Artikel: Sexismus-Debatte um Rust: Wer das verharmlost, macht sich mitschuldig

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 13. Januar 2021.

  1. Allycat

    Allycat
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    Satire ist nicht das selbe wie Kabarett, sondern tatsächlich nicht unernst gemeint. Ist auch nicht unbedingt immer Schauspiel.
    Ich hoffe, ich konnte das so in etwa klären.
     
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  2. Allycat

    Allycat
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    Solche Themen werden "viel zu selten klar angesprochen"?
    Dude, ich glaube wir leben auf verschiedenen Planeten....
     
  3. MrLee2507

    MrLee2507
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    Super geschrieben und es trifft den Nagel exakt auf den Kopf. Ich empfinde das ganz genauso. Allerdings ist die Definition (Eure Definition) von „Sexisten und Faschos“ eben nicht die von Allen Menschen dieser Welt. Ich fühle mich mit meiner latent konservativen Meinung kaskadierend progressiv diskriminiert*, auch da ich dem Wutklischee des Autors perfekt entspreche. Weiß, männlich, verheiratet, 2 Kinder und ja, auch vermögend. Aber durch eigener Hände Arbeit. Und mit Werten versehen. Aber auch mit einer Portion schlüpfrigem Witz versehen. All die politisch einseitig interessierten Journalisten entscheiden heute wer ein „fascho oder sexist“ sei. Toleranz ist nur noch ein Kampfbegriff für die eigene Sache. Aber ich bin voller Hoffnung, so viele sachliche, aber kritische Kommentare ohne Hass über mir. Mal sehen was passiert wenn der Chefideologe nachher aus den Federn fällt und das alles liest ...
     
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  4. Namoria

    Namoria
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    Vielen Dank an die GameStar, und insbesondere Heiko Klinge, für den wichtigen Artikel!

    "White privilege" ist ein Begriff aus den USA und lässt sich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen, weil wir hier einen ganz andere Debatte führen. Wir teilen die Menschen auch nicht in "Whites", "Blacks", "Latinos" und "Asians" ein, wie es die Amerikaner tun, ganz gleich ob sie den Demokraten oder den Republikanern nahestehen.

    Heiko Klinge betont, als "weißer, heterosexueller, gutverdienender Mann" zu den Privilegierten zu gehören, schließt damit aber an keiner Stelle aus, auch diskriminiert werden zu können oder andere Nachteile zu erleben.
    Dass er als schwarzer, homosexueller, schlechtverdienender Mann in Deutschland weniger Privilegien genießen würde, ist aber soweit klar.

    Wenn Leute mit türkischem Namen bei der Wohnungssuche benachteiligt werden, weil Vermieter diese Namen tendenziell meiden, haben Leute mit deutschem Namen bei der Wohnungssuche automatisch einen Vorteil und sind damit privilegiert. Sind sie deswegen in jeder Hinsicht und ständig privilegiert? Nein. Leute, die gehen können, sind im Gegensatz zu gehbehinderten Menschen privilegiert; Sehende im Gegensatz zu Menschen mit Sehbehinderung; Gesunde im Gegensatz zu Kranken – und so weiter.

    Da du als Kind in einer sehr armen Familie aufgewachsen bist, warst du benachteiligt und hattest einen schwierigeren Start im Leben als manch ein anderer Mensch. Die Kinder aus wohlhabenderen Familien waren dir gegenüber privilegiert, ihre Chancen auf eine bessere Bildung standen höher und so weiter.
    Trotzdem genießt du in anderen Hinsichten Privilegien. Ein schwarzer, homosexueller Geringverdiener ist auch in bestimmter Hinsicht privilegiert, zum Beispiel dann wenn er kerngesund ist und nicht – wie andere – auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Wer steinreich ist, genießt dagegen bestimmte Privilegien, ganz gleich welche Hautfarbe er hat, wird aber in anderen Kontexten gegebenenfalls trotz seines Vermögens wegen seiner Hautfarbe diskriminiert (Beispiel: ein reicher schwarzer Mann wird im Durchschnitt öfter von der Polizei angehalten als weißer armer Mann).

    Du kannst also ein weißer, heterosexueller Mann sein – mit allen Privilegien, die das in unserer Gesellschaft hat – und trotzdem (in bestimmten Hinsichten) benachteiligt oder unterprivilegiert sein.

    Das Schlüsselwort ist "Intersektionalität". Jeder Mensch muss als Individuum betrachtet werden. Es kann niemandem ernsthaft darum gehen, alle weißen oder heterosexuellen Menschen über einen Kamm zu scheren – aber Weißssein und Heterosein zählen nun einmal zu den vielen Vorteilen, die man haben kann, ganz einfach weil sich durch sie die Wahrscheinlichkeit, in bestimmten Situationen diskriminiert zu werden, verringert.

    Auf jeden Fall gebe ich dir hierin Recht: Wir müssen viel mehr über die vielen Formen der Benachteiligung sprechen. Deshalb finde ich es auch gut, dass Heiko Klinge in seinem Artikel nicht nur schreibt, dass er ein Hetero-Mann ist, sondern auch sein gutes Einkommen betont. Denn es spielt eine Rolle. Und das hat mit Selbsthass nichts zu tun.

