Artikel: Life is Strange 2 - Ein Spiel über Donald Trumps Amerika

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 26. September 2018.

  1. TillKill

    TillKill
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    Bitte keine politik in spielen und wenn dann nur fiktional. ich mags gar nicht wenn mir nen medium eintrichtern will was gut sein soll und was nicht gut sein soll. man weiß ja nie was für messages da drin steckten.
    und um den vorzubeugen einfach das gar nicht reinpacken. nicht in spiele. bitte. ich kaufe sowas aufgrund dessen schon nicht. da kann der rest des spiels noch so gut sein.
    sowas kauf ich nicht. ne dysthopie a la cyperpunk ok. das ist was anderes.

    ich bin der meinung die leute sollten sich sowieso mal lieber einfluss in ihrem eig. umfeld geltend machen. das ist der größte einflussbereich einzelner, und nen bissl weniger global politics. was wir schon über die usa gehört haben. von wem kommen denn die nachrichten?
    ich hab aufgehört das alles für bare münze zu nehmen.
    was bilden wir uns hier ein über etwas zu diskutieren, was wir einfach aus bestimmten kanälen übernommmen haben.
    ich traue denen nicht. und werde mich hier auch an keiner politischen debatte beteiligen.

    wenn man sich ne fundierte meinung machen will schaut man sich unabhängige studien, gesetzgebungen an und schaut zum ende noch auf seine eig. erfahrungen.
    aber von nachrichtenhäusern also bitte.
    in zeiten vwo sich östliche medien und westliche medien gegenseitig propaganda vorwerfen ist die glaubwürdigkeit völlig dahin.
    und dieser meinungsjournalismus nervt mich tutiefst.
    naja jetzt fang ich auch schon damit an.

    also haut ab mit realpolitik aus videospielen. dafür gibts gute bücher zu lesen, wo sich untehaltung und meinungsbidlung nicht beißen.
     
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  2. Stuseloni

    Stuseloni
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    Vor einem halben Jahr hätte ich Dir in allem, was Du gesagt hast voll und ganz zugestimmt. Aber die Vehemenz und Frequenz mit der die Medien eine sehr einseitige, meiner Meinung nach schon indoktrinierende, Kommunikation betreiben, lässt mich einfach nicht mehr daran glauben, dass hier keine Agenda hinter steht. Es ist völlig ok, wenn Du das anders siehst, aber für mich sind all die vielen Indizien einfach zu unübersehbar
     
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  3. matssa

    matssa
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    Aber zu Rassisten-Unterstützern!

    Und den Bezug zum aktuellen Trump-Amerika zu verneinen, bloß weil es Rassismus schon immer gegeben hat, ist ja nun wirklich albern. Natürlich gab es den vorher, aber gerade unter Trump, und auch wegen Trump, wird er wieder salonfähig.

    Und wer nun etwas dagegen hat, dass man sich an allen Fronten (auch in Videospielen) dagegen wehrt hat meiner Meinung nach ganz ganz starke Defizite im Bereich des moralischen Kompasses.
     
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  4. In diesem Spiel sieht man wieder mal den Hass gegen weiße Männer die an allem schlechten in der Welt schuld sind. Dies ist nichts weiter als linksextreme SJW-Propaganda, die nun nicht nur Hollywood (Ghostbusters, Star Wars), Sport (NFL, Nike) oder Comics (Marvel) sondern auch immer mehr die Spieleindustrie zerstört.

    Beispiel Mass Effect - Andromeda: in der Orignaltrilogie waren die weiblichen Charaktere wunderschön und In ME-A sah es so auch als wären Sie absichtlich hässlich gemacht worden. Oder der Character, der als erstes sagt, dass sie trans ist. Es stört mich nicht wenn es LGBTQ+E=MC² Figuren gibt, solange diese gut geschrieben sind, aber dies war eher nur abarbeiten von progressiven Checkboxen.

