Artikel: Klage wirft Activision Blizzard toxische Kultur am Arbeitsplatz vor

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 22. Juli 2021.

  1. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Die Skandale sind nur die Kirsche auf der Sahnetorte. Seien wir mal ehrlich: viele haben das alles gar nicht mitbekommen und noch mehr interessiert es sowieso nicht.

    das Problem von Blizzard ist, dass sie in ihrem Kerngeschäft daneben liegen. Kaum noch Output, erst recht nichts von starken Marken oder hoher Qualität. Ganze Franchises liegen brach und man hat jedes Jahr medienwirksam an der Community vorbei gearbeitet. jetzt bricht man mit der nächsten Tradition und wird sich damit weitere Fans vergraulen. Aus welchen Gründen spielt dann schon fast keine Rolle mehr. Der nächste Spott ist garantiert.

    Für mich ist Blizzard schon länger tot, aber wenn sie 2022 nicht die Kurve kriegen (noch einmal zur Betonung: im Kerngeschäft, nicht beim virtue signaling), kann man spätestens 2023 den Laden komplett schließen. Und niemand wird ihn vermissen.
     
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  2. spacenet

    spacenet
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    Müssten sie halt nur mal was rausbringen was man noch kaufen will :ugly:
     
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  3. GuraxDax

    GuraxDax
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    Ähm, schätze die Verkäufe von D2R sind locker im 7 stelligen Bereich :ugly:

    Bin selbst einer davon
     
  4. av4ter

    av4ter
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    Das macht mir nen aufgewärmtes Remake trotzdem nicht schmackhafter und das macht eine Firma wie Blizzard in meinen Augen auch nicht ansprechender :topmodel:
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2021
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  5. GuraxDax

    GuraxDax
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    Was du persönlich von Blizzard und D2R hältst ist hierbei irrelevant, auch wenn du es uns sehr eifrig in allen möglichen Threads mitteilst ;)
     
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  6. jasslo2k

    jasslo2k
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    Ich find es super, dass Blizzard noch die Ressourcen hat diese Releases zu verschieben. Ich denke sie wollen tatsächlich sicher gehen, dass es gute Spiele werden. Mal schauen, ob die zusätzliche Zeit da hilft :)
     
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  7. Jan Shepard

    Jan Shepard
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    Ob sie dann trotzdem noch PS4 und Xbox One bedienen? Die sind ja 2023 bereits zehn Jahre alt.

    Hätte ja gerne mal wieder ein Echtzeitstrategiespiel von Blizzard. Aber aktuell scheinen sich weder WarCraft IV, noch StarCraft III, in Entwicklung zu befinden.
     
  8. Ceiwyn

    Ceiwyn
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    Nach dem Remake-Debakel von Warcraft 3 ist Warcraft 4 sicherlich in weite Ferne gerückt. Vermutlich trauen sie es sich selbst nicht mehr zu.
     
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  9. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Abseits der Cash Cow WoW und ein bisschen Servicegamepflege hat Blizzard seit über 5 Jahren nichts mehr veröffentlicht und wie es aussieht wird man in den nächsten 2-3 Jahren auch nichts mehr veröffentlichen.
    Ein Laden mit 5000 Mitarbeitern bei denen ich keine Ahnung habe was sie den ganzen Tag lang tun.

    Overwatch hat eine riesige Mitspielerbasis gehabt, anstatt diese auszubauen und das Spiel zu pflegen (wie es zB bei Fortnite getan wird) hat man das Spiel einfach vor eineinhalb Jahren kaltgestellt, keine neuen Helden mehr, keine Maps mehr, bis sogar Jeff Kaplan keinen Bock mehr hatte.
    Nach und nach stirbt das Spiel und die Spieler verlieren das Interesse, und dieser Zustand soll jetzt einfach mal so 2 Jahre lang weitergehen - vermutlich sind die Anzugträger bei Blizzard irgendwann 2023/24 total überrascht, dass an Overwatch 2 kein Interesse mehr besteht.
     
