Artikel: Rassismus und Diskriminierung bei Blizzard?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 10. Januar 2019.

  1. Mary Marx Trainee Community Redaktion Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Hier findet ihr die Diskussion zur News "Rassismus und Diskriminierung bei Blizzard? - Ehemaliger Mitarbeiter erhebt schwere Vorwürfe"

    Den Artikel findet ihr hier.

    Bitte beachtet in diesem Zuge unsere Kommentar - und Forenregeln.
     
  2. Kagarn gesperrter Benutzer

    Kagarn
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    Ich bezweifle dass er der einzige war der solange arbeiten musste. Ich denke die Arbeitszeiten hat recht wenig mit ihm oder seiner Person zu tun.

    Falls die Kollegin sich aber so zu ihm verhalten hat, ist das schon zu verurteilen.
     
  3. Gastromichel

    Gastromichel
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    Blizzard kommt anscheinend auch 2019 nicht zur Ruhe. Sollte diese Geschichte stimmen, wird das ein ganz hartes Jahr für die.
     
  4. Corwyn

    Corwyn
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    Bei den grossen 'Playern' in der Spielebranche (EA/DICE/Activion/Blizzard/Bethesda u.ä.) scheint etwas gehörig schief zu laufen.
    Ich hoffe auf einen Kollaps und ein Zurechtschrumpfen, damit sich wieder kleinere Spielefirmen besser etablieren und finanzieren können. Gepaart mit besserem Kundenservice und Kommunikation kann es für uns nur von Vorteil sein.
     
  5. av4ter

    av4ter
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    Ich sehe das kritisch. Wenn das stimmen sollte, was absolut nicht hinnehmbar ist, warum hat er nicht einfach gekündigt? Wie kann man sich buchstäblich zu tode arbeiten?

    Sobald mir was in meinem Job nicht passt, versuche ich natürlich das anzugehen, aber wenn es sich nicht bessert, heißt es für mich, Adios muchachos! Denn am Ende ist es "nur" ein Job...
     
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  6. Fiesfee

    Fiesfee
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    Ab einer gewissen Gruppengröße (ob Mitarbeiter eines Unternehmens, Parteimitglieder, Vereinsmitglieder usw.) wirds immer eine Anzahl an Deppen geben.

    Man liest aber immer wieder (jetzt nicht nur auf Blizzard bezogen) dass offenbar viele Führungskräfte mit einem solchen Vorwurf offenbar völlig überfordert sind. Da sollten viele Unternehmen vielleicht mal genauer drauf achten.
     
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  7. Thyme

    Thyme
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    Warum können Leute aber auch nicht den Mund vorher aufmachen? "Das geht mir zu weit, ich möchte das nicht, dass ist nicht lustig. Alles was in Zukunft in dieser Form gesagt wird, fasse ich als rassistische Beleidigung an und wird konsequenzen tragen"
    Oder so ähnlich.
    Man muss nicht alles hinnehmen, auch nicht aus Angst den Job zu verlieren. Ich als Frau sage auch wann wir ein Joke zu weit geht.
     
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  8. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Wurde Blizzard nicht schon mehrmals zum besten/beliebtesten Arbeitgeber der Spielebranche gewählt?
     
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  9. Galki2016

    Galki2016
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    Solche Behauptungen sind stets mit größter Vorsicht zu betrachten. Das in der Gaming Branch hart und viel gearbeitet wird ist kein Geheimnis das ein Multi/Internationales Unternehmen rassistisch aufgestellt ist wage ich zu bezweifeln. Bei der Anzahl der Mitarbeiter wird es sicher auch schwarze Schafe geben die nicht den eigenen Grundwerten entsprechen nur so etwas generell auf ein gesamtes Unternehmen zu übertragen ist schlicht falsch. Ob an den Anschuldigungen irgendetwas dran ist gilt es zu beweisen und auf Basis von Beweisen wird Blizzard sicher Konsequenzen ziehen. Aktuell ist das ziemlich viel heiße Luft und verfügt über keinerlei Beweiskraft.
     
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  10. Fiesfee

    Fiesfee
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    Das hat er selbst ja aber auch gar nicht getan. Er bezieht sich ja nur auf seine direkten Arbeitsbereiche, nicht auf das ganze Unternehmen oder die höchste Führungsetage.
     
