Was Macht mit mir macht, macht mich schwach

Von Juetas · 16. März 2017 · Aktualisiert am 20. März 2017 ·
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    Wie hätten Sie Ihre Macht denn gerne?“ „Och, schön faltig und fett, mit viel Haut bitte.“ „Einmal das Hutten Spezial, kommt sofort.“ So könnte eine Unterhaltung in Star Wars, The Old Republic klingen, wenn die Storyautoren ähnlich unkreativ wie der Verfasser dieses Reviews wären. Sind sie aber nicht. Denn in SWToR dreht sich vieles um spannende Geschichten, Kämpfe unabhängig von Lichtschwertern, aber auch Einschränkungen. Doch sollte die Stärke eines MMORPGs nicht woanders liegen? Ihr wollt diese Frage nicht stellen. Ihr könnt passieren. Weiterlesen.

    VORAB:
    SWToR ist ein F2P-Titel. Was einerseits natürlich kostensparend für den Konsumenten sein kann (außer für Leute, die süchtig nach Skins sind), ist auf der anderen Seite mit Restriktionen verbunden. Zahlende Kunden sollen ja Vorteile haben. Dieses Review wurde aus der Sicht eines bevorzugten Kunden verfasst, der sich auf dem Kartellmarkt Münzen um 4 Euro geholt hat um sich dafür einen illegalen Lolli zu leisten. Die Gratisversion erlaubt beispielsweise maximal 2 Fähigkeitenleisten, längst nicht genug für alle Skills. Erweiterungen zum Hauptspiel werden nicht berücksichtigt. Eine ausführliche Auflistung der Vor- und Nachteile von F2P oder bevorzugtem Status gegenüber einem Abo findet ihr unter anderem auf Reddit. Die Intention dieses Reviews ist die Abgabe einer Empfehlung. Beschwerden werden gern in den Kommentaren angenommen. Zu Riesenärzten oder Nebenapothekern wirken Sie fragend.

    Wer vor dem Start sich informiert, der später nicht sein Hirn malträtiert

    Spiele aus dem Star Wars-Universum gibt es mannigfaltig, nicht alle treffen des Mainstreams Geschmack. Da gibt es das großartige Knights of the old Republic, das ältere, aber vom Gameplay her heute noch spaßige Jedi Knight II, oder das viel geschundene, actionlastige Star Wars Battlefront, und viele mehr. Der Vorstoß in den MMO-Sektor ging 2011 an vielen vorbei. Ein Mitgrund, wieso es bereits 1 Jahr nach Veröffentlichung in den F2P-Modus überging, war neben der gefühlten Unfertigkeit und dem fehlenden Content im Endgame wohl nicht zuletzt die Konkurrenz. World of Warcraft oder Guild Wars, um nur zwei damalige wie auch heutige Platzhirsche zu nennen. Um sich auf so einem etablierten Markt durchzusetzen braucht es gängige Mittel in Verbindung mit innovative Ideen, wovon SWToR zum damaligen Zeitpunkt wohl zu wenig besaß.

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    Es empfiehlt sich das angeführte Motto schon vor der Serverwahl zu beherzigen. Insgesamt gibt es 3 deutschsprachige Server. EA führt die Serverauslastung bei allen mit „light“ an (allgemein natürlich schlecht für Server), dennoch gibt es spürbare Unterschiede. Nach einhelliger Meinung des Internets (und was dort steht ist ausschließlich wahr) ist nur auf einem der deutschen Server so viel los, dass man nicht nur zur Prime Time Events wie Raids oder Battlegrounds frönen oder sich als Teil einer großen Population fühlen kann. Je nach Absicht ist die Serverwahl also durchaus relevant.

    Bin ich der Heiler oder bist du der Tank?

    Bei der Erstellung des Charakters ist es genreüblich möglich, seine Rasse, Klasse und das Aussehen zu spezifizieren. Einige Dinge bleiben aber nur Bezahlkunden vorbehalten. Hier sind bereits die ersten Restriktionen spürbar. Zusätzlich ist beim Kauf eines Levelboosts direkt ein Charakter auf dem Mindest-Level der jeweiligen Erweiterung (Knights of the eternal Throne, Knights of the Fallen Empire) erstellbar. Des auflevelns Überdrüssige überspringen somit die Mainstory, dies richtet sich daher vordergründig an altgediente Hasen. Der Autor wählte übrigens lebensecht einen übergewichtigen Sith, welcher trotz anfänglicher dunkler Verführungen in späterer Folge in die helle Seite hineinwächst. Kreativ, hm? Goes. Aber spätestens jetzt weiß er, dass Machtempfänglichkeit nichts mit dem Gewicht zu tun hat, genauso wie Würgegriffe und fiese Blitze. Dunkle Kekse hingegen schon eher.

