Die politische Philosophie in Bioshock

Von NikolajNeron · 3. August 2016 · Aktualisiert am 30. September 2016 ·
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  1. Nachdem „BioShock: The Collection” angekündigt wurde, freue ich mich sehr diese meiner Ansicht nach großartige Reihe bald in einer grafisch aufpolierten Version spielen zu können. Gleichsam konnte ich bis September nicht mehr warten und habe deshalb schon jetzt die alten Teile wiedergespielt. Bioshock 1 erhielt nach seinem Erscheinen im Jahre 2007 viel Anerkennung für seine unheimliche Spielwelt, seine wendungsreiche Geschichte sowie für die einzigartigen und teils verstörenden Charaktere. Das Spiel enthält Merkmale des klassischen Shooters, des Survival-Horrors und des Rollenspiels. Wofür Bioshock jedoch nicht weniger bekannt ist, ist die für die Handlung so relevante politische Philosophie, die für den Spieler im Verlauf sichtbar wird. Gerade mit diesem Grundbaustein des Spiels wollte ich mich schon immer ein wenig ausführlicher beschäftigen, denn Bioshock regt sehr zum Nachdenken an und solche philosophischen Elemente findet man in Videospielen recht selten. Ich würde sogar behaupten, dass dies ein wichtiger Grund dafür ist, weshalb dieses Spiel so nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Im Folgenden möchte ich insbesondere der politischen Philosophie auf den Grund gehen und zeigen, wo sie sich im Spiel überall niederschlägt.

    Vorab ist natürlich eine Spoilerwarnung auszusprechen. Zwar wird nur sehr wenig über die eigentliche Haupthandlung des Spiels verraten, sondern in erster Linie auf die Vorgeschichte Bezug genommen, über die man an diversen Stellen durch Gespräche und Audiologs informiert wird, doch wer ein völlig unvoreingenommenes Spielerlebnis haben möchte, der sollte Bioshock 1 vielleicht lieber zuerst selbst durchspielen.

    Rapture als Alternative zu anderen politischen Gesellschaften

    Bioshock spielt in der Unterwasserstadt „Rapture“, einer verwirklichten Vision von Andrew Ryan, der über weite Strecken des Spiels der Hauptantagonist ist. Rapture ist ein Ort unabhängig von jeder Nation und jeder eingreifenden Regierung. Es ist ein Paradies des freien Marktes sowie der freien Entfaltung in Wissenschaft und Kunst. Keinem Bereich des menschlichen Handelns werden staatliche Grenzen gesetzt. Im Spiel kämpfen wir uns durch diese Stadt als sie längst gefallen ist. Es ist eine Stadt im Chaos, bevölkert von scheinbar Wahnsinnigen, die abhängig sind von genmanipulierenden Stoffen, eine Stadt, die gezeichnet ist von einem Bürgerkrieg. Gleich zu Beginn des Spiels nehmen wir Funkkontakt zu einem Mann namens Atlas auf, der uns die missliche Lage von Rapture erklärt und der uns bittet, ihm bei der Evakuierung seiner Familie zu helfen. Das scheint im Spiel unsere Aufgabe zu sein: Retten, was zu retten ist. Im Laufe der Handlung erfahren wir immer mehr über Rapture: wie es einmal ausgesehen hat und aus welchen Ideen es hervorgegangen ist.

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    Andrew Ryan hat Rapture auf einem ganz bestimmten philosophischen Ideal aufgebaut. Was ist dieses Ideal oder welche Form des Gemeinwesens versuchte Ryan mit Rapture zu verwirklichen? Was sorgte für den Niedergang dieses Gemeinwesens?

    Andrew Ryan begegnet dem Spieler am Eingang von Rapture in einem Willkommensfilm, welcher für Neuankömmlinge in der Stadt gedacht ist. Dort stellt er eine grundlegende Frage: „Steht einem Menschen nicht das zu, was er im Schweiße seines Angesichts erarbeitet?“ Daraufhin gibt er den Zuschauern eine Bestimmung aller politischen Gegenpositionen, die auf diese Frage eine spezifische Antwort hätten: „Nein, sagt der Mann in Washington – es gehört den Armen. Nein, sagt der Mann im Vatikan, es gehört Gott dem Allmächtigen. Nein, sagt der Mann in Moskau – es gehört allen“. Achten wir nur auf die Ortsbestimmungen, Washington, Vatikan und Moskau, so könnten diese auf den ersten Blick für drei unterschiedliche Systeme stehen, das kapitalistische, das katholizistische (oder allgemein religiöse) und das kommunistische. Doch nur von letzteren beiden könnte man sagen (zumindest in populärer und versimpelnder Weise), dass ihre Antworten zutreffen. Bei Washington und den Armen scheint dies nicht zu stimmen, denn man würde wohl nicht annehmen, dass es ein essentielles Merkmal des Kapitalismus ist, den Armen zu helfen. Die Antwort von Ryan ergibt sich jedoch aus dem historischen Kontext, in dem die Geschichte spielt. Rapture wurde im Jahre 1946 gegründet und 1951 fertiggestellt. 1946 ist ein Jahr nach dem Tode von Franklin Delano Roosevelt. Die Motivation, Rapture ins Leben zu rufen, stammt aus der Zeit von Roosevelt Präsidentschaft in den USA, denn Roosevelts sogenannter „New Deal“ brachte eine ganze Reihe von Sozial- und Wirtschaftsreformen auf den Weg, um eine Antwort auf die Weltwirtschaftskrise von 1929 zu geben. Da diese Reformen weniger Marktwirtschaft, mehr staatliche Eingriffe und die Ausweitung von Sozialleistungen bedeuteten, kann Ryan dies auf die einfache Formel bringen, dass Washington das, was man erarbeitet hat, an die Armen geben möchte.

