Die Entstehung von Demon's Souls - Wie der Flop zum Hit wurde

Von Rato0r · 13. Mai 2022 · ·
Demon's Souls ist das erste Spiel der Souls-Reihe und gilt als Grundstein für das Goldene Zeitalter von From Software.
Das Spiel bildet das Fundament aller darauf folgenden Souls Games wie Dark Souls und Elden Ring, die From Software zu einem der beliebtesten Videospiel-Entwickler der Gegenwart machen sollten.

All die Erfolge hat From Software vor allem einem Mann zu verdanken, und zwar dem Videospieldesigner Hidetaka Miyazaki. Schauen wir uns mal an, wie eines der wichtigsten Videospiele aller Zeiten entstanden ist und warum Sony einen Fehler gemacht hat, den sie noch lange bereuen sollten.

Das ist die Entwicklung von Demon's Souls.
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  1. Demon's Souls ist das erste Spiel der Souls-Reihe und gilt als Grundstein für das Goldene Zeitalter von From Software.
    Das Spiel bildet das Fundament aller darauf folgenden Souls Games wie Dark Souls und Elden Ring, die From Software zu einem der beliebtesten Videospiel-Entwickler der Gegenwart machen sollten.
    All die Erfolge hat From Software vor allem einem Mann zu verdanken, und zwar dem Videospieldesigner Hidetaka Miyazaki. Schauen wir uns mal an, wie eines der wichtigsten Videospiele aller Zeiten entstanden ist und warum Sony einen Fehler gemacht hat, den sie noch lange bereuen sollten. Das ist die Entwicklung von Demon's Souls.


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    Demon's Souls kam 2009 auf den Markt und sollte mit seinem eigenwilligen Gameplay ein eigenes Sub Genre gründen.


    Der Auftrag von Sony
    Solltest du nicht der größte Fan davon sein zu lesen gibt es das ganze hier auch noch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=FJaqfRDuEAw

    Wenn man über die Entstehung von Demon's Souls redet, muss man im selben Atemzug auch den Namen Hidetaka Miyazaki erwähnen. Der gilt nämlich als Vater des Souls Genres. Zu ihm hab ich aber schon mal ein Video gemacht der Blogeintrag dazu folgt also bald. Hier halte ich mich mal etwas kürzer, was Miyazaki selbst angeht. Miyazaki arbeitete die ersten Jahre an der Armored Core Serie, eine Videospielreihe, in der man mit Mechs kämpft. Die Reihe war für From Software über viele Jahre erfolgreich. Während dieser Zeit kam Sony auf From Software zu. Mitte der 2000er Jahre war The Elder Scrolls 4: Oblivion ein großer Name, ihr wisst schon, das ist das Spiel mit der goldenen Pferderüstung für 2 Dollar und war der Beginn der Mikrotransaktionen, danke dafür nochmal Bethesda. Sony wollte ein Rollenspiel für die Playstation 3 entwickeln, das der Elder Scrolls Reihe Paroli bieten konnte. Sony gab den Auftrag an From Software, weil die mit der Kings Field Reihe bereits eine Rollenspiel-Reihe gemacht hatten und Sony sich ein Kings Field ähnliches Spiel vorstellte.

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    Hidetaka Miyazaki ist der Kreative Kopf hinter den Souls spielen. Bevor es aber dazu kam
    übernahm er die Leitung einiger der Armored Core Teile.



    Hidetaka Miyazaki war zu diesem Zeitpunkt noch nicht an dem Spiel beteiligt, er war noch mit Armored Core For Answer beschäftigt. Nachdem der Deal mit Sony abgeschlossen wurde, machte sich das Team von From Software an die Arbeit ein Rollenspiel wie Elder Scrolls zu entwickeln. Aber kurz darauf merkte das Team, dass man keine Ahnung hatte, wie dieses Elder Scrolls ähnliche Spiel aussehen sollte.


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    Was Bethesda mit dieser Pferderüstung für 2 Dollar lostreten würde, ahnte
    wohl niemand. King's Field war das erste Spiel von From Software
    und kam 1994 auf den Markt. Die Rollenspielreihe
    bekam insgesamt 4 Teile und gilt als geistiger Vorgänger
    von Demon's Souls.