  10. Sm4rt1e

    Sm4rt1e
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    Oder man hält es schlichtweg nicht für rentabel. Hier könnte jedoch ein AoE4 die Trendwende bringen, sofern es sich gut schlägt natürlich.
    Zweites Problem ist die Lore. Möchte man auf Kriegsfuß gehen mit der noch verbliebenden WoW Fanbase und diese ignorieren oder sich an diese richten und ein mögliches Warcraft 4 Lore konform halten. Macht man dies jedoch, geht man von vorn herein das Risiko ein den Flop des Jahrhunderts zu entwickeln.
    Alles keine guten Erfolgsaussichten - erst recht nicht mit Investoren im Nacken.
     
  11. Sace

    Sace
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    Was die den ganzen Tag tun kam ja im Zuge der Enthüllungen raus und hat jetzt hoffentlich ein Ende. Bis die nötigen umfangreichen Restrukturierungen abgeschlossen sind, werden viele der Projekte leider enorm an Relevanz eingebüßt haben. OW2 sah zur Enthüllung vor 2 Jahren noch interessant aus, aber das Interesse schwindet immer mehr mit dem Release von Konkurrenzprodukten über die nächsten Jahre. Wenn da nicht nochmal gehörig modernisiert wird, ist OW2 dead on arrival, zumal sie auch einiges an Imageschaden wiedergutmachen müssen, völlig unabhängig von der Qualität des Spiels. Keiner will ein Overwatch 2.0 im Sinne der Produktpflege.
     
  12. Nino_Chaosdrache

    Nino_Chaosdrache
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    Also gibt es noch länger keinen neuen Content für Overwatch. Da lässt man die Spieler aber am langen Arm verhungern.
     
  13. Trivok

    Trivok
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    *Der Text auf den sich mein Text bezog, wurde scheinbar gelöscht
     
  14. Sace

    Sace
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    War etwas polemisch geschrieben, aber bedenke: die paar Einzeltäter lähmen gerade die gesamte Firma. Das Verhalten von Leuten in Machtpositionen hat ganz erheblichen Einfluss auf die Teams, die am Ende die Leistung erbringen müssen.
     
  15. Ceiwyn

    Ceiwyn
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    Früher haben sie ja mal gesagt, dass die Warcraft Lore separat laufen und unabhängig von WoW sein soll. Kann aber tatsächlich sein, dass sie AoE 4 mal beoachten, immerhin ist es - verglichen zu AoE 2 - mit den wenigen, aber komplexen Völkern ein kleiner Schritt Richtung Warcraft.
     
  16. Lucan

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  18. Shieky

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  19. bigspid

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    Kotick mag ein guter Manager sein, hat aber schrecklichen Einfluss auf die Spiele der heutigen Zeit genommen. Besonders im Hinblick auf Monetarisierung... Mir ist eigentlich egal aus welchen Gründen, Hauptsache wir werden ihn in der Industrie los! Und wenn sich die Vorwürfe bestätigen, hat er auch nichts geringeres verdient. Ich werde aber nicht aufgrund von Indizien, Vorwürfen und Vermutungen diesbezüglich über ihn urteilen. Vorverurteilen ist schlimmer, als alles was Kotick sonst so verbrochen hat. Bleiben wir bei den Fakten und warten das Ergebnis ab.
     
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  20. Frostbeast

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    Es ist keine Überraschung, dass nicht wenige Psychopathen in hohen Positionen sind.
     
  21. Vainamoinen

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    Das ist genau die häufige Fehleinschätzung, von der wir uns verabschieden müssen, und zwar dringend. Die Idee gründet auf der Vorstellung, dass man im Kapitalismus ethisch-moralisch "korrekt" konsumieren könnte. Leider Bullshit. Nach der Logik sind alle Vegetarier "Heuchler", weil sie die Massentierhaltung und Misshandlung von Tieren zur Milchproduktion dulden.

    Zu Ende gedacht führt uns die Stört's-dich-oder-nicht-Schwarzweißzeichnung zu genau zwei möglichen Handlungsmaximen: Entweder nicht konsumieren oder ohne Rücksicht auf irgendetwas alles konsumieren. Ein bisschen Konsum und ein bisschen Boykott ginge nicht, das wären alles "Heuchler".