    Wegen der bösen ICE, niemand hat das Recht auf Einwanderung. Man kann nicht einfach in ein anderes Land ziehen und dann Sozialhilfe auf Kosten der Steuerzahler verlangen ohne jemals in System eingezahlt zu haben. Ja, die USA hat vor 1913 offene Grenzen, aber keinen Sozialstaat, wer überleben wollte musste arbeiten oder betteln. Amerikaner können ja auch nicht einfach nach Mexiko ziehen und Geld für nichts verlangen.

    Es nicht möglich offene Grenzen und einen Wohlfahrtsstaat zu haben. Denn dies ist ein Leuchtfeuer für alle Armen in der Welt in dieses Land zu ziehen und ein viel besseres Leben auf Kosten der dortigen Steuerzahler zu führen. Aber irgendwann geht der linken Regierung das Geld anderer Leute aus und es wird in Gewalt enden wenn die alte und neue Bevölkerung um die wenigen verbleibenden Ressourcen kämpfen.

    Ich hoffe, dass dieses Spiel, genauso wie Battlefield V, floppt. Warum sollte ich mein hart verdientes Geld ausgeben um mir anzuhören was für ein rassistisches, sexistisches, homophobes, transphobes, antisemitisches oder islamophobes Schwein ich sei (was lustig ist da Islam die schwulen-, juden- und fraunenfeindlichste Ideologie auf der Welt ist, aber da Muslime in der Regel nicht weiß sind und damit kein Geld haben spielt das keine Rolle) und dass ich für immer für die Sünden der Vergangenheit, die ich auch abscheulich finde, Abbitte leisten muss. Auf weiße heterosexuelle Männer einzuprügeln ist keine gute Idee wenn die Hauptzielgruppe weiße, heterosexuelle Männer sind, denn diese können einfach das Produkt nicht kaufen.

    Idenditätspolitischer Müll wie dies ist einer der Gründe warum Trump bei weißen Männer 75 % der Stimmen bekam. Wir sind an allem Schuld, böse, verkörpern alle Ismusse und Phobiken, trotzdem sollen wir für alles bezahlen und haben kein Recht uns zu verteidigen obwohl wir angeblich in einer weißen rassistischen Patriachat leben und die ganze Macht haben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. September 2018
  5. Joskam

    Joskam
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    CPU:
    Maybach HL120 TRM V-12 300 PS
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    RAM:
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    40 km/h
    Gehäuse:
    16–80 mm
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    SE14Z scissors periscope
    Spontan musste ich an das hier denken:

    [​IMG]


    Und auch wenn man sich andere US Kriminalitätstatistiken anschaut, ist das Bild immer das gleiche.

    Besonders erschreckend sind die Daten des NYPD.
     
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  6. HerrPotpourri

    HerrPotpourri
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    Ich versteh nicht wie einige hier meinen, dass das Spiel Propaganda betreibt. Vor allem wenn es ja noch keiner gespielt hat. Aber alle wissen Bescheid!
    Wie ich das mitkriege zeigt das Spiel die Erfahrungen auf, die man u.a. als mexikanisch-stämmiger in den USA erlebt. Da wird nirgendswo stehen das der rassistische Charakter XY Republikaner ist oder das Trump an allem Schuld ist. Das ganze in den jetzigen historischen Kontext setzt lediglich Maurice, was man eben so mit Kunstwerken macht: man setzt die Aussage in den historischen Kontext.

    Oder verneint ihr lieben Trumpis oder was auch immer, dass viele mexikanisch-stämmige (der Junge in der Geschichte ist in den USA geboren btw) diese Erfahrungen von Vorurteilen und Abweisung auf Grund der Hautfarbe machen müssen? Das Spiel stellt dies lediglich dar, wer daran schuld ist, kann jeder selbst reininterpretieren, ob nun Clinton oder Trump. Zumal das Spiel ja in einer fiktiven Welt spielt, es also in diesem Spiel keine Charaktere aus unserer Welt Schuld sein müssen. Dennoch erlaubt ein das Spiel diese Erfahrung eben mal selber zu durchleben. Und da liegt die Stärke in Videospielen zu solchen Themen, dass sie Empathie wecken können.