    Ich glaube im Übrigen, dass Aktivisten oft missverstanden werden. Black Lives Matter hat zum Beispiel immer betont, dass man mit dem Slogan meint: "Black Lives Matter, too" oder "Black Lives also Matter". Das steht in ihrer offiziellen Erklärung, die online jeder nachlesen kann; sie sprechen sich auch für "intersectionality" aus. Außerdem weisen die Aktivisten auch ständig auf die Benachteiligung anderer Gruppen hin. Nur erfahren wir im TV und im Internet immer nur etwas über die Ausschreitungen und andere "Schlagzeilen". Viele bilden sich über BLM eine dezidierte Meinung, obwohl sie gar keinen einzigen Kopf dieser Bewegung beim Namen nennen können. Rechte (gerade die Alt-Right oder Far Right in den USA) suchen sich die verrücktesten Aussagen aus, die sie finden können, um damit Stimmung gegen linke Aktivisten zu machen. Auf YouTube verdienen nicht wenige ihr Geld mit Videos wie "Triggered SJW gone mad ... again". Betrogen, gelogen und gepfuscht wird auf beiden Seiten oft – das sah man ja auch ganz gut bei Gamergate.

    Problematisch sind Hashtags sowieso, denn die kann jeder benutzen. Das war mit #MeToo so. Mit #MeToo haben Frauen auf handfeste sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen aufmerksam gemacht, aber auch andere Ereignisse berichtet, wie zum Beispiel Komplimente von Männern, was eigentlich wieder ein anderes Thema ist und wo es auch eine Grauzone gibt, die je nach Kultur (in Europa) anders ausgelegt wird. Deswegen ist es schwierig, von einer einzigen Bewegung zu sprechen. Das ist bei #BlackLivesMatter nicht anders; die Gründer von BLM haben sich zum Beispiel große Sorgen gemacht, als plötzlich bei einer Demo bestimmte Aktivisten das Töten von Polizisten gefordert haben. Was Corona-Demos angeht, sehen wir dasselbe: Da gehen Leute mit Reichsbürgern und Rechtsradikalen auf die Straße. Es ist für den Einzelnen schwierig, da einen Überblick zu behalten.
    Worauf ich hinaus will: Wenn man die Gegenseite fertig machen will, sucht man sich immer den schwächsten Vertreter dieser Gruppe aus – oder sucht sich irgendeinen Radikalen und bringt ihn mit einer Gruppe in Verbindung. Klar gibt es sie: die Leute, die nur noch über "male" oder "white privilege" sprechen und darin die Wurzel allen Übels sehen, aber sie sind nur eine Minderheit, die zudem selbst in den liberalen Medien in den USA viel weniger Gehör findet, als man gemeinhin annimmt.

    Ganz großes Lob an die GameStar also nicht nur wegen dem Artikel über Sexismus, sondern auch für die Podcast-Episoden über das Videospielen mit Handicap!
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2021
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  5. Chrido

    Chrido
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    Klar das wäre nur logisch! Ich denke, dass es aber auch ein wichtiges Signal sein kann, wenn sich jemand nicht Betroffenes aus einer privilegierteren Postition heraus für dieses Thema einsetzt.
     
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  6. derdude1987

    derdude1987
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    Wurde eigentlich schon mal die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen auf Twitch angesprochen? Da hüpfen Frauen halbnackt rum und machen "Yogaübungen" und halten ihre Brüste
    in die Kamera oder sogar ihren Po - nackt - und ziehen die Arschbacken auseinander sodass der Anus und die Scheide quasi den ganzen Bildschirm bedeckt.
    Dafür gibt es dann 3 Tage bann. Aber wenn dir ein Troll ein Bild mit einem Pferdepenis schickt und du das 0,5 Sekunden auf dem Bildschirm hast, wirst du 30 Tage (oder war es perma?) gebannt.
    (Es gibt noch zig weiter Beispiele)

    Wo bleibt der Gamestar Artikel zu diesem Thema?
     
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  7. Ookami_TV

    Ookami_TV
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    Ich finde schon, das Gamestar einen Artikel dazu machen sollte.
    Der Vorfall fand dort statt und zB die Schwester Seite "Mein-MMO" nutzt ja auch immer gerne den Gosip von Twitch für clicks.
    Und da Gamestar dazu selber noch auf Twitch vertreten ist, kann man sich mMn nicht einfach nur vorne hinstellen und schimpfen
    und mit den Finger auf andere zeigen.
    Gerade die Gamestar. als eins der letzten großen Gamingmagazine, hätte doch auch die Reichweite gehört zu werde.

    Wie ich schon provokant gesagt habe: Geld das von Amazon fließt, nimmt man gerne mit. Aber Twitch mal öffentlich und mit Namen
    kritisieren wie sie mit dem Thema umgehen, das lässt man schön bleiben.

