Alles auf Anfang: Assassins Creed #6 Ende

Von CallMeTeci · 19. Mai 2020 ·
Unser letztes Ziel ist nun Robert de Sablé höchstselbst, doch alles entwickelt sich anders, als erwartet. Außerdem lernen wir mehr über Abstergos Zutun auf der Welt und was mit anderen Subjekten angestellt wurde, die ebenfalls in den Animus mussten...
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  1. Lesezeit: ~16 Minuten
    Wir erinnern uns...
    Wir lernten beim letzten mal die Denkweise der Templer, in Bezug auf Informationen besser kennen und Altaīr verstand den tieferen Sinn des Assassinen-Kredos. Und abermals zwei Templertode später, steht nur noch Robert de Sablé höchstpersönlich unserem Ziel im Weg, das heilige Land von der Idee der Templer zu reinigen.

    - ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ -​

    - ♦ Masyaf ♦ -

    Als ich mich gerade auf den Weg, nach Jerusalem und zu unserem letzten Ziel, machen wollte, fiel mir auf, dass irgendwer die Hintertür von der Festung offen gelassen hat und wir finden dahinter eine echt schicke Gartenanlage, mit einigen still rumstehenden Fräuleins.
    Nach dieser kurzen Betrachtung geht es für uns nun nach Jerusalem...

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    - ♦ Jerusalem ♦ -

    In Jerusalem finden wir heraus, dass unser letztes Ziel der Stadt - Majd Addin - die Tage begraben werden soll und sich dafür echt viele Templer in der Stadt versammelt haben; so auch Robert de Sablé. Dadurch dass die Templer sowohl auf Seiten der Kreuzfahrer, als auch der Sarazenen agieren, sieht es in der Stadt momentan so aus, als würden beide Glaubensgruppen zusammenarbeiten, was auch nicht jedem gefällt.

    Wir melden uns bei Malik, der so langsam aufzutauen scheint und einsieht, dass wir nicht mehr der leichtsinnige Assassine von damals sind. Nebenbei eröffnen wir ihm alles, was wir das ganze Spiel über bis jetzt herausgefunden haben und die jetzige Situation in Jerusalem. Wir erklären ihm auch, dass wir bei der Beerdigung zuschlagen wollen. Malik gibt uns daraufhin die Feder und Altaīr versucht sich bei ihm zu entschuldigen, bevor er aufbricht, für das ganze Schlamassel damals in der Kammer und danach, doch Malik nimmt unsere Entschuldigung nicht an. Doch tut er das nicht, weil er es nicht möchte, sondern weil wir uns nicht entschuldigen brauchen, da wir nicht mehr der Selbe zu sein scheinen, wie damals in der Kammer. Auch Malik gesteht uns gegenüber seine Fehler ein und erklärt uns, dass die Assassinen eins sind und wir somit sowohl den Ruhm unserer Erfolge, als auch den Schmerz unserer Niederlagen teilen sollten und uns das stärkt.

    Klingt fast so, als wäre Malik unser neuer Buddy! ;D

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    Am Tag des Begräbnisses machen wir uns auf den Weg, die Welt von Robert zu erlösen.
    Dort angekommen, passiert, nach einer relativ typischen Grabrede, mit anschließendem "Amen!", etwas Merkwürdiges...
    Der Mann, der das Gebet geleitet hat, spricht nun plötzlich den Tod von Majd Addin an, dass sie nach seinem Mörder suchten, doch ihn nie erwischten... bis jetzt. Es sammeln sich immer mehr Kreuzritter auf dem Friedhof und er sagt, dass einer der Assassinen gerade unter ihnen weilt, sie verhöhnt und dafür bezahlen muss. Er zeigt auf uns und es ist klar, dass das Begräbnis eine Falle war. Die anwesenden Templer stürzen sich nun auf uns und wir müssen kämpfen.


    Aus dieser Situation kann man scheinbar nicht fliehen und sollte das daher auch nicht tun, weil man sonst - wie ich - nochmal zehn mehr Wachen am Arsch hat, als es nötig gewesen wäre. Also brav auf dem Friedhof bleiben und die Leute umkloppen.

