Alles Erdreich ist Österreich Untertan

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Hauptman, 29. April 2009.

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  1. Darryll Kärntner C-Promi

    Darryll
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    Ja, der Fremdschäm-Faktor wird immer größer, besonders mit dem Latex-Opa da. :ugly::D

    Okay, mach' ich für dich - die FPÖ kann nicht genügend Werbung bekommen. :yes:
     
  2. Darryll Kärntner C-Promi

    Darryll
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    Oberösterreich hat gewählt. :wahn:
     
  3. Der Siegeszug der Schwarzen geht weiter. Wir haben uns die Steiermark geschnappt und bleiben Nummer eins in Oberösterreich. Als nächstes bauen wir die Position in Wien aus. :hoch:

    Währenddessen feiern sich die Blauen als der Sieger des ungebildeten Proletariats und die Roten zerfleischen sich dank Faymann (der ja kürzlich bewiesen hat dass er nicht nur in der Innen- sondern auch in der Außenpolitik keinen Plan hat) und Klug selbst.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. September 2015
  4. chaos_zogger

    chaos_zogger
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    bin ma ned sicher ob der erste Teil sarkastisch gemeint ist :confused:
    Pühringer hat 10% verloren! Das ist irre viel, vor allem wenn man bedenkt was für ein "starker" Landeshauptmann er ist, da gibts nur den Pröll der noch extremer ist.

    Glaub nicht das die ÖVP irgendwas in Wien mitzureden hat, da wirds nur zwischen SPÖ und FPÖ blutig. Grün wird interessant ob sie +0,5 oder -0,5 machen, recht viel weiter dümpeln die nicht herum.

    Aber bei dem FPÖ Ergebnis wird einem richtig schlecht :kotz:
     
  5. Pühringer kann nichts dafür. Das war keine Landeshauptmann-Wahl sondern eine reine Volksabstimmung in Sachen Flüchtlingskrise. Da die gemeine Unterschicht auf sowas sofort wie der Teufel auf das Weihwasser reagiert, war es im Vorhinein schon klar, dass alle Nicht-Fremdenfeindlichen Parteien verlieren werden. Ohne der exzellenten Arbeit der Volkspartei wären es weit mehr als 10 Prozent gewesen.

    Sobald sich die Situation mit den Flüchtlingen normalisiert hat und der nächste FPÖ-Skandal uns Milliarden kostet, wird sich die Lage wieder normalisieren :hoch:
     
  6. unreal ..hat nun HSDPA :ugly:

    unreal
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    Ausrede.
     
  7. :ugly: Ernsthaft? Nix mitbekommen in letzter Zeit, was in Europa abgeht?
     
  8. chaos_zogger

    chaos_zogger
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    Es hat die Verluste verschlimmert, aber die wären so oder so dagewesen. SP/ÖVP versuchen seit Jahren Wähler zu halten, indem sie sich Inhaltlich der FPÖ nähern, insofern wird der Wechsel immer leichter.
    Gleichzeitig wächst der Unmut gegen die Großparteien seit Jahren. Können sich auf die wesentlichen Reformen nicht einigen und gönnen uns eine Katastrophale Schulpolitik mit dem großen Fail Mittelschule, wobei hier natürlich die SPÖ mehr zur Verantwortung zu ziehen ist.

    Es stimmt schon dass die Verluste mit einem Manderl wie nem schwarzen Faymann viel viel größer wären als mit Pühringer, aber trotzdem sind sie nicht nur der Flüchtlingspolitik zuzuschreiben.
     
  9. unreal ..hat nun HSDPA :ugly:

    unreal
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    Doch. Aber den Erfolg der FPÖ nur darauf zurückzuführen halte ich für falsch.
     
  10. skills0402

    skills0402
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    :hammer:
     
  11. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    Yeah, das ist ein Wahlergebnis. :ugly:
     
  12. flowseven

    flowseven
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    wös du bist schirch!!!!
     
  13. dieMausss

    dieMausss
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    Genau, deswegen hat Grün auch verloren. Oh Moment, die haben ja Zuwächse... Zudem, Gott sei Dank hat die ÖVP in Wien auch in der nächsten Zeit nichts mitzureden, alleine das Wahlprogramm zeigt ja das denen vollkommen unklar ist was eine rasch wachsende Großstadt braucht... Wobei vermutlich das Programm eher dazu da ist ein bisschen zu populisieren um überhaupt Stimmen zu bekommen...