    Wo Leute wieder Indizien (die im übrigen nie für eine Verurteilung ausreichen würden in rechtschaffenden Prozessen, dafür braucht man BEWEISE) sehen für ultralinke Gehirnwäsche wird mir nicht klar. Oder ist Witcher 3 auch linke Gehirnwäsche? Schließlich ist eklatanter Rassismus und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft dort auch zu sehen, nur eben mit Elfen, Zwergen etc. Oder seid ihr wirklich der Meinung, dass es Rassismus in unserer Welt nicht gibt (und nie gegeben hat)?

    @Maurice Weber: ich persönlich würde mir schon einen ausführlichen Test zu LiS2 wünschen. Klar ist die Story das hauptsächliche, aber z.B. kann die Technik die gewünschten Emotionen wiedergeben, wie ist der Soundtrack (genauso genail wie in Teil 1?), die Steuerung, inwiefern haben die Spielmechaniken Relevanz oder sind sie nur Dreingabe für ein Walking-Simulator? Ich fand schon, dass z.B. LiS ein "echtes" Spiel ist, von daher testet gern ausführlich!

    LG
     
  7. matssa

    matssa
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    Also ich bin auch ein weißer Mann und scheinbar selbstbewusst genug um sagen zu können, dass viele meiner ebenfalls weißen männlichen Vorfahren an vielem Schuld waren, was ich persönlich als verachtenswürdig halte.
    Natürlich haben das nicht nur weiße Männer gepachtet, aber weiße Männer haben in den vergangenen Jahrhunderten überall auf der Welt Machtpositionen innegehabt, die sie für Schweinereien wie Sexismus und Rassismus ausnutzen konnten.
    Da muss ich heutzutage als weißer Mann auch mal sagen können, dass das Scheisse war. Auch wenn ich selber ein weißer Mann bin. Aber eben aus dem Grund möchte ich mich ja heute anders verhalten und nicht stattdessen alles als Lüge oder Intrige erklären, was mir unangenehm sein könnte.
     
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  8. Russell Faraday

    Russell Faraday
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    Clinton hat es nicht versprochen, er hat es auch teilweise umgesetzt. Gebracht hat es natürlich nichts, genausowenig wie die "totale" Mauer von Trump etwas bringen würde.
     
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  9. kami

    kami
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    Was ist denn für dich eine ausgewogene Berichterstattung? Eine, in der man dir und deinen Ansichten recht gibt?
     
  10. DaHool

    DaHool
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    Das ist etwas aktueller und übersichtlicher: https://policeviolencereport.org/

    Ich zitiere mal einen Punkt daraus: Most unarmed people killed by police were people of color. -
    Black (49)
    Hispanic (34)
    Native American (2)
    Asian/Pacific Islander (2)
    White (51)
    Unknown (11)
     
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  11. The Mick Verwirrt

    The Mick
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    Jesus. Das klingt ja wie Verfolgungswahn in Reinkultur ... Dein Leben als unterdrückter weißer Mann muss ja die Hölle sein!

    Übrigens: Wenn Du dich im Rahmen politischer Kommentare in Videospielen oder Filmen als "rassistisch, sexistisch, homophob, transphob, antisemitisch und islamophob" angesprochen fühlst, dann ... ich meine ... geh' mal in Dich! Nicht alle Hunde, die bellen, sind auch getroffen - weiß ich doch - aber diese Häufung von Unsicherheiten und Angst- bzw. Hassgefühlen kann doch kein Zufall sein? :huh:
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
  12. saschar gesperrter Benutzer

    saschar
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    • Diesen Kommentar hättest du dir auch sparen können, denn er hat keinen Mehrwert.
    "Life is Strange 2, ein Spiel über Donald Trumps Amerika."

    Mhhhh, klingt nach nem Artikel von Merkel Gamestar, no thanks.
     
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  13. meieiro

    meieiro
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    @HerrPotpourri Das kann ich eigentlich genau so unterschreiben. Aber das ist anscheinend heutzutage die Diskussionskultur. Man findet etwas was einem nicht passt, dann dichtet man noch ein bisschen was dazu und regt sich dann drüber auf.