    Nach einer ganzen Weile des Aufschlitzens, machen wir auch Robert kampfunfähig und finden uns im letzten Gespräch mit ihm... Naja, also... eigentlich nicht. Denn als wir Roberts Gesicht sehen wollen, finden wir heraus, dass es nicht Robert ist, der in dieser Rüstung steckt, sondern eine Frau, die den Lockvogel gespielt hat. Sie erzählt uns, dass das Begräbnis weniger eine Falle war, als mehr eine Finte, um Robert genug Zeit zu verschaffen, sowohl die Sarazenen, als auch die Ritter gegen die Assassinen aufzuwiegeln. Da all unsere Ziele wichtige Personen beider Seiten waren, wäre das somit ein realistisches Vorhaben.
    Mit diesem Wissen, lassen wir die Frau laufen, da sie nicht unser Ziel war und kehren zu Malik zurück.

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    Als wir ihm erklärten was passiert war, meint er, dass wir zu Al Mualim müssen, doch wir lehnen ab, da wir uns beeilen wollen, um Roberts Plan zu vereiteln. Malik ist sich unschlüssig, ob wir erneut gegen die Regeln verstoßen und ohne Al Mualims Erlaubnis losziehen sollten. Altaīr vermutet mehr hinter dem Ganzen, tadelt Malik für sein stures Befolgen des Kredos und bitten ihn schon mal nach Masyaf vor zu gehen oder anderweitig nach mehr Informationen zu suchen. Malik ist sich nicht sicher, was er tun wird und wir verabschieden uns von ihm - diesmal in beidseitigem Respekt.

    - ♦ Asur ♦ -

    Unser Weg führt uns nun ein letztes mal durch die Zwischenzone, nach Asur, wo die Heere der beiden Fraktionen aufeinander marschieren und Robert seinen Plan in die Tat umsetzen möchte. In Asur angekommen, müssen wir uns durch eine ganze Menge Gegner schnetzeln, sowohl Sarazenen, als auch Kreuzritter.

    Wer bis hierhin nie richtig gekämpft hat, könnte durchaus Schwierigkeiten haben. Ja, theopraktisch funktioniert auch die Pussy-Methode, indem man einfach immer auf Angriffe wartet und diese kontert, bis alle tot sind, aber damit verspielt man seine Möglichkeiten und meiner Meinung nach, auch den Spaß am, ansonsten auch sehr schön anzusehenden, Kampfsystem.

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    Nach der Schnetzelei treffen wir auf eine Gruppe Kreuzfahrer, unter ihnen sind auch König Richard und der echte Robert de Sablé. Der König ist durchaus redebereit, wenn auch sehr skeptisch, wegen seiner toten Männer. Also tragen wir ihm vor, was wir über seine Leute wissen und hoffen auf das Beste. Robert widerspricht uns natürlich und König Richard erkennt, dass Wort gegen Wort steht und hier keine weltliche Macht eine Entscheidung treffen kann und fordert einen Zweikampf, zwischen uns und Robert... uuund acht seiner schwereren Gefolgsleute, aber hey, wen kümmern schon Details. Der Kampf ist ebenso nicht ohne und dennoch siegen wir und können Robert töten.

    Endlich haben wir Roberts Pläne in Gänze durchkreuzt. Doch Robert lacht uns aus...
    "Ihr wisst nichts von den Plänen. Ihr seid eine Marionette. Er betrog euch, mein Junge, so wie er mich betrog.[...] Neun Männer solltet ihr töten, ja? Die neun, die das Geheimnis des Schatzes kannten. [...] Es waren nicht neun, die den Schatz fanden, Assassine. Nicht neun, zehn!" Bestürzt fragt Altaīr, wer der letzte sei und Robert eröffnet ihm, dass es unser Meister ist, Al Mualim. Dass er alleine deshalb so viel über ihn und seine Männer wusste. Wie viele sie sind, wo sie aufzufinden wären, was sie planten... Er fragt uns, ob wir nie diese Frage stellten.
    "Er ist der Meister."
    "Oui, Meister der Lügen. Wir sind nur zwei weitere Bauern in seinem Spiel und nach meinem Tod, bleibt nur ihr. Ob ihr wohl überlebt, bei allem was ihr wisst?"
    "Mich interessiert der Schatz nicht."
    "Ah, aber ihn schon. Der einzige Unterschied zwischen ihm und mir ist, dass er nicht teilen will. Ironisch oder? Dass ich... euer größter Feind, euch vor Schaden bewahrte und nun nehmt ihr mein Leben und beendet sogleich das eure."