    Doch man kann davon ausgehen, dass selbst ein Staat, wie es die USA vor dem „New Deal“ war und wieder geworden ist, für Andrew Ryan nicht genug ist. Andrew Ryan möchte alle Regeln kappen. Zumindest fast alle. Denn für ihn existiert ein Grundpfeiler, der nicht antastbar ist: Das Eigentum, sowohl verstanden als das Eigentum an seiner eigenen Person (Self-Ownership), als auch das äußere Eigentum oder die Früchte der eigenen Arbeit. Jeder hat das Recht über sein Eigentum selbst zu verfügen und niemand darf dieses Eigentum nehmen, wenn er dazu nicht berechtigt ist, wie beispielsweise durch die mündliche oder vertragliche Zustimmung des Eigentümers. Eine solche Theorie der Berechtigung völlig frei über das Eigentum zu verfügen, stammt beispielsweise von Robert Nozick, welcher in seinem Hauptwerk „Anarchie, State and Utopia“ einen Minimalstaat rechtfertigt, der einzig aus der freien Zustimmung der Eigentümer hervorgeht. Nur ein solcher Minimalstaat, der nur geringe Schutzbedürfnisse befriedigt und den Charakter einer Sicherheitsfirma annimmt, ist legitim. Der Staat ist der Beschützer des Eigentums, mehr nicht. Er sorgt nicht für das öffentliche Wohl, nicht für Umverteilung oder soziale Einrichtungen. Dies kann nach Nozick nicht begründet werden, wenn man es mit dem Recht auf Eigentum ernst meint. Genau ein solcher Minimalstaat ist es, welchen Andrew Ryan in Rapture im Sinn hat. Es soll ein Ort frei von Regulierung sein, ohne größere staatliche Strukturen. Dies ist der Kern des sogenannten Libertarismus, einer politischen Strömung, welche die Handlungsfreiheit und die Verfügungsgewalt über das Eigentum in den Vordergrund rückt und staatliche Strukturen nur als verzichtbare Einschränkungen der Freiheit betrachtet.

    Symbolische Hinweise auf Ayn Rand

    Allein die Initialen und die Namensähnlichkeit rückt Andrew Ryan in die Nähe einer anderen libertären Philosophin: Ayn Rand. Zu ihren Werken gehören die Romane „The Fountainhead“ und „Atlas Shrugged“, welche in den USA Beststeller wurden und in denen sich ihre Philosophie wiederfindet. Andrew Ryan wurde nach dem Vorbild dieser Philosophin entworfen, wie Ken Levine (der Creative Director von Bioshock) in einem Interview mitteilte: „Andrew Ryan is a combination of several historical figures, like Howard Hughes and Ayn Rand together.” [Link] So ist Andrew Ryan auch die Personifikation des Unternehmertums und hoher philosophischer Ideale. In der Tat ergibt sich die Ähnlichkeit zwischen Rand und Ryan bereits aus ihrer jeweiligen Biografie. Sowohl die reale Ayn Rand als auch der fiktionale Andrew Ryan sind in Russland geboren und wurden von der russischen Revolution im Jahre 1917 zutiefst erschüttert. Beide siedelten daraufhin nach Amerika über in der Hoffnung auf ein freies Leben und selbst erwirtschafteten Wohlstand. Andere Parallelen lassen sich zu den Romanen von Rand ziehen. Wir erfahren im Spiel beispielsweise von Ryan die Geschichte, dass ihm ein Waldgrundstück in den USA gehörte. Als dieser Wald verstaatlicht werden sollte, widersetzte er sich dieser (seiner Ansicht nach) widerrechtlichen Aneignung indem er lieber den Wald abbrannte, als ihn in andere Hände wandern zu lassen. Diese Form der Reaktion entspricht Ellis Wyatt, einem Charakter aus Ayn Rands Roman „Atlas Shrugged“. Wyatt besitzt dort eine Ölfirma und nachdem die Regierung Gesetze verabschiedete, die ihn in seinem Geschäft grundlegend einschränkten, setzte er seine Ölfelder in Brand. Für Ryan existiert eine strenge Dichotomie zwischen denjenigen, die hart arbeiten und sich die Früchte ihres Lebens verdienen und denjenigen, die sich von anderen etwas mit Gewalt nehmen oder unverdient etwas vom Staat erhalten. Letztere bezeichnet er immer wieder als „Parasiten“. Auch hier gibt es wieder eine enge Verbindung zu „Atlas Shrugged“. Denn dort ist der Begriff „looter“ zu Deutsch „Plünderer“ ein geflügeltes Wort, um genau diesen Personenkreis zu beschreiben. Auch in Atlas Shrugged gibt es einen utopischen Ort namens „Galt’s Gulch“, der an Rapture erinnert, wo der stille Hauptprotagonist des Romans John Galt den Streik der führenden Unternehmer gegen die Regierung anführt und wo Menschen leben können, die die Ideen des freien Marktes und der uneingeschränkten Freiheit teilen. Daneben gibt es eine Reihe von kleineren Hinweisen. In Anlehnung an die Bücher „The Fountainhead“ und „Atlas Shrugged“ heißt der Gegenspieler von Andrew Ryan wahlweise „Frank Fontaine“ und „Atlas“. Über einzelne Spielabschnitte verteilt finden sich auch immer wieder Plakate mit der Aufschrift „Who is Altas?“, was auf die oft wiederholte Frage „Who is John Galt?“ in „Atlas Shrugged“ anspielt.