  11. av4ter

    av4ter
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    Sorry aber wenn man mit Suizid Gedanken spielt, dann kann man da nicht mit dem Herzen dran hängen. Wenn einen der Job über einen längeren Zeitraum fertig macht, dann scheißt man auf selbigen und sucht sich was neues.

    Es ist nur ein Job...da kann ich noch soviel verdienen, meine Gesundheit ist mir wichtiger. Und japp auch ich hab schon eine gut bezahlte Senior Stellen nach krassen Unstimmigkeiten mit meiner Chefin einfach geschmissen! Mit erhobenem Mittelfinger und deutlichen Worten - nicht sehr erwachsen, aber mit Stil.
     
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  12. av4ter

    av4ter
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    Rational war das nicht, das war zu 100% emotional und weils mir gegen den Strich ging. Ich war grad nen Jahr frisch in Köln, hatte noch keine echten Rücklagen. Das hätte auch richtig in die Hose gehen können, aber es hat sich gut angefühlt und heute bin ich happy, hab nen geilen Job und es läuft!
     
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  13. Kigosh

    Kigosh
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    Es ist schwierig uns in die Situation des Jules Murillo-Cuellar hineinzuversetzen. Zunächst bezweifle ich, dass wir unseren Job schnell hinschmeissen, wenn wir dann ohne Krankenversicherung dastehen und ohne ein soziales Auffangnetz (Arbeitslosengeld) falls wir nicht sofort eine neue Stelle finden. Dazu kommen weitere soziale Überlegungen, da der Job seiner Frau auch eine Rolle gespielt hat für den Umzug und sie vielleicht nicht ihren Job aufgeben mag und wieder umziehen will, etc... Das sind alles komplexe Zusammenhänge die es einem schwer machen einfach zu sagen "bin dann mal weg".
    Ausserdem klingt es so, als ob Jules Murillo-Cuellar unter einer klinischen Depression litt und ich will sehen, wie jemand von uns klare und rationale Entscheidungen unter dem Einfluss einer Depression, Existenzängsten und Familienüberlegungen trifft.

    Aber gerade weil ich vermute, er litt unter einer Depression, bin ich mir auch nicht sicher ob seine Darstellung so auch zutrifft. Ich glaube ihm gerne, dass er denkt dass sich alles so zugetragen hat, wie er denkt, aber ich bin auch überzeugt, dass ihm die nötige Distanz fehlt um die Dinge objektiv einzuordnen. Darum wäre es gut eine alternative Sichtweise der Beschuldigten zu hören.
     
  14. Obaruler

    Obaruler
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    Heh, bestätigt sich immer wieder: Diejenigen, die am "woke"sten sind und die virtues maximal am signalen sind haben oft die größten Leichen im Keller, wundert mich bei der Anstandsdame der Industrie, Blizzard, jetzt mal so überhaupt gar nicht.

    Aber hey, Karma baby: Der Laden wird von Activision ja jetzt eh vor die Wand gefahren, von daher ...
     
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  15. TheÜberlord

    TheÜberlord
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    Damit etwas getan werden kann, braucht er Zeugen oder Beweise, wenn seine Rassismus-Vorwürfe real sind. Vorwürfe ohne Fakten haben keine Bedeutung, ob sie nun von Mann oder Frau kommen. Auf der anderen Seite hat es ein Mann schwer in den USA sich gegen eine Frau zu wehren oder gegen das Fehlverhalten einer Frau Maßnahmen zu ergreifen. Der Kult um Diskriminierung ist ungemein populär, Frau ist automatisch immer eine unterdrückte, versklavte Minderheit, die von bösen Männern verfolgt wird, selbst wenn sie das Sagen hat, und so ein, auch wenn er nur imaginär ist, Onlinelynchmobs sind schlecht für die Außenwirkung und machen Firmen Angst. Und daß es alles andere als menschlich und gesund ist, seine Angestellten zu lange arbeiten zu lassen ist seit Jahrzehnten bekannt. Ein Blick nach Japan sollte genügen.

    Blizzards angebliche Inklusion und Vielfalt ist nichts anderes als ein Trick, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen und Mobs im Internet gütig zu stimmen.
     
  16. Fiesfee

    Fiesfee
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    Es ist also unmöglich, dass die Bosse dies wirklich gern als gelebte Firmenphilosophie hätten, hier aber (sofern zutreffend) ein paar Mitarbeiter anderer Auffasung waren?
     
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  17. Soisus

    Soisus
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    Hätte er halt mal Siesta gemacht anstatt sich zu überarbeiten.
     