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    Aaaah shit, der Typ, der die ganze Zeit blinden Gehorsam forderte, hat uns belogen und hintergangen. Voll nicht erwartbar! xD
    Okay ernsthaft, beim ersten Mal spielen habe ich damit tatsächlich nicht gerechnet, auch wenn ich Al Mualim nie sonderlich sympathisch fand und bei der Hexenmeister-mäßigen Robe schon irgendwas vermutete. Ich war zehn oder so, mkay!? ;D

    Nach einem kurzen Gespräch mit Richard, über Gerechtigkeit, der Ironie unserer Taten und der Verletzlichkeit der Menschheit, verabschieden wir uns von ihm und es kickt uns aus dem Animus...

    - ○ Abstergo ○ -

    Wir hören einen fluchenden Warren Vidic und Geräusche einer Schießerei aus einem Lautsprecher. Er erzählt, dass uns unsere "Assassinen-Freunde" gefunden hätten, uns retten wollen und gibt uns die Schuld dafür. Besorgt fragt Vidic nach der Situation bei seinen Leuten und es wird klar, dass die Templer im Vorteil sind und gut mit den Eindringlingen klar kommen. Desmond beteuert erneut, dass er nichts damit zu tun hatte und Vidic entgegnet, dass es vermutlich eh egal ist, da Desmond sowieso bald tot sein wird.
    Daraufhin lässt er die Übertragung laufen, wir hören die Schussgeräusche verklingen und eine Stimme sagen, dass die Bedrohung ausgeschaltet wäre. "Sieht aus, als würde die Kavallerie nicht kommen." Desmond entgegnet Vidic schnippisch, dass Vidic vor einer Minute nicht so entspannt war, wie er jetzt tut. "Denken sie, die kommen mit Verstärkung zurück?"
    "Das glaube ich nicht, Desmond." Lucys Stimme wirkt verunsichert und Warren übernimmt wieder das Gespräch.
    "Was Lucy versucht ihnen zu sagen ist, dass es keine Assassinen mehr gibt, die zurück kommen könnten." Er sagt, dass Abstergo im vergangenen Jahr sehr erfolgreich war, was die Beseitigung der Assassinen betrift und sämtliche Enklaven oder Kommunen ausgeräuchert hat. Wir sollen uns ausruhen gehen, damit wir das alles am folgenden Tag zu Ende bringen können.

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    Nachdem Warren den Raum verlassen hat, versuchen wir unterschwellig bei Lucy nachzufragen, was mit "der Farm" und Desmonds Eltern sein könnte. Sie erzählt, dass zwar ein Team dorthin geschickt wurde, der Ort aber verlassen war. Sie kann uns aber nichts versprechen und versucht uns Mut zu machen; sagt, dass es nicht so schlimm sei, wie es scheint. Nach Desmonds ausfallender Reaktion darauf, dass gerade eben seine einzige Chance gekillt wurde, von dort zu fliehen, die Assassinen fast ausgerottet wurden, er immer noch nicht weiß, was Abstergo eigentlich will und er morgen im schlimmsten Falle sterben wird, zeigt uns Lucy ihre Hand, an der ihr ein Finger fehlt. Sie macht uns damit klar, dass sie selbst ein Assassine ist und er ihr vertrauen soll und sich lieber ausruhen.

    Hier muss ich wohl nochmal aufklären, da ich das bis jetzt nicht erwähnt habe. Und zwar fehlt jedem Assassinen (aus Masyaf) ein Ringfinger, da das der Mechanismus der versteckten Klinge vorausgesetzt hat und man sich mit diesem Finger, jedes Mal in diesen schneiden würde. Und das Abtrennen des Ringfingers, wurde irgendwann zu einem Ritual, an dem man Assassinen erkennen konnte, auch wenn es die neueren Klingen nicht mehr benötigten.