    Es folgt logisch (was ich dir jedoch als Ansicht ausdrücklich nicht unterstelle), dass du ENTWEDER zockst, also Teil der Gamer-Gemeinde bist, ODER dich solche ethischen Fragestellungen interessieren und du ggf. sogar deiner Stimme Gehör verschaffen möchtest.

    Das kann ja nun nicht sein.

    An jeder Konsumentscheidung hängt ein unüberblickbarer Kader ethischer Fragestellungen bezüglich der Produktion. Und jedesmal können wir unsere Entscheidungen hinterfragen, das ist ein völlig individueller Prozess.

    Beim folgenden gerade mal auszugsweisen Fragenkatalog habe ich teils völlig unterschiedliche Entscheidungen getroffen.

    • Hemingway lesen, obwohl das ein Frauenfeind war?
    • "Felidae" im Bücherregal behalten, obwohl der Autor verständlicherweise wegen Volksverhetzung verurteilt wurde?
    • Den Soundtrack zu "Night in the Woods" als grandios bezeichnen und sogar auf dem Klavier nachspielen, obwohl der Komponist ein serieller Missbrauchstäter war?
    • Den rechtspopulistischen und misogynen CEOs von The Astronauts, Stardock, Warhorse Studios Geld in den Rachen werfen?
    • Valve durch Steam-Account über Jahrzehnte zu einer solchen Monopolstellung auf dem PC verhelfen, dass es Abermilliarden aus China braucht, um einen halbwegs ernstzunehmenden Konkurrenten auf die Beine zu stellen?
    • Filme und Serien mit Kevin Spacey noch ankuckbar?
    • Tom-Cruise-Filme dank Scientology noch genießen?
    • Kevin Sorbo nach der Verbreitung rechter Verschwörungstheorien zu 1/6?
    • Nochmal durch "Firefly" suchten, nachdem Joss Whedons Arbeitsmethoden blosgestellt wurden?
    • Einen riesigen Katalog teils ikonischer Filme aus dem Weinstein-Verleih noch ansehen?
    • Die Cosby-Show?
    • Trump-Fans wie Tim Allen, Kirstie Alley, Roseanne Barr, Mel Gibson?
    • "Der kleine Lord" an Weihnachten ohne Beigeschmack genießen, obwohl Rick Schroeder inzwischen faschistische Töne spuckt, die dich hierzulande ohne Umschweife in den Knast bringen würden?
    • VW und seine diversen Marken noch kaufen, obwohl die Zwangsarbeit durch die Uiguren in den chinesischen Werken kaum mehr zu leugnen ist?
    • nur Schokolade mit Zertifikat von UTZ über Fair Trade bis Rainbow Alliance kaufen, obwohl klar ist, dass diese Zertifikate letztlich herzlich wenig zu etischer Produktion beitragen?
    • ...

    Jede dieser Entscheidungen ist vom Konsumenten individuell zu treffen und ich werde mich hüten, da irgendjemandem reinreden zu wollen. Ich werde niemals irgendwelche Boykottaufrufe starten, das steht mir nicht zu. Man ist nicht entweder Heuchler oder Kollaborateur. Wohl jedoch lasse ich mich nicht blöde anmachen, weil ich ein kritisierbares Verhalten tatsächlich auch kritisiere.

    .
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2021
  22. Olec GIB Technologie!

    Olec
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    Moral ist vielleicht letztlich doch nur eine Sache des Aufwands (auf mehreren Ebenen) und welchen man bereit ist zu investieren. Der homo oeconomicus als Moralentscheider in einem sofern man die nötige Ruhe hat. Daraus könnte man dann den Grad des Heuchelns ermitteln. Muss ja nicht binär sein.

    Ich sorge zuhause für die Mülltrennung und achte da überall drauf. Je wertvoller das Material desto wichtiger. Nur im Bad im Hygieneeimer herrscht Anarchie. Ist mir zu viel Aufwand es dort durchzusetzen. Bin ich nun ein Mülltrennungsheuchler?

