Alles auf Anfang: Assassins Creed #3

Von CallMeTeci · 10. Mai 2020 ·
Unser erstes Ziel fiel bereits Altaīr's Klinge zum Opfer und zwei Weitere folgen nun!
Außerdem erzählt uns Lucy die Geschichte, wie sie zu Abstergo kam...
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  1. Lesezeit: ~11 Minuten
    Wir erinnern uns...
    Wir finden heraus, dass es eine Deadline gibt, die Vidic zu erreichen gedenkt, erfahren wo Desmond herkommt und den Plan von Abstergo Industries. Altaīr ist derweil doch nicht tot, verlor aber seinen Rang, den er durch neun Attentate wiedererlangen muss. Nachdem wir eine Einführung in die Grundlagen des Assassinen-Daseins bekommen haben, machten wir uns auch direkt auf den Weg nach Damaskus, um unser erstes Ziel kalt zu stellen. Im letzten Gespräch, mit dem sterbenden Tamir, bekommen wir das Gefühl, dass hinter unserer Aufgabe mehr steckt, als wir zunächst denken und sind nach dem ersten erfolgreichen Auftrag bereit, uns um die nächsten zwei Ziele zu kümmern...

    - ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ -​

    - ♦ Garnier ♦ -

    Unser zweites Ziel ist der Arzt Garnier von Nablus in der Stadt Akkon.
    Und damit ich in Zukunft nicht jedes Mal erzählen muss, dass ich aus Masyaf heraus geritten bin, durch die Zwischenzone, wo ich links und rechts alle Türme mitgenommen habe, um mich dann, bei der jeweiligen Stadt angekommen, von anderen Kuttenträgern durch die Tore schleusen zu lassen, werde ich das einfach bewusst überspringen, sofern nichts weiter passiert.

    In Akkon, einer ganz klar europäisch geprägten Stadt, angelangt, gehen wir direkt wieder auf Informationssuche und finden heraus, dass Garnier sowohl Kontakt zu Tamir, als auch einem Dritten hat und sich im Hospital seines Ordens aufhält, wo er Experimente mit Unschuldigen durchführt, die zuvor aus Jerusalem entführt wurden.
    Wir holen uns die Feder vom Mittelsmann in Akkon und begeben uns zum Hospital.

    In dem, einer kleinen Festung anmutenden, Gebäude angekommen, beobachten wir eine Szene, wie ein vermeintlicher Patient zu fliehen versucht. Er redet davon, dass Garnier ihm und den anderen Patienten die Seelen raubt und wehrt sich buchstäblich mit Hand und Fuß gegen die Wachen, die ihn erst festhalten und kurz darauf, auf Garnier‘s Befehl hin, beide Beine brechen, um ihn an weiteren Fluchtversuchen zu hindern.


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    Als wir uns in das Hospital schleichen bemerken wir, dass viele Patienten entweder verrückt oder willenlos zu sein scheinen und uns bei Kontakt schubsen, was die Annäherung an Garnier etwas nervig macht. Abermals in einer Gruppe Mönche versteckt, kommen wir aber an Garnier heran und bereiten ihm ein rasches Ende.

    In seiner Sterbesequenz beteuert er das Richtige zu tun; spricht bei den Patienten gar von seinen "Kindern". Wir antworten, dass seine Experimente zu Ende seien und die Leute wieder Heim könnten und bekommen als Antwort, dass diese aus Freudenhäusern, Kerkern und Gossen stammen, welche man alle kaum als Heime bezeichnen könne. Garnier erzählt, dass er sie und was von ihrem eigenen Willen noch übrig ist, versucht zu retten, zu heilen und dass dies, ohne das Artefakt, welches wir gestohlen haben, nur äußerst schwer vonstatten geht. Stattdessen experimentiert er mit Kräutern und Elixieren, um die Wirkung des Artefakt nachzuahmen und nennt seine ergebenen Wachleute als positives Beispiel, die nach seinem Tod wohl wieder dem Wahnsinn verfallen werden, was darauf schließen lässt, dass seine Kräutermixturen nur eine kurze Wirkdauer haben. Bis zuletzt beteuert er, dass er weiß, diesen Menschen geholfen zu haben.