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    Ayn Rands Philosophie in Bioshock

    Was ist die Philosophie von Ayn Rand und wie spiegelt sie sich in Bioshock wieder? Rand vertrat eine reine Form des Rationalismus. Nur das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und beweisen können, ist wahr und objektiv. Ein rationales Urteil ist die einzige Art überhaupt etwas zu beurteilen. Damit wird selbstverständlich allen voran religiösen, mythischen und spiritualistischen Denkweisen eine Absage erteilt. Alles, was in den Bereich des Übersinnlichen fällt, muss notwendigerweise zurückgewiesen werden. Konsequenterweise ist Rand Atheistin, wie auch Andrew Ryan nichts von der Religion hält. Religion basiert nicht auf Vernunft und Fakten. Man muss betonten, dass diese Position innerhalb der Philosophie nichts Besonderes ist. Die philosophische Position von Rand wird zwar „Objektivismus“ genannt, aber der Begriff des Objektivismus ist nicht exklusiv für Rands Philosophie. Beachtet werden muss auch, dass ein solcher Objektivismus, wie ihn Rand versteht, auch ausschließt, dass bestimmte Wahrnehmungen der Welt durch unser subjektives Bewusstsein mit geformt sind. Danach hätten wir alle eine bestimmte Weise, auf die wir die Welt „konstruieren“. Eine solche Position würde sagen, dass es so etwas wie allgemeinhin gültige objektive Behauptungen nicht geben kann. Was gesellschaftlich dann wiederum die vorherrschende Betrachtungsweise ist, wäre nach einer solchen Position beispielsweise durch Konventionen hervorgerufen. Doch dies nur am Rande. Entscheidend ist jedoch, was Rand aus dieser Grundlage macht und welche Form des Handelns sie daraus meint ableiten zu können. Daraus ergibt sich erst die eigentliche Blaupause für Rapture.

    Rand vertritt die Position, dass das einzige moralisch wertvolle Handeln dasjenige ist, welches auf dem eigenen Interesse basiert. Man könne nicht im strengen Sinne objektiv und rational beweisen, was für alle Menschen gut ist und deshalb kann für jeden Einzelnen nur das gut sein, was seine Interessen befriedigt. Was ist Glück nach dieser Position? Glück basiert auf einer rationalen Lebensführung und der Selbsterfüllung. Rand hat die Theorie, dass es keine Sorge um andere Menschen gibt, wenn das eigene Glück nicht zuallererst gesichert ist. Selbst im Satz „Ich liebe dich“ müsste man allen voran das Wort „Ich“ betonen. Demzufolge wird allgemein die Position des Altruismus zurückgewiesen. (Dies findet sich unter anderem in ihrem Werk „The Virtue of Selfishness“). Die Feindlichkeit gegenüber dem Altruismus wird auch in vielen Reden von Andrew Ryan deutlich. Dieser geht so weit die These zu vertreten, dass die größten Übel der Welt (unter anderem auch der Holocaust) nur durch ein altruistisches Verhalten zustande gekommen sind. Man kann sich dies in dem Sinne herleiten, dass Hitler für sein eigenes Volk und damit für andere Menschen „das Beste“ wollte. Das Böse kommt dieser Ansicht nach nicht durch das Eigeninteresse in die Welt, sondern durch den Willen anderen zu dienen. Gleichsam geht damit die These einher, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn Menschen nur ihre eigenen Interessen verfolgen würden. Man darf jedoch nicht den Fehler machen, den Altruismus mit davon zu unterscheidenden Formen des Handelns gegenüber anderen zu verwechseln. Freundlichkeit oder Anerkennung fallen nicht unter den Begriff des Altruismus. Darunter wird vielmehr das Zurückstellen der eigenen Interessen oder gar die Selbstaufopferung für die Interessen anderer verstanden. Ich kann auch freundlich sein, ohne meine Interessen zu vernachlässigen. Letztlich sollen Wohltaten nur dann moralisch vertretbar sein, wenn sie aus Selbstliebe geschehen und nichts sind, wozu man gezwungen ist oder was man durch Selbstaufopferung erreicht.

