Artikel: 20 Jahre Gefängnis für Swatting mit Todesfolge

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 2. April 2019.

  1. Laub

    Laub
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    Deswegen ja auch als blödes Beispiel. Das man im Regelfall danach sucht ist mir bewusst. Da gilt es einfach zu machen. Entgegen von diesem Reflex.
     
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  2. Makney

    Makney
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    20 Jahre sind ja immer noch länger als hier in Deutschland Lebenslänglich, wenn man hier Lebenslänglich bekommt sitzt man 14 Jahre ein.
     
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  3. Ikelos

    Ikelos
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    Also ganz ehrlich, das ist schon eine ziemlich heftige Geschichte. Ich würde jetzt auch keinen Polizisten verurteilen. Auch in Deutschland werden Schüsse abgesetzt, wenn eine Gefahr plötzlich entsteht und nicht absehbar ist, ob die Beamten in Gefahr sind.
    Verurteilen würde ich hier den Swatter, und das nicht zu knapp. Zum Einen werden hier Sicherheitskräfte gebunden, die möglicherweise an anderer Stelle stehen, zum Anderen wurde ein Leben sinnlos ausgelöscht. Und in der Haut des Schützen will ich auch nicht unbedingt stecken. 20 Jahre sind heftig, aber meiner Meinung nach noch nicht heftig genug.
     
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  4. Panthe

    Panthe
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    Was zum Geier "....Gegen den 19-Jährigen wird wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt." Wegen einer Lego Waffe ? Das is Typisch Deutschland - bei sowas wird nen Fass aufgemacht...
     
  5. bluttrinker13

    bluttrinker13
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    Hast du für die zuvorderst stehende Behauptung Belege? Höre ich zum ersten Mal. Ansonsten zeigt die Doku nämlich sehr schön das wenn das Justizsystem in den USA dich auf dem Kieker hat, du ziemlich schlechte Karten hast. Gibt noch mehr Dokus der Sorte, und viele Artikel.

    Mit den anderen Sachen brauchst du mir nicht kommen, ich habe mehrere Jahre in diesem Land gelebt. In meiner Stadt wurden ständig Leute erschossen, auch einmal vor meiner Wohnung. Aber das rechtfertigt nicht das Geringste in diesem Fall, da, wie ich weiter oben schrieb, man eine unnötige Tötung eines unbewaffneten Zivilisten nicht einfach damit rechtfertigen kann das alle ja so verdammt nervös sind. Wenn sie es sind, müssen sie dagegen was unternehmen, singulär und auf Systemebene.
    Und in dem Fall war die Situation folgende, eigentlich sehr klassische, wie in einem früheren Artikel hier zu lesen: Das SWAT hat sein Haus umstellt und Stellung (!) bezogen, Scheinwerfer, Deckung, mehrere Schusskorridore, alles da. Noch mal, das waren keine normalen Polizisten die an der Tür geklopft haben sondern Sondereinsatzkommando. Machtposition ultra hoch. Zivilist kommt verdattert raus, ist geblendet, wird angeschrien, war vielleicht (ich weiß es nicht) intoxicated, hebt die Hände nicht hoch sondern fummelt irgendwas rum. Da wird er erschossen. Selbst WENN er eine Waffe (eine ziemlich kleine dazu) gezogen hätte, hätte er damit noch anlegen und zielen müssen. Genug Zeit, gerade für ein SWAT, dann zu reagieren. Aber er wurde lieber gleich präventiv erschossen, da er nicht so reagiert hatte wie gewünscht.

    Imo absolut unzulässig, unprofessionell (verglichen mit deutscher Polizei) und nicht in Ordnung. Vor allem wiegt nicht auf, "in was für einer Welt die leben" denn gerade durch solche Vorfälle, und von denen gibt es noch genügen andere bspw den schwarzen Zivilisten der von einer betrunkenen Polizistin in seiner Wohnung erschossen wurde weil sie dachte das wäre ihre, gerade durch solche Vorfälle dreht die Polizei kräftig mit an der Eskalationsschraube.