    Gruß
     
  8. compaysegundo gesperrter Benutzer

    compaysegundo
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    Übersetzt: Du kannst als weißer, heterosexueller Mann unterprivilegiert sein, aber durch die Wahrscheinlichkeit wirst Du automatisch überprivilegiert. Du solltest zwar als Individuum gesehen werden, aber durch die Wahrscheinlichkeit darf man dich stereotypisieren. Ab wieviel weiß-Anteil (bei meinem Grossvater war es Jüdisches Blut damals,w eswegen er nach Frankreich flüchtete) gilt das eigentlich. Gilt mein anteilig jüdisches Blut als entlastend? Bin ich dann gar nicht richtig weiß? Un wenn ich oft weiblich fühle? Kann ich mich dann mehr trans sehen und nicht als nur-Täter Mann? Bitte um moralische Stellungnahme. Ihr seht auf welches Glatteis ihr euch begebt, nicht? Oder etwa doch nicht?
     
  9. Seska1973

    Seska1973
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    Der Anlass war auf Twitch stimmt, aber es ging auf Twitter weiter. Sollen Sie nun auch Twitter kontrollieren?

    Die meisten hier ziehen über Twitch her und die Frauen die es für ihre Zwecke benutzen. Sie brechen dort keine Regeln oder Sie werden dafür gebannt, aber das ist wohl keinen bekannt. Sicher ich höre schon "Dann sind diese Regeln Sexistisch". Aber im diesem Fall wollte Sie einfach nur Spielen, keine "Ruf mich an!" oder "Mach mich An!" oder "Na du süsser Fratz!, willst du auch mal meine Brüste sehen?" Twitch streaming.

    Was danach passierte ist was hier Diskutiert wird, nicht der Stream an sich. Sonder die Sexistische Community die es nur benutzt um mal so richtig abzufeiern

    Auf Twitter wurde sogar der Streamer der sich verteidigte nun mit Fake Pizza Lieferungen oder Droh Anrufe unter seiner Telefonnummer durchgeführt. Ist das noch Sexistisch oder schon eine Straftat? Ist das noch Lustig?
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2021
  10. compaysegundo gesperrter Benutzer

    compaysegundo
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    Noch was aus meiner Jugend: 1984 in der Klasse: 2 mal von Mädchen ziemlich schallend auf den Po geklatscht worden. Alle lachten sich über mich krank damals. Ich lachte mit. NIemand wagte so was bei Mädchen zu machen. "Heul doch". Na, eben. Ihr Freizeitmoralisten habt Probleme. Aber Hauptsache in Stereotypen denken. Mich kotzt das langsam an. Wie sich manche über andere stellen: Ich bin ja so ein Bessermensch. Und eure Wahrscheinlichkeiten könnt ihr nehmen und...
     
  11. Seska1973

    Seska1973
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    psst, wir sind in 2021. Zeiten ändern sich
     
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  12. compaysegundo gesperrter Benutzer

    compaysegundo
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    Toller Kommentar. Mir geht es um einseitige Stereotypen, aber das scheinst Du nicht begriffen zu haben. Oder funktioniert Dein Betroffenheits- und Empörungsdenken denken eher unidirektional?
     
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  13. Seska1973

    Seska1973
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    Nein. Heute kann man was dagegen tun, weil es nun nicht mehr ein "Spass ist". Aber es ist wohl untergegangen.
     
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  14. compaysegundo gesperrter Benutzer

    compaysegundo
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    Männer können sich scheisse benehmen, Frauen auch. In einer Spielezeitschrift haben Stereotypen gegen weisse Männer nichts zu suchen , sie sind sexistisch, geradezu rassistisch. Ich finde den Artikel nur peinlich und daneben. Upperclass Dummheit junger Leute vom feinsten.
     
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  15. Namoria

    Namoria
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    Nichts davon habe ich geschrieben.
     
  16. compaysegundo gesperrter Benutzer

    compaysegundo
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    Als ob Männer in solcher Hinsicht heutzutage ernst genommen werden. Träum weiter. Weiss ja nicht in welcher Traumwelt Du lebst.. Und von dem was ich beim Wehdienst und bei so manchen anderen Dingen erlebt habe fang ich mal gar nicht an um Dich seelisch nicht zu traumatisieren.

    Ja, ja, wir überprivilegierten weissen, gutverdienenden, heterosexuellen deutschen Männer sollten uns wirklich dauerschämen immer die Täter zu sein. Schublade zu. So einfach kann Welt sein. Mit eingeschränktem 2D Blick.
     
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  17. Seska1973

    Seska1973
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    Ich erkenne Wut in diesen Zeilen, lassen wir das besser bleiben. Was du beschreibst ist Vergewaltigung und ich glaube das es keine gute Idee ist hier es weiter zu verfolgen
     
  18. MedDivine

    MedDivine
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    Mittlerweile zieht das sehr weite Kreise mehr als ein Dutzend Streamer:innen und Streamer die sich dagegen also gegen Sexismus und Cybermobbing aktiv gestellt haben, wurden heute deren Streams gestört und der Spaß geraubt. Indem die angerufen wurden, mit Hilfe von Spoofing und zb Pizzen zu deren Adressen geschickt wurden. Alleine das zeigt doch wieviel kriminelle Energie die/diejenigen Personen haben, Auslöser ein sex. Spruch, der an die falsche Person geraten ist, deren Communities dann die Streamerin bedroht (Mord, Vergewaltigung, etc.), dann ein Streamer sich auf deren Seite geschlagen hat gesagt hat Leute nicht cool, und dann ging der "Spaß" weiter, indem weiter terrorisiert wurde, mithilfe von Sifftwitter oder wie auch immer sich diese Bodensätze des Internets gerade nennen, die wollen sich circlejerken, machen Screenshots wo sie alles geblockt wurden und finden das geil , dann aber hört das ganze nicht auf, auf einmal fängts bei einzelnen Streamer:innen an, zu klingeln (mithilfe von Spoofing getarnt als Streamerkollegen), bedroht, bestellt Pizzen zu denen nach Hause, daraufhin brechen alle ihren Stream mehr oder weniger ab, die/der Täter gehen dann zum nächsten Stream und machen den fertig.