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    Indem man den Menschen, seine Interessen und sein Eigentum in das Zentrum setzt, hat dies selbstverständlich auch Einfluss auf die politischen Ansichten, die vertreten werden. Rapture ist ein Ort, in dem so gut wie nichts reguliert wird. Jeder soll seine eigenen Interessen frei und ohne Grenzen entfalten und verfolgen können. Eine kleine Regierung (in Rapture: Der Rat) sorgt dafür, dass die Eigentumsrechte und der freie Markt gesichert werden. Mehr Aufgaben kommen ihr nicht zu. Rapture basiert damit auf der von libertären bevorzugten Herrschaftsform des Minarchismus (die minimale Herrschaft) und kommt damit einem Nachtwächterstaat gleich, einem Staatsmodell, welches von Libertären wie Robert Nozick und Ayn Rand konkret ausgearbeitet wurde.

    Die Gründe von Raptures Untergang liegen in der Philosophie

    Im Spiel betreten wir Rapture zu einem Zeitpunkt als die Utopie des Andrew Ryan zu einer Dystopie geworden ist. Eine Zeitlang vermochte sich diese Gesellschaft zu behaupten. Wir erfahren, dass Rapture tatsächlich alles war, was sich Ryan erhoffte: ein Paradies der Freiheit, eine Gesellschaft des freien Unternehmertums, der ökonomischen Prosperität sowie des wissenschaftlichen Fortschritts. Wie erklärt sich der Niedergang Raptures? Welche Antworten verbergen sich darauf im Spiel? Die offensichtlichste Erklärung ließe sich aus der vordergründigen Handlung entnehmen. Ein machtgieriger Krimineller namens Frank Fontaine unterwanderte das gesellschaftliche Modell, strebte nach Macht und nach der Vernichtung von Andrew Ryan. Doch das wäre verkürzt. Bioshock legt an vielen Stellen vielmehr nahe, dass die libertäre Philosophie selbst der Schlüssel ist, Aufstieg und Niedergang zu verstehen und zwar in zwei Richtungen: Entweder, weil den libertären Prinzipien nicht hinreichend gefolgt wurde oder weil diese Prinzipien selbst untauglich sind eine Gesellschaft auf ihnen zu gründen.

    Es sind drei große Prinzipien, die Raptures Grundpfeiler darstellen:

    1. Das Prinzip des Freihandels
    2. Das Prinzip der Unantastbarkeit des Eigentums
    3. Das Prinzip der freiheitlichen Verfolgung der eigenen Interessen

    In der Tat werden all diese Prinzipien nach einer gewissen Zeit verletzt. Das erste Prinzip, welches Andrew Ryan missachtete, war das Ideal des freien Handels, das Recht mit jedem sein Eigentum zu tauschen, wenn er es möchte. Ryan vertrat eine Philosophie, die er als die „große Kette“ bezeichnet: „Ich glaube an keinen Gott, keinen unsichtbaren Mann im Himmel. Doch es gibt etwas, das mächtiger ist als jeder von uns, ein Zusammenwirken all unserer Bemühungen, eine große unermüdliche Macht der Produktion, die uns vereint. Aber diese Macht ist nur dann eine Kette, die die Gesellschaft in die richtige Richtung zieht, wenn wir für unsere eigenen Interessen kämpfen. Keine Regierung kann diese macht lenken, an dieser großen Kette ziehen, dazu ist sie zu gewaltig und zu geheimnisvoll.“ Er glaubt an die Kombination der Anstrengung aller Personen und dies funktioniert nur, wenn alle in ihrem eigenen Interesse handeln, so dass sich die Gesellschaft als Ganzes, verbunden durch diese unsichtbare Kette, in die bestmögliche Richtung bewegt. Eine Regierung könne eine Gesellschaft nicht führen, nur die einzelnen Interessen der Menschen können das. Dies erscheint stark verwandt mit der Idee der unsichtbaren Hand von Adam Smith. Auf dem freien Markt handeln die Menschen gemäß ihren Präferenzen. Dadurch wird (der Idee nach) ein perfektes Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage ermöglicht und die besten ökonomischen Ergebnisse erzielt. Die Freiheit des Marktes ist jedoch nicht für jeden von Vorteil. Insbesondere der Import von Waren kann die eigene Produktion bedrohen und im Falle von Rapture auch Gedanken und Ideen importieren, die das Gesamtgefüge bedrohen. Aus diesem Grund entschied sich Andrew Ryan für eine Politik des Protektionismus, indem er den Außenhandel verbot. Ein Verbot des Handels hat immer auch als mögliche Konsequenz die Bildung von Schwarzmärkten. Dies gibt dem Protagonisten Frank Fontaine, ebenfalls ein Unternehmer in Rapture, die Möglichkeit einen großen Schmugglerring aufzubauen und dadurch zusätzliche Profite durch den Import von Waren zu erwirtschaften. Um Rapture nicht zu gefährden, musste Andrew Ryan mit harten Strafen gegen solche Schmuggler vorgehen. Sogar die Todesstrafe wurde eingeführt. Er musste seine staatliche Gewalt ausbauen. Seine Form der Regierung in Rapture war fortan nicht mehr nur im Sinne des Minarchismus dazu da die grundlegenden Eigntumsrechte seiner Bewohner zu schützen, sondern er nutzte seine Gewalt, um in viel stärkerem Maße eine bestimmte Politik zu verfolgen: Eine Politik der Abschottung und des Verbots des Außenhandels.