    Btw, die Polizisten mit denen ich persönlich Kontakt hatte (Florida) waren alle sehr entspannt. Klar, dangerous job man, aber wie Angstpatienten hat keiner von denen auf mich gewirkt. Eher wie Leute mit denen du dich nicht anlegst.
     
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  6. Cas27

    Cas27
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    Und wenn der Anruf echt ist zählt jede Sekunde. Hier muss einfach die Einsatztaktik vor Ort mal überdacht werden. So ein SWAT Team wird ja wohl Ausrüstung haben um sich zu schützen damit sie nicht als erster schießen müssen.

    Das so ein Provinzpolizist mal die Nerven verliert und mist baut kann man ja noch halbwegs verstehen, aber ein ausgebildetes Team das die Situation vorher genau kennt muss das doch anders lösen können.
     
  7. Royal Royal

    Royal Royal
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    Sollte die Feuerwehr auch zuerst aus dem Fenster und nach Rauchschwaden sehen ob es auch wirklich irgendwo brennt, bevor sie herausrücken?
    Könnte ja auch ein Scherz sein..

    Es muss in den Kopf eines jeden Menschen und jedes Kindes hinein;
    Zum Spaß nach Hilfe zu rufen ist kein Spaß. Egal ob Notarzt, Feuerwehr oder Polizei.
     
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  8. Thyme

    Thyme
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    War er das? Wieso ist dann schon vorher nichts passiert?
     
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  9. Duesterland

    Duesterland
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    In Deutschland gibt es die lebenslange Freiheitsstrafe, nicht lebenslänglich. Und das sind mindestens 15 Jahre.

    In der News steht, dass der Richter eine höhere Strafe ausgeurteilt hat als es das Gesetz vor sieht. Hört sich ziemlich bedenklich an, in Deutschland ist das unmöglich.
     
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  10. Enjoy

    Enjoy
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    2017 waren es 46 getötete Cops.
    Dagegen stehen knapp 1000 getötete Zivilisten durch Cops. (Und da auch nur die, die bekannt sind.)
     
  11. Dukemon

    Dukemon
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    Eigentlich sollte der Schießwütige Polizist ebenso eine Strafe bekommen, weil er den angeblichen Täter nicht einfach nur handlungsunfähig gemacht hat. Die Polizei ist keine Waffe, die von einer fremden Hand gesteuert wird.
    Sämtliche Polizei muss davon ausgehen, dass sie für die meisten Täter übermächtig sind und damit in der Verantwortung stehen Täter zu überwältigen nicht deren Henker zu sein.
     
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  12. Makney

    Makney
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    Ich sagte ja auch das dies das einzige gewesen wäre was sie machen hätten können zumindest nach dem die Alarmierung raus gegangen ist.

    Okay 15 Jahre wusste ich jetzt nicht mehr genau, nein der Richter hat keine höhere strafe ausgestellt als das Gesetz erlaubt sondern eine Doppelt so hoche Strafe verhängt als Empfohlen. Dies wäre theoretisch auch in Deutschland möglich das der Richter ein härteres Urteil fällt als vom Staatsanwalt empfohlen solange es nicht die vom Gesetz vorgeschriebene maximal Strafe überschreitet.
     
  13. LiquidHell

    LiquidHell
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    https: //www.express.de/news/promi-und-show/netflix-diese-beweise-gegen-avery-wurden-bei--making-a-murderer--nicht-gezeigt-23418322-seite2

    https: //www.wirtschafteinfach.de/verarscht-making-a-murderer/

    Auf Englisch findest du noch mehr. Zur seiner gesamten Vorgeschichte, aussagen von ehemaligen Mitheftlingen usw.

    Das Justizsystem in den USA ist aber auf jeden Fall fürn A... unabhängig von Making a Murderer.

    Ich will die Polizisten gar nicht verteidigen, nur gibt es in solchen Situationen einen schmalen Grat zwischen überreagiert oder zu spät gehandelt. Und wenn jemand der gerade einscheinend jemand umgebracht hat, der Polizei nicht Folge leisten will, obwohl er von einem Sondereinsatzkommando umstellt wird, liegen die Nerven blank. Da ist auch egal wie gut wer ausgebildet ist, solange du Menschen solche Situationen aussetzt, wird es auch zu Fehlern kommen.