    Und ich stimme mit chaos überein, das Wahlergebnis zeigt wie es um unser Land bestellt ist. Es gibt keinen realen Grund die FPÖ zu wählen. Weder kann diese Partei auch nur irgendeine Lösung vorbringen, noch ist es die richtige Partei für eine Proteststimme. Traurig... Aber leider wird es in Wien wohl auch so kommen bei der Wahl...

    Btw, somit bekommt OÖ wohl Schwarz-Blau als Ausgleich zu Rot-Blau im Burgenland?
     
  14. flowseven

    flowseven
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    es warn auf jeden ein paar hurenkinder dabei ;)
     
  15. NeM

    NeM
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  16. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    Das habe ich mir schon lange gedacht. Zumindest kann ich die Wahl damit auch mit einem lachenden Auge sehen.

    Die FPÖ ist zwar keine Lösung für irgendein Problem, außer für den Strache'sche Narzismus vielleicht, aber wenn wir die letzten Jahre eines gesehen haben dann, dass ÖVP und SPÖ sich auch selbst überlebt haben.

    Wenn ich die Wahl habe zwischen der jetzigen SPÖ, der ÖVP und der FPÖ.. dann geh ich am Wahltag ins Kino.
     
  17. dieMausss

    dieMausss
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    Naja, immerhin hat es sich die aktuelle Generation dann selber eingebrockt. Wie auch immer, wenn das in Wien auch so ausgeht dann ist das echt beschämend...
    Was erwarten sich diese Wähler? Und kann man als Protest nicht eine andere Partei wählen als FPÖ? Pfft....
     
  18. NeM

    NeM
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    Vermutlich weil es die einzige bekannte, "klassische" Partei ist, die politisch rechts anzusiedeln ist.

    Warum Leute eher Rechte als Linke wählen ist dann wieder ne andere Frage.

    :ugly: http://orf.at/stories/2301020/2301023/

    :ugly:²
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2015
  19. Adamantios gesperrter Benutzer

    Adamantios
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    beschämend daran ist lediglich, dass SPÖ/ÖVP nicht im stande waren, dem auftrieb der FPÖ entgegenzuhalten.
    die FPÖ hat nicht so stark zugelegt, weil die leute alle rechtsradikal geworden sind. sie hat auch nicht dazugewonnen, weil sie so ein tolles programm fahren.
    sie haben nur dazugewonnen, weil SPÖ/ÖVP zu dämlich sind, die zurufe der wähler zu hören. zu dämlich sind, von ihrem einheitsbrei abzuweichen und den bürgern tatsächlich etwas gutes zu tun. zu dämlich sind, eigenständig entscheidungen zu treffen, und nicht nur von mutti merkel abzukupfern. zu dämlich sind, wenn sie denn mal entscheidungen treffen, diese für die bürger zu treffen und nicht gegen sie.
    und zu guter letzt, zu dämlich sind, der FPÖ mit einem sinnvollen programm entgegen zu kommen, anstatt einfach nur herzugehen, mit dem finger auf die FPÖ zu zeigen und zu rufen "ihr bösen nazis. ihr seid soooo dooooof. buwäääh"

    wer dauerhaft ein programm fährt, das die reichen und gebildeten anspricht, während die armut steigt und das bildungsniveau nachlässt, braucht sich nicht wundern, wenn man die wähler verliert.

    wer jahrzehntelang nur am eigenen machterhalt interessiert ist und nicht an dem, was das volk wünscht, der bekommt von eben diesem irgendwann halt die quittung serviert :fs:

    bei der wienwahl wird meine stimme zwar niemand bekommen, aber ich muss ehrlich sagen, ich freu mich schon auf das doofe gesicht von häupl und faymann, wenn sie die zweite schallende ohrfeige bekommen und dann hoffentlich auch personelle konsequenzen daraus ziehen.
     
  20. dieMausss

    dieMausss
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    Die Verluste waren vorher schon da (also bei den Wahlen vor der Flüchtlingskrise). Ich nehme einmal an 90% der Wähler kennen nicht einmal das Programm der Parteien, somit können sie auch nicht wissen wofür die Parteien stehen.
    Schönes Beispiel sind die zwei Bereiche Soziales und Finanzen. Wer an Blau-Schwarz im Bund zurückdenkt sollte erkennen das die FPÖ eigentlich das Gegenteil einer Arbeiterpartei ist. Auf den Plakaten natürlich, da ist alles anders. Schon lustig das sich Leute selbst beim Wählen von Plakaten und leeren Worten täuschen lassen, nicht mal bei der Werbung ist man normalerweise SO leichtgläubig.