    Nachdem Frank Fontaine offiziell bei einem Schusswechsel zwischen den Sicherheitskräften von Ryan und den Schmugglern ums Leben kam, ließ sich Andrew Ryan zu einem weiteren Prinzipienbruch hinreißen. Entgegen der libertären Auffassung zur Unantastbarkeit des Eigentums, verstaatlichte er das Unternehmen von Fontaine namens „Fontaine Futuristics“. Gleichsam riss er damit die Macht an sich bezüglich des großen Fortschritts, den das Unternehmen in der Genmanipulation gemacht hatte. Dies wurde darüber hinaus gegen kritische Stimmen im Rat durchgesetzt. Der Rat wollte Fontaine Futuristics als ein Friedensangebot an den neuen Führer von Fontaines Anhängern namens Atlas übergeben, was Ryan ablehnte und damit weitere Unruhen auslöste und einen Bürgerkrieg provozierte. Wurde Andrew Ryan durch den Verrat dieses zweiten Prinzips zu einem der „Parasiten“, die er verachtete? Wurde er zu denjenigen, die etwas an sich rissen, was nicht die Frucht ihrer eigenen Arbeit war?

    Das letzte Prinzip der freiheitlichen Verfolgung der eigenen Interessen wurde im Grunde schon durch den Bruch der ersten beiden Prinzipien missachtet, doch Ryan griff im Zuge des heraufziehenden Bürgerkrieges noch zu einer deutlich drastischeren Maßnahme: Er entzog seinen Bürgern ihren freien Willen. Im Zuge des Bürgerkrieges fand ein Wettrüsten zwischen den Anhängern von Atlas und Ryan statt. Es ging dabei nicht um bloße Waffen, sondern um stärkere Genmanipulationen. Ryan ließ sich vom Wissenschaftler Yi Suchong überreden die sogenannten Plasmide, mit deren Hilfe sich der Körper modifizieren lässt, in der Weise zu manipulieren, dass die Menschen den Befehlen Ryans ohne Widerspruch folgen würden. Er Riss damit die ultimative Kontrolle an sich. Die Regierung von Ryan wurde nicht nur stark ausgeweitet, sie verstieg sich in einen unvorstellbaren Totalitarismus: „Der freie Wille ist das Fundament, auf dem diese Stadt aufgebaut ist. Allein der Gedanke daran, dies aufzugeben ist abscheulich. Andererseits… befinden wir uns ja im Krieg. […] Nun, radikale Zeiten erfordern radikale Maßnahmen.“

