Artikel: Klage wirft Activision Blizzard toxische Kultur am Arbeitsplatz vor

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 22. Juli 2021.

  1. dmsephiroth

    dmsephiroth
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  2. Bothka

    Bothka
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    Sorry, aber wenn deine Freundin von jemanden vergewaltigt wurde und dann in einer Firma, von denen du Produkte kaufst. Dann lachend in einem Firmen ,,Boysclub" / Fratboy Club jener Vergewaltiger ,,glorifiziert" oder es als lustig dargestellt wird, dann ist das nunmal höchst unprofessionell, dumm und höchst fragwürdig.

    Von wegen: ,,erster vernünftiger Beitrag". Da fasse ich mir echt an den Kopf.

    Bei solchen Tweets, die Blizzard-Mitarbeiter im nachfolgenden Screenshot abfeuern, sieht man auch aber einfach wie höchst unprofessionell, uneinsichtig und abgehoben das Klima dort sein muss. Wenn man einen Streamer, egal wie unbeliebt dieser ist, öffentlich als A***loch betitelt. Das habe ich persönlich in der Form noch von keiner Firma so gesehen:

    [​IMG]

    In der Position eines Produktmanagers wohlgemerkt. In der Hotelerie wäre ich mit solchen Aussagen gegenüber Kunden fristlos gekündigt worden damals. Man fragt sich echt in welchen Spähren diese Blizzard-Mitarbeiter zu schweben scheinen. Wenn sie den Laden noch retten wollen, müsste die HR-Abteilung mal richtig ausmisten. Nur mal zum Vergleich, wie es anders geht anstatt Fans und Spieler zu blamen / zu beleidigen (,,Spieler seien selbst für die toxische WoW Community schuld" etc.).

    Square Enix und der Produktmanager von FF14 hatte sich damals dafür entschuldigt, dass das Gaming Ergebnis nicht dem entspreche, wie es sich Fans damals vorstellten. Mit einem entsprechenden Reset und Boni für die Gamer. Auch greift man härter bei der toxischen Community durch (Banns) und das in schneller Zeit auch mit antworten ingame von GMs. Die Mitarbeiter von Blizzard selbst scheinen einfach extrem toxisch zu sein, egal ob es solche Entgleisungen oder die sexistische Fratboy Culture anbelangt und die Scheuklappen recht hoch, um eigene Schuldeingeständnisse zu tätigen und diese auch wirklich so zu meinen.
    Und da ist z.B. die japanische Arbeitskultur eine ganz andere - da liegen Welten dazwischen.

    Wenn man den Tweets der Blizz Mitarbeitern folgt, dann ist die Einsicht vielerorts nicht da..
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2021
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  3. ramireza777

    ramireza777
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    Ich glaube kaum das sie ihn "glorifizieren". Und wenn doch? Tja, dann ist das eben so. Das muss nicht jedem gefallen und genau darum geht es doch: Heutzutage kann man doch überhaupt nichts mehr sagen oder tun ohne irgendjemanden auf die Füße zu treten. Natürlich ist es in Ordnung Dinge zu kritisieren, aber nur weil ein paar Besoffenen Idioten einen geschmacklosen Witz gemacht haben Blizzard jetzt absägen (=Cancel Culture) geht viel zu weit.

    Die Behörden sollten (und werden!) sich darum kümmern. NUR DA sollten Urteile gesprochen werden.

    Das diese "Aufregungskultur" wirklich absurde Züge angenommen hat zeigt doch die Sache mit Jens Lehmann und Denis Aogo. Nachdem der Lehman wegen einem dämlicher WA Nachricht an Aogo "gecancelt" wurde (wohl primär aus Angst vor nem Shitstorm) hat der Dennis nur wenig später auf die Mütze bekommen... weil er "trainiert hat bis zur vergas.ng". Ich habe Tränen gelacht!

    Aber es ist zu spät, denn : "hysterische Moralisten" beherrschen die Medienlandschaft. Ich bin froh das ich nicht in der Öffentlichkeit stehe, das ist ja wie ein Minenfeld da draußen. In unserer Gesellschaft gibt es deutlich größere Probleme als Sexismus und Rassismus... wie zum Beispiel soziale Ungerechtigkeit oder die Tatsache das es keine echte Diskussionskultur mir gibt.