    Aber gut, sollen sie in den Ländern regieren, dann gibt es eh nur zwei Varianten. Entweder diese Partei bekommt gar nichts von den groß plakatierten Themen durch (wie derzeit im Burgenland zu bestaunen) oder sie setzt ein Land komplett in den Sand (weil auch diese Partei keine Lösungen bietet wie alle anderen, aber auch die Macht geniessen will wie in Kärnten - und wenn man das in kurzer Zeit zu extrem tut, kann das nicht gutgehen).

    In beiden Fällen sollte die Ernüchterung für die Wähler schnell kommen...

    @Adamantios:
    Ich denke nicht das irgendeine Partei gegen die Interessen der Wirtschaft ankommt. Schon gar nicht jetzt, wo vieles direkt über die EU läuft. Und ja, die KMUs sind dort halt NICHT vertreten. Auch das haben wir als Wähler zu verschulden, in letzter Konsequenz. Man braucht sich nur die gewählten Parteien im EU-Parlament anschauen. Dort sind schon länger die Konservativen an der Macht, somit sollte ja erkennbar sein wer hier für welche Politik steht...
    Und bezüglich Konsequenzen, was glaubst du wird erwartet? Jedem ist bekannt das es keine "besseren" Nachfolger gibt. In keiner Partei. Somit nur ein Placebo-Argument, und sei es für den der wählt selbst...
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2015
  21. Darryll Kärntner C-Promi

    Darryll
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    Erst in drei Jahren oder so. :hmm:
     
  22. ArnoldBB gesperrter Benutzer

    ArnoldBB
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    Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. SPÖVP sind nicht lernfähig und dazu ist mittlerweile jede Scham verflogen. Selbst wenn die SPÖ am Ende nurmehr mit 0,5% vor der FPÖ in Wien sein sollte und Rotgrün sich nichtmehr ausgeht, würde Faymann nicht zurücktreten. Häupl würde es vielleicht zu blöd werden, so dass dann ein anderer übernimmt und RotGrünNeos bringt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. September 2015
  23. dieMausss

    dieMausss
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    Erschreckend und peinlich für uns in AUT das eine Partei, die sich laufend weigert sich vom rechten Gedankengut zu distanzieren bzw. auffällige Personen auszuschließen und die immer wieder mit Aussagen den äußersten rechten Rand anspricht im Moment von so vielen als "Protestpartei" gewählt wird.

    Das oben genannte Faktum alleine sollte die Partei von vor herein disqualifizieren, noch bevor man zu inhaltlichen kommt. Und dann der Zuckerguss, Personen die nie die Konservativen wählen würden strömen in Scharen obwohl Blau und Schwarz sich viel näher ist als Rot-Schwarz. So viel zur (selbsternannten) "Arbeiterpartei" FPÖ. Schlechter Scherz... Wenn ich nicht Wiener wäre würde ich Wien ja Blau-Schwarz wünschen für die eigene Unwissenheit.... (alle Argumente für FPÖ die ich in meinem Umkreis höre sind entweder falsch, betreffen den Bund und nicht Wien oder küren das Rausschreien von Problemen zum MAss aller Dinge)
     
  24. Parz1val Grenzgänger

    Parz1val
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    Als Gast im Land erschleißt sich mir ja nie so ganz, was eigentlich (nicht nur auf Wien bezogen) gegen die Grünen anstatt FPÖ spricht, wenn man weder Rot noch Schwarz will.
     
  25. Weil die Österreicher ihre Autos lieben. :nixblick:
    Meiner Meinung nach haben sie auch zu wenig Verständnis für unsere Wirtschaft, was gerade bei dem Schlamassel in das uns die SPÖ und die FPÖ von Kärnten aus hereingeritten haben, wichtig ist.
     
  26. dieMausss

    dieMausss
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    Nur leider verstehen deine geliebten Schwarzen (vermutlich als einzige Partei) wohl nicht das eine Großstadt den Anteil des Autoverkehrs senken muss, sonst kommen früher oder später Probleme. Selbst die Autonarren in der STadt werden sich daran gewöhnen müssen, früher oder später. ;)

    Aber immerhin, die Demo heute gibt zumindest Hoffnung das wie zu vermuten war das Stammwählerpotential der FPÖ weiter nur um die 5% liegt... Und die Protestwähler werden vll. noch schlauer...
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Oktober 2015
  27. Als Nicht-Wiener habe ich keine Ahnung von den Problemen der Stadt und will auch keine Beurteilung der dortigen Partei-Mitglieder abgeben.
     
  28. flowseven

    flowseven
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    Schön wärs...genau das macht sie doch gefährlich!

    Das ist längst keine Protestbewegung mehr...
     
