Artikel: Blizzard sperrt Hearthstone-Profi und löst riesigen Shitstorm aus

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 9. Oktober 2019.

  1. Veged

    Veged
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    Natürlich nicht, weil die Shareholder Jahr um Jahr einen Gewinn erwarten.

    Hätte Blizzard allerdings Eier, könnten sie sich hinstellen und sagen: Freunde, dieses Jahr haben wir China und somit x% Gewinn verloren. Dafür sind wir menschlich geblieben. Es wird niemand entlassen, die Projekte laufen so weiter nur die Dividende wird dieses Jahr etwas geringer ausfallen.

    Jetzt stehen sie da und können sagen: Dudes, DIVIDENDE GEHT RAUF! Wir verraten dafür zwar alles wofür wir einmal standen, aber hey: Höherer Bonus für Bobby war auch drin!
     
  2. Zunloa

    Zunloa
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    Aus gegebenem Anlass: als Randnotiz zum Thema "Lasst die Politik aus den Spielen".
     
  3. Blutschinken

    Blutschinken
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    Das kann man sehr leicht sagen, wenn es einem gut geht und man damit nichts am Hut hat. Ist aber nicht alles so schwarz/weiß.

    Würde ich als Demonstrant in Hong Kong Blizzard boykottieren, weil sie sich den Leuten unterjochen lassen, die meine Menschenrechte mit Füßen treten? Definitiv! Das würde ich ihnen niemals verzeihen. Ich bin aber kein Demonstrant in Hong Kong.

    Würde ich mir als Familienvater in Irvine, Kalifornien lieber meinen Traumjob behalten, als alles für arme Schlucker auf der anderen Seite des Pazifiks aufzugeben? Einfache Wahl. Ich bin aber auch kein Blizzard-Angestellter.

    Ich kann mich in beide hineinversetzen.

    Klar, Menschenrechte sind äußerst wichtig. Die Politik sollte definitv Druck ausüben und den Menschen in Hong Kong helfen und zudem dafür Sorgen, dass die hiesige Wirtschaft weniger abhängig vom chinesischen Regime ist (vielleicht mit einem Rettungsschirm für Firmen die von chinesischen Strafen betroffen sind). Ich würde aber nicht verlangen wollen, dass sich Firmen dafür opfern, dafür sind wir viel zu sehr mit China verflochten. Jeder, der hier schreibt, macht das höchstwarscheinlich mit Technik, die zum Teil in China hergestellt wurde, von Firmen, die Knietief im chinesischen System mit drin stecken. Wenn man sich davon komplett lossagt, kann man gleich als Einsiedler in den Wald ziehen.

    Ich werde deswegen auf keinen Fall mein WoW Abo canceln oder meine WC3 vorbestellung zurücknehmen, weil Blizzard für mich diesen Kampf nicht kämpfen muss. Das trifft nicht den Schuldigen an der ganzen Misere.

    12% Umsatzeinbruch ist absolut massiv und kann locker den Unterschied zwischen einem gesunden Unternehmen und einem kranken Unternehmen bedeuten. Zumal wir hier über den Activision Gesamtumsatz reden - Blizzard als Marke wäre viel stärker betroffen, weil die so präsent in Asien und China im speziellen sind.

    Blizzard ist intern bei Activision eh schon jetzt angezählt, weil die deutlich teurer und ineffektiver arbeiten als jedes andere Studio von denen (Blizzard "Qualität" kostet halt). Ohne China würde es richtig finster für die aussehen.
     
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  4. Pantheos

    Pantheos
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    Allein dieser SJW-Vorwurf ist doch wieder an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Muss man in jeder Diskussion Leute in irgendein vorgewertigtes beleidigendes Schema packen? Brauchst du dieses einfach Welt- und Feindbild?

    Abseits davon, Menschenrechte sind keine Politik.

    Übrigens von den Vereinten Nationen gesamt beschlossen und weißt du wer da u.a. Teil ist? Richtig, China.

    Und natürlich gibt es eine Menge Mist auf der Welt, über Annektionen und vieles mehr, aber Whataboutism bringt einem in dem Thema nicht weiter. Und es geht auch nicht darum wo Hong Kong zugehören soll, es geht um die Rechte dieser Menschen die beschnitten werden sollen und sich dagegen wehren.
     