    Wir wählen uns also eine der 4 Klassen, die je nach Fraktion unterschiedliche benannt sind und sich auf Stufe 10 nochmals in jeweilige erweiterte Klassen verwandeln. Als Sith-Krieger gibt es die Auswahl zwischen einer Fortbildung zum Marodeur (Damage-Dealer) oder zum Juggernaut (Tank). Diese Spezialisierung kann danach nicht mehr geändert werden, die eigenen Vorlieben sollten also vor Beginn geklärt sein. Auch wenn die Konkurrenz das anders handhabt, ist Level 10 in relativ kurzer Zeit erreichbar. Das „Klasse in der Klasse ist klasse“ -Prinzip ist eigentlich, nun ja, klasse. Es geht mit einer stärkeren Identifikation einher, die noch dazu rät, sich mit dem Charakter auseinander zu setzen. Wer dem Irrglauben unterliegt als Heiler für den Schaden verantwortlich zu sein, dem bleibt nur der Weg über einen neuen Charakter. Generell gilt hier ebenso, dass vorherige Informationsbeschaffung Ärger erspart. Wie im echten Leben.

    Coole story bro

    Nach einem kurzen Intro tauchen wir in das bekannte Universum ein. Und starten direkt mit der größten Stärke des Spiels: Die Geschichten. Wer möchte kann dieses eigentliche MMORPG mehr oder minder komplett alleine durchqueren und sich ausser mit seinen Begleitern und den Questgebern mit niemandem sonst unterhalten. Das kann durchaus das Todesurteil für den MMO-Teil sein, der gute-Geschichten-Cortex im Ohr freut sich aber umso mehr. Die zahllosen Videosequenzen sind alle vollvertont und lassen uns in alter Rollenspielmanier eine Antwort aus mehreren Möglichkeiten auswählen. Je nach Art der Antwort können wir Punkte für die helle oder die dunkle Seite gewinnen. Das hat nicht nur Einfluss auf unseren Charakter und unsere Begleiter (Kotor lässt ein bisschen grüßen) sondern auch auf das Universum (Stichwort: Kommandosystem). Und es gibt für jede Klasse unterschiedliche Storylines, wodurch twinken ein wenig mehr bietet als stupides Wiederholen bekannter Quests. Doch nicht so eilig junger Sith-Azubi: Was ist denn jetzt so toll an den „töte x und bring mir y“-Quests?

    [​IMG]Guck mal Mama, ganz ohne Hände.

    In SWToR gibt es auf der einen Seite die Klassenquests, die einen in jedes Gebiet des aktuellen Planeten bringen und den roten Questfaden darstellen. Dazu existieren immer Nebenquests, die jedoch oft eigenständige Geschichten erzählen. Die gut inszenierten Hauptquests leisten hier vorzügliche Arbeit, denn der rote Faden zieht sich von Level 1 bis Level 50 durch und hält immer wieder Twists und Überraschungen bereit. Ein Fleischräuber, der nicht mal Basic spricht aber zum Jedi ausgebildet werden will? Obskur. Kill-Quests werden oft nicht als stupide und eintönig wahrgenommen, weil sie die meiste Zeit nur in Verbindung mit der Hauptstory auftauchen. Oder sie sind ein Bonus zur aktuellen Mission und gänzlich optional. Wer möchte kann den Fokus auf Hauptstory und die Nebenquests legen, die einen persönlich ansprechen. Nachteile in Punkto Erfahrung gibt es dadurch keine, ganz im Gegenteil.