    Aber sich darüber aufzuregen oder auf die Straße zu gehen macht kaum jemand (ohne gleich am rechten Rand zu stehen).

    Ich bin nicht immer mit der Wagenknecht eine Meinung, aber das mit den "Lifestyle-Linken" stimmt schon.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2021
  4. Bothka

    Bothka
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    Wie gesagt, versetz dich mal in die Lage eines Vergewaltigungsopfers (wenn es deine Empathie zulelässt) und dann sag mal ,,Tja und, wenn doch - dann ist das eben so."

    Dass es heutzutage eine ,,Aufregungskultur" in diversen Bereichen gibt, das mag sein.

    Aber was du hier herunterspielen magst im Falle von Cosby, einem Vergewaltiger, geht einfach gar nicht. Insbesondere in einer Firmenposition geht das aus professioneller Sicht schon einfach gar nicht.Ja, Dinge verändern sich. Davor kann man richtige Angst haben. Aber vielleicht ist es auch gut, dass heutzutage (nicht wie noch in den 70ern) eine Frau ihren Mann darum bitten muss arbeiten gehen zu dürfen? Ja, vielleicht ist es auch gut, dass Frauen pauschal nicht als absolute Dummchen angesehen werden, da sie genau wie wir Männer als Individuen ein Recht darauf haben gleichberechtigt zu leben? Vielleicht ist es auch gut, dass wie in einiger Zeit oder Kulturen verortet, es nicht okay ist Frauen zu vergewaltigen? Oder würdest du dem absprechen? Denn hier in diesem Fall geht es (auch) darum (nur mal so nebenbei).

    Zu dem: ,,Man darf ja heute nichts mehr sagen." - Ja, vielleicht ist es auch gut, dass man nicht mehr ,,Du dreckiger N****r" sagen kann? Aber auch nur vielleicht?

    Und ja, auch ich spreche einer Wagenknecht in einigen Fällen zu.
    Aber das hier, gehört definitiv nicht dazu - es ist sogar eine Person gestorben. Und ich finde, dass man hier an dieser Stelle seinen ,,Fanboyism" und Konservatismus, Pauschalisierung (man darf ja nicht mehr alles sagen) mal beiseite legen sollte. Ich finde man sollte differenzieren zwischen Dingen, die ,,überzogen" sind und Dinge, die in unserer Zivilisation und der Gleichberechtigung wegen eben sich nicht mehr gehören, ganz einfach.
     
  5. ramireza777

    ramireza777
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    In einer freiheitlichen Gesellschaft muss es erlaubt seine Dinge sagen zu dürfen die EINIGE nicht mögen werden. Gerade wenn man zynischen oder sarkastischen Humor darstellt wird das häufig passieren. UND GENAU HIER sehe ich die Motivation der Blizzard Entwickler. Oder glaubst du ERNSTHAFT das die WIRKLICH Bill Cosby verehren für das was er getan hat?!

    Die Ironie ist doch: Hätten sie ein Bild von Mao in der Hand gehalten dann hätte sich NIEMAND darüber aufgeregt. Und Mao hat deutlich mehr Leid über die Menscheit gebracht als Bill Cosby. Aber für sowas interessiert sich der durchschnittliche Twitter-Hipster natürlich nicht.

    Das Wort "N*g*r" ist im übrigen nicht verborten. Ebenso wie die Wörter "Inselaffe", "Schluchtensch**sser", "Thommy", "Kraut" oder "Kartoffel".

    Bei "Pizza" wird es schwierig: Für die Aussage "Da haben die Italiener die Pizza nochmal voll bekommen" hat ne ZDF Moderatorin währen der EM auch aufn Kopp bekommen.