    Nur zur Info falls es einer liest, das geht alles zur Polizei, Cybercrimeabteilungen etc. und da es zb Grenzübergreifend lief kann sogar evtl. Interpolfall draus werden das wird richtig Bumm machen bei dem/diejenigen. Anonymität im Internet? Lachhaft, die haben schneller eure Nummer als ihr kucken könnt. (Trotz VPN) Hoffe ihr hebt dann die Seife schön auf.

    Ich frage mich was wurde aus der Gaming Community in den letzten Jahren? Hatte Trump, AFDumm, BLÖD-Zeitung, Rapper und diverse "Vorbilder" auf Twitch soviel Einfluss auf unsere Gesellschaft das sehr viele pervertiert sind? Wo ist der gegenseitige Respekt? Wo der Anstand gegenüber mir (fremden) Personen?
    Ich finde es entsetzlich, wenn jetzt zb Politiker herkommen sich ansehen was hier los ist, dann denken die oweiah sind ALLES Killerspieler und dann werde ich kaum Argumente haben das zu entkräften, wenn solche Subjekte bei uns in der Community sind.
    Daher werde ich (für meinen Teil) jeden Verstoß der allg. Nettiquette melden, zb bei einer Streamerin wurden ihre Jugendfotos geklaut und weitergeteilt, erstens ihr macht euch strafbar, zweitens teilt die nicht, 3tens klickt nicht auf fremde Links 4tens reported denjenigen zb auf Twitch, kannste nicht schauen wie schnell der fliegt, weil Kinderpornos will KEINE (seriöse) Plattform auf sich haben.

    So das war mein Mitternachtsrant und wie erwähnt Polizei ist dran, die kriegen euch alle, verlasst euch drauf. Und noch etwas begegnet euch im IRL sowas sagt NEIN zu Sexismus, bestes Beispiel Kollege von mir hat einer hinterhergepfiffen, so in der Art sexy Arsch, ich hab dem als er sich mal gebückt habe dasselbe gemacht und dazu gesagt: Na fühlt sich gut an oder nicht? Und hab ihm dann verklickert das ne Frau das 1000x mal mehr zu hören bekommt. Der hat das nie mehr gemacht in meiner Anwesenheit, weil er wusste das ich das nicht cool fand.
    Die MENGE macht das GIFT. Nix anderes ist es. Ein mittlerweile in unserem System eingeflossenes Gift, das raus MUSS, indem WIR ALLE dagegen angehen.
    Macht das by the way jemand in meinem Stream --> INSTANT BANN und Anzeige (bei schweren Dingen)

    So too long didnt read: SEXISMUS/CYBERMOBBING/GEWALT sind STRAFBAR, macht das NICHT, teilt das NICHT, liked das NICHT, und sprecht die Personen an um zu sagen: Hey fand ich nicht OK. Und BITTE lernt wieder endlich netter zueinander zu sein. Macht mal den Gönnjamin, freut euch wenn jemand Erfolg hat, neidet/hated nicht andere dafür wenn ihr nix auf die Reihe bekommt. Kommt mal zur Besinnung Nuff Said Mike Drop
     
  19. chueche

    chueche
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    Bei uns in der Schweiz kannst du rechtlich als Mann gar nicht vergewaltigt werden.
    Ich hatte mal so ein Erlebnis mit einer Exfreundin, die ist jetzt ironischerweise bei der Polizei...
     
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  20. Yeager

    Yeager
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    Alle frauenverachtenden Männer kamen ausnahmslos aus einer Frau.

    Alle.

    Also verachten sie sich selbst und merken das nicht mal. Also ist es Hass, der zu neuem Hass führt, der zum Selbsthass führt, der dazu führt gehasst zu werden. Wüsste nicht, wie man Dummheit besser beschreiben könnte.
     
  21. Roadwarrior

    Roadwarrior
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    Sexismus ist eine Tür, die in beide Richtungen schwingt.

    Komischerweise ist soweit ich das mitbekomme immer nur die eine Richtung das Thema von Diskussionen und (aufgesetzter) Empörung.
    Selbstverständlich ist Sexismus nicht gut zu heißen. Aber mir persönlich wird viel zu schnell dieses Wort gebraucht...und außerdem ist mir die Diskussion wie oben angedeutet zu einseitig.

    Mir wurde schon Sexismus unterstellt weil ich mich getraut habe zu schreiben, dass ich in "Horizon: Zero Dawn" oder "The Last of Us II" lieber einen männlichen Charakter spielen würde - wen DAS Sexismus ist, dann kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich muss nicht alles was ich sage so ausformen und - noch wichtiger - so DENKEN, dass es für jeden toll und angenehm ist.