    Bin ich zu stark ist das Universum zu schwach

    Seit Release gab es natürlich viele Patches und Weiterentwicklungen. Ein altbekanntes Problem, von dem andere MMOs ebenso wenig verschont bleiben, ist der viel zu schnelle Erfahrungszuwachs und das zugehörige „Outleveln“ der jeweiligen Gebiete. Somit wird alles feindähnliche im Vorbeigehen umgebolzt, da der Charakterlevel weit höher als zu diesem Zeitpunkt vorgesehen ist. SWToR arbeitet dem mit „Phasing“ und „Sharding“ ein wenig entgegen. Hier geben Planeten eine Maximalstufe vor, die mittels XP nicht überschreitbar ist. Bei der Rückkehr als höherstufiger Charakter erfolgt die Schrumpfung auf dieses Maximallevel – Phasing eben. Die bereits gelernten Fähigkeiten bleiben aber erhalten, es wird nur an rohen Werten geschraubt. Mittels „Sharding“ wird einer „Überpopulation“ von Bereichen durch Instanzierung zuvorgekommen. Selbst für Fans des „m“ in MMO ist dies vorteilhaft. Nicht allzu viele Menschen freuen sich, wenn das jeweilige Questgebiet total überlaufen ist. Der nächste Bantha will schließlich schnell ausgeschaltet werden, oder wie heißt das Ding mit dem Lichtschwert?

    Diese oft eingesetzte Methodik hat insofern geholfen, als dass graue Quests nicht mehr störend auffallen. Sie kommen schlicht nicht vor. Eine graue Quest ist natürlich mir nichts dir nichts absolvierbar, aber oft ist im Vorhinein nicht klar, ob sie sich rentiert. Sollte Zeit ein Faktor sein können Abstriche schon mal vorkommen, immerhin geben solche Aufgaben weder Erfahrung noch gut benutzbare Ausrüstung. Beim mehrmaligem Durchquesten der Gebiete werden sich die meisten ohnehin auf die Hauptquests beschränken und vielleicht maximal zwecks Machtausrichtung Nebenaufgaben wiederholen. Dennoch ist die Lösung hier gut umgesetzt und stört nicht.

    Phasing hat aber nicht nur Vorteile. Mit Freunden, die zufällig ebenfalls dicke dunkle Sith-Krieger sind, ist questen nicht möglich ohne einige Teile doppelt zu absolvieren. Die relevanten Bereiche einer Story-Mission spielen sich immer wieder in instanziierten Umgebungen ab. Wenn die 2 lustigen Holzhackerbuam also gemeinsam in denselben Storyteil eines Gebiets (zum Beispiel eine Höhle) müssen, erhält jeder seine eigene Instanz in diesem Bereich. Gemeinsames Leveln funktioniert also nur reibungslos, wenn beide eine unterschiedliche Klasse spielen. Ärgerlich, aber durch vorheriges informieren kann diese Hürde wiederum übersprungen werden.

    [​IMG]Nippel? Lasche? Da war doch was

    Massive Soloplayer Online

    Dungeons dürfen in einem Online-Rollenspiel natürlich nicht fehlen. Dazu bietet SWToR wieder etwas für Solofans: Zahlreiche der sogenannten „Flashpoints“ sind in der Storyversion alleine meisterbar. Wer also keine Lust verspürt sich andere Mitstreiter zu suchen (was dank des Gruppentools recht zügig funktionieren würde) erlebt die Story eben für sich allein. Die Wahl zu haben ist ein großer Bonuspunkt, da nicht immer dieselbe Zocker-Zeitspanne zur Verfügung steht. Erspart bleiben ausserdem eventuelle Sperenzchen wie ein „ogogog“ von ungeduldigen Gruppenmitgliedern, die einen zum Überspringen einer Videosequenz drängen wollen. Wiederum wird hier gephased, denn Angehörige der Maximalstufe können sich genauso für eine niedrigstufige Instanz anmelden. Ein Prinzip, das viele andere MMOs schmerzlich vermissen lassen.