    Miyazaki's Chance


    Das Entwicklerteam hatte von Beginn an Probleme, Ideen für das Spiel zu sammeln. Das Dark Fantasy Setting war, das einzige bei dem sich die Entwickler einig waren. Das letzte Rollenspiel von From Software war zu dieser Zeit schon ein paar Jahre her.
    2003 veröffentlichte From Software das Spiel Shadow Tower: Abyss, seit dem hatte man kein Rollenspiel mehr mit ähnlichem Setting gemacht, dass das Team also in dem Genre etwas eingerostet war, hat der Entwicklung nicht unbedingt geholfen.

    Abgesehen von dem Setting hatte das Team also überhaupt keine Vision für das Spiel, über ein 1 Jahr lang kam das Spiel aus der ersten Projektphase nicht heraus, geplant war, dass das Spiel ein neuer Teil der Kings Field Reihe werden soll. From Software dachte zu diesem Zeitpunkt sogar darüber nach, die Entwicklung des Spiels einzustellen, weil die Entwicklung so schlecht lief. Das sollte der Moment für Hidetaka Miyazaki sein. Der werkelte zwar noch an Armored Core For Answer bekam aber mit das intern an einem Dark Fantasy Rollenspiel gearbeitet wird, das große Probleme in der Entwicklung hat. Miyazaki sah seine Chance gekommen, endlich ein Spiel in seinem Lieblingsgenre zu machen. Irgendwie schaffte er es die Führungsetage davon zu überzeugen ihm die Leitung des Spiels zu übertragen.

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    Miyazaki ist großer Fan klassischer Pen and Paper Rollenspielen, seine
    Spiele wurden dadurch stark beeinflusst.



    Als Hidetaka Miyazaki zum Projekt dazustieß, stand er vor einem Scherbenhaufen. Das Team hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Fortschritte gemacht und auch auf technischer Seite hatte man Probleme, da man mit der Playstation 3 eine völlig neue Technologie meistern musste, programmiertechnisch war die Playstation 3 nämlich nicht allzu gut selbst Sony hatte zu Beginn Schwierigkeiten Spiele für ihre eigene Konsole zu entwickeln.

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    Die Playstation 3 war zwar sehr leistungsfähig, der Cell Prozessor war aber
    so kompliziert das viele Entwickler Probleme damit hatten Spiele dafür zu
    entwicklen.


    In einem Interview sagte Hidetaka Miyazaki zu seiner Entscheidung, warum er das Spiel übernehmen wollte:

    „Als ich von dem Spiel hörte, wusste ich, wenn ich es schaffe die Kontrolle zu übernehmen könnte ich aus dem Spiel machen, was ich wollte und all meine Ideen verwirklichen. Und selbst wenn meine Ideen alle furchtbar sein sollten, wäre es egal, das Spiel galt intern sowieso schon als verloren”.

    Die Entwicklung

    Mit diesem Gedanken im Hinterkopf begann Miyazaki relativ entspannt mit der Entwicklung. Seine erste Amtshandlung als Creative Director war, dass er nicht mehr auf die Produzenten von Sony hörte, den er fand die Idee einen “Elder Scrolls-Killer” zu entwickeln für schwachsinnig. Ihm war klar, dass das Team es nicht schaffen kann ein riesiges Open World Spiel zu machen während man sich auch noch mit der neuen Playstation 3 Technologie herumschlagen muss. Sämtliche Ideen und Pläne des Spiels warf er über den Haufen, das einzige das er beibehielt, war das Dark Fantasy Setting. Als Miyazaki das Design der Welt entwarf, kam sein innerer Nerd zum Vorschein, denn seine Inspirationsquellen kommen Großteils aus Pen and Paper Rollenspielen wie Dungeons and Dragons oder der Spielbuch-Reihe Fighting Fantasy. Eine der ersten Änderungen war die Perspektive. Das Spiel war ursprünglich als Ego-Perspektive geplant, immerhin wollte man ein Elder Scrolls ähnliches Spiel.


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    Neben Pen and Paper Rollenspielen war eine der größten Inspirationsquellen
    für Miyazaki die Spiebuch-Reihe Fighting Fantasy die seit Anfang 80er existiert.