    Sowas anderen vorzuwerfen fällt je nach Perspektive leicht. Boykottiere ich Spielehersteller A, weil er X tut und B nicht, obwohl er ebenfalls X tut, kann das auch daran liegen, dass ich von A nur zwei Singleplayer habe, diese durchgespielt sind und absehbar zukünftig nichts brauchbares für mich dabei ist, während ich bei B zig Spiele habe, darunter Multiplayer mit fester Community und Freunden etc.
    Der Aufwand "moralisch" zu sein ist bei B um Längen höher. Da wird es dann nur für eine Kritik im offiziellen Forum reichen.

    Verwerflich? Nö. Ich vermute unbewusst wird jeder eine solche Abwägung treffen. Wenn man es jemandem vorwerfen möchte, müsste man also erstmal bei sich selbst feststellen, ob man das immer aufwandsunabhängig handhabt, sonst wird man schnell selbst zum Heuchler.
    Blöd wird es halt, wenn der Aufwand eigentlich geringer wäre, ich es aber dennoch durchgehen lasse.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2021
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  23. Freystein Microsoft Tech Support

    Freystein
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    Der "ernstzunehmende Konkurrent", der nicht mal absolute Basic Features wie einen Warenkorb besitzt? :ugly:

    Steam hat sich als Spieleplattform über die Jahre hinweg erfolgreich mit vielen Communityfeatures etabliert , während Epic nur einen halbgaren Launcher veröffentlich hat, dessen hauptsächlicher Reiz nur aus dem verschenken von Spielen betrifft, was einfach schlichtweg zu wenig ist um Steam permanent unter Druck zu setzen.

    Und dafür kann man nicht Valve an den Karren pissen.
     
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  24. Teralon

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    Ich find es ja schon knuffig.
    Hab ganz zu Anfang, als diese "Behörde" Klage eingereicht hat, schon gesagt das es da nur um Geld geht.
    Und jetzt hat man sich auf ´ne Zahlung von 18mio geeinigt. :D
    Keine Sau ist daran interessiert das da wirklich jemand vom Staat bestraft wird weil da gegen Gesetze verstossen wurde. Die "Behörde" will/wollte nur ganz viel Knete für die Angestellten und A/B ist happy die Klage mit Geld aus der Welt schaffen zu können. Auch wenn sie wohl stinking über die Höhe sein dürften.
     
  25. CortiWins

    CortiWins
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    Starcraft 2 hat Millionen an Gewinn gemacht, ist aber im Multiplayer nicht zu dem kulturellen Meilenstein geworden, den man sich erhofft hatte. Die Idee, dass es das werden könnte stammte von vor 15 Jahren und mittlerweile hat Blizzard mit unter anderem Heroes of the Storm festgestellt, dass es nicht mehr reicht einfach etwas, dass es schon gibt nochmal zu machen, das Release um 5 Jahre zu verzögern und am Ende trotzdem noch 50 mal mehr Gewinn zu machen als die anderen nur weil das blaue Blizzard Logo drauf ist. So schade ich das finde, so befürchte ich, dass sich da in der nächsten Zeit nichts ändern wird. Riot Games macht gerade ein spannendes Experiment mit seinen LOL-Lizenzspielen, die ja absolut nicht drauf aus sind, alles Geld der Welt zu machen, sondern einfach gute Produkte sind, die ein bischen im Windschatten der Marke mitfahren. Leider hat Blizzard mit Söldnerstudios von StarCraft Ghost bist Warcraft Rebutchered keine guten Erfahrungen gemacht. Ich würde mich über ein neues Starcraft oder Warcaft freuen. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass meine Bereitschaft Premiumpreise für kurze Solokampagnen zu zahlen nicht sonderlich hoch, also würd ich es sowieso nicht direkt kaufen.
     
  26. Sephiroth

    Sephiroth
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    Die Sache ist, dass bei solchen Wutlisten einfach "easy pickings of low hanging fruit" betrieben wird, oftmals durch die ideologische brille ohne bequemerweise das zu hinterfragen was mehr selbstreflexion deiner eigenen weltansicht erfordert.

    Beispiele gefällig?