  5. Cevio

    Cevio
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    Hong Kong, eine ehemalige britische Kolonie und eine Brücke des Westens in Fernost, direkt vor den Toren bzw. an der Schwelle eines autoritären Regimes. - Im echten Sport stören mich politische Botschaften, also warum sollte ich beim eSport anderer Meinung sein? Nun. Genau deswegen! Wir sehen eine nunmehr brökelnde (Schein)demokratie in Hong Kong die es zu verteidigen gilt, aber unabwendbar vollzogen wird. Spätestens 2047, Thatcher sei dank, ist für China das Thema durch und keine Macht dieser Welt wird sich dagegenstemmen können. Es handelt sich schließlich nicht um einen einfachen "Gegner" bei dem die USA mal eben ein Fass voller Demokratie drüberrollen können. - Außerdem brennt der Schuppen danach sowieso immer lichterloh!

    Eine Welt die von diesem unmessbar riesigen Konzern und Farbikband "China" abhängig ist, welches mit "unserem" hingeworfenen Geld wiederum auf dem gesamten Planeten auf Einkaufstour geht, ist wie aufzuhalten...?

    (Dieser Text könnte, abgesehen vom ernsten Hintergedanken, einen Hauch an Ironie und sonstig daraus resultierenden Erzeugnissen samt unaufgeschlüsselten Halbwissen beinhalten! - Allergiker einfach weiterscrollen!)
     
  6. acer palmatum

    acer palmatum
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    Ja genau - deshalb kauft man Firmenanteile: Damit die Firma menschlich bleibt, da kann ich auch mal oder gerne auch für immer auf Gewinne verzichten. Ich bin sicher so denkt der Großteil der Leute die Anteile kaufen. Und das kostet auf längere Sicht dann eben auch Arbeitsplätze, weil keiner Firmenanteile kauft die sich nicht lohnen.
     
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  7. jeuxantistress

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  8. Guuge82

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    Der eigentliche Skandal ist nicht, dass diverse grössere Firmen vor China in die Knie gehen, sondern dass sich die komplette westliche Welt (mal abgesehen von den Amis, die machen es aber auch nur halbherzig) sich vor China schön bückt und weit aufmacht.
    Wie kann man von den Firmen erwarten, dass sie sich gegen China auflehnen wenn keinerlei Unterstützung von den Regierungen kommt? Aber ja, man ist halt einen Handel mit dem Teufel eingegangen als man die Abhängigkeit von China immer mehr und mehr akzeptiert hat und jetzt kann man die Türe nicht mehr schliessen.
    Die Hetzjagdt gegen Huawei kann ich nicht unterstützen, weil es keinerlei Beweise für Spionage gibt. Sanktionen wegen Menschenrechtsverstössen, sind da ein ganz anderes Thema.
     
  9. Veged

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    Die 12% sind gesamt Asien-Pazifik. Da fällt noch mal viel weg für Japan und Südkorea.
     
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  10. Veged

    Veged
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    Das ist doch genau das, was ich sage.
     
  11. Masta_Luke

    Masta_Luke
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    Gut zu sehen, dass wenigsten ein paar Menschen hier im Forum noch bei Verstand sind. Für alle mal die Zusammenfassung:
    1. Es steht nirgendwo, dass herkömmlicher Sport oder E-Sport unpolitisch sein muss. Im Gegenteil, Sport wird häufig für politische Botschaften genutzt.
    2. Es steht nirgendwo, dass die Spieler bei diesem speziellen Hearthstone-Turnier unpolitisch sein müssen.
    3. Es steht in den Turniersatzung, dass Blizzard sich vorbehält jeden, der, nach Blizzards Meinung, geschäftsschädigende Sachen sagt, gebannt und monetär bestraft werden kann.
    4. Also ist klar, dass sich Blizzard explizit dafür entschieden hat, ihn für diese konkrete Aussage zu bestrafen. Andere politische Aussagen wären sicherlich nicht bestraft worden.
    5. "Rechtlich" ist Blizzard somit eindeutig im grünen Bereich, moralisch (nach unserer, westlichen Auffassung von Menschenrechten) eindeutig im roten Bereich.
     
  12. acer palmatum

    acer palmatum
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    Gut, dann ist die Sache für mich erledigt. :D
     
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  13. Painnochio

    Painnochio
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    Einerseits fühlt sich das moralisch richtig an, aber stellt euch vor bei jedem fussballmatch springt jetzt einer in die Kamera und fordert Freiheit für brutopien oder Gleichheit für dlss oder weniger co2.
    Wer kann denn sowas ernsthaft wollen?
     