    Miyazaki bestand aber darauf, dass eine Third Person Ansicht im Spiel verwendet wird. Alleine diese Änderung zeigt schon, wie sehr sich die Idee von Miyazaki zu der von Sony und dem vorherigen Team unterschied. In einem Interview lieferte er auch die Begründung, warum er sich für die Third Person Ansicht entschied:

    „Ich glaubte nicht daran, dass wir mit Oblivion konkurrieren könnten, wenn wir denselben Ansatz verfolgt hätten, also wollte ich den Focus auf das Kampfsystem und die Erkundung legen. Ich musste viel Überzeugungsarbeit leisten, um jeden davon zu überzeugen, dass die Third-Person Ansicht der beste Weg für diese Art Spiel ist. Wir brauchten eine bewegliche Kamera, um bei Kämpfen dafür zu sorgen, dass man Gegner, Objekte und die Umgebung gut sehen kann. Mit diesen Argumenten und allen anderen, die mir einfielen, konnte ich alle davon überzeugen.“

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das der Moment ist, in denen die Geldgeber bei der Spieleentwicklung dem Entwickler sagen, wie dumm seine Idee ist und er machen soll, wofür er bezahlt wurde. Man muss froh sein, dass das in diesem Fall nicht so gekommen ist und man auf Miyazaki hörte.


    Bei den vielen Videos, Artikeln und Interviews die ich zu dem Thema jetzt gelesen bzw. geschaut habe wirkt es für mich so als hätte man Miyazaki einfach machen lassen, weil sich die Führungsriege wohl gedacht hat “Yo mach ruhig, wir ziehen der Entwicklung sowieso den Stecker, wenn wir mal Zeit haben“. Das passierte aber nie, irgendwie glaub ich das die das Spiel einfach vergessen haben.
    Den zu der Zeit im Jahr 2008 hatte From Software einige Spiele in Entwicklung von denen man sich viel erhoffte.

    Demon's Souls war quasi wie dieses seltsame Kind, das es in jeder Schulklasse gibt, das zwar da ist, aber keiner wirklich bemerkt. Dadurch konnte man bei der Entwicklung eigentlich machen, was man wollte. Und wenn doch mal irgendjemand von den Bossen nachgefragt hat, hat man sie einfach angelogen. Manche Aspekte wie z.b. den enormen Schwierigkeitsgrad erwähnte man einfach nicht, Miyazaki sagte dazu:

    „Ehrlich gesagt, immer wenn wir Sony etwas präsentieren sollten, erwähnten wir den Schwierigkeitsgrad nicht wirklich. Uns war klar, dass die meisten Leute des Publishers uns darum bitten würden, das Spiel an die Masse anzupassen. Also erzählte und zeigt ich bei den Präsentationen nur wenig. Allerdings erzählte ich dem direkten Produzenten von Sony, der uns bei der Entwicklung über die Schulter schaute davon, der gab mir aber recht. Er sagte, wenn wir dem Team von Sony bescheid geben wie der Tod im Spiel funktioniert und wie oft er vorkommen wird, würde man das Spiel ändern müssen. Also mussten wir die Entwicklung etwas unter dem Radar halten.“




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    Ohne dem Producer Takeshi Kaji (links) wäre Demon's Souls wohl nie so
    auf den Markt gekommen.



    Die Geschichte ist einfach sympathisch, das kleine rebellische Entwicklerteam, das im Untergrund sein Spiel entwickelt, damit der große Publisher es nicht einstampft, hat was von David gegen Goliath. Aber vor allem muss man dem Produzenten von Sony Takeshi Kaji danken, der da mitgemacht hat, wer weiß, ob wir sonst jemals irgendein Souls-Spiel bekommen hätten.

    Man darf nicht vergessen, zu diesem Zeitpunkt gab es dieses Genre und das Seelensystem noch nicht, obwohl das Spiel schon schwer ist, hatte man eine Zeit lang die Idee es sogar noch schwerer zu machen. Man hatte nämlich die Idee, einen Permadeath ins Spiel zu bringen, der den Spielstand gelöscht hätte. Das war dann aber selbst Miyazaki zu hart.