    Nur sind die Ami Cops eigentlich gut genug mit nicht tödlichen Waffen ausgestattet, da fragt man sich, wieso die nicht öfters mal verwendet werden.
     
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  14. Frosty1

    Frosty1
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    Ich hab vorhin auch einen Kommentar dazu gelesen, der Hinweis gilt also nicht spezifisch dir: Es war KEIN SWAT Team vor Ort. Die Polizisten die auf den Notruf reagiert haben und vor Ort waren, waren keine SWAT Mitglieder. Das SWAT war zu diesem Zeitpunkt noch nichtmal auf dem Weg. Das waren also keine ausgebildeten Beamten.
     
  15. MrLue

    MrLue
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    Also bei aller Interesse zum Thema.... Manche hier sollten sich viel mehr mit ihrer Rechtschreibung beschäftigen, als mit dem amerikanischen Justizsystem. Das ist ja grauenhaft, was manche hier schreiben. Schisswütig, Heftlinge...nur mal als Beispiel. Ich bin auch manchmal schisswütig und lese dann ein Heft dabei..... Fürchterlich.

    Aber dann darüber philosophieren, ob ein Polizist in einer Situation, bei der niemand hier anwesend war, schießen hätte dürfen oder nicht. Selbst ich, der nicht in Amerika gelebt hat, weiß, dass wenn ein Polizist kommt, du deine Hände offen zeigst und niemals eine ruckartige Bewegung machst.

    Fakt ist: Könnte nicht jeder einfach eine Waffe haben, dann wäre es sehr viel stiller in diesen Ländern. Einzige Crux: USA ist zu einem zu groß zu kontrollieren und zum Zweiten ist die Nähe zu den Mittel- Südamerikanischen Ländern gegeben, um illegal Waffen zu besorgen. Das ist bei uns da schon um einiges schwerer, da selbst die Ostblockstaaten es wenigstens versuchen, das Land Waffenfrei zu halten.
     
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  16. xenix1

    xenix1
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    zb. prüfen ob der Anrufer auch zur Zieladresse passt! Das klappt bei uns auch über die Technik! Wenn ja kommt dann ein anderer Einsatzplan als bei Nein. Hier gewinnt man deutlich Zeit.
     
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  17. Tsuran

    Tsuran
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    Grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass in manchen Bereichen die Folgen für Vergehen vollkommen lächerlich sind und in keinem Verhältnis zur persönlichen Lebenssituation stehen. Deswegen fände ich es durchaus wünschenswert, wenn es Leute, die bspw. eine Rettungsgasse blockieren oder durch Gaffen behindern, empfindlich trifft. Und damit ist nicht der Geldbeutel gemeint.

    Allerdings sind die USA ein extrem schlechtes Beispiel für ein funktionierendes Justizsystem. Während in der restlichen westlichen Welt die Kriminalitätsraten und Inhaftierungen nach einem Hoch in den 90ern auf einem stabilen niedrigen Niveau geblieben sind sind sie in den USA trotz immer drastischer und härterer (längerer) Strafen auf einem extrem hohen Level. Zum Vergleich: Während in Deutschland auf 100.000 Einwohner ca. 95 inhaftierte kommen, sind es beim Spitzenreiter in Europa UK 148. In den USA sind es 737. Nun könnte man sagen, dass das damit zusammenhängt weil die Strafen viel länger und höher sind. Deswegen gibt es aber die Kriminalitätsrate. Und diese ist in den USA ebenfalls wesentlich höher als bspw. in Deutschland.

    Höhere Strafen sind also kein probates Mittel Kriminalität zu drücken. Daher sehe ich den steten Ruf nach immer härteren Strafen äußerst kritisch. Der Sinn einer Haftstrafe soll einerseits die Strafe sein, andererseits muss eigentlich immer die Resozialisierung das Ziel sein. Denn während das Opfer und seine Angehörigen selbstverständlich mit den Folgen eines Verbrechens leben müssen, muss der Rest der Gesellschaft die Frage stellen: Warum soll/kann dieser Mensch kein produktives Mitglied der Gesellschaft mehr werden? Es ist ein schmaler Grat zwischen dem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden und einer sinnvollen Bestrafung für Verbrechen.