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  14. Masta_Luke

    Masta_Luke
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    Warum soll das denn bei jedem Fußballmatch passieren? Es geht doch hier nur um einen Einzelfall. Nur weil der nicht bestraft wird, fängt jetzt jeder Fußballer an, politisch zu sein? Verstehe ich nicht.
     
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  15. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    • Artikel 15 (Recht auf Staatsangehörigkeit)
      1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
      2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

    Sonst noch irgendwelche willkürliche Argumente?
     
  16. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Man könnte vielleicht noch erwähnen, dass er seine politischen Ansichten nicht während eines Turniers skandiert hat, sondern im Anschluss in einem Interview.
    In einem Interview, die in der Regel auch dafür benutzt werden, Spieler besser kennenzulernen, Meinungen auszutauschen und persönliche Ansichten zu besprechen, und die nicht immer On-Topic sein müssen.
     
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  17. Royal Royal

    Royal Royal
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    Ich bin mir ziemlich sicher; hätte ein chinesischer Spieler ein kurzes Loblied auf China und dessen Parteiführung ausgerufen, wäre absolut nichts passiert.
     
  18. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    "ziemlich Sicher" ist die kleine Schwester von "ich habe überhaupt keine Ahnung, aber fantasiere mir die alternative Realität wie sie mir passt"
     
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  19. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Wo wir gerade beim Thema keine Ahnung haben sind, konntest du schon nen Beleg für deine Behauptung Post #51 finden? Du hattest ja anscheinend ne andere Quelle als ich.
     
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  20. Painnochio

    Painnochio
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    Achso? Aber es sollten doch für alle dieselben Rechte gelten und nicht dem einen das erlaubt werden und dem anderen nicht?
    Einzelfall heißt hier: präzedenzfall
     
  21. RCB

    RCB
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    Jemand der in Freiheit lebt, weiß diese nicht zu schätzen bis sie ihm genommen wird. Aber das kennen ja die Meisten von euch garnicht wie es ist vom Staat verfolgt, schikaniert, weggesperrt, Mundtot und überwacht zu werden. Ich weiß was es bedeutet wenn einem die Stasi auf dem Kieker hat. Deswegen erschrecken mich doch manche Kommentare hier aufs Höchste.

    Blizzard ist eine feige, verlogene Organisation, die wie viele andere auch, sich dem Regime Chinas beugt. Es wird eher Zeit sich Chinas Regime und den Werte für die es Steht, entschieden entgegen zu treten. Aber es lässt sich ja ganz gut leben ins unserem Land, wieso tangieren mich da andere, die unfrei Leben und immer in Gefahr sind, für ihre Meinung in Lagern zu landen. .

    Ich kann nur den guten alten Berthold Brecht zitieren;" Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, daß es häufig vorkommt."

    Und das ist der Punkt. Es betrifft eben auch Blizzard und ihre in China zensierten Spiele, ergo darf man auch auf ihrer Plattform protestieren.
    Wer kritik und Protest aus Angst vor konsequenzen meidet oder Unterbietet, ist ein Duckmauser oder ein Mittäter.

    Die logik "Sport soll nicht politisch sein" ist ja mal sowas von Schwachsinn, oder warum wird immer mit "No to Racism" geworben? oder Equality? oder Play Fair???
     
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  22. Masta_Luke

    Masta_Luke
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    Stimmt! Ich denke hier gibt es zwei Hauptströmungen von Leuten, die Blizzard verteidigen. Ein paar wenige, die die Spiele halt geil finden und da nicht trennen können. Und dann einige von der Sorte Quibit, so vermeintliche Nihilisten, die jeden, der zwischen Gut, weniger Gut und Böse zu differenzieren wagt, für einen unrationalen Idioten oder SJW (oh Schreck) halten.
     
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  23. Veged

    Veged
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    Was soll dein Argument sein?
     
  24. Masta_Luke

    Masta_Luke
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    Aber nur weil etwas rechtlich möglich ist und bleibt, heißt es nicht, dass es jeder macht. Außerdem steht in Blizzard's Regelwerk, dass sie selbst entscheiden, welche Aussagen sie für problematisch halten und welche nicht. Man könnte diesem Streamer durchaus seine Meinung zugestehen und trotzdem z.B. KKK Mitglieder am Äußern von rassistischen Meinungen hindern, bzw. sie dafür bestrafen.
     
