Gaming-Monitore bieten durchaus einen Mehrwert beim Zocken

Von MatthiasSch · 31. August 2020 · ·
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    Ohne Ton und Bild wäre Gaming heutzutage kaum denkbar, glücklicherweise sind diese Basics für moderne Gaming-Monitore gar keine Hürde. Trotzdem überspringen einige aktuelle Monitore, die sich auf digitales Spielvergnügen spezialisiert haben, diese Hürde höher als konkurrierende Modelle. In der Regel sind die Top-Gaming-Monitore dann aber auch etwas kostspieliger – müssen sie aber nicht zwingend sein. Nachfolgend erfahrt ihr, welcher aktuelle Gaming-Monitor seinen Preis wert ist – und warum das so ist.


    Gaming-Monitor: Was sind die wichtigsten Kaufkriterien?

    Ein Gaming-Monitor ist für ein hervorragendes Spielvergnügen vom Strategiespiel bis zum Online-Shooter unerlässlich. Denn wenn es in der Open World ruckelt oder nicht alle Details des nahezu fotorealistischen Gaming-Kosmos hochauflösend wiedergegeben werden können, ist das Spielerlebnis in Gefahr und Gamer sind gegenüber ihrer besser ausgerüsteten Konkurrenz im Nachteil. Aber das muss nicht so sein.

    Denn Angebote technisch hervorragend ausgestatteter Gaming-Monitore gibt es zur Genüge: in Sonderaktionen bei Amazon, günstig bei mein-deal.com oder auch im stationären Handel beim großen Elektronikhändler.

    Allerdings sind für unterschiedliche Gaming-Genres aktueller Spieletitel in der Regel auch verschiedene technische Aspekte von höherer oder geringerer Bedeutung. Folgendes Basiswissen sollten anspruchsvolle Gamer über Hardware und Technik aber mitbringen.


    Gaming-Monitor – wichtiges Technik- und Hardware-Wissen

    · Input-Lag:

    Hierbei handelt es sich salopp gesagt um die Zeitverzögerung der Bildanzeige, die von der Grafikkarte auf den Monitor „übertragen“ wird. Zwar handelt es sich dabei in der Regel nur um Millisekunden, doch exakt diese können entscheidend sein. Unter anderen ist auch die Reaktionszeit des Displays maßgeblich für die Dauer des Input-Lags. Aktuelle Modelle liegen bei Werten zwischen 1 und 5 ms (Millisekunden).


    · V-Sync:

    V-Sync steht für „Vertikale Synchronisation“ und beschreibt eine Einstellungsoption, mit deren Hilfe die Bildrate einer Grafikkarte begrenzt und an der Monitorfrequenz ausgerichtet wird. Etwas einfacher gesagt: Bei einer Frequenz von 50 Hz beim Monitor würden in diesem Fall nicht mehr als 60 Bilder ausgegeben werden.

    Nur so ist sicherzustellen, dass Tearing vermieden wird. Dies bedeutet also, dass V-Sync die Synchronisierung von variabler Bildrate einer Grafikkarte mit der festgelegten Bildrate eines Monitors sicherstellt. Aber: Wird V-Sync genutzt, kann aufgrund der Pufferung wiederum der Input-Lag erhöht werden.

    Tipp: Das sogenannte Adaptive Sync ermöglicht nach derzeitigem Stand der technischen Möglichkeiten die beste Synchronisation der Bildrate zwischen Grafikkarte und Monitor, da keine Input-Lags entstehen können. Nvidia und AMD haben jeweils eigene Namen für diese Technik, die sich G-Sync und Freesync schimpfen.



    · Curved-, LED-, LCD- und OLED-Monitore

    Curved-Monitore sind derzeit besonders beliebt, denn sie passen sich aufgrund ihrer gebogenen Form besser dem menschlichen Auge an. Dies ist gerade bei besonders breiten Displays von Vorteil. Etwas technischer wird es allerdings, wenn man die technischen Feinheiten zwischen LCD- und LED-Monitoren betrachtet. Da dies ein Thema für sich ist, sollen hier keine tiefschürfenden Details betrachtet werden.

    Wissen sollten Gamer allerdings, dass entgegen vieler Meinungen auch LED-Monitore zu den LCD-Bildschirmen zählen – sie nutzen allerdings eine neuere Methode der Hintergrundbeleuchtung, wodurch zahlreiche Vorteile entstehen, beispielsweise beim Stromverbrauch.

    Hinweis: Zwar wird noch immer häufig von OLED-Monitoren gesprochen, bislang existieren jedoch keine OLED-PC-Bildschirme. Diese sind nur als TV erhältlich.