    Vielleicht sind die Strafen in Deutschland an vielen Stellen etwas zu lasch (Speziell die Diskrepanz zwischen Geldverbrechen und Gewaltverbrechen), der Weg den die USA gegangen sind bringt gar nichts.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2019
  18. Standeck

    Standeck
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    Wird doch gemacht in den USA. Die Bevölkerung wird aufgeklärt wie sie sich im Falle einer Polizei Kontrolle zu verhalten haben um den Beamten keinen Falsche Eindruck zu geben dass sie bewaffnet wären. War halt in dem vorliegenden Fall wohl aber egal weil das Opfer überhaupt keine Ahnung davon gehabt haben dürfte was los ist und völlig überrascht war plötzlich mehrere bewaffnete Polizisten vor ihm standen.

    Was das Urteil angeht: Völlig richtig.
     
  19. Z0dd0247 gesperrter Benutzer

    Z0dd0247
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    Sorry, aber du kennst dich halt überhaupt nicht aus in den USA. Die wurden gerufen, weil angeblich jemand bereits getötet /erschossen wurde und jemand Geiseln gefangen hält , so zumindest war die Information der Polizei. Dem entsprechend Handeln die auch, daß war das Swat, keine Straßenpolizei.
    Umso schlimmer ist das was der Typ gemacht hat, es war eigentlich schon ein Todesurteil. Das ist das makabere daran. Das Opfer musste nur eine falsche Handbewegung machen, und das hat ihm das Leben gekostet. Der war natürlich viel zu verwirrt um überhaupt zu begreifen was los ist, ansonsten hätte er wahrscheinlich anders reagiert. Jezzt wieder die Polizei als Buhmann darzustellen, so typisch von Leuten ohne Ahnung.
     
  20. Standeck

    Standeck
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    Ja die Polizei hat in dem Fall nur ihre Arbeit gemacht wie sie es eben gelernt haben. Schuld am Tod des Opfers ist ganz klar der Swatter. Ihm muss klar sein dass wenn er sowas macht auch jemand erschossen werden kann, die Polizei geht da bewaffnet rein und kennen keinen Spaß weil es nach deren Infos um Leben und Tod geht. Ob die auch Fehler gemacht haben ist zweitrangig, hier wurde der Swatter verurteilt und meines Erachtens auch völlig zurecht hart bestraft.
     
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  21. bluttrinker13

    bluttrinker13
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    Leute ohne Ahnung? Lies doch mal all die anderen Posts hier die deiner Position widersprechen.

    Und WTF; wenn ein fälschlicher Anruf über Gewaltdelikte und Geiselnahme ankommt, der sich immer als falsch herausstellen kann (prank Anrufe und Swatting sind KEIN neues oder unbekanntes Problem!), und das SWAT ausrückt, dann ist man deiner Meinung nach schon so gut wie tot? Eine falsche Handbewegung ist natürliche Vorbedingung eines Schusswaffentodes? Bottom line: Verwirrung+schießbereite Polizei = zwingendes Todesurteil?
    In was für einer Welt lebst du eigentlich, in der ist okay ist, sowas als naturgegeben zu akzeptieren und den ausführenden Beamten dabei nicht einmal schräg anzugucken? Hast du schon mal einen echten Polizisten getroffen und dich mit ihm über seine Arbeit unterhalten? Möchte nicht mit dir tauschen, ehrlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2019
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  22. RCB

    RCB
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    Du musst bedenken das die Amis einfach an Waffen kommen. Da nimmt. Man so eine bedrohen sehr ernst und schießt lieber und stellt dann Fragen.

    Ich glaub die Ausbildung ist auch nicht wirklich gut da drüben.
     
  23. VIIC

    VIIC
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    Hier verstehe ich die Rechtssprechung auch nicht.
    Der Swatter hat sich dämlich verhalten - jemanden umgebracht hat er allerdings nicht, denn das war der Polizist der den Abzug gedrückt hat.