    Demon's Souls aber nur auf den Schwierigkeitsgrad zu reduzieren wäre unfair. Es gibt viel mehr Gründe, warum Souls Spiele sind, wie z. B. dass man die Erfahrungspunkte fallen lässt, wenn man stirbt, eine vage aber interessante Geschichte, die man selbst interpretieren muss, hinterhältige Fallen, das grandiose Gegner-Design oder die verzweigte Map.


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    Das Leveldesign von Demon's Souls und allen anderen Soulslike Spielen
    beeindruckt vor allem dadurch das es unglaublich gut durchdacht ist.



    Der Furchtbare Release

    Nach einer schwierigen Entwicklung war es dann so weit und Demon's Souls wurde der Öffentlichkeit präsentiert. Bei der Tokyo Game Show 2008 wurde das Spiel in Anwesenheit des gesamten Teams und Hidetaka Miyazaki angekündigt. Der Trailer, in dem man sieht, wie der Charakter versucht sich nach oben zu kämpfen und dabei verbrennt, abgestochen oder zerstampft wird, kam bei den Leuten weniger gut an. Genauer gesagt haben die Leute das Spiel gehasst, sowohl Spieler als auch die Presse fanden es furchtbar.


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    Die Präsentation von Demon's Souls auf der Tokyo Game Show
    endete in einer Katastrophe.



    Der Produzent Takeshi Kaji sagte dazu:

    „Es war ein Desaster, die Spieler waren gespannt darauf als sie das dunkle Fantasy Setting gesehen haben, aber kritisierten alle das Gameplay. Die Leute dachten, dass das Spiel noch am Anfang der Entwicklung ist und das Kampfsystem deswegen so eigenartig wirkt. Dabei war das Spiel fast fertig. Die Wahrheit ist das Demon’s Souls einfach nicht für Previews geeignet ist, vor allem nicht bei einer Show in der man nur 5 Minuten hat um es den Spielern näherzubringen.“


    Takeshi Kaji führte im Interview noch weiter aus, dass die Leute ein viel schnelleres Gameplay erwartet haben und von dem langsamen Kampfsystem verwirrt waren. Er erzählte auch, dass kaum jemand es geschafft hat, die Demo durchzuspielen.

    Hidetaka Miyazaki war sich sicher, dass nach dieser Katastrophe Sony oder From Software das Spiel entweder einstampfen würde oder man fordern würde, das Spiel zu ändern. Hier kommt aber wieder mal etwas Glück ins Spiel. Den zur selben Zeit wurden noch einige andere Spiele von From Software released wie z.b. Ninja Blade. Man ging davon aus, dass, auch wenn Demons Souls ein Flop werden würde, andere Spiele das abfangen können. Also ließ man Miyazaki und das Team einfach machen. Im Februar 2009 wurde das Spiel exklusiv in Japan für die Playstation 3 released. Wer aber glaubt, dass Demons Souls trotz der schlecht Vorzeichen ein riesen Verkaufserfolg war liegt leider falsch. In der ersten Woche wurden nur 20.000 Kopien verkauft.


    Hidetaka Miyazaki sagte in einem Interview, dass er zu dieser Zeit dachte, dass er nie wieder auch nur ein annähernd ähnliches Spiel machen dürfte, den Demons Souls verkaufte sich nicht nur schlecht, der Release könnte als Synonym für das Wort Flop in den Duden aufgenommen werden. Die letzte Hoffnung wäre der Release im Westen gewesen, in der Videospiel Geschichte kam es schon öfter vor, dass Spiele in Japan gefloppt sind, außerhalb aber erfolgreich wurden. Ein Beispiel dafür ist z.b. No More Heroes das in Japan völlig unterging in Nordamerika aber so ein großer Erfolg war das sogar noch Nachfolger erschienen sind. Die Entscheidung, ob Demon's Souls im Westen veröffentlicht wird, sollte Shuhei Yoshida treffen, der damalige Präsident von Sony. Er spielte das Spiel 2 Stunden lang und sagte zu einem westlichen Release "NEIN".

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    Shuhei Yoshida war von Demon's Souls überhaupt nicht begeistert und glaubte nicht an den Erfolg.
    Also entschied er das Demon's Souls keinen westlichen Release bekommt.