    * Wie oft lamentierst du oder jemand den du kennst über die Klimakrise, wollt jedoch auf das bequeme Auto (oder etliche Flugreisen in der Vergangenheit) nicht verzichten? (Ich kenne zb eine Person welche sich weigert in einer Stadt wie Wien die Öffis zu nutzen, aber immer an vorderster Front mitspielt bei der künstlichen Empörung)

    * Du implizierst dass du Serien/Filme von Trump Fans meidest wie Mel Gibson. Ob du dir die selbe Frage bei Schauspielern stelltest die Weinstein Fans waren? https://www.youtube.com/watch?v=YPpoKquOG5Q Die meisten davon müssten gewusst haben wie er tickt und haben nichts unternommen und ihn sogar gefeiert bevor es ans Licht kam. Hmm

    * Pedo Produzenten wie in GotG oder das allgemeine kranke Kaliber Hollywoods. Daran gedacht die auch zu Boykottieren obwohl sie woke sind ?

    * Das frauenverachtende Verhalten von Bill C|inton. Wieviele seiner Mitstreiter/Fans hast du boykottiert?

    *Epst*ins Flugliste. Produkte von Leuten die dort aufscheinen gemieden?
     
  27. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Post bitte nochmal lesen, diesmal ganz. Paragraph vor und nach deiner "Wutliste" bitte zweimal.
     
  28. Sephiroth

    Sephiroth
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    Du verstehst es nicht, deswegen sage ich es dir mal deutlich: Es geht nicht darum entweder perfekt alle "bösen" zu boykottieren oder als Heuchler abgestempelt zu werden.

    Mir geht es darum aufzuzeigen dass Menschen wie du wahrscheinlich aufgrund von politisch ideologischer Verblendung sehr sehr sehr selektiv boykottieren und sich dessen nicht bewusst sind.
     
  29. Olec GIB Technologie!

    Olec
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    Hm:

    Dazu dann diese grässlichen Du-Messages. Grandioser Einstieg in eine Diskussion.

    Ich sehe weiterhin nichts verwerfliches daran bspw. für mehr Klimaschutz zu sein und dennoch ein Auto zu fahren. Gibt zig gute Gründe dafür. Aber man kann es sich natürlich auch fürs eigene Feindbild passend eindimensional hindrehen, dann kann man ganz toll trommeln.
     
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  30. Vainamoinen

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    Manchmal will man einfach nur Walter Sobchak zitieren. Die Sache mit dem Kind und dem Kino.

    Es sind exakt solche Schwarz-Weiß-Einordnungen, die uns solche nervig binären Theorien wie die Ninos überhaupt erst bescheren.

    Ich habe das, was du in beleidigender und arg peinlicher Unkenntnis des Diskussionsverlaufs als "Wutliste" bezeichnest, ausdrücklich überschrieben als Sammlung von möglichen ethischen Entscheidungen, zu denen ich völlig unterschiedliche Entscheidungen getroffen habe. Ich habe dich dann freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass du hier mit allen gegebenen Sporen in eine Voreingenommenheit reingallopierst, die sich nur aufrecht erhalten lässt, wenn du die Texte anderer schlicht nicht liest.

    Das hast du ignoriert. Du weißt überhaupt nichts über mich, und lernst auch nichts über mich, weil du offenbar keine Posts liest, aber du weißt, welche Menschen "wie ich" sind. Das ist schon ... problematisch.

    Hier, aus reiner Menschenliebe, ich gehe auf deinen Post ein, vielleicht kann ich dir demonstrieren, wo du falsch abgebogen und mit dem SUV in die Menschenmenge gerast bist.

    Wie oft lamentiere ich über die Klimakrise, "will jedoch auf das bequeme Auto (oder etliche Flugreisen in der Vergangenheit) nicht verzichten"? Also, ich und "Menschen wie ich", was immer das heißen soll?

    Gar nicht, Dude.

    Meine letzte Flugreise war 2008, es war ein beruflicher Kurzstreckenflug. Davor war meine letzte Flugreise 1995 im Dezember. Mein letztes Auto war ein VW Jetta, der 1999 bereits in Rente geschickt wurde. Seither bin ich ohne.