    Man stelle sich vor ich erschieße die Geliebte meines Ehemannes und am Ende...landet mein Ehemann für 20 Jahre im Gefängnis, da seine Geliebte noch leben würde wenn er sich nicht so "dämlich" verhalten hätte, und ich werde von jeglicher Verantwortung frei gesprochen?

    Ohne jetzt auf die unterschiedlichen Rechtsnormen zwischen den USA und Deutschland/Europa eingehen zu wollen stelle ich mir doch die Frage welches Zeichen dieses Urteil setzen soll.
    Muss ich mir demnächst fünf mal überlegen den Notruf zu wählen wenn ich ein brennendes Haus sehe, aus Angst dass das ganze ja nur spaßige Filmaufnahmen sein könnten und mir demnach eine Gefängnisstrafe wegen Swattings droht? Oder durch das Fenster einer Tankstelle sehe, wie der Mitarbeiter von einer vermummten Person mit einer Schusswaffe bedroht wird?

    Um Swatting zu verhindern braucht es (wie bei so Vielem) Aufklärung und Erziehung - und keine harten Strafen.
     
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  24. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Was zu dem Todesfall noch dazu kommt (ich weiss nicht ob man das auch noch in dem Artikel erwähnen könnte), ist dass die 18-jährige Nichte des Opfers, die den Tod ihres Onkels direkt vor Augen hatte, im Januar Selbstmord begangen hat, und ihr 20-jähriger Freund ebenfalls Selbstmord begangen hat, als er ihre Leiche in ihrem gemeinsamen Apartement entdeckt hat.

    Wenn man es so nimmt hat dieser menschliche Haufen Abfall 3 Menschen auf dem Gewissen, und 20 Jahre erscheinen mir zu wenig.
     
  25. happyPig

    happyPig
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    Ein Video des Vorfalls (mehrere Bodycams) hatt ins Internet geschafft. Der Schuss - und auch noch ein Todesschuss - war definitiv nicht gerechtfertigt.
    Der Mann öffnete halb die Tür und wurde von dem Aufmarsch natürlich verschreckt. Ein Beamter brüllt 2x "Walk this way!". Der Mann rückt sich seine Unterhose zurecht (Hände unten)... Peng.
    Also. Das Kamera-Video des Schützen ist im Netz. Das der ungestraft davon kommt, ist unbeschreiblich. Nicht das er ein kaltblütiger Mörder ist, nein. Aber er hat einen Fehler gemacht, der einem unschuldigen Menschen das Leben gekostet hat.
     
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  26. Standeck

    Standeck
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    Ich glaub du hast das mal ganz falsch verstanden... Du hast offenbar gar kein Rechtsverständnis von dem du hier palaverst. Was hat bitte ein Feuernotruf mit Swatting zu tun? Der Swatter hat eine BEWAFFNETE Einheit zu der Adresse von dem Typen geschickt, ihnen erzählt es würde schon Tote geben und er hätte Geiseln genommen. Er hätte WISSEN MÜSSEN dass die Polzei in USA im Zweifel lieber zuerst schießt. Natürlich muss das A...loch richtig hart bestraft werden. Was willst du denn mit Aufklärung erreichen wenn der Depp das so schon nicht begreift? Deine Zwei Beispiele sind sowas von unpassend wie grad noch was.
     
  27. Tsuran

    Tsuran
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    Ich verstehe das Beispiel, und ich sehe auch in welche Richtung Du denkst. Ich sehe aber durchaus einen Unterschied zwischen einem Notruf, den ich in gutem Glauben absetze weil die Situation sich aus meiner Sicht so darstellt und der eindeutig vorsätzlichen Täuschung von Rettungs- und Einsatzkräften. In diesem Fall auch noch aus niederen Beweggründen. Das gehört für mich schon hart bestraft. Es ist immer schwierig sich das Wissen und die Wahrnehmung anderer Menschen vor Augen zu führen, aber ich halte es doch für ein wenig unwahrscheinlich, dass jemand nicht weiß was das Absetzen eines solchen Notrufes bedeuted. Deswegen wählt man ja einen Notruf.
     
