzige, das mich an Dark Souls extrem genervt hat, war dieses Trial and Error-Rätselraten, wenn es darum geht in welches Gebiet man als nächstes am besten geht.

Man hatte einfach keinerlei Anhaltspunkte, welches Areal für welche Stufe denn wenigstens ungefähr geeignet ist. Man wusste beim ersten Mal ja nicht mal was für Gebiete es eigentlich gibt, wo diese sind und wie man da hinkommt. Und so ist es mir mehrfach passiert, dass ich viel zu früh versucht habe durch ein "Level" zu kommen, welches einfach eher für später gedacht war. Und ja, wenn man sich echt reinhängt kommt man irgendwie mit viel Tod und Frust durch, um dann spätestens beim Boss doch kapitulieren zu müssen.

Dieses Trial and Error hat mir das Spiel echt ein paar mal richtig versaut. Ich hatte nach Stundenlangem Gesuche einfach keine Lust mehr und hab das Spiel teils sogar Jahrelang nicht mehr angefasst. Durchgespielt und auch richtig Spaß gemacht, hat Dark Souls mir erst, als ich anfing einfach in einer Komplettlösung nachzusehen in welcher Reihenfolge man die Gebiete angehen kann, und wie man dahin kommt. Mehr habe ich nicht gelesen, aber ich bin wohl einfach kein Mensch der gerne sucht.


Guter Aspekt, kann ich nachvollziehen. Ich hab damals wohl instinktiv den so vorgesehenen Weg erwischt... Das ist dann so ähnlich wie bei den Piranha Bytes-Spielen ala Gothic, wo man auch öfter mal schnell feststellt, dass man nochmal woanders hin sollte...
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Avatar marioworld2013
marioworld2013
#8 | 27. Feb 2018, 07:37
Zitat von panicjonny:
Die Spiele sind Schrott. Die Gegner habe alle die gleiche Hit and Run Taktik und sind allenfalls nervig.
Jeder vernünftige Spieldesigner wäre durch die Prüfung gefallen mit so einem Machwerk als Arbeit. Man wird einfach ohne Sinn und Verstand in eine Welt geworfen. Warum soll ich mich da durch schnetzeln? Ach so, das darf ich mir aus Krümelchen zusammenklauben.


Hm...kann ich so gar nicht nachvollziehen. Alle Gegner die gleiche Taktik - sicher nicht. Ich weiß nicht, welche Spiele du normalerweise spielst, aber ich habe mich noch nie in einem Spiel so sehr mit den Angriffsmustern und Bewegungen von Gegnern auseinander gesetzt wie hier. In anderen Spielen schießt oder schlägt man halt so lang drauf, bis sie umfallen...
Die Geschichte wird sicher auf ihre sehr eigene Art erzählt und die Welt entsprechend erklärt, darauf muss man sich einlassen können und auch wollen; dass das nicht jedermann gefällt, kann ich gut nachvollziehen. Muss auch zugeben, dass mich mehr das Spielerische und atmosphärische als das inhaltliche bei dem Spiel fasziniert.
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Avatar panicjonny
panicjonny
#9 | 27. Feb 2018, 08:52
Zitat von Van Kroenen:


Niedlich, wie sich jeder zweite Z0ck0r gleich für einen Game Design-Experten hält. :>


So viel Spiele ich gar nicht mehr. Meistens beschäftige ich mich mit Prototyping und Gamedesign. Und jetzt?
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Avatar panicjonny
panicjonny
#10 | 27. Feb 2018, 08:56
Zitat von Nefenda:

Dann musst du ja Super Mario extrem hassen. Da is auch quasi jeder Gegner mit dem auf dem Kopf hüpfen zu besiegen. Die level erklären auch nichts. Und gerade die geisterhäuser müssen dich ziemlich überfordert haben.
Mensch dieser Miyamoto is schon ein ziemlich komischer kautz....

Spinn mal net rum Junge!


Ausgerechnet Mario als Beispiel nennen zeugt schon von Unwissenheit. Gerade Mario ist ein Musterbeispiel was Spielerführung und Mechanics betrifft. Grundsätzlich werden dort neue Mechaniken in einem Levelabschnitt eingeführt (z.Bsp. Wippen). Dann bekommt der Spieler die Möglichkeit sie auszuprobieren ohne dabei ein Leben verlieren zu können. Im nächsten Schritt wirds schon gefährlicher, da sind "Leben" auf dem Spiel und als letzten Schritt wird diese Mechanik mit anderen kombiniert um es nochmal schwerer zu machen.
In DS wirst du solche Feinheiten nicht finden.
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Leser-Rezensionen
Dark Souls: Prepare to Die Edition 14 Bewertungen:
90+ 7
70-89 6
50-69 1
30-49 0
0-29 0
Durchschnittliche
Leserbewertung:
87/100
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Details zu Dark Souls: Prepare to Die Edition

Cover zu Dark Souls: Prepare to Die Edition
Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 24. August 2012
Publisher: Bandai Namco
Entwickler: FromSoftware, Inc.
Webseite: http://preparetodie.com/de/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 516 von 7387 in: PC-Spiele
Platz 174 von 1944 in: PC-Spiele | Rollenspiel
 
Lesertests: 14 Einträge
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