    Sorry, nö. Einfach nö.

    Wenn "Sexismus" abwertend ist...beleidigend...sexuell "offending"...klare Sache...das geht gar nicht. Aber was Menschen beleidigend oder abwertend finden ist erst mal subjektives Empfinden. Theoretisch wäre nämlich der Gag vom "Männerschnupfen" schon geeignet den Tatbestand des Sexismus zu erfüllen...
     
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  22. -Rake-

    -Rake-
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    Leider nicht... hab vor ca. 2 Jahren mal einen Typen melden wollen der ein, sagen wir mal, nicht erlaubtes Video auf ICQ gepostet hat. Aussage der Polizei: An die Daten kommen sie nicht rann - keine Chance.

    Klar haben die auf bestimmte Dinge Zugriff. Aber wenn die nicht mal Zugriff auf so einen alten unverschlüsselten Messanger wie ICQ haben... ohne Worte.
     
  23. Macro82

    Macro82
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    Und da an der stelle mal ne ziemlich blöde Frage : Was hat das ganze Jetzt mit dem spiel Rust zu tun ? für das man den ganzen artikel über Versucht und das spiel als aufmache, dessen hernimmt und warum ist das jetzt genau in der GameStar ?:topmodel:

    Nichts für ungut.Das Thema ist zwar wichtig aber für was stellt man da ein spiel an den pranger etc ?:ugly::uff:

    sry GameStar aber 6! und setzen .

    (da kommen ja schon negative kotaku ähnliche zustände auf ..... :topmodel::motz: :uff:)

    This ↑
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2021
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  24. xXxWOExXx

    xXxWOExXx
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    Wäre genau so ne Diskussion losgetreten worden wenn sie den Spruch gebracht hätte?
    Nein?
    Damit hat sich die Diskussion eigentlich schon erledigt.
    Hier geht es nur noch um das empört sein des empört seiens willens.


    Ich spiele nun schon viele Jahre mmos und wahrscheinlich hat da auch jeder gemerkt:
    Wenn du durch bist mit dem content sammelst du transmogs/glamour je nach dem was du spielst.
    Der Spruch wird in jedem beschissenen mmo als Kompliment gesehen. Nur für die Dauer empörten ists mal wieder Sexismus.

    Das beschissene rumgegendere in der Sprache ist da eigentlich schlimmer, es lenkt vom Sexismus ab und tritt nur die Diskussion los ob diejenigen die sich den scheiß ausgedacht haben Lack gesoffen haben oder in der Schule nicht aufgepasst haben.


    Gegen Sexismus ja, aber nicht durch empört sein um nichts.
     
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  25. GamingOpa62

    GamingOpa62
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    Die getätigte Aussage war primitiv, übergriffig und zudem überhaupt nicht witzig, weil kontextlos. Damit sollte die Sache erledigt sein.

    Dennoch sehe ich mich gezwungen eine milde Relativierung zum Gamestar Artikel zu verfassen. Wir sollten nämlich bei aller Rücksichtnahme auch nicht vergessen, was Humor philosophisch überhaupt ist, und wie er entsteht.
    Ein Teilaspekt ist dabei auch immer die soziale Rückkopplung, nämlich im gegenseitigen Versichern sich selber im eigenen kulturellen Kontext nicht so unangemessen zu verhalten, wie es eine externe Begebenheit offensichtlich zu sein scheint.
    Peter Ustinov hat beispielsweise einmal wunderbar beschrieben, wie bei einem seiner unzähligen Auslandsbesuche für die UN in der chinesischen Provinz die Dorfbewohner nicht aufhören konnten, über die lackierten Fingernägel seiner Frau zu kichern.

    Humor geht in diesem Fall auch immer mit einem Tabubruch einher, oft auch in Verbindung mit Klischees.
    Von Aristoteles stammt die sogenannte Überlegenheitstheorie, welche besagt, dass wir in Situationen lachen, in welchen wir uns überlegen fühlen, beispielsweise beim Missgeschick eines Dritten. Diese Aspekte decken nur einen Teil, vlt ein Drittel des Humors ab, aber sie sind dennoch wichtig.

    Mit der Aufforderung zur Rücksichtnahme auf die Gefühle Dritter sollte also ebenso eine Aufforderung zur Desensibilisierung der Betroffenen einhergehen, sprich ein gewisses Maß an Toleranz gegenüber einem Witz.
    Sollte es hier keine Toleranz und stattdessen eine strenge Verurteilung jedes Witzes geben, weil sich selbstverständlich immer jemand irgendwie angegriffen fühlen kann, dann wird es in der Konsequenz gar keinen Humor mehr geben.

    Ich möchte uns nur dazu auffordern ein gesprochenes Wort auch immer im Kontext zu bewerten. Nicht jeder drittklassige Blondinenwitz offenbart den versteckten Sexisten bei einem ansonsten sehr fürsorglichen Kerl.
    Nicht jeder sehr schwarze Witz über Kinder macht aus einer liebenden Mutter adhoc eine ausgesprochene Kinderhasserin. Es geht also auch immer um die Masshaltung.