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    In Anbetracht der Tatsache, dass Andrew Ryan seine eigenen Prinzipien verletzte, könnte man zu der einfachen Schlussfolgerung gelangen: Hätte er das Programm von Ayn Rand und anderen Libertären konsequent verfolgt, dann wäre dies alles nicht passiert und Rapture wäre nicht untergegangen. Doch auch diese Schlussfolgerung wäre zu kurz gedacht, denn die libertären Prinzipien, auf denen Rapture erbaut wurde, trugen ebenso zu seinem Untergang bei. Die Freiheit ohne Grenzen forschen zu können, mag es vielleicht ermöglicht haben, die Plasmide und die Möglichkeit der Genmanipulation zu entwickeln, doch weil es keinerlei Regulierungen gab, keine ethischen oder gesetzlichen Schranken, konnten all diese Stoffe auf den Markt kommen mit all ihren Nebeneffekten, wie in etwa die geistige Zerstörung der Bewohner Raptures und die starke Abhängigkeit, in die sie getrieben wurden. Trotz dieser Effekte, wurde am Prinzip des freien Marktes festgehalten: „Es gab Bestrebungen, den Einsatz von Plasmiden zu beschränken. Wegen der Nebenwirkungen: Blindheit, geistige Verwirrtheit, Tod. Doch was ist unsere Ideologie wert, wenn sie nicht auch angewandt wird? Der Markt reagiert nicht wie ein kleines Kind, das beim ersten Anzeichen von Unwohlsein gleich zu schreien anfängt. Der Markt ist geduldig und wir müssen es auch sein.“ Es konnten sogar nie dagewesene Waffen erforscht werden, wodurch ein möglicher Kampf innerhalb Raptures umso brutaler und vernichtender werden musste. Das Prinzip der freien Verfügung über das eigene Eigentum um jeden Preis sorgt wiederum dafür, dass diejenigen, die schon viel haben auch immer viel erwirtschaften werden und dass es Unterschiede gibt, die sich nicht durch noch so harte Arbeit im freien Wettbewerb aufholen lassen. Kein Wunder ist es, dass Fontaine Leute rekrutieren konnte, die mit dieser Situation unzufrieden waren. Was wurde aus den vielen Arbeitern, die Rapture mit aufgebaut hatten? Viele Bewohner störten sich an der ungleichen Verteilung und an den Privilegien, die sich allen voran Andrew Ryan herausnahm, wie der Spieler durch diverse Audiologs erfährt. Natürlich konnte auch der freie Handel nicht konsequent aufrechterhalten werden. Lässt man Einflüsse von außen zu, dann muss man sich auch mit konkurrierenden Ideen auseinandersetzen und dann gibt es unterschiedliche Strömungen und Meinungen, die dem Libertarismus fremd sind und der deshalb in seiner utopischen Form in Rapture nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn er sich strikt isoliert. Eine solche Isolation lässt sich dann wiederum nur mit starker Gewalt aufrechterhalten und damit scheitert der Libertarismus an seinen eigenen Grundsätzen.

    Fazit

    Bioshock kann in philosophischer Hinsicht als vieles angesehen werden: Beispielsweise als ein Spiel, in dem modellhaft ein bestimmtes politischen Gemeinwesens vorgeführt und durchsimuliert wird. Ob dies die Ideen des Libertarismus letztlich diskreditiert oder sich argumentieren lässt, dass es nur eine noch konsequentere Form des Libertarismus benötigt, sei dahingestellt. Ich tendiere zu ersterem, aber das Spiel gibt uns hier keine völlig eindeutigen Antworten, sondern regt vielmehr zum Nachdenken an. Oder wie es Ken Levine in einem Interview über Bioshock sagte: „I like that sort of opaqueness in storytelling, because I don’t think there are black and whites.“ [Link]

    Was denkt ihr über die Philosophie in Bioshock? Wie lässt sich das Spiel noch interpretieren? Falls es euch gefallen hat, überlege ich derzeit auch zu Bioshock 2 eine Interpretation zu schreiben, gerade weil Bioshock 2 bezüglich der philosophischen Ideen, die dort vorkommen, einen starken Kontrast zum ersten Teil bietet.

    Matt Gore gefällt das.

Kommentare

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  1. legal
    Toller Artikel! Der Libertarismus hat immer das Problem, Probleme erst mal nicht lösen zu können. Selbst wenn "der Markt" alles über sehr lange Zeiträume regeln würde, würden zwischenzeitlich zu viele Menschen mit kurz- und mittelfristigen Nachteilen leben müssen. Eine gewisse ordnungspolitische Einhegung, hätte auch Rapture gut getan.
  2. Ursuppentüte
    Toller Artikel, danke!
  3. Ingvalion
    Ganz grosse Klasse, sehr verstaendlich fuer mich (Laien) zusammengefasst und ausgefuehrt. Die Story verfolgte ich beim Spielen eher am Rande aber hier werden die Hintergruende sehr gut beleuchtet und das Spiel in Summe gewinnt noch einmal deutlich an Gewicht. Dinge ueber die man sich evtl. nicht so viel oder gar keine Gedanken gemacht hat (man ahnte da steckt doch eigentlich mehr dahinter) ergeben nun wesentlich mehr Sinn.

    Ich habe etwas gelernt und noch dazu, wieder Lust auf Bioshock bekommen .. mal Infinite in 4k probieren. Hmm...neuen Rechner kaufen *cry*

    Edit sagt: Geh' mal Teil 2 lesen
      1 Person gefällt das.
  4. NikolajNeron
    Danke für deinen Kommentar! Insbesondere die Erwähnung, dass auch heute noch Washington von vielen Amerikanern als Symbol für Umverteilung gilt. Das stimmt natürlich. Überhaupt wird in Amerika eine Politik, die bei uns als liberal bezeichnet werden würde, oft schon als sozialistisch verschrien.