    Insgesamt sind bis zur maximalen Stufe 50 (Erweiterungen exklusive) bis zu 17 verschiedene Flashpoints verfügbar, was eine gute Addition zum bestehenden Levelcontent selbst darstellt. Die Herausforderung hält sich allgemein, egal ob Leveln oder den Flashpoints, in Grenzen. Klar gibt es teilweise Mechaniken, die verinnerlicht und verstanden werden wollen. Diese sind aber meist nicht herausfordernd oder kompliziert. Außerdem ist hier nicht vorgeschrieben, dass sich die Gruppe aus einem Tank, einem Healer und 2 DDs zusammensetzen muss. Oft genug findet man sich in Gruppen ohne Tank und/oder Healer wieder. Zwar ist es möglich die Flashpoints in dieser Konstellation abzuschließen, es kann aber schnell in Frust ausarten, wenn die Gruppe nicht erfahren genug ist oder nicht alle ihre Möglichkeiten nutzt. So kommt es öfter vor, dass eine Gruppe sich bei der 2. Trashgruppe auflöst, da schlicht Erfahrung, Können oder Kommunikation nicht in ausreichendem Maß vorhanden waren. Aufgrund fehlender Einstellungsmöglichkeiten im Suchtool kann dem nicht gegengewirkt werden.

    Carry me to victory

    SWToR ist während des Questens spielerisch ebensowenig herausfordernd. Wer seine Klasse und eine gängige Rotation verinnerlicht hat, metzelt beinahe alle Gegnertypen in Scharen gedankenlos um. Dies liegt nicht zuletzt an den sehr starken Begleitern. Als Heiler negieren sie mühelos den Schaden von zig Gegnern, was die Schwierigkeit natürlich relativiert. Aufgrund dessen sind Storyflashpoints ohne größere Kratzer überstehbar. Auf höherem Level gibt es für Quests einen „Veteranenmodus“, der sehr knackig sein dürfte. Bioware hat darauf also zumindest in einer Form reagiert. Wer von vorneherein die Herausforderung sucht kann einfach die Begleiter wegschicken und ohne ihre Hilfe kämpfen (schon wieder Solo). Dies erweist sich als bedeutend schwieriger und lässt einen öfter nicht so leckereren Planetenstaub fressen.

    Immer wieder erzählen unsere Gefährten Geschichten darüber wer sie sind, was sie früher waren, was sie beschäftigt - mögliche Romanzen inklusive. Sie werden immer wieder unsere Hilfe benötigen, unseren Rat einholen oder sogar zu Missionen aufbrechen. Wiederum ein weiterer Punkt für die Spieltiefe. Aber nicht nur kämpfen und Liebe machen sind die Spezialgebiete unserer Kumpanen. Da unser Sith nicht nur dick, sondern überdies noch ungeschickt ist, hilft die Crew beim Craften gerne aus. Ohne Geistestrick. Schwöre!

    [​IMG]Sternschnuppen und ein giftiger Lisk. Living the good life

    MACHT das bitte jemand andres?

    Insgesamt gibt es in SWToR 14 verschiedene Berufe, die sich in mehrere Sparten unterteilen: Herstellungs-, Sammel- oder Missionsberufe. Davon darf man sich drei unterschiedliche aussuchen, jedoch darf nur einer davon mit Herstellung zu tun haben. Die Berufe, ein Potpourri aus Tätigkeiten, reichen von Waffen-und Rüstungsbau über Archäologie oder Hacken (nicht Holz) bis zu Diplomatie und Schatzsuche. Unsere Crew unterstützt uns insofern, als dass sie entweder gleich im Vorbeilaufen Materialien auf Befehl hin einsammeln oder aus beauftragten Missionen Handwerkszeug und Blaupausen retour bringen. Rezepte werden bei entsprechenden Lehrern gekauft oder über Flashpoints, Missionen, und das Zerlegen von Zeug erlangt.

    Wer Gegenstände zusammenbaut kann sie natürlich genau so wieder auseinandernehmen. Daraus erhalten wir wiederum Ressourcen, aber natürlich nicht 1:1. Je höherwertig der Gegenstand desto besser die erhaltenen Ressourcen. Weiters gibt es eine Chance dadurch eine verbesserte Version des behutsam kaputtgemachten Gegenstands zu erlernen. Verkaufen beim Händler lohnt sich meist nicht, wenn dann werden begehrte Gegenstände im Kiosk, Auktionshaus genannt, verscheppert.

    Schwächen sind nur Stärken im Ewok-Pelz

    Wenig im Leben ist perfekt, so hat SWToR ebenfalls seine nervigen Problemchen. Natürlich gibt es Wiederholungen und Recycling. Immer wieder werden gleich aufgebaute Gebiete durchlaufen (Höhlen, Bunker, …) um jemanden zu töten oder zu retten. Bugs wie Grafik-Glitches kommen genauso vor. Die Minimap zeigt uns ab und zu sehr ungenau und verwirrend an, wo wir eigentlich hin müssen.