    Nein, selbst wenn ich Filme wie "Der Schuh des Manitu" oder "(T)raumschiff Surprise" absolut weak fand, so würde ich beispielsweise Bully Herwig und Christian Tramitz keine Homophobie unterstellen wollen.
    Und das ein Film wie Monty Pythons "Das Leben des Brian" aufgrund des Empörungspotentials heute nahezu unvorstellbar wäre (eigene Aussage von Monty Python) ist schon wirklich traurig.
    Wollen wir für GTA 6 wirklich einen absolut korrekten Charakter, der kleine Katzen rettet und niemals kriminell handeln würde, statt wie Trevor jedes vorstellbare Tabu zu brechen?
    Ich will das nicht.

    So sehr Höflichkeit, Respekt und Korrektheit erstrebenswerte und begrüßenswerte Tugenden sind, so sehr dürfen wir aber auch nicht zu einer hysterischen Empörungsgesellschaft mutieren, in welcher eine unbedachte oder missverstandene Aussage zu einem lebenslangen Stigma führt, was insbesondere im Webkontext als stetige Gefahr vorliegt.

    Wir müssen lernen zu differenzieren, welche Motivation dem Gesagten zu Grunde liegt, da ja beispielsweise auch Rechtspopulisten gerne den Tabubruch suchen, nur um diesen im Nachhinein zu relativieren. Bei denen liegt aber beispielsweise kein Missverständnis, sondern tatsächliche Menschenfeindlichkeit und wirklicher Rassismus vor.

    Dies alles hat indes explizit nichts mit dem genannten Vorfall zu tun.
     
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  26. TheVG

    TheVG
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    Das ist der Satz, der alles zusammenfasst. Ohne jetzt auf Heikos Privates eingehen zu wollen, könnte genau das der Punkt sein, warum man gewisse Vorfälle schlecht einschätzen kann. Es ist individuell zu betrachten, ob gewisse Voraussetzungen erfüllt sind, damit es den Befund von Sexismus erfüllt. Und die, die nie davon betroffen waren, haben auch keine oder schlecht ausgerichtete Antennen dafür. So viel zum Grundsätzlichen. Es ist ja richtig, das anzusprechen, aber man läuft Gefahr, eine Minderheit dafür zu gebrauchen, der Mehrheit eine Mitschuld zu unterstellen, wenn sie nicht genauso empört zu sein scheint.

    Zum konkreten Fall hat mal wieder die Fettnäpfchen-Falle zugeschnappt. Und Twitter. Es geht nicht um Verharmlosung, aber erstens war der "Täter" einsichtig, wurde einen Tag gebannt und gut is. Normalerweise würden sich solche Vorfälle in Wohlgefallen auflösen, und man nimmt auch mit, dass man einfach mal die Klappe halten sollte; vor allem bei Menschen, die man nicht oder nur oberflächlich kennt. Twitter macht aber wieder ein riesiges, grundsätzliches Fass auf, und schon hat die Debatte wieder einen politisierten, allumfassenden Anstrich. Bzgl. Twitch müsste man das mal beobachten, ob das strukturell ein Problem wäre. Dass die Betroffene dann auf Twitter noch einen nachlegen musste, kann man so oder so sehen. Der "Täter" wurde schon beim Event sanktioniert, das Nachtreten auf Twitter hätte man sich jedoch sparen können, auch weil es fast schon ein Naturgesetz ist, dass sich das wie ein Lauffeuer verbreitet. Und dann würde man wieder über "virtuelle Lynchmobs" diskutieren oder sonstige abschweifenden Dinge.

    Ich würde nicht sagen, dass es ein Sturm im Wasserglas wäre, aber es ist auch nicht nötig, das medial und viral aufzublasen. Auch darum, weil man als Priviligierter vielleicht etwas mehr Spezialist oder gar Insider sein sollte, um das etwas differenzierter einordnen zu können. Darüber hinaus bin ich der Auffassung, dass man durch die Öffentlichkeit-Machung von Vorfällen eher das Gegenteil erreicht, was man beabsichtigt. Kommt halt seltsam, wenn jemand von sich behauptet, ihm wäre noch nie echte Diskriminierung widerfahren und schreibt dann einen Artikel, der für sich reklamiert, voll die Ahnung zu haben. Nein, der Artikel mag zwar ein Faktum behandeln, aber es hat einen dicken Meinungsanstrich, und dann ist es auch nicht redlich, die Relativierer gleich mal in die Pflicht zu nehmen und priviligiert oder gar abgehoben abzustecken, dass man deren Meinungen nicht hören wolle.
     
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  27. Drizzy_Drake gesperrter Benutzer

    Drizzy_Drake
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    Gamestar ihr seid wirklich ein verweichlichter Haufen weinerlicher Gutmenschen
     
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  28. Maasel

    Maasel
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    Guten Morgen,

    Ich war weder Teil des Geschehens, noch live dabei, noch besitze ich die notwendige Kompetenz das Thema allumfassend zu bewerten.
    Was ich jedoch besitze ist gesunden Menschenverstand & Sozialkompetenz.