  29. Dodobär

    Dodobär
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    hographie ist toll ^^
    Bei der Demo gabs vor allem u.a. die Toten Hosen umsonst. Das hat sicher auch einige mobilisiert da hin zu fahren.
     
  30. dieMausss

    dieMausss
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    @DoDo

    Die Gründe/Hintergründe sind egal. Das Statement ist da. Und jetzt sollten die Verantwortlichen das gleich ausschlachten soweit als möglich. Schön ins Rampenlicht stellen. Aufblasen. Einfach das FPÖ-Konzept fahren nur halt mit konträrem Inhalt.
     
  31. Darryll Kärntner C-Promi

    Darryll
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    Widerlich! Ein getarntes Anti-Strache-Event, um gutgläubige Linkswähler zu täuschen. :no::runter:
     
  32. dieMausss

    dieMausss
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    Das müsste man wohl bei jedem Strache Event auch sagen, ist immer Anti- und nie Pro. :p
     
  33. NeM

    NeM
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    Apropos Strache, grad im TV auf ORF2
     
  34. Darryll Kärntner C-Promi

    Darryll
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    Hast du dir das gestrige Wien-Wahl-Spezial (gleichzeitig übertragen von drei TV-Sendern) angesehen? Weil dann erübrigt sich deine Frage eigentlich schon... die Österreichischen Grünen sind eine extremistische Zwergpartei mit überaus kruden Figuren in ihrer Führungetage, die von den meisten Wählern eher als Bedrohung anstatt als eine Alternative angesehen wird.
     
  35. skills0402

    skills0402
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    Das könnte man 1:1 auf die FPÖ übertragen, mit dem Unterschied, dass die Grünen wenigstens konsequent eigene Schwerpunkte setzen, anstatt einerseits zu hetzen und andererseits die SPÖ zu kopieren.

    Bin aber auch kein Fan von den Wiener Grünen, die deutlich weiter links positioniert sind als beispielsweise die Bundespartei.
     
  36. Sweet17 gesperrter Benutzer

    Sweet17
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    Ich hab's gesehen und furchtbar fand ich die Ansicht der Grünen nicht. Ganz im Gegenteil! (scnr, polit. Jargon :ugly:)
     
  37. Hauptman Verfassungsreformer AUT

    Hauptman
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    Witzig finde ich ja, wie die FPÖ 5000€ auf jeden Hinweis für Wahlbetrug auslobt und selbst den einzigen Politiker, der in den letzten Jahren wegen Wahlbetruges verurteilt worden ist, in den Reihen hat (Spitzenkandidat der FPÖ Sonntagberg im Bezirk Amstetten) :ugly:

    Ansonsten ist das eigentlich ein prototypisches Beispiel, dass die FPÖ keine Lösungen bietet, sondern nur hetzt. Würde die FPÖ das angebliche Problem des Wahlbetruges in Wien nämlich angehen wollen (und somit für die Bürger etwas tun damit die auch korrekt demokratisch wählen können) würde die FPÖ nämlich ihre Beisitzr stellen. Zusätzlich ist die Auszählung der Stimmen öffentlich. Warum fordert die FPÖ also nicht ihre Mitglieder auf, bei der Stimmauszählung dabei zu sein, damit die beobachten können, ob alles mit rechten Dingen zu geht?
    Abgesehen davon hätten die anderen Parteien gestern Strache argumentativ locker vernichten können. Haben sie nicht getan. Allein, dass er auf 90% der Wahlplakate für den Wiener Wahlkampf Dinge verspricht, auf die er als Wiener Bürgermeister gar keinen Einfluss hat, ist doch bezeichnen... z.B. Pensionserhöhungen, Senkung der Lohnnebenkosten, Rauchverbot.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2015
  38. Adamantios gesperrter Benutzer

    Adamantios
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    wovor denkst du hat die SPÖ am meisten angst?
    dass die FPÖ gewinnt und dann harte zeiten auf ausländer und zuwanderer zukommen?
    dass österreich aus der EU austritt?
    dass dann etliche spö-politiker arbeitslos werden?
    sicher nicht.
    auch eine FPÖ kann nicht einfach gewisse bevölkerungsgruppen ignorieren oder massive änderungen - wie es ein EU austritt wäre - vornehmen. auch die jobs der SPÖ leute sind noch für mindestens 2 weitere generationen gesichert - ganz abgesehen von den netten pensionen der aktuellen spitzenleute.