    · TN-, VA- und IPS-Panel

    Mit den verschiedenen Panels haben wir uns bereits ausführlich in einem Fachartikel auseinandergesetzt. Deswegen fassen wir nur kurz zusammen: TN- und IPS-Panels sind vergleichsweise von geringerer Qualität bzw. Leistungsstärke. Moderne Gaming-Monitore arbeiten mit VA- oder IPS- und VA-Panels. Damit werden in der Regel hervorragende Werte in puncto Blickwinkelstabilität und Bildqualität erzielt, da die gesteuerte Kristallausrichtung beispielsweise niedrige Schwarzwerte und gute Kontraste gewährleistet.

    Tipp: Die Entscheidung zwischen IPS- oder VA-Panel ist meist mit der Frage verbunden, ob einem die Bildqualität oder Reaktionszeit seines Gaming-Monitors wichtiger ist. Da die Unterschiede aber marginal ausfallen, spielen diese Fragen eher für professionelle Gamer eine Rolle.


    Unsere Empfehlungen für Gaming-Monitore

    Welche Monitore sind derzeit nun also die besten auf dem Markt – und trotzdem bezahlbar? Wer High-End-Gaming genießen möchte, sollte sich zumindest mit den drei folgenden Modellen auseinandersetzen:

    Dell Alienware AW2518H

    Der Dell Alienware AW2518H ist derzeit für circa 500 Euro erhältlich und bringt eine 24,5 Zoll große TN-Panel mit, die in Full HD auflöst. Zudem überzeugt dieser Gaming-Monitor mit außergewöhnlich guten Reaktionszeiten und muss trotzdem nur wenige Abstriche in Sachen Bildqualität machen. Niedrige Farbabweichungen und ein sensationeller Kontrast stellen ein störungsfreies „Abtauchen“ in die Gaming-Welt sicher – ein echter Preis-Leistungshammer von Dell. Ach, übrigens hat der Dell Alienware AW2518H auch G-Sync mit an Bord.


    Samsung C24FG73FQU

    Wer nicht mehr als 300 Euro für einen guten Gaming-Monitor ausgeben möchte, der sollte sich mit diesem Samsung-Modell auseinandersetzen. Teils findet man den Samsung C24FG73FQU bereits für unter 280 Euro – und die Preise werden sicher nicht mehr steigen, ganz im Gegenteil. Der Samsung-Monitor ist sogar schon etwas älter, hält sich in sämtlichen Testberichten – so auch bei uns – jedoch ungeschlagen an der Spitze. In diesem Fall ist ein kontraststarkes VA-Panel integriert, die Farbtiefe ist darüber hinaus atemberaubend. In dieser Preisklasse werdet ihr vergeblich nach einem ähnlich leistungsstarken Modell suchen, wir zumindest haben keines gefunden. Einziger Nachteil dieses Monitors die etwas hohe Lag-Input-Rate.


    Viewsonic XG2703-GS

    Ist man bereit, etwas mehr Geld für einen modernen und leistungsfähigen Gaming-PC-Monitor auszugeben, dann könnte sich der Blick letzten Endes in Richtung dieses Modells von Viewsonic richten. Mit etwas Glück locken die Schnäppchen-Portale im Netz aber bereits mit Preisen von unter 500 Euro. Dafür erhält man dann einen 27 Zoll großen Monitor mit WQHD-Auflösung, zudem ist AMD Freesync mit dabei. Besonderen Eindruck hinterließ der hervorragende Kontrastwert, der nicht zuletzt auf einen besonders niedrigen Schwarzwert zurückzuführen ist. Übrigens lässt sich auch die Reaktionszeit von 7,2 ms sehen – bzw. in diesem Fall glücklicherweise nicht sehen. Schlieren sind demnach nicht oder zumindest nur kaum zu erwarten.


    Fazit: Gute Gaming-Monitore müssen nicht teuer sein

    Wer von euch weiß, wozu er seinen neuen Gaming-Monitor nutzen will, welche Dinge ihm wichtig sind, welche Games er regelmäßig zockt und wie viel Budget er hat, dann auch noch grundlegendes technisches Hardware-Wissen mitbringt, der sollte es nicht schwerhaben, noch in diesem Juni einen adäquaten Gaming-Monitor zu finden – und mit etwas Rechercheaufwand und Geduld dann sogar zum Bestpreis.

Kommentare

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  1. Roadwarrior
    Deine Sätze sind viel zu lang und Deine Kommasetzung macht mir etwas Angst. Ich würde auch darüber nachdenken, die Absätze großzügiger zu verteilen.

    Der Inhalt ist gar nicht so übel - das bringt nur leider nicht viel. Es ist nicht schön zu lesen, weil es so verschachtelt ist.
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