Alles auf Anfang: AC2 Vorgeschichte - Kurzfilm "Lineage"

Von CallMeTeci · 20. Juni 2020 ·
Die Vorgeschichte zu Assassin's Creed 2, in der Ezios Vater, Giovanni, einer Verschwörung auf der Spur ist.
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    Lesezeit: ~7 Minuten

    Trotz dessen, dass es sich um einen Kurzfilm handelt, den man sowohl in Deutsch, als auch Englisch selbst schauen kann, werde ich meine Zusammenfassung nicht zu kompakt halten, da in dem Filmchen einige Sachen erklärt und Personennamen genannt werden, die in Assassin's Creed 2 noch wichtig sind.

    Wer den Film zuvor aber selbst schauen möchte, was ich euch nur ans Herz legen kann, der möge eines der folgenden YouTube-Videos abspielen:

    AC: Lineage Kurzfilm auf DEUTSCH...


    AC: Lineage Kurzfilm auf ENGLISCH...


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    Plot-Zusammenfassung

    1476, die Renaissance ist im vollen Gange und die florentinische Republik gedeiht unter der Quasi-Herrschaft der Medici-Familie. Der Hauptprotagonist des Films ist Giovanni Auditore da Firenze, enger Freund Lorenzo de Medicis, Kopf der Auditore-Bank in Florenz, Vater des späteren Protagonisten Ezio und ein Assassine der italienischen Bruderschaft.

    Giovanni, dessen Kinder nichts von seiner Freizeitbeschäftigung als Assassine wissen, ist zu Anfang des Films dem Templergroßmeister Rodrigo Borgia auf der Spur und lässt dafür sogar das Abendbrot mit seiner Familie sausen. Denn dieser zieht gerade mit einigen Leuten durch die Straßen Florenz', was Giovanni für einen Überfall nutzt, bei dem Borgia aber letztlich fliehen kann. Statt Borgias Leben nimmt er dafür die seiner Männer, bis auf das eines Mannes, den er zum Verhör am Leben lässt und zu Lorenzo und einem weiteren seiner Freunde, namens Uberto Alberti, bringt.

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    Giovanni und Rodrigo Borgia

    Im Gespräch mit den beiden, teilt Giovanni sein Wissen mit Lorenzo und Uberto. Denn es gibt Gerüchte über ein Ereignis, das einen Machtwechsel hervorrufen wird. Als Uberto Giovannis Gefangenen auf der Streckbank zum Reden bringt, erfahren wir, was die Pläne unserer Feinde sind. So soll in Mailand, während des Fests des heiligen Stephanus, zum zwölften Glockenschlag, ein Attentat auf den Duca di Milano (dt. Herzog von Mailand) Galeazzo Maria Sforza ausgeübt werden. Lorenzo entsendet Giovanni unverzüglich, um dies zu verhindern.

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    Lorenzo de Medici und der Gefangene, der von Uberto Alberti verhört wird

    Doch nachdem er sich, über ein Fenster des Mailänder Doms, Zutritt zum Ort des Geschehens verschafft hat und während er sich, mit dem Klang der Glocken im Ohr, durch die versammelte Menschenmenge zu Sforza vorkämpft, muss Giovanni leider feststellen, dass er zu spät kommt.
    Bevor er auch nur in Reichweite seiner Wurfmesser kommt, graben sich die Dolche der Templer-Attentäter in den Körper des Duca di Milano. Den anschließenden Kampf überlebt keiner der Täter, sodass Giovanni auch niemanden verhören kann. Doch findet er, bei der Leiche eines Täters, einen Beutel mit venezianischen Münzen, die nun seine einzige verbleibende Spur zu den Drahtziehern ist.

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    Galeazzo Maria Sforza, der Herzog Mailands, mit seiner Leibwache, die bei den Ereignissen keinen sooo guten Job gemacht hat

    Wieder bei den Auditore daheim, sehen wir wie Federico und Ezio gegeneinander Schach spielen. Nach Ezios Niederlage, predigt ihm Giovanni, dass Voraussicht der Schlüssel zum Sieg über seine Gegner sei.