  25. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    du scheinst die Geschichte von Hong Kong nicht zu kennen?
    kurz: Das war ein normaler Teil Chinas. Dann kam UK, hat den Teil annektiert. China bekämpft und das zerstörte China zum Vertrag gezwungen => sämtliche Menschen vor Ort verloren damit ihre chinesische Staatsbürgerschaft. Menschenrechtsverletzung nr. drölftausend von UK und diesmal vertraglich festgehalten
     
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  26. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    Jungs, lasst es, ihr versucht es zu hart. Ich bin heute in Höchstform.

    Im Gegensatz zu dir überlese ich folgenden Abschnitt nicht:
    Engaging in any act that, in Blizzard’s sole discretion, ===>> brings you into public disrepute, <=== offends a portion or group of the public, or otherwise damages Blizzard image will result in removal from Grandmasters and reduction of the player’s prize total to $0 USD, in addition to other remedies which may be provided for under the Handbook and Blizzard’s Website Terms.

    Ihr seht das nur aus eurer SJW Sicht in der es nur eine Wahrheit gibt. Tatsächlich ist der PRotest in HK aber ein zweischneidiges Schwert mit unterschiedlichen Ansichten was richtig und falsch ist.
     
  27. urs123

    urs123
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    eine kleine übersicht von politik im sport:
    ht tps://ww w.br.de/puls/themen/sport/wie-politisch-ist-der-sport-100.html
     
  28. Masta_Luke

    Masta_Luke
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    Also ist dein Argument, dass es okay ist, dass die Firma Blizzard heute einen Bürger Hong-Kongs für seine Kritik an den Menschenrechtsverletzungen Chinas bestraft, weil das britische Empire vor 150 Jahren Hong Kong menschenrechtswidrig annektiert hat? Hä?
     
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  29. FlashMc

    FlashMc
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    Was gibt es da groß zu kritisieren.
    Ein bekannter Spieler nutzt seine Reichweite, um seine politische Meinung zu verbreiten.
    Find ich nervig, aber ist ja gang und gäbe. Machen ja auch diverse andere Schauspieler und Sportler etc..
    Jetzt hat Blizzard dieses Gebaren auf seinen Plattformen aber explizit untersagt, da sie als Unternehmen eben apolitisch bleiben wollen.
    Schließlich verliert man sonst je nach Thema und bezogener Position, theoretisch die Hälfte seiner Kunden.
    Wenn man dann Leute nicht für dieses Verhalten wie angedroht abstraft, dann wird in Folge dieser Inkonsequenz schnell das reinste Irrenhaus aus der Plattform, wo Leute sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
    Und wer hier klar eine "Pro-Free-Hongkong" Position bezieht, der ist einfach mit der Komplexität des Vorgangs überfordert. Der Westen hat die Chinesen hart gebeutelt und ihnen Hongkong mit Gewalt abgenommen. Ohne dieses Kolonialverbrechen hätten wir diese Situation gar nicht. Daher ist es sehr wohlfeil, als "Westler" diese Forderungen zu erheben.
    Davon ab interessieren sich gerade USA und GB kein bisschen für die Hongkonger. China ist jetzt zur Weltmacht Nr. 2 aufgestiegen und Weltmacht Nr. 1 versucht alles um Sand ins Getriebe zustreuen, damit die beiden nicht irgendwann die Plätze tauschen. Da ist auch einiges an westlichem Geld geflossen. Und dieser Wong wird schon aufgebaut, seit er 15 ist. Viel zu undurchschaubar das alles, um hier so einfach Position zu beziehen.
    Ich sehe nur blinde Zerstörungswut, dass man unerfüllbare Forderungen stellt und versucht Polizisten anzuzünden. Und schon seit knapp vier Monaten keine Ruhe. Der Schaden für Hongkong geht in die Milliarden.
    Und China wird ja trotzdem an seiner Ein-China-Politik festhalten. Jetzt müssen sie eh. Als erfahrener Asienreisender kann ich nur sagen, man darf niemals unterschätzen wie wichtig es dort ist "sein Gesicht zu wahren."
    Aber die Maulhelden, die unbedingt Hongkong "befreien" wollen, dürfen gerne voran marschieren. Oder wie hattet ihr das gedacht? Ach ja, töten und sterben dürfe andere für euch.
    Kennt man ja.
     
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  30. Runaway-Fan

    Runaway-Fan
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    Fehlt in der Überschrift der News nicht ein Komma nach "fordert"? :)
    "Blizzard sperrt Hearthstone-Profi, der "Freiheit für Hongkong" fordert, und löst gigantischen Shitstorm aus"
     
  31. Veged

    Veged
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  32. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    hä wad?
     