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    - ♦ Masyaf ♦ -

    Garniers Einstellung und Aussagen scheinen auch Altaīr nicht kalt zu lassen. Trotz dessen was er im Hospital sah, stellt er zum ersten Mal den Tod seines Opfers in Frage. Als er, zurück in Masyaf, Al Mualim mit seinen Zweifeln konfrontiert und der Frage, wie Garnier es wohl schaffte Feinde in Freunde zu verwandeln, antwortet er darauf, dass solche Leute eben diese Fähigkeiten besitzen. Dass es das ist, was sie zu Anführern macht. Wenn Gold nicht hilft, dann tun es Macht oder andere Dinge, wie in Garniers Fall, Pflanzen und Kräuter aus fernen Ländern, die einem Mann die Sinne trüben und den Willen rauben, ihn quasi zu einem Sklaven anderer machen. Altaīr solle lieber seinen eigenen Sinnen trauen, als den Worten seiner Feinde.


    Historisch betrachtet sollen auch die Assassinen, mit Pflanzen wie Haschisch oder verschiedenen Mixturen, ihre Sinne vernebelt haben und mit Versprechungen vom Paradies gelockt wurden sein. So wurden sie, in einem Werk des damaligen Religionsgelehrten Abu Schama, sogar als Haschaschinen bezeichnet.

    Anschließend bekommen wir einen weiteren Lebensbalken und unsere Wurfmesser zurück und sind bereit für unser drittes Ziel – Talal dem Sklavenhändler. Also auf nach Jerusalem!

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    Was mir beim dritten Ritt durch die Zone aufgefallen ist, sind aufploppende Gegner und Texturen, wenn man schnell durch die Gegend reitet und damit die erste wirklich nervige Alterserscheinung des ersten Teils. Da reite ich durch die Kante, werde angeblich verfolgt, sehe aber niemanden und plötzlich ist man von 6 Leuten umringt…
    Ich dachte, ICH bin hier derjenige, der im Schatten wandelt?!


    Nun gut, ich hab es ja überlebt...

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    - ♦ Talal ♦ -

    In Jerusalem angekommen, einer Stadt, die wie ein Mix aus Damaskus und Akkon aussieht, finden wir auch recht schnell heraus, was Sache ist.
    Talal lockt Leute mit Arbeit zu sich, entführt und versklavt diese und schickt sie anschließend nach Akkon. Jetzt wissen wir auch, wo Garnier seine „Patienten“ her hatte. Die Menschen verschwinden spurlos aus Jerusalem und die von Talal bestochenen Stadtwachen kümmert das natürlich nicht sonderlich. Wir finden aber auch heraus, dass in Kürze eine neue Lieferung fertig sein wird und wo er sein Lager hat, womit wir nun auch ein gutes Plätzchen für ein Attentat kennen.

    Wir gehen also mit diesen Informationen zu unserem Mittelsmann und stellen überrascht fest: unser Mittelsmann in Jerusalem ist Malik – der nun einarmige Assassine, der ja noch Al Mualim‘s goldenes Ei gerettet hat, als wir jämmerlich versagten.
    Und Überraschung die Zweite: Er mag uns immer noch nicht und ist entsprechend wenig froh uns zu sehen.
    Wir erzählen ihm, was wir wissen und trotz Beteuerung, dass es ihm nicht genug ist und er unsere Selbstsicherheit arrogant findet, lenkt er ein und übergibt uns die Feder.

    Am nächsten Tag gehen wir zum Lager und betreten es, gleich nachdem wir noch kurz einen Bürger in der Nähe retten. Doch irgendetwas stimmt nicht. Hinter uns fällt das Tor des Lagerhauses zu und um die erste Ecke herum, sehen wir auch schon, wovon wir zuvor nur gehört haben: Sklaven in Käfigen und hinter Gitterstäben.


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    Wir sprechen mit dem Mann, der sich hinter einem vergitterten Fenster versteckt. Wir nennen ihn Sklaventreiber, einen Begriff, den er von sich abweist und auf den er uns damit entgegnet, dass er den Leuten nur helfen würde, wie ihm einst geholfen wurde. Die gefangenen Menschen um uns herum sprechen dabei aber eine andere Sprache.
    Talal öffnet eine Tür, die in den benachbarten Raum führt und erklärt uns, dass wir ihm und einigen seinen Männern, in eine Falle gegangen sind. Wir laden ihn dazu ein, von seinem sicheren Gerüst zu uns runter zu kommen, woraufhin er seinen Männern anweist, uns zu töten. Was soll ich sagen… der Kampf ging schnell vorbei und wir setzen Talal nach, der schon zuvor die Flucht ergriff, als er merkte, dass seine Leute nicht gewinnen werden. Wir holen ihn ein und machen seinem Leben ein Ende.