    Macht mich das zu einem besonders umweltbewussten Menschen? Könnte ja sein. Ist aber nicht so. Ich hatte nach der knapp überlebten Massenkarambolage 1983 und dem Angefahrenwerden 1985 einfach keinen Bock mehr auf die Scheißdinger, und den Führerschein 14 Jahre später überhaupt nur aus sozialem Zwang gemacht. Die Flugreisen in die USA, zu denen meine Mutter uns rituell verdonnert hat, habe ich aus vielen Gründen mit der Volljährigkeit abbeschlossen. Ein zentraler Grund hatte was mit Geld zu tun. Keiner davon mit dem Klima.

    Du wirst verstehen, dass ich niemandem in die Cornflakes uriniere, nur weil er jährlich in Urlaub fliegt oder die 30 Kilometer zur Arbeit lieber mit dem eigenen Auto als mit den chronisch unzuverlässigen, immer überfüllten und aktuell viral brandgefährlichen Öffis zurücklegen möchte.

    Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die es mit dem Klimaschutz ernst meinen und nicht auf das Auto verzichten möchten. Ich kenne auch Leute, die es so gerne würden, aber es einfach nicht können. Weil ihre Lebenssituation, insbesondere die berufliche, es einfach nicht zulässt. Shit, ich habe mal einen Job nicht bekommen, weil ich schlicht keine Möglichkeit hatte, mit öffentlichen Verkehrsmitteln dieses Industriegebiet zu erreichen.

    Wenn Menschen mit Automobil über die Klimakrise lamentieren, erwarte ich von ihnen, dass sie die Energiewende finanziell mittragen, und dass sie eine Partei wählen, die entsprechende Schritte einleitet. Ersteres tust du mit deinen Steuern und dem Benzin automatisch, letzteres war in der letzten Wahl nicht so möglich, wie wir das gerne gehabt hätten.

    Du siehst, was du schon wüsstest, wenn du meine Posts lesen würdest: Es gibt keinen ethischen Konsum im Kapitalismus, und aus dem Kapitalismus keinen Weg raus, den ich oder meine Bekannten und Freunde beschreiten würden. Also was willst du von uns schlimmen Heuchlern, mir und "Menschen wie mir"? Auto verschrotten, nicht mehr zur Arbeit kommen/gehen, Maschinengewehr in die Pfoten und dem größten Umweltverschmutzer Industrie eigenhändig ein Ende bereiten? Wären wir dann wenigstens "ehrlich" für dich?

    Du verlangst, dich für eine Sache bedingungslos einzusetzen und nur noch ethisch zu konsumieren. Das ist der gleiche horrende Denkfehler, wie er von Nino kam. Und so wie die Nino-Logik einen Menschen aus dem Hobby Spiel katapultiert, wenn ihm das Schicksal der polnischen Lohnsklaven von CDPR nicht völlig am Allerwertesten verbeigeht, katapultiert die Sephiroth-Logik einen Menschen aus der Gesellschaft, wenn er die Gesellschaft verbessern möchte.

    Abschließend: Film und Kino ist eine große Leidenschaft von mir. Lies dir mit dieser Kenntnis von "Menschen wir mir" gerne nochmal meine Liste oben durch und denk nochmal neu durch, was ich da "impliziere".

    Gar nichts, verf*ckt. Gerade letzte Woche habe ich die DVD von Signs rausgekramt. Auf Mel Gibson kann ich verzichten, aber auf Abigail Breslin als Vierjährige – niemals.

    PS: Zur Philosophie moralischer Entscheidung und der Unmöglichkeit derselben empfehle ich "The Good Place", vier Staffeln, 2016-2020.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2021
  31. Sephiroth

    Sephiroth
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    Ich erwarte nicht dass Menschen die über die Klimakrise lamentieren komplett das Auto aufgeben sondern dass sie, falls sie eine gute öffentliche Anbindung haben, diese auch NUTZEN wo es geht. Falls sie sich rigoros weigern öffentliche Anbindungen zu nutzen weil sie sich für was besseres halten, dann ja, sind sie beschissene Heuchler.