    Es kann auch sehr demotivierend sein regelmäßig die zahllosen erwerbbaren Funktionen und Fähigkeiten vor der Nase zu haben, die aber, ohne harte Euronen zu investieren, sehr lange nicht freigeschaltet werden können. Eine dieser Komfortfunktionen ist der Raketenschub, mit dem wir für kurze Zeit unsere Bewegungsgeschwindigkeit stark erhöhen. Bei den vielen weitläufigen Arealen ein wahnsinnig angenehmes Gimmick. Vermächtnisstufe 8 benötigt aber sehr viel Zeit, ein klassischer Trade-Off von F2P. Wille ist also ebenso gefragt wie Macht.

    Ist das Spiel nun für mich geMACHT?

    SWToR kann Spaß machen. Viel Spaß. Es muss jedoch klar sein worauf man sich einlässt. Wer sich ein bombastisches, herausforderndes Multiplayer-Abenteuer erwartet, in dem ein großartiger Effekt den nächsten jagt, der wird mit den ersten 50 Levelstufen nicht sehr glücklich. Dafür bietet es durchaus interessante Geschichten, Völker und Charaktere aus dem Star Wars-Universum, je nach Wunsch kennenlern- oder bestrafbar. Wer in das Universum eintauchen will um eine akut auftretende Star Wars-Lust zu befriedigen, der kann für wenig bis keine Euro-Credits auf seine Kosten kommen. Wäre SWToR die Grundstruktur für ein Kotor 3, es wäre, ein wenig modifiziert und ausgebaut, vermutlich ein wunderbarer Nachfolger. In der Form des MMORPGs versucht es aber einen Spagat, der nur schwer zu bewältigen ist.

    Auf der Suche nach einem neuen MMO, unabhängig von Setting und Geschichte, gibt es für ein paar Euro mehr sicher Beschäftigungen bei andren, qualitativ höherwertigeren Titeln. Die Erwartungshaltung ist, wie so oft im Leben, das Entscheidende. Wer mehr Solo- denn Multiplayerabenteuer im Star Wars-Universum sucht, verschiedenste Planeten bereisen und teilweise großartige Klassenstories erleben möchte, der kommt um SWToR nicht herum. Für alle andren gibt’s Mastercard. Oder andere MMOs.

    Über den Autor

    Juetas
    Computerspieler aus Leidenschaft bei Tag. Schläfer bei Nacht. Versucht mit Worten umzugehen und damit Meinungen zu PC Spielen zu formulieren. Über einen Besuch auf meinem Blog (https://taschtestet.wordpress.com/) freu ich mich natürlich. Aber nur wenn ihr lieb seid. Ach, egal, kommt einfach.

Kommentare

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  1. luriup
    Also ich bin 2012 nicht zu WoW sondern zu Tera gewechselt.
    GW2 kam erst danach.
    Tab Target von ToR,WoW & Co ist halt out.

    Was mir bei ToR gefiel,waren die Antwortmöglichkeiten.
    Nicht wie in ESO und Co wo man immer der brave Held ist.
    Auch mal contra geben oder gleich mit dem Lichtschwert durchbohren.^^

    Jedes Jahr schau ich mal rein und zieh 2-3 Chars durch den neuen Content
    und warte dann wieder bis zum nächsten.

    Momentan ist ja nun KotFE abgeschlossen
    ergo müsste dieses Jahr ne neue Story beginnen.
  2. Darkan*
    Es geht nicht darum das ganze Spiel gratis zu haben. Sondern darum, es als solches dar zu stellen. Addons kaufen, Charaktereinschränkungen frei zu kaufen, das alles kann ich akzeptieren. Zugangspässe die man sich immer wieder kaufen muss ist in meinen Augen aber keine Alternative zum Abo Modell. Von Daher bleibt F2P immer extrem eingeschränkt und man hat keine alternative Möglichkeit in den Genuss von Raids, Flashpoints oder Battlegrounds zu kommen.
  3. tomsan
    Nur mal interessiert nachgefragt:
    welche Quests von KotoR 1 oder 2 genau hast Du im Kopf, die man unmöglich in SW TOR darstellen könnte? Bzw was ist hier zu limitiert?
  4. Thominator30
    Es gibt einen Grund warum das MMO zu einem Solo-Game Mutiert wurde. Der Grund ist eindeutig. Es gibt kaum Leute oder sagen wir wenig Spieler die dieses Game überhaupt zocken. Einige Storyinhalte sind mit den Flashpoints kombiniert. Wie also machen wenn man keine Gruppe findet? Genau man schafft die Option den Flashpoint alleine zu laufen.