    Und als Tipp wenn mal jmd Medien mit konservativer Botschaft sucht: Schon mal nen Hollywood-actionfilm gesehen
     
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  14. kami

    kami
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    Unsinn! Die Politik Nixons würde von heutigen Republikanern als Marxismus verteufelt werden. Obama hat Vorhaben (wie den Affordable Care Act) umgesetzt, die 15 Jahre zuvor von konservativen Thinktanks erdacht worden waren, nun aber als sozialistischer Eingriff in die Freiheit des Marktes verurteilt wurden. Nur weil Konservative immer weiter nach rechts rücken, kommt ihnen die Mitte so links vor.
     
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  15. matssa

    matssa
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    Glaube Bill Clinton sieht auch niemand als moralisches Vorbild an. Scheisse bleibt Scheisse...macht Trumps Mauer nicht weniger bescheuert.
     
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  16. Russell Faraday

    Russell Faraday
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    Der ACA war teilweise auch echt bescheuert. Ich erinnere mich da an einen Streamer, den ich zu der Zeit vefolgt habe, der nach einem Motorradunfall Rückenprobleme gehabt hat, was bis dahin von seiner Krankenkasse bezahlt wurde, durch den ACA aber eben nicht mehr und er durfte dann seinen Mist selbst zahlen. Was nicht heißen soll, dass die Grundidee schlecht waren. Viele Konservative bzw. deren Wähler waren gegen eine Abschaffung.
     
  17. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Meinem moralischen Kompass gehts gut, danke der Nachfrage.

    Das was du behauptest, habe ich nie gesagt. Ich habe gesagt, dass mir die Darstellung zu einseitig ist. Von mir aus können Spiele und alles andere durchaus politisch sein, dann aber bitte fair. Ich denke, dass es durchaus bereits Spiele gibt, die es besser machen. Ich überlege mal, ob mir welche einfallen.

    Btw, ich halte Trump für einen Egoisten, der maximal noch an die denkt, die ihm Geld bringen.
     
  18. kami

    kami
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    Der ACA war eben zumindest teilweise ein fauler Kompromiss, den Obama gemacht hat, um auch die Republikaner und konservative Demokraten mit ins Boot zu holen. Und gerade viele arme Trump-Wähler, die über Obamacare schimpfen, profitieren eindeutig von dem Programm.
     
  19. matssa

    matssa
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    Ich habe mich auch nur mit meinem ersten Absatz auf deinen Quote bezogen. Das hätte ich deutlicher machen müssen. Der hintere Teil war genereller. gesprochen. Sorry dafür! :)
     
  20. matssa

    matssa
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    Herrlich... :D
     
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  21. PredatorGER

    PredatorGER
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    Ohje....Ich hab den ersten Teil geliebt. Das Spiel hat mich sogar ein Stück weit verändert. Richtig stark!

    Politische Themen zu besprechen ist auch absolut in Ordnung, generell.

    Aber wie sich das Preview hier liest ist ein einfach Links-außen Propaganda: Alle Minderheiten sind Opfer, Polizisten sind böse, Weisse sind Rassisten. Da wird wohl nix besprochen, es ist einfach SJW Meinungsmache.

    Der erste Teil hat z.B. Mobbing besprochen, aber (ich will nicht spoilern) bei weitem nicht schwarz/weiss, Gut/Böse, sondern sehr facettenreich. Das scheint hier bei den Themen in Teil 2 überhaupt nicht der Fall zu sein. Es reiht sich wohl in die Riege der aktuellen Spiele und Filme ein, die ihre Leftist Agenda durchdrücken wollen.
     
  22. Harsni89

    Harsni89
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    Es wird wohl Zeit das Abo zu kündigen. So kann und will ich euch nicht weiter unterstützen, das hat für mich nichts mehr mit der ursprünglichen Gamestar zu tun. Ihr seid ein Gamemagazin, man kann als solches natürlich auch komplexere Themen angehen, dann aber bitte wenigstens versuchen, gerade eine solch heikle Thematik einigermassen neutral darzustellen. Das habt ihr früher gut hingekriegt, leider muss man aber aktuell solche Artikel lesen, die einfach zeigen, dass nicht mehr differenziert darüber berichtet wird.