    Ach und eine Sache noch: Wenn alles "weggecancelt" wurde dann bitte noch alle Bilder von Picasso verbrennen lassen, so wie der mit Frauen umgegangen ist...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2021
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  6. Nick2000

    Nick2000
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    Es ist ja auch erlaubt. Eine freiheitliche Gesellschaft darf aber auch entscheiden, einzelne wegen ihrer zwar "legalen", aber moral-ethisch fragwürdigen Ansichten/Äußerungen zu kritisieren, zu boykottieren, sie scheiße zu finden usw. Immer wieder witzig, dass solche Heinis Toleranz für sich einfordern und gleichzeitig von "Cancel Culture" schwadronieren. Du kannst in Deutschland fast alles sagen. Du musst aber auch mit dem Echo klarkommen. Und nein, das Wort "Neger" an sich ist nicht verboten. Es kommt auf den Kontext an. Benutzt du es auf beleidigende Art und Weise gegenüber Menschen mit dunkler Hautfarbe, kriegst du juristische Probleme, und zwar sowohl zivil- als auch strafrechtlich. Benutzt du es "nur" normal, kriegst du hoffentlich gesellschaftliche Probleme in deinem persönlichen Umfeld. In beiden Fällen übrigens zu Recht. Das Wort ist nun einmal rassistisch, verletzend, überholt und überflüssig. Es muss nicht "verboten" werden, damit ein Mensch mit durchschnittlichem Empathieempfinden schnallt, dass es besser nicht mehr verwendet wird.
     
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  7. VaniKa

    VaniKa
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    Als ich mal den Begriff "Spast" verwendete, wies mich jemand darauf hin, dass dieser Begriff nicht okay sei, weil er sich auf Spastik und damit auf Menschen bezieht, die unter Epilepsie leiden. Er schlägt somit also in die gleiche Kerbe wie z.B. "Behindi" und verunglimpft Menschen mit Behinderung. Meine Reaktion darauf war, diesen Begriff von da an nicht mehr zu benutzen. Simple as that. Genau so eine Reaktion erwarte ich eigentlich, wenn ich jemandem sage, er solle nicht mehr das N-Wort oder das Z-Wort sagen, aufgrund der historischen Belastung des Begriffs.

    Ich glaube Leuten, wenn sie sagen, sie verbinden mit so einem Begriff nichts Schlimmes und meinen das z.B. nicht rassistisch. Aber darum geht es gar nicht. Es geht nicht darum, jemanden zu einem Rassisten zu erklären, der einmal N....kuss sagt. Es geht um diese Verweigerungshaltung, die dann kommt, wenn man jemanden darauf hinweist, dass diese Begriffe problematisch sind und nicht mehr verwendet werden sollten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die einen sehen es ein und versuchen es besser zu machen. Die anderen reagieren trotzig.

    Und in diesem Trotzverhalten sehe ich dann den eigentlichen Reaktionismus. Denn es geht bei der Frage, ob man solche Begriffe meiden oder darauf bestehen möchte, vor allem um Respekt. Wer meint, ein Recht auf solche Begriffe verteidigen zu müssen, dem fehlt es an Respekt gegenüber den Menschen, die von den Begriffen betroffen sind und sich an ihnen stören. Ein Begriff wie das N-Wort ist degradierend und jemand, der darauf besteht, möchte damit auch zum Ausdruck bringen, sich über diejenigen zu stellen, die er damit belegt. Die Weigerung bezieht sich also tatsächlich unmittelbar auf den Grund, derlei Begriffe abschaffen zu wollen. Man möchte sich weiterhin als eine Art "Herrenrasse" gerieren und das auf diese Weise begrifflich zum Ausdruck bringen. Oder man möchte zumindest nicht an Boden abgeben, indem man auf diese Begriffe verzichtet, und sich damit auf Augenhöhe zu den Menschen absenkt, denen man sich eigentlich überlegen sehen möchte.

    Diese Ablehnung einer "Minderheitendiktatur" nährt sich aus den Ressentiments gegenüber den damit gemeinten Gruppen und der nicht vorhandenen Bereitschaft, diese wirklich bis auf das eigene Niveau hochkommen zu lassen, weil man durch sie die Dominanz der eigenen Gruppe bedroht sieht, deren "Leitkultur" und Selbstverständnis mit einem spezifischen Blick auf andere man bewahren möchte.