    Das Bezog sich in erster Linie auf Ryans und Rands Ablehnung des Altruismus. Ich hab ja geschrieben, dass Ryan im Spiel die These vertritt, dass alles Übel vom Altruismus ausgeht - sogar der Holocaust. Das genaue Zitat ist: "Wie lautet die Größte Lüge der Welt? Was ist das Brutalste und Obszönste, was der Menschheit je angetan wurde? Die Sklaverei? Der Holocaust? Die Diktatur ? Nein! Das Instrument mit dem all diese Bosheit erschaffen wurde, der Altruismus!". Wie kann man annehmen, wie Andrew Ryan, dass der Altruismus ein Instrument ist, um ein Übel wie den Holocaust zu erschaffen? Dahingehend meinte ich, dass man dann vertreten muss, dass Hitler ein Altruist war und in welcher Hinsicht war er das? Wohl nur in dem Sinne, dass er altruistisch gegenüber seinem Volk handeln wollte und dachte durch sein Handeln irgendetwas Gutes zu bewirken. Das scheint mir natürlich alles haarsträubend zu sein. Aber ich wollte versuchen zu zeigen, auf welche Weise man diese Aussage von Ryan vielleicht verstehen kann. Denn ich glaube niemand von uns würde so spontan auf die Idee kommen und Altruismus mit dem Holocaust verbinden wie das Andrew Ryan macht.
  5. ElGordito
    Wirklich schöner Artikel, wenn man bedenkt, dass die Ideen des Libertarismus in Deutschland und Europa ja eher ein Fremdkörper sind. Entsprechend sind auch die Bücher von Ayn Rand, die in den USA mit zu den bestverkauftesten Büchern aller Zeiten gehören (Platz 2 hinter der Bibel), nur äußerst selten auf Deutsch zu bekommen (auch wenn es von Atlas Shrugged wie bereits angemerkt seit ein paar Jahren zumindest eine Neuauflage gibt). Ich kann die Bücher Rands zumindest jedem empfehlen, auch wenn man sich etwas darauf einlassen muss.

    Ich denke, die Begeisterung für die Ideologie ist hier relativ schwer zu verstehen (auch wenn ich persönlich die Ideologie unglaublich spannend finde, eventuell etwas radikal), weil die historischen Wurzeln schlichtweg fehlen und beispielsweise die sozialen Pflichtversicherungen in Deutschland eine lange Tradition besitzen. Entsprechend ist übrigens der Konservativismus in Übersee vollkommen anders ausgeprägt als hier, besonders in Bezug auf Minimalstaatlichkeit und Föderalismus. Übrigens ist die Symbolik von Washington als Zeichen für Umverteilung, Unterdrückung und Überregulierung auch heute noch vor allem in den Südstaaten noch weit verbreitet (beispielsweise ist die Tea Party-Bewegung zumindest am Anfang relativ libertär eingestellt gewesen, was zugegebenermaßen in den letzten Jahren nachgelassen hat).

    Alles in allem eignet sich die Ideologie vermutlich ziemlich gut für Spiele, weil sie nun einmal zumindest in ihrer Reinform (Freihandel, absoluter Minimalstaat, absolutes Recht am Eigentum) relativ abstrakt und utopisch ist und sich allerhöchstens in Bruchstücken in der Realität wiederspiegelt. Entsprechend kann man nun einmal tausende Schlussfolgerungen/Spekulationen ziehen, wie sich eine libertäre Gesellschaft entwickeln würde (von massivem Wohlstand bis Mord und Totschlag ist alles dabei), bzw. inwieweit sie überhaupt funktionieren würde oder eingeschränkt werden müsste (der Part hat mir im Artikel nebenbei am Besten gefallen).

    Schlussendlich ist die Idee hinter dem Spiel zumindest etwas, über das man sich noch monatelang über hunderte Seiten auslassen könnte (Notiz an mich: als Thema für zukünftige Doktorarbeiten merken^^), aber der Artikel bringt zumindest die Grundidee wirklich gut auf den Punkt.

    Was mich aber noch interessieren würde: Was möchtest du mit dem Satz "Man kann sich dies in dem Sinne herleiten, dass Hitler für sein eigenes Volk und damit für andere Menschen „das Beste“ wollte." in dem Kontext der Ideologie ausdrücken?
      3 Person(en) gefällt das.
  6. NikolajNeron
    Das sehe ich ganz genauso, dass Bioshock eigentlich ein perfektes Beispiel ist, wenn man darauf verweisen will, in welcher Weise Spiele Kunstwerke sind oder sein können. Vor allem finde ich es bemerkenswert, dass man dies im Rahmen eines Shooters vollbracht hat, einem Genre, was die Allgemeinheit sicherlich gern eher als "hirnlose Ballerei" abstempeln würde. Bioshock ist dagegen alles andere als hirnlos.