    Es geht nämlich nicht um die Komponente "Politik" sondern um eine falsche Darstellung von Tatsachen, erst dann wird es störend. Daran, dass heutzutage in absolut allen Bereichen der Gesellschaft politisiert wird, hat man sich schon gewöhnt, aber euer Artikel hier könnte auch in einer Gratiszeitung 1 zu 1 so abgedruckt werden, so unkritisch kommt er rüber. Es ist diese undifferenzierte und einseitige Auseinandersetzung mit dieser Materie die mich stört. Ihr wollt anscheinend eure Leser erziehen, ihnen sagen wer oder was (politisch gesehen) gut oder schlecht ist. Natürlich ist das Spiel selbst politisch, ihr seid auch nicht für die Darstellungen darin verantwortlich, aber ihr lasst jegliche Kritik daran vermissen und stellt auch falsche Behauptungen auf.

    Ich wollte ja auch keine Vorurteile haben und bin euch über die Jahre immer treu geblieben, auch wenn ich nicht immer alle ausgewählten Themen interessant fand, oder wenn Redakteure eine komplett konträre Meinung zu meiner eigenen hatten. Ich empfand das eher als Bereicherung, auch mal in andere Richtungen angestupst zu werden, sich mal mit anderen, auf den ersten Blick vielleicht langweiligen Themen zu befassen, oder andere Meinungen zu sehen. Leider kann ich mit einigen neueren Mitgliedern der Redaktion absolut nichts mehr anfangen und mein anfängliches Gefühl wird durch solche Statements nun bestätigt. Der Artikel spricht einfach Bände über die gesamte Entwicklung der Gamestar.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
  23. kami

    kami
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    Das heißt, über systemischen Rassismus soll geschwiegen werden, solange irgendwo Verbrecherbanden ihr Unwesen treiben? Wenn von amerikanischen Polizisten immer wieder nichtweiße Mitmenschen, die sie eigentlich beschützen sollen, erschossen werden, obwohl keine echte Bedrohungssituation vorhanden war (im jüngsten Fall erschoss eine Polizistin einen schwarzen Mann in dessen Wohnung, nachdem sie sich in der Tür geirrt hatte), und danach nicht einmal rechtlich belangt werden, ja, teilweise sogar ihren Job behalten dürfen; das ist für dich vergleichbar mit diesem zugegeben schlimmen Fall? Republikaner in den USA versuchen, das Wahlrecht so zu verändern, dass sie künftig keine Mehrheiten mehr brauchen (schon jetzt wurde Trump Präsident, obwohl mehr Leute für Clinton gestimmt haben) und Minderheiten schwerer wählen können, aber kein Wort darüber, denn in England hat in einem Ort die Regierung versagt. Überall, wo in den letzten Jahren rechte Parteien an die Macht kamen, wurden Freiheiten abgebaut, der Rechtsstaat demontiert, Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufgewiegelt, aber pssssst, alles nicht der Erwähnung wert, solange irgendwo böse Muselmänner ihr Unwesen treiben.
    Wo der Zusammenhang zwischen der Labour Party, die unter Blair übrigens eine ziemliche konservative Law-and-Order-Partei und kein "SJW"-Club war (der haben die Londoner die Videovollüberwachung zu verdanken), und diesen Verbrechen besteht, musst du auch mal erklären.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
  24. PredatorGER

    PredatorGER
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    In vielen Unis der USA wird offen die Abschaffung der Meinungs- und Redefreiheit gefordert, bzw. alles niedergeschrien, was nicht links-"liberal" ist und in einer Uni fordern Studenten Segregation von Schwarzen, um die Schwarzen vor den weissen Rassisten zu schützen.

    Hat nicht Malia Obama wegen ihrem weissen Freund einen Shitstorm auf Twitter ausgelöst, in der sie "Liberale" aufgefordert haben, doch bitte einen POC Freund zu finden?