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    Ezio's Family
    Giovannis Ermittlungen führen ihn als nächstes nach Venedig; genauer gesagt zum Palazzo Ducale, dessen Insigne auf den Münzen prangt. Nachdem er sich dort Zutritt verschaffte, belauscht er ein Gespräch, dessen Anteilige davon sprechen, dass ihre Zeit endlich gekommen wäre und von einem Brief, den ein Kurier ihrem Meister in Rom zukommen lassen soll.
    Giovanni folgt dem Kurier und versucht ihn abzufangen, woraufhin ein Kampf entbrennt. Dem Kurier letztlich überlegen, fordert Giovanni von ihm Antworten zu den Plänen seiner Herren. Doch der junge Mann gelobt keine seiner Geheimnisse preiszugeben und nimmt sich mit Giovannis versteckter Klinge selbst das Leben. Giovanni nimmt den Brief des Kuriers an sich und kehrt zu seinen Verbündeten nach Florenz zurück.

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    Marco Barbarigo und der Kurier

    In der Unterhaltung wird klar, dass das Wachssiegel auf dem Brief das Zeichen der Barbarigos zeigt und dass sein Inhalt verschlüsselt wurde. Uberto erklärt Giovanni, dass es Zeit in Anspruch nehmen würde, diesen zu entschlüsseln und wirkt dabei unerwartet schlecht gelaunt, als er den Brief an den Mönch, Vater Antonio Maffei, übergibt.

    In der folgenden Szene ist Uberto mit dem Mönch alleine, dem die Dechiffrierung gelungen ist. Er bittet den Mönch Giovanni zu holen, während er selbst Lorenzo wecken geht. Uberto ergänzt nach einer kurzen Pause, dass Antonio "ihnen" Verschwiegenheit schulde und niemand vom Inhalt des Briefes erfahren dürfe.

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    Uberto und der Mönch Antonio Maffei

    Als nächstes sehen wir Antonio vor dem Haus der Auditore und wie sich Giovanni von seiner Frau Maria verabschiedet. Ezio beobachtet das Ganze und konfrontiert seinen Vater, mit dessen nächtlichen Ausflügen. Er bittet seinen Vater darum mitkommen und helfen zu dürfen, doch Giovanni lehnt ab und erklärt ihm, dass er, wenn er Zuhause für seine Familie sorgt, eine viel größere Hilfe ist, als er ahnt.

    Als sich Lorenzo und Giovanni bei Uberto eingefunden haben, erklärt ihnen dieser den neuen Plan. Er sagt, dass sie den Brief nicht entschlüsseln konnten und die einzige Möglichkeit die Strippenzieher zu finden darin bestünde, den Brief zuzustellen und zu schauen, wohin er sie führt. Giovanni, der sich noch an den Ort der Zustellung, aus dem belauschten Gespräch in Venedig, erinnert, meldet sich für dieses Vorhaben freiwillig.

    Daraufhin sehen wir, wie Giovanni hinaus in die Nacht reitet und wie sich die Verschwörer, darunter auch Rodrigo Borgia, einen Eid leisten.

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    In Rom angekommen, übergibt Giovanni den Brief, der daraufhin durch einige Hände wandert, bevor er bei Rodrigo Borgia ankommt. Dieser liefert den Brief daraufhin persönlich bei Papst Sixtus IV ab und bittet um dessen Unterstützung, da Florenz schwach sei und der Tod des Duca di Milano einiges verändert hätte. Der Papst winkt zuerst ab, mit der Begründung, dass der Tod anderer nicht Teil seines Amtes wäre, doch hängt er an, dass er durchaus dazu bereit ist - neben seinem geistlichen Beistand - militärische Hilfe anzubieten, um Rodrigo zu unterstützen, solange dieser nur die Ordnung aufrecht erhalten würde.