    Das kann beispielsweise der Blick von Weißen auf Farbige sein, der Blick von Männern auf Frauen oder der Blick von Christen auf Juden oder Muslime. Es ist der Habitus eines alten Oberlehrers, der sich von anderen nichts sagen lassen will, weil er glaubt, er sei selbst der Schlauste, und entsprechend auf andere herabblickt.

    Es geht nur oberflächlich um bestimmte Begriffe. Eigentlich geht es um die Weise, wie man Menschen begegnet, die anders sind als man selbst. Und es geht um historisch eingebrannte Vorstellungen von Überlegenheit. Wer diese Problematik einsieht und fortan auf diese belasteten und verbrannten Begriffe verzichtet aus Respekt gegenüber den betroffenen Menschen, der zeigt damit auch, dass er gesellschaftlich Verantwortung übernimmt. Denn Weiße, Männer, Deutsche, Christen haben eine Verantwortung gegenüber der Vergangenheit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2021
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  8. ramireza777

    ramireza777
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    *Kopf->Tisch*

    Auf deinen Kontext bezogen tragen wir alle eine gewisse Verantwortung. Das auf "deutsche, weiße Männer" zu reduzieren könnte ich als zutiefst verletzend empfinden... ja sogar rassistisch und sexistisch.

    https://www.youtube.com/watch?v=ynELACfBp8Q
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2021
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  9. Nick2000

    Nick2000
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    Könntest du. Du lägst damit aber falsch und hättest den Kern der Aussage (und des Problems) nicht verstanden.
     
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  10. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    Anstatt sich auf den gesamten Beitrag zu beziehen, suchst du dir einen Satz raus, der dich dazu bringt, direkt in die Operrolle springen zu können. Du hast den Post von Vanika null verstanden.
     
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  11. Anberlin

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    Die Unschuldsvermutung ist ein Grundprinzip im Zuge einer Strafverfolgung. Sie gilt dabei lediglich in der juristischen Anwendung, nicht jedoch für einfache Bürger, die eine Straftat oder auch nur vermeintliche Straftat bewerten. Den normalen Bürger muss diese Unschuldsvermutung in seiner Bewertung und Meinungsäußerung nicht interessieren. Nicht einmal Unternehmen müssen das, wenn sie Personen schon allein wegen des Verdachts auf eine Straftat entlassen, um damit Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Ob das moralisch oder ethisch vertretbar ist, ist wieder eine ganz andere Sache.
     
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  12. av4ter

    av4ter
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    Schön dass diese Arschlöcher jetzt nach und nach ihren Hut nehmen müssen. Noch schöner wäre es, wenn sie daraus auch etwas lernen und so etwas nie wieder passiert.
     
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  13. Agent.Smith

    Agent.Smith
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    Dich zwingt zwar niemand dazu, die Unschuld eines Menschen anzunehmen bis das Gegenteil bewiesen ist. Aber sollte dir jemals jemand eine Straftat vorwerfen die du nicht begangen hast wärst du sicherlich froh darüber, wenn du nicht schon deine Arbeit und deine Freunde verloren hast bevor der Richter dir bestätigt, dass du unschuldig bist.

    Das gesagt, die Taten sollen ja bei Blizzard in der FIrma passiert sein und damit nehme ich einfach mal an, die Entscheider der jetzt stattfindenden Entlassungen haben sicherlich mehr Informationen auf denen sie ihre Entscheidungen treffen können.
     
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  14. Anberlin

    Anberlin
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    Natürlich wäre das so und ich sage auch nicht, dass es falsch ist. Ich sage nur, dass die Unschuldsvermutung per se erst einmal nur im Strafrecht Anwendung findet. Die ist dort ja nicht ohne Grund angesiedelt, sondern auch, weil der Mensch es im Laufe der Zeit als moralisch und ethisch als richtig empfunden hat.