    Und deshalb möchte ich Heiko (und Team) dafür danken ein klares Statement gesetzt zu haben und jeden dazu auffordern das eigene Verhalten, nicht nur explizit auf dieses Thema gemünzt, immer wieder mal zu hinterfragen und sich selbst die Frage danach zu stellen ob man am eigenen Verhalten ggf. etwas zum positiven Verändern kann. Wer das selbstkritisch von Zeit zu Zeit mal macht wird feststellen, dass es eigentlich immer Dinge gibt, die man verbessern kann.

    Was mir die Situation allerdings gezeigt hat ist, dass zumindest Teile der oft genannten "Gaming Bubbles"/"Streamer Bubbles" sich überhaupt nicht bewusst sind über die Tragweite Ihrer Aussagen und die damit einhergehende Verantwortung.
    Bitte versteht das nicht falsch, auch in einer Kneipe oder im Kumpelkreis oder anderen Kleingruppen ist das alles natürlich so nicht in Ordnung. Aber die Streuung die das Thema dort hat bietet keinen anderen Interessensbewegungen eine Plattform.

    Dachte da hätte sich zwischenzeitlich mehr getan.

    Euch allen eine entspannte Zeit und bleibt gesund!

    Viele Grüße
    MaaSeL
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2021
  29. LadyTr gesperrter Benutzer

    LadyTr
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    als frau erst genommen werden zu wollen aber bei einem beitrag - der nicht ganz erst gemeint war (erkennbar an dem smiley)
    sofort ne verwarnung aussprechen... hachja... direkt da fängt es dann bei mir an wo ich sowas (für meinen teil) auch nicht ernst nehmen kann. und da bist du wohl erstmal selber schuld ;)
     
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  30. Pogotronic

    Pogotronic
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    Vielen Dank für den Artikel. Der ist großartig. :-)
     
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  31. Bodosauer

    Bodosauer
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    Peng. Kaum die Wahrheit gesagt, schon wird der Kommentar geflaggt.
     
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  32. Pogotronic

    Pogotronic
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    Eine weibliche Mitspielerin danach zu fragen, ob sie die Schuhe passend zur Knarre genommen hat, ist deswegen sexistisch, weil es das Geschlechterstereotyp aufgreift, dass Frauen immer gut auszusehen haben. Dies führt in der Realität sehr oft dazu, dass Frauen sich einem großen Druck ausgesetzt sehen, immer möglichst gut auszusehen. Durch die gestellte Frage wird dieser Druck aufgegriffen und reproduziert.
     
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  33. soulKSC

    soulKSC
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    Es bleibt eines der langweiligsten und intellektuell fragwürdigsten Stilmittel, ein Problem, das manchen Menschen anscheinend nicht in den eigenen Horizont passt, irgendein anderes Problem auf den Tisch zu zaubern und sich darüber zu echauffieren. Glanzvoller Whataboutism eben.

    Wobei, glanzvoll ist es ja schon alleine deshalb nicht, weil du es nicht schaffst, bei deiner Wortwahl das Niveau eines Siebtklässlers zu halten.

    Gerade Leute wie du sollten sich den Beitrag der Gamestar und viele weitere Ausführungen zum Thema Sexismus mal etwas genauer ansehen. Und zwar so lange, bis sie sie verstehen.
     
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  34. Pogotronic

    Pogotronic
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    Natürlich kannst du auch in einer individuellen Situation benachteiligt werden, aber du wirst in der Gesellschaft, wie sie in Deutschland herrscht, nicht aufgrunde deiner Hautfarbe, sexueller Orientierung oder deines Einkommens strukturell diskriminiert werden.
     
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  35. soulKSC

    soulKSC
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    Dir werden Privilegien auferlegt? Ach, du Armer! Rassismus soll man also nicht an der Hautfarbe festmachen, wo doch genau eine solche Unterscheidung Teil der grundlegenden Definition des Rassismus ist?

    Und sich dann an Morgan Freeman halten, der sich vor Monaten doch erst wieder wegen sexueller Belästigung in den Medien wiederfand und einen Werbedeal nach dem anderen verlor.
     
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  36. Th4R

    Th4R
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    Ich glaube du verstehst nicht falsch: Es ist schon richtig, dass gerade in jüngeren Jahren bei größeren enthüllungen von sexismus/Diskriminierung o.Ä. (wie metoo, sexismus bei Videospielentwicklern etc.) dann auch mal medienwirksam über die Dinge berichtet wurde. Aber gerade dass diese Dinge dann erst diskutiert werden, wenn es eigentlich schon viel zu spät ist, die Täter jahrelang mit solchen Verhalten Erfolg hatten und die Opfer unter diesem Verhalten zu leiden haben, zeigt doch dass es allgemein betrachtet noch sehr selten diskutiert wird. Und wenn, dann geschieht das abseits von den ganz großen Skandalen ja doch eher in einer kleineren Bubble, erreicht also gesellschaftlich nur einen Teil der Menschen. In diesem Sinne sehe ich es durchaus so, dass sexismus insgesamt mehr diskutiert und sexistisches und diskriminierendes Verhalten öfters (auch direkt in der Situation am Arbeitsplatz o. Ä.) als solches erkannt und angesprochen werden sollte und vor allen auch Konsequenzen nach sich ziehen muss.