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    In Talal‘s Sterbesequenz hören wir erneut von einer Bruderschaft, dass sein Ableben sie nicht aufhalten würde und wiederholt von seiner Ansicht, dass er diese Leute gerettet hätte und nicht verkauft.

    "Bettler, Huren, Süchtige: Klingt das nach tüchtigen Sklaven für euch? Unfähig selbst für die niedersten Arbeiten. Nein ich verkaufe sie nicht, ich rette sie."
    Nachdem er uns naiv und ignorant getadelt hat, dass wir ohne nachzudenken Befehle ausführen, prophezeit er uns noch ein baldiges Erkennen, der Ironie unseres Tuns.

    Durch den Mord an Talal ist die ganze Stadt in Aufruhr geraten! Naja... zumindest mussten wir einige Stadtwachen abschütteln, bevor wir zu Malik zurückgehen konnten, welcher über den Trubel nicht sonderlich erfreut war.
    Altaīr bestand darauf, dass er die Aufgabe dennoch erfüllt habe und Malik tadelt ihn, dass ein richtiger Assassine nie derart die Kontrolle über sein Tun verloren hätte.


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    - ○ Abstergo ○ -

    Nach diesem kurzen Wortwechsel, scheint unser Bild wieder weiß und wir sehen uns abermals, außerhalb des Animus, mit einem unzufriedenen Warren Vidic konfrontiert.
    - ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ -
    Nach dem Tod unserer ersten drei Ziele können wir sogar spekulieren, wie diese zusammenhingen.
    Tamir lieferte Waffen und Rüstungen, während Talal Menschen verschleppte, die in seinen Augen keine Zukunft mehr hatten. Beides lief bei Garnier zusammen, da dieser - laut den Infos - Kontakt zu beiden pflegte. Dieser versuchte mit Kräutermixturen willenlose Diener zu erschaffen und seine erfolgreichen Experimente setzte er als Wachsoldaten ein. Man stelle sich vor, dieser hätte, durch mehr von Talal's Entführungen und Tamir's Ausrüstung, eine Masse solcher Diener erschaffen, die alles tun, was er ihnen sagt. Glatt könnte man denken, dass da jemand versuchte ein Armee von willenlosen Sklaven-Soldaten zu schaffen...


    - ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ -
    Der Animus ist wohl heiß gelaufen, weshalb Lucy abermals frühzeitig abbrechen musste. Vidic entfernt sich laut motzend aus dem Raum und es ist für uns wieder Zeit Gespräche zu führen.

    Wir reden also mit Lucy, die uns erzählt, warum Vidic sie so gerne halb-hysterisch anplärrt. So scheint der Animus zwar auf seinen Ideen zu beruhen, die Konstruktion und Funktionalität geht aber auf Lucys Kappe, da sie den Zusammenbau der Maschine überwacht hat.
    Lucy nimmt sich das Genörgel nicht sonderlich zu Herzen und verteidigt Vidic sogar. Sie sagt, er habe ihr einst das Leben gerettet.

    Auf erneute Nachfrage hin, erzählt sie uns ihre Geschichte…
    Lucy ist nämlich ebenfalls Gefangene von Abstergo. Ursprünglich sind Abstergo Industries auf sie aufmerksam geworden, als sie ihre Doktorarbeit beendet hat. Ihre Uni mochte ihr „pseudowissenschaftliches“ Thema nicht und es blieb damit nicht alleine bei einer Uni oder Fakultät. Abstergo wiederum, allen voran Warren Vidic, haben aber ihre Karriere verfolgt und boten ihr, in Zeiten von Geldnot, eine Arbeit an. Sie landete beim Animus-Projekt.

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    Als Desmond nach dem Teil mit ihrer Entführung fragt, stellt sie die Frage, ob das alles nicht von Abstergo so konstruiert wurde, dass sie letztlich dort landete, wo sie nun ist. „Die können das, die können alles.“
    Sie sagten ihr, dass sie sie für sechs Monate einziehen würden – quasi kasernieren – und dass es, nach Ablauf der Zeit, keinen Grund für Geheimhaltung mehr geben würde. Das sagten sie zumindest…
    Doch dann kamen drei bewaffnete Kerle zu ihr, als sie noch schlief, zerrten sie aus ihrem Bett, schlugen sie und erzählten ihr, dass sie sterben würde. Woraufhin Vidic kam, der die drei anschrie, dass sie Lucy in Ruhe lassen sollen und die Leute gehorchten...
    Weder ist Warren aus ihrer Sicht ein glücklicher oder gar ein guter Mann, aber dennoch dankt sie ihm für seine Rettung und ihr Leben.