    Bioshock als Konter auf Rands Philosophie anzusehen, finde ich sehr stimmig. In erster Linie muss man schon sagen, dass Bioshock in erster Linie ein absolut negatives Bild von dieser Art und Weise des Denkens zeichnet. Wenn wir mal Bioshock und "Atlas Shrugged" als künstlerische Werke nebeneinander stellen und vergleichen, dann würde ich höchstens sagen, dass Atlas Shrugged ein deutlich dogmatischeres Bild liefert, da es da im Prinzip keinen Spielraum gibt Alternativen zu denken. Gut (uneingeschränkte Freiheit) und Böse (staatliche Regulierung) sind unmissverständlich auszumachen. Bioshock lässt einen dagegen ein wenig mehr Raum differenziertere Positionen einzunehmen, weil es beispielsweise, wie du sagst, einem die Wahl lässt altruistisch oder egoistisch zu handeln, aber auch weil in dieser Geschichte Rapture eine Zeitlang ein funktionierendes Gemeinwesen war und letztlich, weil Bioshock (zumindest noch in Teil 1) keine "Alternativutopie" entgegensetzt oder schlicht und einfach gegen utopisches Denken überhaupt eine Art kritische Stellungnahme abgibt. Metaphorisch ist diese Unklarheit dessen, was richtig und falsch ist ja auch im großen Storytwist ausgedrückt, auf den ich jetzt natürlich nicht näher eingehe. Aber plötzlich scheint das vorangegangene Bild dessen, wer Freund und Feind, wer gut und böse war, nicht mehr offensichtlich. Dies trifft meiner Ansicht nach auch ein wenig auf den großen philosophischen Rahmen als Ganzem zu.
  7. wuzeltown
    Sehr gelungener Artikel! Ich kann auch jedem nur empfehlen "Atlas Shrugged" bzw. "Der Streik" mal zu lesen.

    Ich sehe in BioShock einen Konter zu Rands Philosophie. Es wirkt so als wolle das Spiel vermitteln das die Idee Raptures nicht funktioniert. Während in Rands Roman gezeigt wird, dass wirtschaftliche Regulation und ein zu stark eingeschränkter Markt die Welt an ihren Abgrund treibt. Es stehen sich also beide "Utopien" gegenüber und hebeln sich aus. Was BioShock jedoch einräumt ist "die Wahl". Man kann sich quasi für eine der beiden Seiten entscheiden, aber es ist deutlich das man die altruistische Spielweise (also den Sisters zu helfen) als die gute dargestellt wird. Zumal in Burial at Sea auch dieses Ende als das richtige Ende dargestellt wird. Stellt man das nochmal in die Handlung von Infinite dann ist natürlich durch die Risse auch ein Rapture möglich wo sich der Protagonist für die andere Seite entschieden hat möglich.
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  8. TheVG
    Vielen Dank für den Flashback, hast du sehr gut geschrieben!

    Bioshock hatte ich damals wie ein kleines Kind die Weihnachtsgeschenke erwartet, und da wurde man auch nicht enttäuscht. Man hatte sich zwar ein bisschen über das Konsolige in dem Spiel beschwert, aber das macht Bioshock auch nicht aus.

    Ich finde besonders die Idee sehr gut umgesetzt, quasi einen autonomen Staat unter Wasser zu errichten. Das war schlichtweg genial, und auch sehr neu, weil man sich noch nie so eingehend mit solchen Staatsformen auseinandergesetzt hatte, afaik. Natürlich war es noch besser, dass Irrational dazu noch die negativen Seiten beleuchtet hat. Da hat man gemerkt: Es hat sich jemand mal so richtig mit dem Stoff beschäftigt.

    Bioshock ist tatsächlich ein Pro-Argument, Spiele als Kunst zu betrachten. Leider gibt es zu wenige davon.

    Ich freue mich schon auf dein Essay über Teil 2 und Infinite ;)
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  9. NikolajNeron
    Vielen Dank für das positive Feedback! Freut mich wirklich sehr, dass andere das ebenso interessant finden. Ich denke, ich werde eine Reihe daraus machen, so dass ich mich als nächstes mit Bioshock 2 beschäftige und dann auch noch einen Beitrag zu Infinite verfasse. Ich glaube jeder der Bioshock-Teile enthält sehr viele kulturelle und philosophische Bezüge, so dass es sich lohnt zu jedem Teil etwas zu schreiben. Muss nur mal schauen, ob ich es in den nächsten Wochen schon angehe oder ob es erst nach Erscheinen der Collection was wird.
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  10. matssa
    Toller Artikel!

    Wie wäre es anstatt sich mit Bioshock 2 mit Bioshock Infinite zu befassen? Der Kontrast ist ja doch nochmal deutlich größer und Columbine ja nahezu das ideologische Gegenteil von Rapture.
      3 Person(en) gefällt das.
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