    Liberal in " ", weil das, was da gefordert wird das Gegenteil von Liberalismus ist. Es ist völliger Wahnsinn und das Spiel scheint genau solche Meinungen noch zu propagieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
  25. Ardo gesperrter Benutzer

    Ardo
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    Ich kann bei diesen Politisierungen nur noch mit dem Kopf schütteln. An sich hätte ich damit nicht einmal ein Problem, wenn die Debatte nicht so schäbig, weil verlogen, wäre. Das Grundproblem ist, dass die Aufarbeitung politischer Themen nur einseitig akzeptiert wird und wenn es von der anderen Seite käme, massiv bekämpft werden würde. Spiele die Konservatismus und Trump (immerhin der demokratisch gewählte US-Präsident mit einem legitimen politischen Programm) kritisieren, sind in Ordnung bzw werden gar als angeblich tiefsinnig hochgelobt, würde es aber ein Spiel geben, dass sich von der rechten Perspektive aus mit Trumps Politik oder Dingen wie angeblicher Polizeigewalt beschäftigt bzw diese auch nur annähernd so offensiv propagiert, wie linke Entwickler das tun, würde ein Sturm der Entrüstung losbrechen und man würde alles machen um das zu bekämpfen. Es reicht ja schon wenn man, wie bei Kingdom Come Deliverance, nicht wissentlich linken Geschichtsrevisionismus in sein Spiel packen will, um einen veritablen Shitstorm abzukriegen (auch wenn hier zum Glück noch einige Seiten recht gut reagiert haben). Aus diesem Grund ist das Thema höchst unehrlich und jeder mit einem Funken Grips und Anstand im Leib merkt das auch.
     
  26. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Alles klar. Entschuldigung angenommen :)

    Nachdem ich kurz drüber nachgedacht habe, denke ich, dass Skyrim das gleiche Thema besser umsetzt. Bin aber kein Elderscrolls-Lore Experte.
    Die Nords haben guten Grund, das Imperium und die Elfen zu hassen. Sie haben Ewigkeiten gegen die Elfen gekämpft, was den Hass geschürt hat und dann sollen sie auch noch ihre Religion aufgeben. Heißt das deswegen, dass die Stormcloaks einwandfrei handeln? Nein.

    So ähnlich ist es auch in der echten Welt. Man kann Hass nicht mit Hass bekämpfen. Diese ganze einseitige Berichterstattung, politische Nachrichten etc. kommt mir in etwa so vor, wie ein Pazifist, der in den Krieg zieht. Es tut mir weh das zu sagen, aber Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße.

    Man könnte einem Rassisten in LiS möglicherweise eine Backstory geben, was weiß ich, ein Familienmitglied oder ein Freund wurde von einer mexikanischen Gang niedergeschossen. Er bleibt immer noch ein Rassist, es ist aber nicht mehr schwarz-weis.
     
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  27. PredatorGER

    PredatorGER
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    Der beste Spruch ist immer "Don´t like it, don´t buy it"
    Dann kaufts, wie gewünscht, tatsächlich niemand (BF5) oder schaut sich keiner an (Ghostbusters) und die Beschuldigungen der Macher gehen los von wegen Rassismus, Sexismus etc. :D

    Es ist halt in den Unterhaltungsmedien eine mehrschichtige Ausprägung.

    1. Reines Virtue Signalling in dem z.B. unbedingt eine behinderte, schwarze, lesbische Frau mit rein muss. Jo wenns denn sein muss, was solls. Kann man kurz die Augen rollen und drüber wegsehen.
    2. Das Spiel/Film wird politisiert und statt einer tollen Handlung mit tollen Charkteren bekommt man politische Meinungsmache. Das ist dann die Scheisse.

    Die Frage ist, wo sich das Spiel einreiht.

    @Reddok: Wie wärs, man zeigt auch Menschen, die einfach eine kontrollierte sinnvolle Einwanderung und Schutz der Außengrenzen (EU wie USA) bevorzugen, statt des moralischen Imperativs und Extreme?
     
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  28. saschar gesperrter Benutzer

    saschar
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    Kann dir nur zu 100% zustimmen, und könnte noch weiter ausführen, allerdings auch in Deutschland sehr gefährlich.

    Wusste auch gar nicht das Maurice der Rassismus Experte ist und uns den kausalen Zusammenhang zwischen Grenze, illegaler Einwanderung und Hass und Rassismus erklärt, Glückwunsch dazu ;>.
     