    "Es gibt keinen ethischen Konsum im Kapitalismus"
    Und dies ist kein schwarz-weiss denken? Amüsant...
    Sag mir doch wo es denn ethischen Konsum dann gibt? Ich finde es lustig wie Menschen wie du :D den Kapitalismus immer hervorheben. So eine oberflächliche linksnaive Kapitalismuskritik zeugt einfach nur von Ignoranz gegenüber sozialistischen historischen Ereignissen. Wie war denn der Zustand der meisten Länder bevor sie sich dem Kapitalismus geöffnet haben? Nehmen wir mal China als Beispiel...


    Meckern ohne Rückgrat, Verbesserungsvorschlägen oder den Willen selbst Opfer zu bringen ist genauso wie Fitnesstips von einem fetten Fitnesstrainer entgegenzunehmen. Ergo nichts was man ernst nimmt. (Hier geht es primär um dein "Es gibt keinen ethischen Konsum im Kapitalismus")

    "Es sind exakt solche Schwarz-Weiß-Einordnungen, die uns solche nervig binären Theorien wie die Ninos überhaupt erst bescheren."
    Du verstehst die Ironie der Sache nicht. Ich habe deine Liste analysiert, habe hinterfragt ob du differenzierter bei meinen genannten Beispielen boykottieren würdest aber dies wolltest du nicht konkret beantworten sondern hast es mit einem "ich habe unterschiedliche Entscheidungen getroffen" abgewimmelt. Sorry aber wenn du mit Boykott liebäugelst bloß weil Roseanne Trump unterstützt dann ist oberflächlich und lächerlich und zeugt nicht gerade von differenziertem Denken.

    Und bezüglich Klimakrise und wie wir sie lösen? Hmm
    Erstens sollte man zuerst sein Zimmer aufräumen bevor man versucht das Klima zu retten.
    Zweitens sollte nicht nur Greta-artig nach "Stoppt den Klimawandeln" geschrien werden, ohne konkrete Ziele zu nennen.
    Drittens sollte kontrolliert werden, ob die ganzen Klimaförderungen auch dort hinkommen wo sie sollen.
    Am wichtigsten ist aber dass Incentives geschaffen werden damit China und Indien sich daran beteiligen bzw, der Westen sich ,als Konsequenz einer Weigerung, wirtschaftlich massiv von China und Indien abkapselt und lokale klimafreundlichere Produktionsstätte schafft. Alles andere ist Augenwischerei.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2021
  32. Olec GIB Technologie!

    Olec
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    27" Dell S2716DG schwarz
    Feindbilder aus dem Paulaner Garten oder wie man sich die Grundlage seiner Argumentation konstruiert.
    Ich kenne nur sehr wenige Leute, die sich wirklich "rigoros weigern" den ÖPNV zu nutzen und die sind sicher keine wie auch immer gearteten Klimaschützer.


    Es werden sich ständig Ziele genannt? O.o
     
  33. CortiWins

    CortiWins
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    Wenn man Konsum als den nichtlebensnotwendigen Verbrauch von Gütern betrachtet, ist die Lösung dafür ein staatlich begrenzter Maximallebensstandard auf Hartz4 Niveau. Wäre ein faszinierend surrealer Slogan auf dem Wahlplakat.
     
  34. Lucan

    Lucan
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  35. CortiWins

    CortiWins
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    What? O_o
     
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  36. Grotuk

    Grotuk
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  37. Schraubenzieher

    Schraubenzieher
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    Damit ist CEO wieder unbelastet und kann in aller Ruhe weiter machen?
    Natürlich nicht, würde jeder vernünftige Bürger denken.
    Aber wir Leben nun mal nicht in solchen Zeiten. Klar kann er weiter machen, sehen wir doch.

    P.S Wenn das ganze Thema nicht viel zu ernst wäre.Könnte ich jetzt über folgendes Beispiel nur noch lachen.
    Dieses Beispiel zeigt, wie kaputt diese Strukturen in den USA sind, was auch gerade passiert.
    Jetzt hat sich eine kleine Gruppe zusammen getan und versucht eine Klage auf die Beine zustellen, wegen Gleichberechtigung.
    Jetzt kommt es, weil Sie nicht Sexuelle belästigt worden sind und damit einfach übergangen wurden.
    Ich hoffe das es nur darum geht, irgend wie Geld aus der Sache zu schlagen. Sollte ein US Gericht jetzt auch noch den Fall prüfen, dass es diskriminieren ist, wenn Leute übergangen werden weil Sie nicht Sexuelle belästigt worden sind, wie andere in der Abteilung.
    Ehrlich... dann ist in diesem Land niemanden mehr zu helfen. Das ist es glaube ich, jetzt schon nicht mehr.
     