  33. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Ach du schande, "SJW Sicht"? Geht es dir gut?
    Dass du scheinbar kein englisch kannst hat nichts mit "unterschiedlichen Ansichten" zu tun.
    Das was du gerade zitiert hast ist dass Blizzard hier, im eigenen Ermessen, entschieden hat, dass die Aussage des Spielers geschäftsschädigend ist.

    Das was du behauptet hast, ist dass alle politischen Aussagen per se verboten sind, was völliger Humbug ist. Da steht nicht mal was von "politisch".

    War es das mit deinen Argumenten, oder willst du dich noch ein bisschen lächerlicher machen?
     
  34. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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  35. Pan Tau

    Pan Tau
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    Das wäre nur dann der Fall, falls der Vertrag von Nanking explizit Einwohnern von Hong Kong verboten hätte aufs Festland zu ziehen und Chinese zu bleiben.
    Das ist meines Wissens nach nicht der Fall. Falls doch wäre ich um eine Quelle froh.
    Im übrigen halte ich es generell für schwierig Verträge vor 1948 nach den moralischen Kriterien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu bewerten.
    PS:eine Frage ist nur äusserst selten ein Argument auch kein willkürliches.
     
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  36. Kiris

    Kiris
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    Ebenfalls interessant: Tatsächlich scheinen sich Demokraten und Republikaner hier einig, wenn auch aus anderen Motiven:

    "United States Senators Marco Rubio (R-Florida) and Ron Wyden (D-Oregon) both tweeted their condemnation of Activision Blizzard’s actions on Tuesday. “Blizzard shows it is willing to humiliate itself to please the Chinese Communist Party,” Senator Wyden tweeted. “No American company should censor calls for freedom to make a quick buck.” “Recognize what’s happening here,” Senator Rubio said on Twitter. “People who don’t live in #China must either self censor or face dismissal & suspensions. China using access to market as leverage to crush free speech globally. Implications of this will be felt long after everyone in U.S. politics today is gone.”
    (https://www.vice.com/en_ca/article/...ew-up-is-officially-an-international-incident)
     
  37. der.Otti Enfant Ottible

    der.Otti
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    Mein RIG:
    CPU:
    stöhnt
    Grafikkarte:
    hält im Winter warm
    Motherboard:
    ist die Mutter allen Übels
    RAM:
    guckt desinteressiert
    Laufwerke:
    laufen ab Werk
    Soundkarte:
    spuckt große Töne
    Gehäuse:
    eines Einsiedlerkrebs
    Maus und Tastatur:
    werden hart geklickt
    Betriebssystem:
    hält den Müll zusammen
    Monitor:
    für die Ganzkörperüberwachung
  38. Pantheos

    Pantheos
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    22. Februar 2018
    Beiträge:
    14
    Vielleicht findest noch bessere Quellen auf "Watergate[dot]tv" oder sowas tolles.
     
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  39. Masta_Luke

    Masta_Luke
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    57
    Das stimmt schon mal nicht. Blizzard entscheidet selbst, welche Aussagen es für problematisch hält. Das gilt nicht für jede politische Aussage.

    Was ist dein Argument? Man darf als Westler nicht für die Unabhängigkeit und Freiheit Hong Kongs sein, weil ein (anderes) westliches Land Hong Kong früher mal auf brutale Art annektiert hat? Ich finde einfach beides Scheiße. Der westliche Kolonialismus war ein furchtbares Verbrechen gegen die Menschlichkeit und der Unterdrückungs- und Überwachungsapparat, den China aufgebaut hat und in den es Hong Kong einverleiben möchte, ist auch totale Scheiße.
     
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  40. FlashMc

    FlashMc
    Registriert seit:
    14. Juni 2018
    Beiträge:
    4
    Welche Menschenrechtsverbrechen hat denn China an den Hongkongern begangen? Der Protest entbrannte an einem Auslieferungsgesetz. Der Typ um den es ging ist jetzt frei. Hat seine "nervige "Ehefrau in Taiwan umgebracht und kommt damit durch, wegen eines fehlenden Auslieferungsabkommens. So wie viele chinesische Mafiosi, Gangster und Steuerhinterzieher. Dafür würdest du auf die Straße gehen? Für solche Leute?
    Und was Quibit meint, sowie ich auch ist, dass der Typ kritisieren kann was er will. Aber wir Nachfahren der Kolonialmächte haben einfach das Maul zu halten. Um es mal etwas polemisch zu formulieren - sollte ein Vergewaltiger Mitspracherecht bei der Erziehung des von ihm gezeugten Kindes haben?
     
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