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  29. RatThing

    RatThing
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    Diese Art von Büchern würde ich genauso wenig anfassen. Zudem sind Spiele keine Bücher und Filme, Spiele sind ein interaktives Medium. Ihr wollt Politik in Spielen? Wie wär's dann mit einem Spiel wo der Spieler nach seinem eigenen politischen Credo handeln kann, in alle Richtungen. Eine Predigt von oben ist nichts weiter als ein Ego-trip der Autoren und zwar in Spielen noch viel mehr als in Filmen und Büchern.
     
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  30. matssa

    matssa
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    Klar. Das wäre absolut wünschenswert, denn niemand wird als Rassist geboren.
    Klar muss nur sein, dass der Rassismus eben als nicht gut dargestellt werden muss. Dass da jemand auf Grund mieser Erfahrungen oder Verwandschaft reinkommt, klar. Auch ein Rassist ist nicht abgrundtief böse, hat sicher seine guten und vielleicht auch bewundernswerte Eigenschaften. Der Teil der Rassist ist, darf aber eben nicht dazu zählen.


    Zu anderen Kommentatoren:
    Warum das nicht einseitig wäre? Weil es nun einmal Dinge gibt, die man heutzutage als "böse" ansieht. Vor 100 jahren noch voll ok, aber wir leben nun einmal heute. Deswegen sind viele, wie ich, auch so schockiert, dass sich dieses "ok" wieder zeigt.

    Also schießt man dagegen! Dontnod scheinbar nun auch.
     
  31. matssa

    matssa
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    das geht ja sogar mittlerweile in diversen Indie Spielen. Ich habe die Namen nicht parat aber es gibt zB dieses Spiel in dem man Demos nachspielen kann und sich für die Seiten entscheiden kann. Polizei oder Demonstranten.
    Dann noch Papers, please. Orwill? Orwell? So in der Art.
    Hier versetzt man sich ja bereits öfters in Rollen, die man sonst nicht so einnimmt.
     
  32. matssa

    matssa
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    Du, der Unterschied ist einfach eine verschiedene Qualität der "Seiten".
    Das versetzen in Jugendliche, die auf Grund ihrer Herkunft mit Rassismus konfrontiert werden und entsprechend weglaufen, sich verstecken und irgendwie klarkommen müssen ist ja eigentlich keine "Seite" und auch nicht "links". Hier wird halt ein Überleben nachgestellt und ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht jeder Mensch hasserfüllt auf die beiden reagiert, aber eben manche doch. Wäre auch ziemlich langweilig, wenn die Jungs keine Probleme bekämen.

    Wenn du aber davon redest, dass man Dinge "von rechts" aus zeigen sollte, dann bleibt ja nur die fremdenfeindliche Perspektive. Denn per Definition ist in "rechts" bereits Fremdenfeindlichkeit enthalten. Sprich von rechts könnte man nur die Perspektive eines Mexikaner-hassenden Pistolero spielen, der an der Grenze herumläuft und darauf wartet Untermenschen abzuknallen.

    Wenn du die konservative Seite meinst, dann wäre das natürlich möglich. Nicht jeder Grenzpolizist ist böse und Grenzen zu sichern an sich ja auch eine gute Sache. Die Frage ist, wie geht dieser Polizist dann eben mit den Menschen um, die er abfangen kann.. Respektvoll oder führt er sich wie ein Herrenmensch auf...

    Daher halte ich die Kritik und Aussage, dass Dontnod von "links" aus ihr Spiel entwickelt hat nicht für richtig, denn das was im Spiel offensichtlich angesprochen und kritisiert wird sind eigentlich Dinge, die jeder Nicht-Rechte auch kritikwürdig finden sollte!
     
  33. Paxaurea

    Paxaurea
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    Die sind nicht linksliberal, ich bin linksliberal oder je nach Gesinnungstest der zweite Ghandi oder gar demokratischer Sozialist. Das sind SJWs, die sind autoritär links und kollektivistisch. Gerade linke Liberale und Linke in den USA sind auch gegen diesen Unfug, weil sie die Unsitten dieser Gestalten an Diktatur und Religion erinnern,deswegen wird auch ein progressiver Chaot wie der Amazing Atheist als Rassist diffamiert. Und wenn TJ Kirk als Rassist diffamiert wird, dann hat Rassist in den USA eine ganz neue Bedeutung gefunden. In den Augen eines echten Atheisten und Liberalen ist ein SJW nicht besser als ein Nazi, ein Rechter, ein Konservativer, ein religiöser Eiferer oder sonst etwas, denn all diese Kreaturen hassen Fakten, Freiheit, Aufklärung und Individualismus.
     