  18. Veged

    Veged
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    "Er habe Posttraumatische Belastungsstörungen entwickelt und Panikattacken erlitten"

    Ich musste neulich auch ewig lange im Büro bleiben. Bin daher immer noch shell shocked mit thousand-yard stare.
     
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  19. Blutschinken Benutzer

    Blutschinken
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    Ich glaube jeder, der auch nur annähernd in einem Mangelberuf arbeitet (Pfleger/Programmierer etc.) kennt überstunden nur zu gut, aber die meisten kommen damit klar, auch wenn es die Berufe nicht unbedingt attraktiver macht.

    Durchgängig 100 Stunden Wochen arbeiten (also quasi Dauer-Crunch) resultiert aber selbst bei den härtesten Workaholics irgendwann in psychischen Störungen. Das kann sich auch in PTSD äußern. Da ist es egal ob nun eine Granate neben dir einschlägt oder du denkst dass du um 3 Uhr morgens bei Stunde 16 deines Arbeitstages gleich umkippst.

    Die 40 Stunden Woche hat man sich jetzt auch nicht zum Spaß ausgedacht, sondern weil sie der Gesundheit der Gesamtbevölkerung gut tut (Work-Life Balance) und damit auch insgesamt zu mehr Produktivität der Wirtschaft im Allgemeinen führt, anstatt dass die halbe Bevölkerung zu potenziellen Burn-Out Opfern wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2019
  20. Immortal technique

    Immortal technique
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    Blizzard hat 4700 Angestellte. Wer hätte gedacht, dass mindestens einer davon ein Arschloch sein könnte? Weltbewegend!
     
  21. Veged

    Veged
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    Er war E-Sports Coordinator und zuvor GameMaster.
    Burn-Out =/= PTBS
    PTBS vom Telefonieren und Flow-Charts zeichnen glaube ich nicht.

    Er bezieht sich aber aber den gefühlten Rassismus und das Mobbing. Nicht, dass man davon PTBS bekommen könnte. Aber zur Arbeitszeit, wie Gamestar schreibt, passt es nicht.
     
  22. Blutschinken Benutzer

    Blutschinken
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    Es sterben regelmäßig Menschen in Fabriken in China und Büros in Japan an Überarbeitung. Im Westen ist sowas selten, aber ich denke schon, dass ein besonders harter Arbeitstag, bei dem man kurz vorm Umkippen ist PTSD auslösen kann.

    Wobei du recht hast, dass es warscheinlich vom Mobbing stammt.
     
  23. Doktor Best

    Doktor Best
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    Ich finde es bedenklich, wie hier aus einer einfachen Anschuldigung bei vielen Lesern sofort der Eindruck aufkommt, als stünde es zu 100% fest, dass bei Blizzard systematischer Rassismus herrscht.

    Denn selbst wenn das was er sagt stimmt, lässt das auch nicht zu 100% auf rassistische Diskriminierung schließen. Es gab einen dummen Scherz EINER Mitarbeiterin und er wurde aus Meetings ausgeschlossen. Vielleicht hatte er auch einfach eine anstrengende Persönlichkeit? Wie kann man, gerade in einem derartig diversivem Arbeitsumfeld, denn gleich sofort davon ausgehen, dass man deswegen wegen seiner Herkunft diskriminiert wurde? Für mich erweckt das zumindest schon mal den Eindruck von mangelnder Selbstreflexion.
     
  24. Harsni89

    Harsni89
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    Er kann natürlich behaupten was er will, ohne die Gegenseite zu hören ist das nicht zu bewerten. Es gibt täglich Tausende die länger arbeiten müssen, auch müssen sie Witze über ihre Herkunft oder Arschlöcher als Chefs erdulden, der Mann ist absolut nicht allein damit. Der wesentliche Unterschied wird wohl der Umgang damit sein. Ich z.B hatte in meinem letzten Job derart viele Überstunden, ich konnte bereits einen Monat vor dem regulären letzten Arbeitstag in den Urlaub gehen. Wenn ich in meinem alten Beruf geblieben wäre, wären diese Überstunden sicher noch zum Grossteil vorhanden, ich konnte die nur aufgrund meiner selbst eingereichten Kündigung beziehen. Ich hatte aber auch Kollegen, die haben mir was von nem "Burnout" erzählt, haben aber nicht mehr gearbeitet als alle anderen in der Abteilung, einzig ihre Reaktion auf "zu viel Arbeit" hat sich von allen anderen unterschieden. Überlastet waren wir grundsätzlich alle, unser ganzes Unternehmen lief in etwa nach dem Grundsatz "Möglichst viele Aufträge annehmen, mit möglichst wenig Personal erfüllen".