    Nach dieser Geschichte, geht sie zum Animus zurück und verabschiedet sich, was für uns heißt, in unser Bett zu gehen. Doch in unserem Zimmer angelangt, erkennen wir, dass unser Schrank offen steht. Nach genauerer Betrachtung, finden wir einen Zugangscode zwischen der Wäsche, der uns nun ermöglicht die Tür unseres Zimmers zu öffnen.
    Neugierig wie wir sind, tun wir genau das und schauen uns um. Wir finden beim Animus Lucys "Zugangsstift" – Ja Stift! Ich habe keine Ahnung warum die keine Karten haben, wie alle anderen bösen Firmen auch!

    Damit verschaffen wir uns Zugang zu Lucys PC, in dem wir fünf Nachrichten finden.

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    Neben einer zu den Zugangsstiften, die Warren wohl gerne mal verlegt und einer Verschwiegenheitserklärung, finden wir auch drei weitere, in denen sich Lucy zu der zuvor genannten Leila und ihrem Tod erkundigt. Da niemand wirklich darüber reden will, bekommen wir nur wenige Infos. Einerseits schien Leila Lucys Freundin gewesen zu sein und andererseits scheint die Geheimhaltung etwas übertrieben, für einen angeblichen Selbstmord.
    Vidic antwortet daraufhin, dass es irgendeine Beziehung mit einem Jungen namens Neumann gab und sich Lucy in Zukunft gefälligst aus Firmenangelegenheiten raushalten soll.

    Mit den ganzen neuen Informationen, vor allem zu Lucys Vergangenheit, gehen wir nun schlafen, wo wir erneut von den roten Symbolen träumen.

    Am nächsten Morgen weckt uns ein freudiger Warren Vidic und erzählt direkt, dass Lucy einige Veränderungen am Animus vorgenommen hat und wir von nun an länger im Animus bleiben können.
    Auf eine zurückhaltende Antwort seitens Desmond, erklärt uns Vidic, dass wir die Arbeit Abstergos offensichtlich nicht zu schätzen wüssten und erzählt davon, was diese Firma bis hierhin alles geleistet hat. So soll jeder, aber auch fast jeder, Durchbruch des letzten Jahrtausends von Abstergo gekommen sein, welche die Lorbeeren aber nicht selber ernten, sondern an bestimmte Günstlinge weiterreichen, um somit Kontrolle über die Menschen und die Welt zu erhalten.
    Dabei erwähnt er, dass diese Errungenschaften nicht er·funden wurden, sondern nur ge·funden und dass diese ein Geschenk waren, von denen die vor uns lebten.

    Dinos!!! :wahn:
    ...wobei so ein kurzarmiger T-Rex mit Selfie-Stick, schon realistisch ist.
    (ᵔᴥᵔ)

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    Nachdem wir nun von den Stiften wissen, klauen wir den von Vidic und heben ihn uns für später auf. Wir steigen in den Animus zurück und finden uns in Masyaf wieder, bei Al Mualim.

    - ♦ Masyaf ♦ -

    Al Mualim erklärt uns die Situation des Krieges. So reitet König Richard mit seinem Heer auf Jerusalem und Saladin versucht diesen vorher abzufangen. Doch diese Konfrontation liegt noch in der Ferne und wir sollen uns erst einmal um drei andere Personen kümmern.

    Abu'l Nuqoud, der Händlerkönig, Majd Addin, der Regent von Jerusalem und Wilhelm von Montferrat stehen nun auf unserer Liste.

    Wir bekommen unsere Handschuhe zurück und erfahren, dass die Stadtwachen, durch unsere bisherigen Taten, nun aufmerksamer sind und schneller misstrauisch werden, wenn wir Stress machen. Hurray... :(

    Drei sind tot und drei Weitere warten darauf, durch uns und unsere Klinge niedergestreckt zu werden…

    - ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ -

    Hier der Beweis für die Dinos! (Nicht mein Bild!) :engel:
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    Über den Autor

    CallMeTeci
    Wurde '99 released, ist unterschiedlichst interessiert und seit dem zehnten Lebensjahr äußerst aktiv am Daddeln. Zynisch veranlagt, versucht rational an Dinge heran zu gehen und manchmal ein möchtegern eloquenter Klugscheißer... zumindest wurde mir das mal an den Kopf geworfen. ;D

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