  38. Mod81

    Mod81
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    Wird leider nicht viel helfen. Sobald Diablo IV in den Startlöchern steht, werden wieder alle wie die Lemminge auf den Kauf-Button drücken. Man kann nur für sich selbst einen Entschluss setzen und von dieser Drecksbude kein einziges Spiel mehr installieren.

    Und wenn es den Spielemagazinen auch ein Anliegen wäre, dass solche Unternehmen bestraft werden, wie wäre es einfach keine News oder Test mehr zu veröffentlichen? Wie wäre es Gamestar. Keine News und Tests zu Diablo IV oder Overwatch 2.
    Aber ich befürchte, dass bei euch dann wieder die finanziellen Aspekte überwiegen werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2022
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  39. Anberlin

    Anberlin
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    Man kann allerdings auch von einfachen Konsumenten nicht immer erwarten, dass sie Missstände korrigieren, die weit außerhalb ihres Einflussbereichs liegen, oder für die sie schlicht nicht verantwortlich sind. Jeder hat in seinem Alltag sein ganz eigenes Päckchen zu tragen und es ist nicht immer ganz leicht durch das eigene (Konsum)Verhalten andere zu beeinflussen. Wenn man danach ginge, dann müsste man das auch an so vielen anderen Stellen tun.

    Nein, die Lösung kann nur bei den Ermittlungsbehörden liegen und beim Gesetzgeber, der durch eigene Maßnahmen dafür sorgen muss, dass es erst gar nicht zu solchen Missständen kommt. Denn diese Missstände sind ja nur möglich, weil es die Rahmenbedingungen zulassen oder sogar begünstigen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass wir solche Geschichten oft genug aus Ländern hören, die eine gänzlich andere Arbeitskultur haben. In dem Fall eben das "Hire and fire." Grundsätzlich ist es denn aber auch so, dass es genau für so etwas die entsprechenden Organe innerhalb der Gewaltenteilung gibt. Wenn diese versagen, ihren Job nicht machen, oder schlicht kein (politisches) Interesse an einer Veränderung haben, dann liegt vor allem dort die Begründung, warum solche Zustände möglich sind.

    In einer perfekten Welt, da würde der Konsument mit seinem Kaufverhalten auf solche Missstände reagieren. Das ist aber absolut utopisch und passiert nur in ganz seltenen Fällen. Man kann das den Leuten, wie gesagt, auch nicht vorwerfen. Es ist gut, wenn es Leute gibt, die für sich da als Lehre draus ziehen, bestimmte Marktteilnehmer zu boykottieren, aber das wird so schnell nicht auf einer höheren Skalierung funktionieren.

    Das bedeutet aber nicht, dass der Konsument ganz außen vor ist. Es ist mindestens genauso wichtig, dass diese Dinge wach gehalten werden, indem sie z.B. breit diskutiert werden, damit sich die Verantwortlichen nicht einfach aus der Verantwortung ziehen können. Da sind nicht zuletzt auch die Medien gefragt. Leider muss man da erkennen, dass solche "Säue" immer schnell durchs Dorf getrieben werden, aber der nächste Aufreger, der Klicks bringt, wartet schon um die Ecke. Wirklich investigativen Journalismus, gerade auch im Games-Bereich, findet man dann doch nur auf sehr wenigen Seiten. Der Rest kopiert und fasst einfach von dort zusammen.
     
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  40. nikk9

    nikk9
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    Microsoft kauft Activision Blizzard. Hoffentlich wird da mal ordentlich aufgeräumt und es kommen zukünftig mehr News über (erfolgreiche) Spiele als über Shitstorms aus der Richtung.

    70 Milliarden Dollar. Das wird dann wohl der größte Kauf in der Geschichte des Gamings sein, oder? Bethesda ist im Vergleich dazu ja fast schon irrelevant.
     
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