    Und wenn ich daran denke, was ich mir schon für lustige Sachen anhören musste, aufgrund meiner ungarischen Abstammung, es käme mir trotzdem nicht in den Sinn, mir nicht genehme Aussagen oder politisch unkorrekte Witze als Rassismus auszulegen. Dann haben die Leute eben ein Vorurteil, dann "frisst" man eben mal einen dreckigen Witz. Was soll daran bitte schlimm sein? Wenns mir nicht passt kann ich ja dagegen argumentieren, nicht Jahre später auf social media meckern. Man sollte auch mal wieder lernen zu differenzieren, gerade beim Begriff Rassismus. Leider wird dieses Wort heute viel zu inflationär gebraucht. Manchmal kommt es mir so vor, als ob man den Leuten, die es absichtlich falsch verstehen wollen, extra noch ein Megafon in die Hand drückt.
     
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  25. Blutschinken Benutzer

    Blutschinken
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    Er hat doch selbst gesagt, dass er es zuerst auch nur für dumme Scherze gehalten hat, es aber immer schlimmer wurde und mieser wurde.

    Da muss man schon differenzieren. Ab wann und ab welcher Schärfe/Menge aus politisch unkorrekten Witzen echter Rassismus wird ist natürlich kaum festzulegen, aber es hat sich jetzt nicht so angehört als ob er nach ein paar Gringo-Sprüchen sofort Selbstmord versucht hätte.

    Und das Menschen versch. auf Arbeitsbelastung reagieren ist auch klar. Es gibt Versager, die schon mit einem Teilzeitjob überfordert sind und bei anderen besteht ihr Leben aus nichts anderem als Arbeit und die wollen das sogar so.
     
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  26. Yeager

    Yeager
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    Posttraumatische Belastungsstörung resultiert immer aus einem Trauma.
    Welcher Art dieses Trauma ist, ist zweitrangig. Wenn man fast ein Kind überfahren hat, kann es passieren, dass man PTBS bekommt. Man bekommt schweissnasse Hände am Lenkrad, Albträume und diverse weitere Dinge, die allesamt keinen Spaß machen - bis hin zur Dissoziation und Depersonalisierung. Man kann in der Folge kein Auto mehr fahren. Das heißt nicht, dass jeder durch so eine Situation PTBS bekommt, sondern dass dies ein Auslöser dafür sein kann. PTBS ist der breiten Öffentlichkeit durch Kriegsveteranen und ihre traumatischen Erlebnisse, die bei ihnen PTBS erzeugten, bekannt. Aber man muss nicht im Krieg gewesen sein, um eine PTBS-Diagnose zu erhalten, manchmal "reicht" eine schlimme Kindheit, eine Vergewaltigung oder sonstige Erlebnisse verstörender Art mit nachhaltiger, langfristiger Wirkung auf das emotionale Selbst, das Unterbewusstsein und letztlich auch auf das kognitive Ratio.

    Rassistisches Mobbing fällt, wie auch sonstiges Mobbing (z.B. Hänselein des Gewichts) zur Gruppe persistenter und / oder sehr schwerwiegender einzelner Attacken, die bei nahzu bei jedem Spuren hinterlassen, manchmal ein Leben lang. Nicht die einzelne Situation ist im Regelfall dabei der Auslöser (kann das aber trotzdem sein), sondern das schutzlose Ausgesetztsein der Wiederkehr solcher Situationen. Es führt zur regelrechten "Programmierung" von Triggern in uns, die in Form der PTBS ein komplexes Netz erzeugt, aus dem man sich nicht mehr allein befreien kann, manchmal selbst durch professionelle Hilfe nicht und manchmal selbst nach Jahrzehnten nicht.
    Man kann also PTBS auch durch "ganz normales" Mobbing bekommen.