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    Nachdem wir anschließend wieder vortäuschen uns auszuruhen, gehen wir wieder an die Rechner.
    Bei Lucys PC finden wir nur den Zugangscode für den Konferenzraum, den wir dann auch sogleich betreten, doch zuvor schauen wir nochmal in Vidics Postfach rein, wo wir allerhand finden.
    Einerseits eine eMail, von einem Alan Rikkin, der davon spricht, dass ihnen wegen der Fluorid-Geschichte die Zeit ausgeht und er, wenn wir es nicht bringen würden, weitere Testsubjekte für Vidic besorgen würde. Wir scheinen also ganz klar nicht die ersten zu sein, die auf dem Animus lagen. Die Mail spricht davon, dass er Sorge hat, dass bis zum 21. alles eingefroren wird und wundert sich, wie die Informationen überhaut nach draußen gelangen konnten, da die Projektleitung alle getötet hätte, bevor da Reinigungscrews ankamen - er vermutet einen Maulwurf. Da er nicht denkt, dass Freunde aus der Politik Abstergo bei diesem Problem helfen würden, erklärt er, dass man sich bei der nächsten Wahl darum kümmern würde.
    Andererseits erfahren wir aus einer News-Mail, dass es wohl bewaffneten Stress, an der Grenze der USA zu Mexiko, gibt, da scheinbar unzählige Menschen aus den USA fliehen und der mexikanische Präsident nun die Grenze verstärken will.

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    Und nun begeben wir uns in den Konferenzraum und schauen uns den dortigen PC an, auf dem aber nur eine Mail zu finden ist - erneut von Alan Rikkin.
    Wir erfahren zwei Dinge: Erstens, dass unsere Vermutung mit dem Satelliten richtig war und zweitens, dass Abstergo mit vorigen Subjekten andere Edensplitter untersucht hat, um sich damit um Leute zu kümmern, die vielleicht immun gegen die Wirkung des Satelliten sind.
    Im ersten Teil geht es um uns - Subjekt 17 - und die benötigte Zeit, bis zur letzten Erinnerung. Interessanterweise scheint der Angriff doch genügend Aufmerksamkeit erregt zu haben, als dass die jetzt ein Rettungsteam bereit stellen und in Alarmbereitschaft versetzen.
    Der zweite Teil dreht sich um Project Philadelphia, und darin um einen Edensplitter, der scheinbar die Zeit manipulieren kann und mittels Subjekt 12 erforscht wurde. Abstergo scheint es zu besitzen, aber weder zu benutzen, noch weiterhin daran zu forschen.
    Im dritten Teil dreht es sich, um den Tunguska Zwischenfall, was der Unfall ist, bei dem ein Edensplitter zerstört wurde. Scheinbar war ein Angriff der Assassinen daran schuld.
    Im Vierten geht es um den heilen Gral, der aber nicht zu existieren scheint und demnach die Suche nach ihm abgebrochen wird.
    Als nächstes geht es noch um Kommunikatoren, die auch funktionieren sollen, wenn der Satellit seine Arbeit macht und zuletzt darum, dass wir das Zünglein an der Waage sind, um irgendwelche Orte aufzufinden, die wohl weitere Artefakte beherbergen.

    Danach gehen wir schlafen und das Gespräch am nächsten Morgen beläuft sich darauf, dass Vidic nochmal betont, dass heute ein historischer Tag wäre. Ähm... Juhu?!
    Also ab in den Animus mit uns...


