Star Wars: Knights of the Old Republic

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  1. Zu Beginn des Spiels merkt man schon bei der Charaktergenerierung dass es sich hier um ein ziemlich komplexes System handelt und es sehr viele Möglichkeiten gibt seinen perfekten Protagonisten zu erstellen. Der Spieler kann grundsätzlich aus 3 versch. Klassen wählen. Da stehen Soldat, Späher und Gauner zur Auswahl. Je nach Vorliebe haben diese Klassen natürlich versch. Fähigkeiten, die es dann im Spiel gilt geschickt einzusetzen. Dann wählt man das Aussehen der eigenen Figur. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten den Kopf, die Frisur, das Geschlecht und die Kleidung zu bestimmen. Damit ist man aber noch nicht fertig, denn es wollen natürlich noch versch. Charakterattribute und Fähigkeiten verteilt werden. Wem das alles zu langwierig ist kann das auch dem Computer überlassen, damit man sich gleich ins Geschehen stürzen kann.

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    Endlich im Spiel angelangt wacht man als Soldat an Bord eines abstürzenden Kriegsschiffs der Republik auf. Während man also nun versucht von dem Schiff zu flüchten erklärt das Programm in einem Art Tutorial dem Spieler dabei alle notwendigen Befehle und Menüpunkte. Zu Beginn seid ihr natürlich noch schwach ausgerüstet und müßt euch mit einfachen Schwertern und Blastern zufrieden geben. Ihr könnt jederzeit gefallene Gegner durchsuchen auf brauchbare Waffen oder andere Gegenstände. Zumeist lassen diese Medipacks, Credits oder mehr oder weniger sinnvolle Teile zurück. Am besten alles mitnehmen, denn erstens gibt es im Inventar keine Platzeinschränkung und zum anderen kann alles bei div. Händlern die einem im Fortlauf des Spiels begegnen an den Mann gebracht werden.

    Nach einigen Kämpfen gelingt euch dann mit eurem Kameraden Carth Onasis, der sich als erstes Mitglied eurer Party anschließt, die Flucht und eine Notlandung auf dem von den Sith beherrschten Planeten Taris. Euer wichtigster Auftrag im Logbuch ist es nun die gefangen gehaltene Bastila zu befreien.

    Auf Taris erkundet ihr am besten gleich mal die Örtlichkeiten, es gibt hier mehrere Bereiche wie Oberstadt, Unterstadt und die Kanalisation. Durch die Konversation mit anderen NPCs auf der Straße, in Geschäften oder Bars könnt ihr eine Menge nützlicher Informationen erhalten und bekommt natürlich auch die eine oder andere neue Aufgabe. Diese werden stets in eurem Logbuch eingetragen und ihr könnt jederzeit nachsehen was schon erledigt ist und was noch ansteht. Rollenspieltypisch bekommt man für erledigte Quests und Kämpfe die wichtigen Erfahrungspunkte (EXP), die es ermöglichen den Charakter "aufzuleveln" und mit neuen Fähigkeiten auszustatten. Diese Skill-Punkte kann man entweder selbst verteilen oder dies wie schon bei der Charakter-Generation dem Computer überlassen.

    Im Spielverlauf muss man aber nicht immer durch das ganze Level latschen um zu seinem Stützpunkt zurück zu kommen, sondern es gibt eine Art Schnellreisesystem, wobei man von einer Sekunde auf die andere wieder in seinem Stützpunkt ist um so unnötig lange Wegzeiten zu vermeiden. In Kampf lässt sich dieses Schnellreisesystem aber natürlich nicht aktivieren.

    Gut oder Böse?

    Später führt euch die Handlung dann auch auf zahlreiche andere Planeten, darunter auch aus den Kinofilmen bekannte Welten wie etwa die Jedi-Akademie auf Dantooine. Dabei sammeln sich immer mehr Nebenquests in eurem Tagebuch an, die aber allesamt recht abwechslungsreich sind. Auf Taris gilt es etwa Kopfgeldern einzutreiben, sich in Schaukämpfen zu duellieren oder vermißte Personen zu suchen. Dabei kann der Spieler immer mehrere Lösungswege beschreiten. Dies gilt auch für Dialoge und bestimmt schlußendlich auf welche Seite der Macht ihr tendiert. Wer den brutaleren aber auch einfacheren Weg wählt wird bald der dunklen Seite der Macht verfallen was auch wieder direkte Auswirkungen für Gameplay und Handlung mit sich bringt.