    Gerade in der Abhängigkeitssituation eines Arbeitnehmers kann so regelrecht systematisch ein Mensch zugrunde gerichtet werden, obwohl man ihn physisch nicht mal angefasst hat. Ein Not-Exit für den Betroffenen wird aus vielen Gründen nicht gemacht, bzw. zu spät. Da ist zum Einen die Abhängigkeitssituation vom Geld und Status, auch evtl. durch Druck seitens der Familie oder weil man Kinder zu versorgen hat. Dazu kommen Selbstzweifel und Schuldgefühle durch Massendruck. Dazu kommen "Ich werde ihnen zeigen, dass sie sich irren und arbeite einfach länger und härter, als der Rest!"-Einstellungen - die dann zu Depressionen, Burn-Out, Paranoia und Psychosen führen können - und nicht selten entweder durch Ahnungslosigkeit ihrer Vorgesetzten übersehen werden, eher sogar noch billigend in Kauf genommen werden, weil ja die Zahlen dann besser werden - erst mal. Manchmal wird man sogar "verheizt" in Unternehmen, das heißt, es existieren inoffiziell klare Absichten den Arbeitnehmer als reines Material zu betrachten. Zum Beispiel, indem man ihn mit Probezeit einstellt, ihm Druck macht, ihm dauernd sagt, das sei einfach die hiesige Unternehmenskultur - und kurz vor Ablauf seiner Probezeit kündigt, um den nächsten auszulutschen, wie ein Vampir. Dabei entstehen dieselben Intrigen-Strukturen in der Firma, wie sie auch einst auf dem Schulhof stattfanden, dieselbe Form von Mobbing, nur professioneller, da nun "erwachsener". Besonders schlimm wird es, wenn derjenige dies schon mehrmals im Leben erfahren hat, v.a. früh, denn dann kann es in ihm auch das tief sitzende Gefühl entwickeln, die anderen hätten letzten Endes Recht, er wäre ein werloser Mensch. Das kann dann mit Suizid enden.

    Wer ein Unternehmen führt, muss sich darüber im Klaren sein, dass darin Menschen sind, die ihre kleinen Game-Of-Thrones Spielchen treiben. Je mehr, desto eher, aber das kann auch bei kleinsten Betrieben passieren, der berühmt-berüchtigte "Sumpf". Deswegen u.a. gibt es Betriebsräte. Wenn der Chef sich gegen diese stemmt oder das billigend in Kauf nimmt, wenn er nur an Zahlen interessiert ist und nach Aussen vorgibt eine tolle Unternehmenskultur zu haben, während es ihm nach Innen hin entweder egal ist oder er sogar davon profitiert, der muss sich nicht wundern, wenn sein Image abstürzt. Es lässt ihn meist dennoch kalt, denn die Kunden sind vergesslich und Klagen wenig aussichtsreich, da Beweisnot herrscht in einem streng juristischen Sinne - und man jederzeit von "Einzelfällen" sprechen kann. Doch selbst nur ein einziger Einzelfall zeigt, dass hier etwas nicht stimmen kann bei der Aussendarstellung. Da kann sich der Chef dann aussuchen, was ihm weniger gefällt: Dass er Mobbing und Rassismus duldet - oder dass er keinen Überblick hat, was seine Jungs & Mädel eigentlilch treiben oder sich gegenseitig antun. Er kommt in beiden Fällen nicht gut dabei weg.
     
  27. Veged

    Veged
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    Geärgert werden ist auch bei längerem Mobben kein Kriterium für PTBS. Vergewaltigt werden, Krieg, 9/11 oder ein Kind überfahren etc. schon.
    Auch die beiden Diagnosemethoden sprechen nicht davon.

    Andererseits bekommen manche Menschen mittlerweile schon PTBS, wenn die Ampel unversehens von grün auf rot springt. Also, wer weiß...
     
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  28. Yeager

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    Ich wäre mit solchen Aussagen gleich doppelt vorsichtig.
    Zum Einen, weil was für dich Ärgern sein kann, ein anderer aufgrund seiner Historie, die nicht die deine ist, als etwas ganz Anderes sehen wird. Noch nie gehört den Spruch in der Kindheit "bis einer weint?"

    Und zum anderen, weil gerade die, die vorgeben eine besonders harte Haut zu haben, indem sie sich lustig machen über die vermeintlichen Schwächen anderer, wie etwa das Wechseln von Ampelfarben, besonders gefährdet sind. Denn eine extrem harte "Haut" heisst nichts anderes, als dass entweder eine selektive Verarbeitung statt findet, man es also gar nicht mitbekommt - dann könnte man aber auch anderes nicht mitbekommen - oder dass die Dinge irgendwo hin müssen, also Verdrängung.