    - ♦ Masyaf ♦ -

    Altaīr ist derweil schon in Masyaf angekommen und trifft auf verwirrte Einwohner des Dorfes, die uns prophezeien, dass auch wir dem Weg folgen oder vernichtet würden. Ganz offensichtlich Al Mualims Werk. Wir treffen leider auch auf einige Assassinen-Kollegen, die von Al Mualim in Besitz genommen wurden und uns angreifen.
    Doch der Kampf hält sich kurz, da uns Malik mit einigen Brüdern, die noch bei Verstand sind, hilft und wir die Angreifer so vertreiben können. Wir sprechen mit ihm und er erzählt, was er so getrieben hat. So war er wohl noch einmal in der Kammer gewesen und fand Roberts Tagebuch, welches ihm die Augen öffnete. Wir machen aus, dass Malik mit seinen Leuten für Ablenkung sorgt und dafür, dass möglichst wenige der willenlosen Assassinen verletzt werden, während wir uns um Al Mualim kümmern.

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    Unser Weg führt uns danach in die Festung, in der sich dutzende Dorfbewohner versammelt haben, um gedankenverloren rumzustehen. In der Festung selbst finden wir Al Mualim nicht und unser einziger Weg führt uns in den Garten, wo Al Mualim uns schon, von einem Balkon aus, erwartet und uns mit dem Edensplitter paralysiert.

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    Ihm ist klar, dass er uns nicht gehen lassen kann und schickt uns so Illusionen, die uns umbringen können. Wir kämpfen nun erneut gegen alle unsere bisherigen neun Attentats-Ziele auf einmal. Da sie kaum mehr als mittelstarke Gegner sind, ist das nun nicht die Welt. Al Mualim kommt nun runter in den Garten, sagt, dass er keine Furcht verspürt und uns, durch die Macht des Edensplitters, bei Weitem überlegen ist. Und nun stehen wir vor neun Al Mualims, die wir ebenso besiegen, wie die Illusionen zuvor.
    Wir konfrontieren ihm mit seinem Verrat, er entgegnet damit, dass es keinen Frieden geben kann, solange es Menschen mit freiem Willen gibt. Er eröffnet uns, auf Nachfrage Altaīrs, warum wir unseren Verstand noch besitzen, dass wir scheinbar resistent sind, gegen die Kraft des Edensplitters; gegen seine Illusionen.
    "Versteht ihr nun? Das rote Meer wurde nie geteilt, Wasser nie in Wein verwandelt. Nicht die Machenschaften Eris lösten den trojanischen Krieg aus, sondern DAS - Illusionen allesamt!"
    Doch sind diese Illusionen etwas anderes, als die Glaubenskonstrukte der Kreuzfahrer und Sarazenen, für die sie sich gegenseitig abschlachten? Für Al Mualim ist klar, dass wir mit unseren Ansichten und Fähigkeiten eine Patt-Situation haben und es nur einen Weg aus dieser heraus gibt - den Tod von einem von uns.

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    Der anschließende Kampf geht nicht sonderlich lange -
    Wurfmesser FTW! - und Al Mualim liegt am Boden.
    Trotz Verwunderung über die Niederlage, hält er daran fest, dass der Edensplitter das einige Mittel sei, das wahren Frieden schaffen kann. Wir sagen, dass wir ihn zerstören werden, woraufhin wir nur ein "Das wird sich zeigen." von Al Mualim ernten.
    Wir stehen nun mitten im Garten, vor dem Artefakt, aus dem sich ein heller Schein manifestiert, der kurz darauf eine Erdkugel in die Luft projiziert, auf der wir einige blinkende Punkte sehen. In unserem Kopf halt die Stimme Al Mualims wieder:
    "Zerstört es, wie ihr gesagt habt! [...] Ihr könnt, Altaīr, aber ihr werdet nicht..."
    Während sich Malik und seine Gefährten bei Altaīr sammeln, hören wir aus dem Off Vidics Stimme:
    "Wir haben es!"
    Woraufhin sich unser Bild wieder auflöst...