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  28. Tsuran

    Tsuran
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    Wo hast Du das denn gelesen? Ich würde mir das gerne anschauen. Hast Du mir einen Link? Danke.
     
  29. SIzzleBob

    SIzzleBob
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    Gut dass der Polizist den Mann rechtzeitig über den Haufen schießen konnte bevor die Situation eventuell eskaliert wäre.
     
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  30. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Reddit, das genaue Topic habe ich zwar nicht, wenn man es googelt findet man einige Artikel wie den hier:
    https://www.kansas.com/news/local/crime/article228599274.html
     
  31. bluttrinker13

    bluttrinker13
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    Wtf, das habe ich noch nicht gesehen, kannte nur indirekte Schilderungen. Dann ist meine Vorstellung, die abweicht, sogar noch unterboten worden auf der Gerechtfertigkeits-Skala. :(

    Ehrlich, bei mir ist die Sicherheitslage definitiv einer der Gründe gewesen, wieder nach Deutschland zu kommen. Und da schließe ich die Polizei und Justiz dort ganz explizit mit ein.
     
  32. LordNeo

    LordNeo
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    da gebe ich dir absolut recht wer so neen scheiß macht hat es nicht anders verdient
     
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  33. Tsuran

    Tsuran
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  34. Laub

    Laub
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    Und wenn man nicht aus Mist ein Spezialteam anrücken lässt, passiert das nicht.
    Das ist nicht irgendein Einsatz. Es wird angegeben das jemand Geiseln hat und es um Leben und Tod geht.
    Wenn die ausrücken heisst es "du oder ich". Da steht keine Reklame die sagt: Alles nur Spass.
    Die MÜSSEN davon ausgehen, wenn die eingesetzt werden, das es brandgegährlich ist.
    Der einzige der die Verantwortung zu tragen hat ist derjenige der einen falschen Alarm auslöst.
     
  35. El Cativo

    El Cativo
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    Wie kommst du darauf das 20 Lebensjahre kurz sind und er bald wieder Draußen ist? 20 Jahre hat man nicht mal eben abgesessen. 20 Jahre ist eine Harte und Lange Strafe er hat nun mal keinen selber Umgebracht. 20 Jahre Kann er ja jetzt drüber nachdenken.


    Nein das ist nicht meistens so bleib doch bitte bei Fakten..
     
  36. DerRoadrunner

    DerRoadrunner
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    Ich stelle mich gern auf die Seite der Polizei. In den USA sind viele Waffen im Umlauf und es gibt genug Grund zur Annahme das die Verdächtigen im Moment über genau solche verfügen. Ihr lebt alle in einer anderen Welt, das kann man mit der Situation in Deutschland nicht vergleichen damit muss man sich länger beschäftigen um zu verstehen warum die Polizisten so handeln. Was ich zu diesem speziellen Fall weiß ist folgendes.

    Der Swatter hat bei der Polizei angerufen und gesagt er habe seine eigene Familie erschossen. Die Frau vom Notruf hat noch ein mal nachgefragt ob er bewaffnet sei und er hat ihr gesagt er habe eine Pistole. Darauf rückt die Polizei an und bleibt Nachts, bei schlechtem Licht 20 oder 30 Meter vor dem Haus des Opfers bei schlechtem Licht und schlechter Sicht. Sie zielen bereits auf das Haus. Das Swatting Opfer öffnet die Tür und die Polizei gibt die Anweisung die Hände sichtbar nach oben zu halten. Der Mann versteht die Polizei schlecht und greift hinter die Tür daraufhin fallen die tödlichen Schüsse.

    Tragischer Unfall, da kann man einfach niemandem auser dem Swatter die Schuld geben. Die Polizsten müssen davon ausgehen das der Anruf echt ist und der Mann in dem Fall nach einer Waffe greift. Der Mann hatte gar keine Ahnung was los ist und hat mit sowas einfach nicht gerechnet. Übrigens soviele Tode durch Polizisten gibt es nicht in den USA wie durch Medien immer gepushed wird, nur so.