    In einem Interview erklärte er seine Entscheidung:

    „Ich spielte das Spiel 2 Stunden lang und nach all dieser Zeit war ich noch immer am Anfang des Spiels. Ich sagt zu mir selbst, das ist scheiße, das ist ein wirklich unglaublich schlechtes Spiel, also hört ich auf und legte es zur Seite.“

    Das sollte aber nicht das Ende sein, den, auch wenn Sony das Spiel außerhalb Japans nicht publishen wollte, durften andere Firmen das übernehmen. Obwohl das Spiel nur in Japan erschien, gab es einige Gamer und Youtuber, die das Spiel importierten. Im Westen wurde Demons Souls durch Mundpropaganda bekannter und immer mehr Leute hörten von einem Spiel, das zwar unglaublich fordernd ist, einem aber einem auch unglaubliche Erfolgserlebnisse liefert. Es sprach sich herum, dass dieses kleine japanische Rollenspiel ganz anders war als die anderen Spiele zu der Zeit, die im Mainstream angekommen waren.


    Das Spiel wurde im Westen so bekannt, dass Atlus und Bandai Namco das Spiel im Westen veröffentlichen wollten. Dass Sony das Spiel nicht wollte, sollte sich als unglaublich großer Fehler herausstellen. Das Spiel verkaufte sich beim Release im Oktober über 100.000-mal und auch die meisten Reviews waren positiv. Und auch wenn ein paar negative Wertungen dabei waren, bei einem Punkt waren sich alle einig, dieses Spiel ist etwas Neues.

    Wenig überraschend bereute Sony seine Entscheidung. Wer weiß, hätte Sony sich damals anders entschieden, wären die Souls-Spiele heute vielleicht alle exklusiv für die Playstation erschienen. Bandai Namco erkannte das Potenzial früher und wurde Publisher der Dark Souls Reihe. Die Rechte an Demons Souls hat Sony zwar bis heute und sollte Jahre später ein Remake von Demons Souls ermöglichen, es dauerte aber einige Jahre bis mit Bloodborne wieder ein Playstation Exclusives From Software Spiel erscheinen sollte. Ich will gar nicht wissen, wie oft Sony sich bei Hidetaka Miyazaki entschuldigen musste. Der frührer Präsident von Sony sagte in einem Interview:

    „Wir haben das Potenzial von Demons Souls nicht erkannt, um ehrlich zu sein weder wir noch die japanischen Videospiel-Medien. Wir konnten einfach nicht sehen, was für ein Meisterwerk wir da vor uns hatten.„



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    Mit Elden Ring schuf Miyazaki sein eigen Manum Opus.
    Die enorm hohen Wertungen sprechen für sich.



    Dieses Jahr erreichte der Entwickler From Software mit Elden Ring seinen bisherigen Höhepunkt und so gut das Spiel auch ist, ohne Demons Souls wäre es nie dazu gekommen.

    Die Entwicklung von Demon Souls war nicht einfach, öfter kurz davor komplett abgesagt zu werden und musste zu Beginn mit extrem schwachen Verkäufen kämpfen, aber am Ende hat sich die Kreativität von Miyazaki ausgezahlt. Der ist mittlerweile zum Präsidenten von From Software aufgestiegen.

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    Über den Autor

    Rato0r
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    Hey,
    Ich bin 24 und komme aus dem schönen Österreich. Anders als bei meinen Youtube Videos bemerkt man bei meinen Texten meine Dialekt wenigstens nicht. :rotfl:
    Silvanus und ModuGames gefällt das.

Kommentare

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  1. ModuGames
    Cooler Bericht! Ich als jemand, der sich mit Souls fast nicht auskennt, habe hier viel Neues erfahren.

    Wie mein Vorredner aber auch schon meinte, solltest du bei der Zeichensetzung & Co. nochmal drüberschauen.
  2. Lasse*
    Interessanter Text.

    Aber bitte nochmal gegenlesen, da sind wirklich sehr viele Textfehler (Punkt und Komma).
      Rato0r gefällt das.
    1. Rato0r
      oh, danke für den Kommentar. Sollte noch gar nicht Online sein wollte eigentlich nur den Entwurf speichern, ich geh nach der Arbeit nochmal drüber und besser die Fehler aus.
      Lasse* gefällt das.
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