    - ○ Abstergo ○ -

    Wir sehen einige Menschen, in schwarzen Anzügen, hinter der Scheibe des Konferenzraumes. Vidic sagt, dass sie nun alle Karten hätten, die sie bräuchten, woraufhin die Leute entgegnen, dass sie Teams zu allen Standorten senden und möglichst viele der Artefakte einsammeln würden. Die Leute erzählen, dass sie nun keine unnötigen Zeugen mehr bräuchten und sich Vidic um uns kümmern soll, woraufhin Lucy einschreitet und sagt, dass es zu früh wäre und sie uns möglicherweise noch gebrauchen könnten, da es meistens nicht sehr einfach ist, an Edenartefakte heranzukommen und unsere Erinnerungen ihnen weiterhin helfen könnten.
    Vidic und die Leute in Schwarz lenken ein... Lucy und er verlassen daraufhin den Raum und uns bietet sich ein merkwürdiges Bild. Unsere Sicht verschwimmt und zeigt sowohl Freund und Feind, als auch Dinge, die wir bisher nicht sehen konnten, rote Symbole im ganzen Raum verteilt, sowohl auf dem Boden, als auch an den Wänden - es scheint als hätten wir die Adlersicht, wie sie unser Vorfahre schon hatte.

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    Wir gehen den Symbolen nach und finden verschiedenste Sachen. Ein Auge des Horus, einige Zeichen der Nazca-Linien, etwas das wie eine Mischung aus Triquetra und dem Symbol für Biogefährdung aussieht, ein Pentagramm, ein Zeichen, wie das Auge der Illuminaten und einige mehr. Umhauen tut uns aber erst die Wand in unserem Zimmer, auf der wir die Symbole sehen, von denen wir bisher nur geträumt hatten. Und Desmond reagiert recht treffend:
    "Oh mein Gott! Sieht aus wie... ist das Blut? Wen zum Teufel haben die vor mir hier festgehalten und was ist mit ihm passiert? Was hat das zu bedeuten?"
    Das Bild zoomt daraufhin rein und wir sehen die Credits ablaufen...

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    Nach den Credits können wir aber nochmals an die Rechner und finden immerhin auf Vidic seinem etwas Neues.
    Zum einen eine News, in der wir erfahren, dass sechs Jahre nach einem L11-Ausbruch in Afrika, dieser Kontinent 96% seiner Bevölkerung verloren hat. Das ganze wird als "2. Pest" bezeichnet und Afrika gilt nun praktisch als unbewohnt. Einige Mächte scheinen sich den Kontinent aufteilen zu wollen, was auf starken Widerstand stößt und Vorwürfe der Neo-Kolonialisierung laut werden lässt.
    Und in der zweiten neuen Mail finden wir eine Analyse von Lucy, zu Subjekt 16, in der sie beschreibt, dass ein längerer Aufenthalt im Animus zu einem sogenannten "Blutungseffekt" führt, wodurch sich genetische und tatsächliche Erinnerungen des Subjekts vermischen. Die Subjekte sollen dadurch den Verstand verlieren, was man an dem Vorfall in dem Raum gut sehen können soll. Subjekt 16 soll, ihrer Theorie nach, einem Vorfall, einer seiner Vorfahren, im antiken nahen Osten, beigewohnt haben und daher diese unkonventionellen Symbole und Schriften kennen, die er in den Räumen zurück lies. Lucy bekräftigt nochmal, dass sie ihre Subjekte nicht so sehr belasten sollten, da sie ihnen tot nichts nützen und darüber hinaus ihr Wissen verloren ginge.

    Also war das die Testperson, die vor uns hier eingesperrt war, mit den Symbolen? Weil sie durch den Animus wahnsinnig wurde?


    Doch mehr Antworten erhalten wir in diesem Spiel nicht mehr... :)

    - ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ -
    Das ist jetzt logischerweise das Ende des ersten Spiels und damit auch des Erlebnis-Blogs dazu. Anschließend an jedes Spiel, möchte ich noch eine möglichst kompakte Zusammenfassung dessen machen, was das Spiel erzählt hat und wie ich es erlebt habe. Quasi ein kleiner Rückblick meinerseits, für den ihr nicht alles lesen müsst.

    Über den Autor

    CallMeTeci
    Wurde '99 released, ist unterschiedlichst interessiert und seit dem zehnten Lebensjahr äußerst aktiv am Daddeln. Zynisch veranlagt, versucht rational an Dinge heran zu gehen und manchmal ein möchtegern eloquenter Klugscheißer... zumindest wurde mir das mal an den Kopf geworfen. ;D

Kommentare

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