    Zusätzlich zu den 20 Jahren wird er in den USA nie wieder einen vernünftigen Job bekommen. Das ist dort wirklich so. Man findet die das Video der Bodycam der Polizsten überall. Auch auf Youtube.

    youtube.com/watch?v=8-sWzC56df4
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2019
  37. Dalarus

    Dalarus
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    3
    Die deutsche Polizei gewährt ihren Beamten/innen eine mehrjährige Ausbildung und diverse Weiterbildungen. In den USA gibt es kein Landesweit angeglichenes Ausbildungssystem für Ordnungshüter, außer auf Bundesebene (FBI zBsp). Auch unterscheidet sich der Polizeidienst dort durch die Vielzahl der Sheriffs- Police- oder Statepatrolbehörden. Ausbildung und Zugangsvoraussetzungen schwanken von Bundesstaat zu Bundesstaat, ein Sheriff zBsp wird wie ein Bürgermeister gewählt und benennt seine Deputys selbst. Demnach gibt es viel Raum für menschliche Fehler. Dennoch gilt für die Polizei dort wie hier: Es ist eine Berufung. Man wird nicht reich, ist immer Zielscheibe der "aufgeklärten" und "weltverbessernden" Bevölkerung, wie auch der Kriminellen. In seiner gesamten Dienstzeit sieht man neben ein paar wenigen Ausnahmen einfach nur das schlechteste was die Menschheit hervorbringen kann und das jeden einzelnen Tag. Das liegt in der Natur des Dienstes, das ist kein Vorwurf oder eine Entschuldigung. Niemand hat je eine Meldung herausgegeben mit den Worten: Jungs, da wurde ein Hundewelpen zu Weihnachten gekauft fahrt mal raus und holt euch Gebäck und nen Tee ab!

    Der Beamte wird alleine durch die Schussabgabe leiden, egal ob er aus den Waffenstarrenden USA kommt oder aus Deutschland, so etwas von Gamern nach zu vollziehen setze ich nicht voraus. Niemand der nicht irgendwann Dauerwaffenträger war oder selbst eine Schusswaffe bedient oder auf einen Menschen gerichtet hat, kann sich in diese Menschen hineinversetzen. Es gibt einen guten Grund warum Soldaten ein "Reflex" zur Schussabgabe antrainiert wird. Der Tod des Mannes ist tragisch, ihm ging aber ein Notruf einer akuten Gefahrenlage voraus in dem die Reaktion der Beamten mit oder ohne Training immer ein Risiko ist und auch bleiben wird.

    Viel eher sollte man sich gemeinsam darauf konzentrieren als Gemeinschaft so vorausschauend und verantwortungsvoll zu agieren und zu denken, andere Menschen NICHT in solch eine Stresssituation zu bringen.

    Oder man schneidet sich weiter in den Fuß geht am Kap der guten Hoffnung tauchen und wundert sich dass die Haie beißen...
     
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  38. Painnochio

    Painnochio
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    19
    Kann man natürlich vom Sessel aus recht bequem sagen. Ich denke der Polizist hat das gemacht, weil er es machen musste um sich zu verteidigen.
     
  39. Painnochio

    Painnochio
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    War er. Es ist auch vorher schon oft genug passiert, das der Leute geswattet hat. Es kommt eben halt nicht jedes Mal zu schiessereien.
    Der Hempel hat sogar im Chat damit angegeben. Google das mal. Der war echt ein assoziales Stück und hats verdient.
     
  40. bluttrinker13

    bluttrinker13
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    86
    Nein, falsch. Er musste sich nicht verteidigen, der Mann war harmlos und unbewaffnet. Lies mal was happyPig weiter oben geschrieben hat, zum Tathergang.

    Edit: Darüber hinaus habe ich im Freundeskreis zwei Polizisten die nicht in meinem Sessel hocken, und bei solchen Meldungen beide dennoch verständnislos mit dem Kopf schütteln. Wir haben darüber diskutiert.
     
    Yeager und Symoris gefällt das.
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