    Es gilt mithin aber auch zu bedenken, dass das amerikanische Strafrecht gänzlich anders funktioniert als das deutsche oder europäische. Auch die Unschuldsvermutung funktioniert dort anders. Während Menschen, gegen die ermittelt wird, hier einer besonderen Schutzpflicht unterliegen, gibt es das in den USA nicht. Das kommt daher, dass Strafverfolgungsbehörden in den USA nicht die Unschuld einer Person feststellen müssen, sondern nur seine Schuld. Das ist hier anders, nachdem hier auch nach entlastenden Beweisen gesucht werden muss.

    Dass nun bei Blizzard ein paar Leute versuchen ihren Kopf zu retten, kommt ja nicht von ungefähr.
     
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  15. lllllllllllllll

    lllllllllllllll
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    Ich finde das framing der aktuellen Überschrift "Blizzard verliert Entwickler" ziemlich unpassend. Blizzard ist hier nicht passiv, sondern Akteur, denn was passiert ist doch, dass sie sich ihres belasteten (Spitzen) Personals entledigen indem sie sie entlassen. Damit kommen sie einer häufig geäußerten Forderung nach.
     
  16. Kounaji

    Kounaji
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    Offiziell sind die Mitarbeiter gegangen.
    Auch wenn natürlich jeder 1 und 1 zusammenzählen kann, aber als Spielemagazin ist das von der offiziellen Version abgeleitete "Blizzard verliert Entwickler" mMn die seriösere Überschrift.
     
  17. Trivok

    Trivok
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    Jop, das ist definitiv seriöser^^ Spekulieren und Interpretieren dürfen die Leute in den Kommentaren. GS muss das sagen, was Fakt und offiziell ist.
     
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  18. lllllllllllllll

    lllllllllllllll
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    Ich sehe das anders. Eine neutrale Überschrift wäre: Mitarbeiter X,Y verlässt das Unternehmen (so, wie z.B. Kotaku den Umstand darstellt.)
    Das Wort "verliert" deutet und wertet den Zusammenhang und ist damit erstmal nicht neutral, unabhängig davon ob die Wertung zutrifft oder nicht.

    Dazu kommt, dass, wenn man jemand das Unternehmen verlässt, den das Unternehmen los werden möchte, dann ist Blizzard es ja gerade recht, dass das passiert. Ob sie ihn jetzt gefeuert haben (was ja der Stand der Dinge ist) oder ob er "freiwillig" geht ist da gar nicht entscheidend.
     
  19. CortiWins

    CortiWins
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    Neulich bei Blizzard
    Sie schreckt zusammen als er ihre Arbeitskabine betritt. Er ist offensichtlich betrunken und hat Schwierigkeiten sich aufrecht zu halten. "Süße,..." beginnt er zu lallen "weißt du was das Problem ist?". Er torkelt herüber und setzt sich auf ihren Schreibtisch. "Das Problem, ist toxizitizi...tokskie...tox-zi-toxizität. Toxizizät! Genau!". Er schaut sie erwartungsvoll an. Sie reagiert nicht. Er beugt sich zu ihr herüber, verliert das Gleichgewicht und stützt sich auf ihrem Bein ab. "Verstehste was ich meine?" sagt er als er sich ihrem Gesicht nähert. "Es geht um Respekt! Diese Internet-Hurensöhne wissen nicht, was Respekt ist!". Sieht dreht ihren Kopf zur Seite um seinem Geruch von Alkohol und Zigaretten zu entgehen. Er bemerkt das nicht, da sich sein Blick auf ihren Brustbereich gewendet hat. Sie halten einen Moment inne. "Das ist nicht in Ordnung!" bringt sie zögerlich heraus. "GENAU!" bricht es aus ihrem heraus während er sich aufrichtet um wieder auf dem Schreibtisch Platz zu nehmen. "Wie soll man denn eine Kultur des Respekts und der Empathie erreichen wenn sowas erlaubt ist? Rausschmeissen sollte man sie!". Er beginnt seinen Itembereich zu reiben während er sie fixtiert. "Weißt du, das Ding ist, dass wir guten Jungs ja unser Bestes geben. Wir haben jetzt zwei Transen-NPCs in Warcraft, richtig gut! Wir sind auf der richtigen Seite der Geschichte!". Er verliert das Gleichgewicht und schiebt dabei ihre Tastatur vom Tisch. "Vielleicht" beginnt sie "sollten wir bei uns selbst anfangen?". "JA" schreit er als er sich wieder ruckartig aufrichtet. "Wir müssen bei unseren Spielern anfangen! Die müssen besser werden!". Er versucht in ihren Papierkorb zu spucken, trifft aber nur die Seite des Schreibtisches. "Wir haben das /spit emote entfernt! Wusstest du? Die haben das benutzt um Leute zu belästigen! Gibt's nicht, gibts hier nicht! Nicht bei uns! Wir machen den Unterschied!". Er legt sich auf den Schreibtisch und schließt die Augen. "Weißt du Darling, das reicht aber nicht. Wir müssen mehr tun! Das Problem, ja, das Problem, sind so Leute wie Asmongold" sind seine letzten Worte bevor er einschläft, während sie die Tastatur vom Boden aufsammelt und "jobs kalifornien" in die Suchleiste tippt.
     