  34. 3941

    3941
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    Ach toll, Propaganda als Spiel. Nö danke....
     
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  35. NikTech

    NikTech
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    Was würde ich machen, wen mein zweites Produkt nicht so toll ist wie das erste und ich keinen Flop landen will... Ganz einfach, ich verbinde es mit einem derzeitigen Trend und siehe da ... einige können es plötzlich nicht mehr erwarten xD Natürlich werden ein paar nicht zu greifen aber solange sich die breite Masse darauf stürzt, wen kümmert das...
    Als nächstes sehe ich schon DLCs mit diesem jämmerlichen Trans Gandar Schwachsinn -_- aber es gibt Spiele-Industrie sei dank noch ein paar andere Spiele^^
     
  36. PC-Principal gesperrter Benutzer

    PC-Principal
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    Hach! Was war das noch eine schöne Zeit als Life is Strange noch ernste und wichtige und vor allem: politisch neutrale Themen behandelt hat - und noch kein Wahlwerbesport war.
     
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  37. kami

    kami
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    Nein, sie sitzt nicht im Knast, sie wurde vom Dienst suspendiert, und zwar weil sie sich bei ihrer Verhaftung falsch verhalten haben soll. Über eine Anklage wird eine Grand Jury entscheiden. Und genau solche Grand Jurys haben schon unzählige Male dafür gesorgt, dass die Täter in Uniform ungeschoren davon kamen.
    Deine ekelhaft rassistische Auslegung dieser Statistiken (Afroamerikaner töten unheimlich gerne andere Afroamerikaner) ist übrigens auch völlig daneben.
     
  38. PredatorGER

    PredatorGER
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    So schnell kanns gehen. Von "linksliberal oder je nach Gesinnungstest der zweite Ghandi oder gar demokratischer Sozialist" zum Rassisten :ugly:
     
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  39. Luux

    Luux
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    Käse. Ein(!) Polizist verhält sich total daneben. Einer! Aus Sicht der Charaktere heißt es dann natürlich "fuck the police", ist ja auch logisch.
    Mal von den Nachbarn abgesehen (bei denen von Anfang an deutlich wird, dass die einen an der Waffel haben) ist EIN weiterer Charakter im Laufe der ersten Episode ist ein ziemlicher Arsch. Ein anderer wiederum ist hingegen ein extrem cooler Dude.

    Wie oben bereits geschrieben: das ist extremster Bullshit vor dem Herrn. Ich weiß nicht, wo Du diesen Schwachsinn her hast. Weil ein Charakter eine falsche Entscheidung trifft und ein anderer (+ Albtraumnachbarn) einfach nur ein A*** ist, ist das Spiel also linksextreme Propaganda? Was ist falsch mit Euch?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
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  40. nofxman

    nofxman
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    CPU:
    i9 9900K @ 4,5Ghz & -85mV
    Grafikkarte:
    Gainward Phoenix GS RTX 2080 @0,950V
    Motherboard:
    Asus Prime Z370A
    RAM:
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    Laufwerke:
    1TB NVME SSD
    1TB SATA SSD
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    BeQuiet SilentBase
    Maus und Tastatur:
    Logitech G213 + Anker Vertical Mouse
    Betriebssystem:
    Win 10
    Monitor:
    Acer Predator 144Hz WQHD Gsync

    Heul leiser Chantal.

    Edit. So ein Gelaber. Was ist daran anmaßend. Ein Künstler (Das Entwickler Team) hat jedes Recht hierzu. Wenn es dir nicht passt, dann kauf es nicht.
    Übrigens, gerade Nachrichten und Zeitungen sollten bis auf "Kommentare" von Autoren eigentlich neutral sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
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