FIFA Street Reihe

Von MatthiasSch · 31. August 2020 · ·
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    Die FIFA Street Reihe gehört zu den Kassikern. Keine komplizierte Steuerung wie die neuen Fifa Games, sondern simple Bedienung, so dass auch ein Newbe, schnell ins Spiel kommen kann. Wände, Tore, Bäume oder Laternen – jedes mögliche Objekt kann in das Ballspiel miteinbezogen werden. Wird man vom Gegenspieler in die Ecke gedrängt hilft ein starker Schuss gegen eine Mauer oder einen Zaun, um den Ball zum nächsten Teamkameraden zu passen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Am Rand des Platzes kann man Zaune hochlaufen und durch eine Rolle rückwärts hinter dem Kontrahenten wieder auf seinen Füßen landen, um seinen Angriff durch ausgeklügeltes Passspiel fortzusetzen. Flanken werden mit dem Kopf, der Schulter oder einem Fallrückzieher angenommen und im gegnerischen Tor versenkt. Per gezieltem Einsatz von Tricks spielt man den Ball als "Gurkerl" durch die Beine der Gegner, flankt den Ball zum nächsten Spieler, dieser schraubt sich hoch, schießt den Ball gekonnt weiter zum Nächsten, welcher durch einen weiteren Trick den Ball annimmt und schließlich aufs Tor schießt.

    Durch den Einsatz von einfallsreichen Tricks, die ohne großes Können schnell ausführbar sind, und gekonntem Ballspiel wird am oberen Bildschirmrand ein Balken aufgeladen, der bei voller Ladung den Gamebreaker-Modus aktiviert, bei dem die Spielkraft des eigenen Teams zunimmt und so fast unhaltbare Bälle Richtung Tor zischen. Schade ist allerdings, dass das Laden des Balkens relativ schnell vonstatten geht: Ist man einmal im Ballbesitz, genügt ein wenig Tänzeln im eigenen Strafraum oder in der gegnerischen Hälfte und schon ist durch einen versuchten Schuss aufs Tor der Balken wieder voll geladen und wartet auf seine Aktivierung. Einzige Chance des Gegners ist, den Ball vor dem Schuss aufs Tor abzufangen und so die bereits aufgebaute Ladung wieder aufzulösen. Im Match gegen menschliche Gegner ergibt sich so ein ständiges Geplänkel und aus einem kurzen Match auf fünf Tore kann ein lang anhaltender Schlagabtausch werden. In einem Spiel gegen die KI passiert dies allerdings nicht so schnell: Wenn man seine Tricks im eigenen Strafraum vorführt, halten die gegnerischen Spieler fast andächtig einen gewissen Abstand und vergessen ganz auf einen Angriff. Ist der Gamebreaker-Modus schließlich aktiviert, stehen die Chancen schlecht für die KI – das Tor ist so gut wie sicher. Nur wirklicher Körpereinsatz durch einen gegnerischen Mitspieler, der sich todesmutig in den Schuss wirft, kann den Treffer verhindern. Um es aber gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sind Angriffe durch gezielte Grätschen, die hier nicht wie im normalen FIFA mit roten Karten geahndet werden, zu stoppen. Die KI lässt sich hier aber nicht linken und weicht durch gekonnte Tricks oder kleine Sprünge dem Fuß aus und steuert weiter aufs Tor zu.

Kommentare

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  1. Roadwarrior
    Deine Sätze sind viel zu lang und Deine Kommasetzung macht mir etwas Angst. Ich würde auch darüber nachdenken, die Absätze großzügiger zu verteilen.

    Der Inhalt ist gar nicht so übel - das bringt nur leider nicht viel. Es ist nicht schön zu lesen, weil es so verschachtelt ist.
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