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  20. meieiro

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    Zum Thema Unschuldsvermutung. Wir reden hier ja nicht über einzelne Tweets oder Anschuldigungen von ein paar Frauen.
    Die Klage gegen Activision Blizzard kommt von einer staatlichen Behörde in Kalifornien. Die nicht einfach aus einer Laune heraus die Klage eingereicht hat, sondern 2 Jahre lang ermittelt hat.
    Für mich besteht daher kein Zweifel daran, dass dort ein Arbeitsklima herrschte, das nicht akzeptabel war/ist. Und wenn ich von so vielen Mitarbeiterinnen Beschwerden über die Verhältnisse im Büro erhalte, dann ist es durchaus angebracht führende Mitarbeiter zu entlassen.
    Den entweder sie haben davon gewusst und haben mit gemacht bzw. es tolleriert, oder sie haben nicht mitbekommen was in ihrer Abteilung abgeht.
    Beides sind für mich hinreichende Gründe Führungspersonal auszutauschen.

    Das Dinge ist halt, dass der Fisch ja meist vom Kopf stinkt und man daher ja auch genau wie schon bei Ubisoft, den obersten Chef infrage stellen muss.
    Ansonsten kann es sein, dass die paar Entlassungen jetzt nur Bauernopfer sind, um den Ruf von Kotick und Activison Blizzard zu retten
     
  21. Larnak

    Larnak
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    "muss" nicht, stimmt. Sinnvoll finde ich es aber grundsätzlich trotzdem. Es ist einfach nicht schön, wenn Menschen ungerechtfertigterweise vorverurteilt und einer öffentlichen quasi-Hetzjagd zum Opfer fallen.

    Das 'Problem' ist in diesem Fall bloß, dass die Situation ja ganz anders ist, und das ist der Punkt, wo die "Unschuldsvermutung"-Argumentation völlig daneben geht:

    Im Detail mag es noch Raum für eine Unschuldsvermutung geben - aber für das Gros der Vorfälle und das zum Teil toxische Betriebsklima haben wir gesicherte Quellen, die öffentlich bekannt sind. Activision selbst - als beklagte Firma! - hat die Probleme im Grundsatz eingestanden. Sicherlich ist es immer noch an Gerichten, das Strafmaß festzulegen, oder zu beurteilen, inwieweit Activision als Firma hier rechtlich(!) mitverantwortlich ist.
    Aber bei der Diskussion über sexistische Übergriffe und die entsprechende Kultur hier heute noch pauschal "Unschuldsvermutung" anzubringen, kann nichts anderes mehr sein als der Versuch einer Verharmlosung der Vorfälle.
     
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  22. AmonLFK

    AmonLFK
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    Rückblickend wundern dabei, wie Frauen in den Blizzard-Spielen dargestellt worden sind (nicht nur als plakative, eindimensionale Tittenwunder, sondern auch als sich in Monster verwandelnde Kameradin - in jedem Franchise mindestens 1 mal), kaum diese Skandale....
     