    Was uns nicht tötet, macht uns härter. - Ja, das stimmt.
    Aber was uns härter macht, kann uns auch kranker machen. Kann, muss nicht.
     
  29. Blutschinken Benutzer

    Blutschinken
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  30. Veged

    Veged
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    Doch habe ich.
    Es war auch lediglich eine Anspielung darauf, das einige doch sehr darauf erpicht sind, sich eine Geschichte auszudenken, durch die sie sich selbst mit PTBS diagnostizieren können.
    Keine Ahnung, wie du da auf "besonders harte Haut" kommst.

    Ja.
     
  31. Yeager

    Yeager
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    Wie willst du das beurteilen können mit der Geschichte?
    Aber selbst, wenn du demjenigen seit zig Jahren auf Schritt und Tritt folgst: Kam dir dann nie der Gedanke, dass auch diese Erfindung einen Grund haben wird? Selbst wenn es "nur" das wäre, dass er (oder sie) dann das Gefühl hätte, er sei etwas Besonderes oder würde wie im Falle von Hypochondern von zusätzlicher Aufmerksamkeit profitieren - selbst dann gibt es einen Grund dafür. Das kann sogar ein ziemlicher guter sein und muss ihnen selbst keineswegs bewusst sein.
     
  32. Bot=of=Nod

    Bot=of=Nod
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    Also wenn man sich die im Artikel verlinkte Beschreibung der Geschehenisse von Murillo-Cuellar direkt durchliest, kommt da wohl ein bisschen mehr zusammen, als nur der eine oder andere beiläufige "Scherz" einer Mitarbeiterin. Besagte Mitarbeiterin habe diese "Scherze" scheinbar immer öfter gemacht, bis sie am Schluss offensichtlich gar nicht mehr als Witze wahrgenommen werden konnten, und ging dann auch noch so weit ihn ganz offen anzuschreien und zu versuchen, andere Mitarbeiter gegen Murillo-Cuellar aufzubringen, sobald er irgendwelche Kritik gegen ihr Verhalten oder ihre Arbeit direkt äußerte.

    Noch dazu scheinen seine Vorwürfe ja unabhängig von dieser einen Mitarbeiterin auch seinen anderen Kollegen, der von diesem Verhalten Bescheid wusste und vor allem Blizzard's Führungsebene zu betreffen, da er sich ja scheinbar den ganzen Zeitraum über an mehreren Stellen zu beschweren versuchte und letztendlich nichts passierte.

    Ich stimme ja zu, dass da Wahrscheinlich noch andere Versionen der Geschichte existieren, die man sich anhören sollte, bevor man gleich zu den Fackeln und Mistgabeln greift, aber es so klingen zu lassen, als bestünden die vorgeworfenen Probleme dieses Ex-Mitarbeiters nur aus dem einen oder anderen Witz und verpassten Meetings, die ihn im derartigen Maße überreagieren lassen haben sollen, erscheint dann doch auch ein bisschen unwahrscheinlich.
     
    TheTruthHurts und Yeager gefällt das.
  33. Paw

    Paw
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    Schon mal was gehört von "Rechnungen bezahlen müssen"? Gerade im harten, übersättigten, Mundpropaganda-verseuchten Games-Jobmarkt kann das ratz fatz der Todesstoß sein für eine Karriere, und im jobless-homeless-Alltag der USA gleich noch schlimmer als bei uns.

    Amüsant finde ich die Beiläufigkeit, mit der auch hier die 80-100-Stunden Arbeitszeit als Usus hingenommen werden.
    Bedeutet, die Person hat +-15h, 6Tage die Woche gearbeitet. Bei der körperlichen Belastung, insbesondere der Schlafmangel, der mit den Monitorschichten dann nachgereicht wird, sind Depressionen und damit das gesteigerte Risiko für Suizid kein Wunder...

    Careers in Games 2018/19. Yippieh-Kay-Yeah, motherf***ers, so muss das. Hauptsache Tim Sweeney kann sich jetzt ganze Inselatolle kaufen, das ist das Wichtigste. #facepalm
     
  34. Veged

    Veged
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    Wieso sollte ich das beurteilen müssen?
    "Ich will Aufmerksamkeit und bin was ganz Besonderes also müsst ihr mich dementsprechend behandeln" ist für mich allerdings kein guter Grund.
     