    Lasst uns kämpfen

    Ein wichtiges Element von KOTOR stellen natürlich die Kämpfe dar, welche im Prinzip rundenbasiert ablaufen. Im Prinzip deswegen weil die Entwickler nicht automatisch nach jeder Runde pausieren sondern die Kämpfe bis zum Ende selbstständig durchgezogen werden. Dabei kann der Spieler aber vor und während des Kampfes pausieren um sich in Ruhe eine Angriffsstrategie zu überlegen oder auch der Konfrontation aus dem Weg gehen. Bei diesen Pausen können zB. Medipacks zu sich genommen werden oder andere Waffen ausgerüstet werden. Auch den Party-Kollegen kann vor dem Kampf ihr Verhalten eingeimpft werden und sie agieren dann selbstständig nach diesem Muster. Stirbt ein Mitglied eurer Party, oder wird außer Gefecht gesetzt dann können die verbliebenen Kämpfer versuchen, das Gefecht alleine für sich zu entscheiden. Stirbt auch der Spieler ist natürlich das Game zu Ende und muß von einem früheren Spielstand geladen werden.

    Bei den Kämpfen stehen euch unterschiedliche Waffengattungen zur Verfügung: Für den Nahkampf gibt es zahlreiche Schwertvarianten und Stöcke. Schießfreudige dürfen sich über verschiedenste Blasterpistolen und Gewehre freuen, während Lichtschwerter den Jedis vorbehalten sind. Die darf der Spieler aber natürlich etwas später im Spiel dann auch verwenden. Gekämpft wird mit 2 einhändigen Waffen oder auch mit beidhändigen Waffen wie zB. mit dem Doppellaserschwert des Darth Maul. Für jeden Gegnertypen gibt es eine bevorzugte Waffe wie z.B das Ionengewehr einen großen Schaden an Droiden ausmacht, aber bei Menschen der Schaden gleich Null ist. Hochwertige Waffen und Rüstungen lassen sich außerdem über Upgrades weiter verbessern. Dazu kann der Spieler sog. Werkbänke verwenden um zB. sein Laserschwert mit einem Kristall aufzuwerten.

    Nebst den beschrieben Waffen können auch noch Granaten und Minen eingesetzt werden. Dies gilt natürlich auch für den Gegner und so sollte man dafür Sorge tragen, daß zumindest ein Mitglied der Party auch die Fähigkeit des Minen entschärfens besitzt. Dies gilt aber auch für alle anderen Fähigkeiten wie Schlösser öffnen oder Sicherheitsanlagen hacken.

    Mächtig ist so ein Jedi

    Die Machtkräfte der Jedi-Ritter dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen und so kann der Spieler hier auf die schon bekannten Kräften aus den Filmen zurückgreifen, die entweder gut, böse oder neutral sein können. Die Machtenergie, welche durch den Einsatz der Machtkräfte verbraucht wurde, lädt sich dabei mit der Zeit wieder automatisch auf.

    Aller guten Dinge sind Zwei

    Im Laufe des Spiels lernt ihr neue Kämpfer und Begleiter kennen, die sich eurer Party anschließen. Ihr könnt allerdings immer nur maximal 2 davon auswählen, die euch dann im Kampf unterstützen. Hier sollte man taktisch klug den jeweiligen Fähigkeiten entsprechend auswählen, abhängig davon welche Aufgaben bevor stehen. Während des Spiels kann übrigens jederzeit auf Tastendruck ein anderes Mitglied der Party übernommen werden um mit diesem zu agieren oder zu kämpfen. Dabei sollte man übrigens nicht vergessen auch die anderen Partymitglieder immer aufzulevelen bzw. mit neuen besseren Waffen und Rüstungen auszustatten.

    Minigames

    Für zusätzliche Auflockerung im Gameplay sorgen 3 Minigames. So könnt ihr dem Kartenspiel Pazaak frönen, welches an Black Jack erinnert und durchaus eine Weile Spaß machen kann. Kämpferischere Naturen dürfen hinter dem Bordgeschütz des Raumgleiters Platz nehmen um dem Feind Feuer unter dem Hintern zu machen. Und als drittes Game gibt es dann noch die sog. Swoop-Rennen, die als Vorgänger der Pod-Rennen anzusehen sind, aber lange nicht deren Brillanz und Spannung aufweisen.

    Sonstiges

    Gespeichert werden kann jederzeit, aber nur außerhalb eines Kampfes natürlich. Beim Speichern des Spielstandes gut aufpassen das man nicht den alten Spielstand lädt statt den neuen zu speichern, was mir in der Hektik mehrmals passiert ist. Weiters gibt es auch eine Automap für die Orientierung in den verschiedenen Arealen, welche durch erträgliche Ladezeiten miteinander verbunden sind.

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