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    Papst Sixtus der IV.

    Im Anschluss verfolgt Giovanni Rodrigo bis zum im Bau befindlichen Petersdom. Giovanni verliert ihn dort dann aus den Augen, sodass dieser ihn im Innern des Gebäudes direkt konfrontieren kann. Rodrigo versucht zunächst Giovanni für seine Sache zu gewinnen und sagt dass seine Seite einen Krieg gewinnen wird, den Giovanni nicht einmal auf dem Plan hat. Giovanni lehnt ab und erklärt, dass seine Absicht alleine Rodrigos Tod sei. Rodrigo ruft nach seinen Leuten und befiehlt diesen, dass sie Giovanni ergreifen sollen.
    Daraufhin entbrennt ein Kampf, in dessen Verlauf Giovannis versteckte Klinge zu Bruch geht. Doch er gewinnt gegen die fünf Männer, wenn auch Rodrigo wiedermal fliehen kann, nachdem er Giovanni mit einem Wurfmesser verletzte.

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    Die letzte Szene findet bei den Auditores daheim statt, wo Maria die Wunde ihres Mannes verbindet. Auf die besorgte Nachfrage, was ihn wurmt, antwortet er, dass die Ermordung Sforzas nur der Anfang gewesen wäre, erzählt ihr von der Verschwörung und er befürchtet, dass weitere Anschläge folgen würden - beginnend bei ihnen in Florenz. Er sorgt sich, um die Sicherheit seiner Freunde, Verbündeten und die seiner Familie. Bevor Giovanni weiterreden kann, hört er Rufe seines Sohnes Federico, der daraufhin zu ihnen ins Zimmer stürzt und erklärt, dass Vater Antonio hier sei, mit bewaffneten Wachleuten im Gepäck und darum "bittet" dass Giovanni sofort mit ihm kommt.
    Giovanni erklärt Federico, dass er nun zu Antonio gehen soll und ihm sagen, dass er bereits gegangen sei und danach - wenn möglich - Zeit schinden soll.
    Giovanni verschwindet daraufhin durch einen Geheimgang, kurz bevor der Mönch und seine Männer das Zimmer stürmen, in dem sich nur noch Maria aufhält. Federico befiehlt ihnen das Haus sofort zu verlassen und nie wieder am Wort eines Auditore zu zweifeln.

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    In der vorletzten Szene werden uns erneut die versammelten Verschwörer gezeigt, die nun jedoch lautstark streiten. Sie machen sich Sorgen, wegen des Assassinen, doch Borgia beruhigt sie damit, dass er schon einen Plan hätte und sich um dieses Problem kümmere. Er beteuert, dass sich ihnen danach nichts mehr in den Weg stellen würde.

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    Der Film schließt mit Giovanni, der nachts durch die Straßen Florenz' zieht und kurz seinen Sohn Ezio dabei beobachtet, wie dieser gerade mit einer Dame flirtet. Besorgten Blickes, in Anbetracht der bevorstehenden Ereignisse, setzt Giovanni seinen Weg fort...

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    "Every man is mortal, every live comes to an end, but certain things will never change. Federico and Ezio, always remember... we are the Auditore di Firenze and we are Assassins."
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    "Jeder Mensch ist sterblich, jedes Leben geht zu Ende, aber gewisse Dinge werden sich nie ändern. Federico und Ezio, denkt immer daran... wir sind die Auditore di Firenze und wir sind Assassinen."

    Über den Autor

    CallMeTeci
    Wurde '99 released, ist unterschiedlichst interessiert und seit dem zehnten Lebensjahr äußerst aktiv am Daddeln. Zynisch veranlagt, versucht rational an Dinge heran zu gehen und manchmal ein möchtegern eloquenter Klugscheißer... zumindest wurde mir das mal an den Kopf geworfen. ;D

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