  23. Freystein Microsoft Tech Support

    Freystein
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  24. Kounaji

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    Soweit ich weiß, kann in Deutschland Beweisvereitelung bis zur Beweisumkehr führen (also kein Im Zweifel für den Angeklagten mehr). Das wird dann in den USA nicht anders sein, die sind juristisch noch härter unterwegs.
    Genug Zeugen gibt es auch noch. Wenn bei deren gemeldeten Fällen plötzlich alle Dokumente fehlen, wird es halt eng.

    Klingt eher danach, als hätten vereinzelte HR Mitarbeiter Panik bekommen. Ein Multimilliarden Unternehmen mit Haufen Anwälten wird nicht so dumm sein und das riskieren.
     
  25. Freystein Microsoft Tech Support

    Freystein
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    Beweise zu vernichten spricht jedenfalls dafür, dass das Unternehmen rund um Activision reichlich Dreck am stecken hat und es ist nicht ganz auszuschließen, dass neben sexuelle Belästigungen noch mehr schmutzige Wäsche gewaschen wird.
     
  26. dabba

    dabba
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    Naja, allein mögliche Schadenersatz- oder Schmerzensgeld-Zahlungen können recht saftig werden. Es können natürlich auch Einzelpersonen sein, die ihren Kopf aus der Linie ziehen möchten.
     
  27. Orthus90

    Orthus90
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    Selten so einen Blödsinn gelesen. Die Sexualisierung von weiblichen Charakteren ist vor allem im Fantasygenre schon seit jeher gang und gäbe. Vor allem die Asiaten setzen da ja ständig einen drauf. Da war Blizzard noch vergleichsweise human unterwegs. Bei "eindimensionalen Tittenwunder" denke ich zumindest definitiv nicht zuerst an Blizzardspiele
     
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  28. av4ter

    av4ter
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    Anscheinend hat der Laden jetzt auch noch Beweise zurückgehalten und vernichtet...Das wars für mich endgültig, ich werde auf absehbare zeit mein Geld nicht bei Activision Blizzard lassen...fällt auch nicht allzu schwer, die produzieren ja entweder nur noch Gurken oder Remakes die ich nicht brauche :ugly:
     
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  29. Orthus90

    Orthus90
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    Dann solltest du aber auch überlegen, wo du in Zukunft deine Kleidung kaufst. Es wird halt wie so oft mit zweierlei Maß gemessen. Ich sage nicht, dass du auch so einer bist, aber hier, wie auch im gesamten Internet, tummeln sich halt echt viele Moralaposteln, die sich aber zuerst mal an die eigene Nase fassen müssten. Mit unserem Konsumverhalten unterstützen wir nämlich ganz andere Dinge, die so in der Art wohl niemand offen befürworten würde.

    Ob ich jetzt Blizzard 30-40€ in die Hand drücke für ein Diablo 2 Remaster, oder mir von irgendeinem Kleidungsgeschäft für dasselbe Geld Klamotten kaufe, die wiederum möglicherweise in irgendwelchen Sweatshops gefertigt wurden, bleibt sich für mich dann auch gleich.

    Nenn es von mir aus Whataboutism, was es im Grunde ja auch ist, aber diese doppelten Standards nerven mich schon lange.
     
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  30. Fiesfee Mitmobsterin

    Fiesfee
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    Du wirfst da aber etwas zu grob durcheinander, mMn.
    Bei Blizzard kann man inzwischen ziemlich gesichert davon ausgehen dass da was schiefläuft.
    Natürlich kann jedes Produkt unter fragwürdigen Umständen hergestellt werden, aber man muss auch nicht immer davon ausgehen. Wenn ich mir eine neue Jacke für 20€ kaufen würde, könnte ich aufgrund des arg niedrigen Preises mal auf die Suche gehen, ob das da alles mit rechten Dingen zugeht. Zahle ich jedoch einen mMn angemessenen (deutlich höheren) Preis sehe ich keine "Verpflichtung" zur Prüfung (die ggf. durchaus schwierig ausfallen könnte).