  35. Yeager

    Yeager
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    Nein, natürlich nicht, weil es ja nicht der eigentliche Grund ist. Der eigentliche Grund ist ein Mangel an Selbstachtung, der auf diese Weise durch aufgezwungende Aufmerksamkeit durch die Umwelt kompensiert wird. Das ist weder rational, noch sinnvoll, denn wie bei einer Droge war das nur ein kleiner Schuss. Für's Erste reichte er, aber das Loch im Innern lässt sich so nicht schliessen. Aber so sind wir Menschen nun mal, nur zu einem winzigen Teil rational - der im Regelfall nicht mal groß was zu melden hat. Er denkt nur, er wäre der King in seinem Elfenbeinturm aus blanker Logik.

    Daher sind echte KIs auch so schwer machbar, weil die Vorlage zu ihnen extrem komplex ist.
    Nämlich wir :)
     
  36. Blumenkohl

    Blumenkohl
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    Lächerlich. Ist halt Blizz und dazu in den noch vereinigte Staaten in Nordamerika. Da klagt es sich, falls das irgendwann mal angestrebt werden sollte, am besten per Sammelklage von ein paar ehemaligen Mitarbeitern, dann halt auch besser. Es geht nicht um den Mensch, sondern mal wieder um den Dollar. Wobei es Blizz auch verdient hätte, wie man hier mit seinen tollen Marken und den treuen Fans umgeht ist halt auch unter aller Ferkelei.

    Daß viele Menschen in unserer "westlichen" (wo ist auf einem Globus der "Westen", sucht das mal auf einem Fußball :D ) Gesellschaft nicht mehr klar kommen, ist jedoch ein Fakt und je mehr man das Problem in den Raum rückt und je mehr man sich betroffen fühlt, desto mehr stellt sich langsam die Frage, was mit der Gesellschaft nicht stimmt und ob die Umformungen der letzten paar Jahrzehnte eventuell nicht "modern" und "offen", sondern im Schnitt für die Meisten eher eine Belastung war/ist, aber man wird sehen.
     
  37. Pushet

    Pushet
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    Ihr solltet euch zum Thema Arbeitszeiten wirklich den Tweet selbst durchlesen.
    Er geht darauf ein, dass seine Arbeitszeiten daraus resultierten, dass seine Kollegen bewusst ihn aus jeglichen Besprechungen ausgeschlossen haben, selbst welche, die direkt ihn betrafen und keine relevanten Infos mit ihm teilen wollten. Er musste quasi doppelt Arbeiten und alles nachholen.
    Seine Arbeitszeit war damit nicht einfach nur regulärer Druck, sondern Bewusst und Aktiv von seinen Kollegen verursacht.
    Zusätzlich beschrieb er, wie nach erfolgreichen Events, seine Kollegen teils Beförderungen erhielten und er lediglich im späteren Bericht nachlesen konnte, er sei eine Zumutung und man könne nur schwer mit ihm arbeiten.
    Seine Perspektive hört sich weniger nach schlechtem Klima und viel Arbeit, sondern mehr nach einem psychologischen Krieg den seine Kollegin mit ihm geführt hat.
    Klar alles nur sein Teil der Geschichte und man sollte es mit Vorsicht betrachten, aber wenn man sich eine Meinung dazu bilden möchte, sollte man sich die ganze Story anschauen.
     
  38. Ed van Schleck

    Ed van Schleck
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    Solch eine verallgemeinernde bzw. verharmlosende Aussage ist hier völlig Fehl am Platz und trägt nichts zur bisweilen erwachsenen Diskussion bei.
     
    Oi!Olli, Olec, TheTruthHurts und 4 anderen gefällt das.
  39. Citizenpete

    Citizenpete
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    11
    Hallo Gamestar,

    ich habe ein Feedback für Euch: wenn ein Artikel von vornherein nicht kommentiert werden kann bzw. die Kommentare, um "besser moderieren zu können", in das Forum verlegt werden, wäre eine dementsprechende Kennzeichnung im Titel und der Schlagzeile sehr, sehr hilfreich. Ich lese grundsätzlich keine Beiträge, die nicht kommentiert werden können oder in irgendwelche Foren verlegt werden. Wäre ein sehr netter Service von Euch.

    MfG
     
  40. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Gibt es schon Twitter Kampagnen gegen die toxische Weiblichkeit in Führungspositionen? Das wäre doch der ideale Präzedenzfall. :ugly:
     
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