Taktische Tipps für den Advanced und Expert-Schwierigkeitsgrad

1. Immer in Sichtweite bleibenIn den höheren Schwierigkeitsstufen ist es sehr wichtig, dass Spezialinfizierte nicht die Gelegenheit bekommen, Schaden...

von Kashban am: 14.12.2009

1. Immer in Sichtweite bleiben

In den höheren Schwierigkeitsstufen ist es sehr wichtig, dass Spezialinfizierte nicht die Gelegenheit bekommen, Schaden anzurichten. Das heißt, ist ein Mitspieler in Not, ist im besten Fall ein Kollege direkt neben ihm und kann ihn mit einer Nahkampfattacke (Hunter, Smoker, Jockey) befreien. Der Charger ist immun gegen Stoßen, so dass eine Nahkampfwaffe oder Schusswaffe benötigt wird.

Trennt sich die Gruppe gezwungenerweise, müssen Paare gebildet werden. Keine Alleingänge! Und selbst Paare können von zwei Spezialinfizierten überwältigt werden, wenn man Pech hat, also besondere Vorsicht.

Im Realismus-Modus ist dieser Tipp noch wichtiger, da man keine optischen Hinweise mehr erhält, wo sich der Mitspieler aufhält und ob er gerade von einem Spezialinfizierten niedergemacht wird.

2. Immer den Rücken freihalten

Im Experten-Modus machen die normalen Infizierten schon 20% Schaden mit jedem Schlag. Wer umzingelt wird, geht deshalb schnell zu Boden und ist erst mal aus dem Rennen, bis die anderen ihn freigekämpft haben. Deshalb ganz wichtig: Immer eine Wand oder Ähnliches im Rücken haben, damit man sich nur nach vorne und nach den Seiten verteidigen muss. Noch besser ist eine Nische, so dass die Gegner nur noch von vorn kommen können. Ideal im Zusammenspiel mit einer Nachkampfwaffe (siehe auch 4.) Gefährlich ist diese Position wegen der Spitter und wegen des Chargers.

Greift ein Tank an, kann man sich dort auch nur sehr kurzfristig aufhalten, damit man nicht von ihm eingeschlossen und überwältigt wird.

Exponierte erhöhte Stellen sollte man grundsätzlich meiden, dort wird man schnell zum Opfer eines Smokers oder Jokers. Auch normale Infizierte erklettern solche Hindernisse und man wird von allen Seiten angegriffen, manchmal sogar ohne es zu bemerken. Ausnahme: Im Kampf gegen den Tank ist es manchmal unverzichtbar, den Überblick zu behalten, da er sonst schwer zu orten ist. Aber Vorsicht vor den Wurfattacken oder geschleuderten Autos!

3. Abschnitte ohne Deckung schnell überwinden

Geht Hand in Hand mit Punkt 2: Da in L4D 2 alle drei bis zehn Sekunden neue Horden kommen (je nach Abschnitt), kann man sich ein längeres Verweilen im offenen Gelände nicht erlauben. Deshalb solche Abschnitte schnell überwinden und an der nächsten Deckung sammeln, um die anstürmende Horde zu verarbeiten. Das ist ein wesentlicher Unterschied zum ersten Teil der Serie, wo es auch ruhige Abschnitte gab.

4. Nahkampfwaffen einsetzen

Eine der großen Neuerungen in L4D 2 und unverzichtbar. Sie erledigen normale Infizierte, auch mehrere, mit einem Schlag und ermöglichen es so, in Kombination mit Wegstoßen und Zuschlagen relativ unbeschadet durch eine Infiziertenhorde zu kommen. Wichtig zum Beispiel auf der Achterbahn oder in der Umzäunung, an deren Ende man den Perimeteralarm ausschalten muss.

Nahkampfwaffen sind umso wertvoller, weil Valve auch im Kampagnenmodus eine Ermüdung beim Wegstoßen umgesetzt hat und man so nicht endlos Infizierte wegstoßen kann.

Zur Verteidigung während eines Hordenangriffs sind sie natürlich auch enorm nützlich.

Die Kettensäge ist zwar vergleichsweise mächtig, jedoch auch sehr laut und beeinträchtigt daher das Gehör derart, dass man nicht mehr hören kann, ob und aus welcher Richtung gerade Gefahr droht. Außerdem muss man sich schon fragen, wieso sie nicht in einer Tour neue Infizierte anlockt, wo diese doch so auf Schall reagieren.

5. 5.1-Lautsprecher oder Headset

Sehr empfehlenswert, da man so hören kann, aus welcher Richtung Unheil droht. Spätestens wenn man einmal von einem Smoker oder Hunter rückwärtig erwischt wurde, wünscht man sich, man hätte ihn früher "hinter sich" gehört. Auch Angriffe normaler Infizierter kann man hervorragend abwehren, weil sie mit großem Geschrei auf einen zurennen.

Schwer zu orten ist der Joker, sein Gekicher hat ein starkes Echo.

Es ist auch sehr hilfreich zu hören, wo der Tank gerade ist, ohne sich seinen Angriffen aussetzen zu müssen.

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