    Ich halte es nicht sinnvoll auf jegliche Kritik und Verzichtserklärungen mit "aber du kaufst doch auch bestimmt billige [Ware] und unterstützt so noch schlimmeres" zu antworten. Es gibt nämlich durchaus viele Menschen die mittlerweile verstärkt auf solche Dinge achten.
     
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  31. av4ter

    av4ter
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    Ich achte tatsächlich sehr darauf welche Produkte ich kaufe, das schließt Kleidung, Technik, Lebensmittel (sofern beruflich möglich) und Co. mit ein. Und man kann immer irgendwo einen Anfang machen, du musst nicht direkt dein Leben auf links drehen und auf alles verzichten. Aber einfach so wie bisher weitermachen ist auch einfach mist...
     
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  32. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Würdest du denn jetzt sagen, dass man nicht versuchen darf einen Missstand zu bekämpfen, wenn man nicht 100% aller Missstände auf der Welt gleichzeitig aktiv mitbekämpft? Oder bedeutet das dass man aufhören soll, Missstände zu bekämpfen, weil eh alles auf der Welt kacke ist?

    Ich weiss echt nicht was solche Kommentare immer sollen, besonders wenn man überhaupt keine Ahnung vom Konsumverhalten desjenigen hat, den man da gerade attackiert.
     
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  33. av4ter

    av4ter
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    Hab mich jetzt nicht direkt attackiert gefühlt, mir gefällt natürlich nicht wenn jemand meint zu wissen wie ich ticke, aber naja draufgeschissen.

    Naja die Klamotten, wenn fair hergestellt, sind für mich persönlich besser als ein sinnfreies Remaster dass ich nicht brauche :ugly: - wie gesagt schon die Qualität der Spiele von denen macht es mir echt einfach den Laden komplett zu ignorieren...
     
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  34. av4ter

    av4ter
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    Amen!
     
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  35. Havocalypse

    Havocalypse
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    Mein Vorschlag für McCree: Günther! Günther geht immer!

    Nicht, dass ich ihn jemals anders als McCree nennen würde. Wobei... Günther wärs halt! Hmmmm
     
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  36. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    "Wir glauben, dass es notwendig ist, den Namen des derzeit als McCree bekannten Helden zu ändern, in etwas das besser repräsentiert, wofür Overwatch steht."

    McCosby? McClowns?
     
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  37. Dekatelon

    Dekatelon
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    Sie sollten ihn einfach in "Der dessen Name nicht genannt werden darf" umbenennen
     
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  38. der.Otti arachnophiler Fant

    der.Otti
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    Ort:
    St. Ottilien
    Mein RIG:
    CPU:
    stöhnt
    Grafikkarte:
    hält im Winter warm
    Motherboard:
    ist die Mutter allen Übels
    RAM:
    guckt desinteressiert
    Laufwerke:
    laufen ab Werk
    Soundkarte:
    spuckt große Töne
    Gehäuse:
    eines Einsiedlerkrebs
    Maus und Tastatur:
    werden hart geklickt
    Betriebssystem:
    hält den Müll zusammen
    Monitor:
    für die Ganzkörperüberwachung
    Ich war kurz verdammt verwirrt, weil ich erst deinen Post gesehen habe und nicht wusste, dass es eine Meldung in die Richtung gab. :ugly:

    ...

    Uff, ich glaube, knapp 1000 Stunden hab ich in das Spiel versenkt in der Vergangenheit. Ich hätte trotzdem so spontan nicht gewusst, dass der Vorname Jesse lautet. Als billige Ausrede Alibi gebe ich an: die DD's waren generell nie mein Metier.

    Meinetwegen her mit Günther. Soll es dann Günther McCree werden oder wird der ganze Name geändert?
     
  39. Ronson

    Ronson
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    57
    Es gibt nur einen Namen, den ich akzeptieren könnte: Nobody
     
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  40. Havocalypse

    Havocalypse
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    24
    Also Voldemort? Langweilig..

    Beim Nachnamen bin ich mir noch nicht sicher.
    Garstiger Günther? Günther der Dreckige?
    Für seine Freunde jedenfalls Günni.
     
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