    Das ich mich auf nen Heiler spezialisieren muss ist nonesense! Jede Unterklasse besitzt 3 verschiedene Skilltrees die man wechseln kann. Für F2P kostet das halt ein wenig Credits, für Abo-Spieler Gratis. Jede Heiler/Tank Klasse hat nebenher noch eine DD-Klasse im Peto in die man wechseln kann.

    Die Storyflüsse sind echt Klasse gemacht worden. Doch wenn man mal einen Charakter von Stufe 1-70 gelevelt hat, hat man auch schon alles gesehen und man kann das Spiel getrost Beiseite legen. Mit Update 5.0 (Kommandorang) haben sie es jetzt geschafft auch noch die letzten Spieler zu vergraulen.
    So eine schöne Marke muss man mal verhuntzen, danke dafür EA!

    Am besten das ganze Spiel Gratis haben?
  5. Toreador1701
    Vor allem, er sagt "ein paar Runden" ... ist klar :D Hat es wohl mit Battlefront verwechselt :D

    Schon scheiße wenn das Spiel gar nicht nur über Origin läuft und man es auch über die Homepage betreiben kann :D

    Und wegen den USA ... viel Spaß bei den deutschen Spielen xD
      1 Person gefällt das.
  6. tomsan
    Wohl Geschmackssache... aber leider nein.
    Gemeinsam gestartet als Jedi Hüter/Wächter. Permanent nur (Klassen)Quests gehabt, die uns leider in verschiedene Richtungen geführt haben. Irres Gelaufe in verschiedene Richtungen, bzw überkreuzt. So ich hinmusste und er mitkam, mussten wir später nochmal hin, weil er dann erst dort was hatte.

    Haben gemütlich gespielt, gern alles mitgenommen und die Gespräche gemeinsam gemacht. Somit auch sehr schnell gelevelt.

    Aber damit war für solo schon jeder Gegner zu lasch. Keine grosse Taktik, null herausfordern. Und dadurch auch kein wirkliches Coop. Brauche man die Hilfe des Freundes nicht, weil man eh die Gegner leicht umhauchen konnte.


    Unser Problem war wohl, dass wir eben NICHT "durch gerusht" sind, sondern Zeit genommen haben für jedes Gebiet. Evlt hätte man einfach nicht so viel Questen sollen.... aber die alten RPG Gewohnheiten bekommt man halt nicht raus :)
  7. Juetas
    "Wäre SWToR die Grundstruktur für ein Kotor 3, es wäre, ein wenig modifiziert und ausgebaut, vermutlich ein wunderbarer Nachfolger." Findest du nicht? Wenn man die Dialoge ein wenig vertieft und die Quests umarbeitet? Der MMO Teil fällt weg. Ich sage ja nicht, dass es das direkt wäre. "Es ist fast Kotor 3" kommt übrigens von der Gamestar, nicht von mir :)
  8. capcomic
    SWTor könnte nicht weiter entfernt sein von einem Kotor 3.

    Das man jetzt alleine rumrennt machts nicht besser. Die Quests sind technisch bedingt limitiert wegen dem MMO Gerüst das hier hinter steckt.
    Das Gameplay ist typisches MMO Gameplay usw. könnte hier jetzt Stundenlang weitermachen aber dieses Spiel hat nichts gemein von einem Kotor3.
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  9. Juetas
    Vergessen würd ich nicht sagen, ich musste um zumindest mehrere Themen anzusprechen ein wenig priorisieren, da bin ich dann wohl zu unpräzise geworden. Aber du hast Recht, das geht besser. Danke für die Erklärung und das Feedback.
  10. andi5lebt
    Der fundamentale Unterschied ist, daß ich in Kotor nicht aufleveln muß bis ich das nächste Storystück spielen darf u.s.w.. Sondern das Spiel ist die Story.
    Etwas das mich btw auch an Final Fantasy und co stört.
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