    nein, die SPÖ hat nur vor 2 dingen angst:
    1. machtverlust
    was langfristig die auflösung ihrer freunderl- und vetternwirtschaft bedeuten würde. man stelle sich nur vor, wenn der ORF über kurz oder lang mit FPÖ nahen leuten nachbesetzt wird. dann müssten bei etwaigen tv-konfrontationen ja SPÖ leute die gekauften buh-rufe aus dem publikum über sich ergehen lassen :rolleyes: und man würde etwa objektiv über die zustände in traiskirchen berichten anstatt die regierungsgeschönte "allesistgut" propaganda zu verbreiten.
    oder dann würden in den ganzen staatsnahen betrieben keine ausrangierten spö-leute mehr in den diversen hochbezahlten aber völlig überflüssigen systemerhalterposten unterkommen, weil dann dort die FPÖ sitzt :fs:

    2. objektive aufklärung der ganzen korruptionsfälle auf seiten der SPÖ/ÖVP
    mit einer FPÖ an der spitze könnte es nämlich durchaus passieren, dass gesetze geändert werden und man dann nicht einfach tausende von relavanten seiten schwärzen darf um den boss zu decken.
    oder verfahren gegen hohe SPÖ funktionäre sang und klanglos eingestellt werden, während man bei leuten wie etwa Grasser noch immer sucht. wenn unsere korruptionsstaatsanwaltschaft und gerichte so viel "enthusiasmus" in die klärung der anschuldigungen gegen faymann und co stecken würden, wie sie es bei Grasser machen, dann hätte man mit sicherheit schon längst etwas gefunden.
    tun sie nur nicht, denn auch unsere vermeintlich unabhängigen gerichte sind schon seit jahrzehnten von der SPÖ freunderlwirtschaft unterwandert.

    keine frage - die FPÖ wird nichts davon besser machen und genau die selbe scheiße abziehen wie SPÖ/ÖVP.
    aber dennoch wäre mir das lieber - einfach nur um dem herrschungsmonopol unserer jetzigen regierung endlich einhalt zu gebieten und dem volk die augen zu öffnen, was SPÖ/ÖVP in den letzten jahrzehnten alles verbockt haben

    wenn strache in wien gewinnt (oder häupl keine regierungsfähige mehrheit zustande bekommt), dann sind neuwahlen auf bundesebene nicht mehr weit. (halte ich übrigens sogar bei einer niederlage der FPÖ für wahrscheinlich - die ÖVP spürt, dass die kacke am dampfen ist und wenn sie zuerst reagieren, sie vielleicht noch etwas kapital daraus schlagen können)

    ich behaupte einfach, dass nichtmal der dümmste FPÖ-wähler ernsthaft denkt, dass strache wiens bürgermeister werden will.
    er bzw. seine FPÖ will stimmenstärkste partei werden, keine frage - aber vor allem anderen will er kanzler werden.
    selbst wenn keine neuwahlen angezettelt werden - hat er wien, hat er das restliche österreich. die macht der bundes-SPÖ basiert schon seit jeher auf wien.
    im schlimmstenfall für ihn macht er halt die nächsten 2,5 jahre einen auf bürgermeister und tritt dann bei den regulären nationalratswahlen 2018 als kanzlerkanditat an.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2015
  39. Hauptman Verfassungsreformer AUT

    Hauptman
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    Ich habe jetzt keine Zeit, auf alles genau einzugehen, aber zum Thema "ORF und Regierungspropaganda" möchte ich nur kurz was sagen, weil das einfach so nicht stimmt und im Endeffekt auch Quatsch ist, was du schreibst.

    Der ORF hat mehrere kritische Berichte zu Traiskirchen gebracht. Findet man auf YouTube z.B. diese Doku, ausgestrahlt am 20. 8.

    Am 7. 9. wurde z.B. dieser Bericht gesendet. Oder am 1. 9. ein Report über die Sperrzone Traiskirchen.

    Klingt alles andere als "allesistgut" Propaganda. Im Gegenteil: Das was du machst ist klassische FPÖ-Propaganda. Erstmal alle möglichen Vorwürfe in den Raum stellen ohne Belege...
     
  40. Adamantios gesperrter Benutzer

    Adamantios
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    hab auch nicht behauptet, das gar nichts berichtet wurde.
    aber das kritische kam erst lange nachdem traiskirchen in sämtlichen sonstigen medien regelrecht zerpflügt wurde.
    das sieht eher nach nachträglicher schadensbegrenzung aus, um die "objektivität" zu wahren.

    der ORF hätte lange bevor die probleme ans licht kamen, dort sein sollen / müssen. das ist es, was man von einem unparteiischen und objektiven sender erwartet. und nicht das aufgreifen, was andere losgetreten haben.
     
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