    Meine These ist das wir Gesellschaftlich, gerade auch in Bezug auf ältere Generationen da noch viel aufzuarbeiten haben.

    Wie zudem gesagt zeugen die Kommentare hier im Forum davon, dass das Thema noch nicht angekommen ist und sich die Personen mit dem Themenkomplex offensichtlich in keinster Weise beschäftigt haben. Aus einigen Kommentaren spricht sogar der gelebte bzw. gelernte sexismus. Auch wenn ich das nicht gut heiße möchte ich diesen Leuten noch nichtmal einen Vorwurf machen - das Ganze ist nunmal ein Lernprozess und ich habe in der Vergangenheit sicher auch viele sexistische Bilder im Kopf gehabt. Ich möchte auch garnicht sagen dass ich jetzt vollkommen davon befreit wäre. Daher finde ich aber die Diskussion und das klare Ansprechen solcher Verhaltensweisen wichtig, sonst kann kein Lernprozess stattfinden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2021
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  37. Parad0x

    Parad0x
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    Ich finde es gefährlich, bestimmte Gruppen als "priviligiert" zu bezeichnen. Generell greift dieser Begriff hier auch am Thema vorbei und ist nicht geeignet, um den Sachverhalt zu beschreiben. Personen, die in diesem Kontext von einem "Privileg" wegen der Hautfarbe, des Alters oder Geschlechts reden, sind sich anscheinend nicht über die Wortherkunft des Wortes "Privileg" bewusst. Ein Privileg hatte historisch betrachtet immer eine rechtliche Komponente.Privileg setzt sich ja auch aus den lateinischen Wörten privus (einzeln) und lex (GESETZ) zusammen. Ich sehe allerdings nicht, wie in unserer Gesellschaft Menschen bestimmter Hautfarbe, Geschlechts oder Alters durch verankerte Gesetze bevorteilt werden.
    Der Begriff, den Heiko hier wohl verwenden wollte/sollte, ist "bevorteilt". Aber auch hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn schlussendlich ist nicht der Phänotyp entscheidend, ob man bevorteilt ist oder nicht, sondern auch die umgebende Gesellschaft. In den USA mag ein weißer, heterosexueller Mann (zumindest in den vergangenen Jahrhunderten) eine gewisse Bevorteilung genossen haben. Wenn man an die enteigneten weißen Farmer in Simbabwe betrachtet kann nur noch schwer davon die Rede sein, dass alle weißen, heterosexuellen Männer bevorteilt wären. In asiatischen Ländern sieht es ebenfalls so aus: ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass es sehr schwer ist als weißer Mann mit westlichem Aussehen sich dort zu integrieren. Aber man muss nicht bis nach Asien gehen. Auch hier gibt es bestimmte gesellschaftliche Milieus, in denen man als weißer, heterosexueller Mann keine Vorteile besitzt. Der Beruf des Gleichstellungsbeauftragten wird in der Regel nie männlich besetzt und eine "Männerquote" für hochdotierte Jobs ist mir auch noch nicht bekannt.
    Unterm Strich kann man sagen, dass die Vorteile, die sich in unserer Gesellschaft aufgrund der Hautfarbe, der Herkunft, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung auf ein Minimum beschränkt.
     
  38. soulKSC

    soulKSC
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    Die Art und Weise, wie du hier argumentierst, zeigt von vorneherein, dass du gar nicht an einer Diskussion interessiert bist – und schon gar nicht daran, zu verstehen, um was es hier wirklich geht. Eigentlich offenbarst du nur deinen eigenen eingeschränkten Horizont, indem du historische und gesellschaftliche Gegebenheiten, bisweilen sogar Institutionalisierungen, versuchst, in einen moralischen Kontext des Individuums zu setzen. Und genau daran scheitert deine gesamte Denke dann wahrscheinlich auch.

    Wer nicht versteht, dass es ein Privileg ist, weiß zu sein, Mann zu sein, der verleugnet entweder die strukturellen Vorteile, die er aus einer patriarchalisch gewachsenen Gesellschaft zieht, oder er versteht sie eben einfach nicht. Du scheinst mir ein Paradebeispiel dafür zu sein.

    Das Glatteis, das du gerade angesprochen hast, hat dich einmal längs auf die Schnauze fliegen lassen, und das hast du hier auch noch öffentlich zur Schau gestellte. Eigentlich, und das ist das Bizarre an der Geschichte, hätte dich der Artikel von Gamestar genau davor bewahren können. Nicht nur der, auch nicht erst der, aber auch der.

    Chapeau!
     
  39. Murasaki Ikoma

    Murasaki Ikoma
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    Ähm nein? Schwachsinnige Spam Mail kriegen wir Frauen genauso mit selbem Inhalt ala Viagra und Co. eben weil Bots durch komplette mailinglisten gehen, wie kommst du darauf das wir sowas nicht bekämen? Reichlich simplifiziert deine Weltsicht finde ich...
     
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  40. soulKSC

    soulKSC
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    Unterm Strich kann man sagen, dass du zwar wunderschön viel Schreiben, aber nichts inhaltlich beitragen kannst. Man merkt, dass du noch nie ein Buch, eine Studie oder auch nur ein Expose zu diesem Thema gelesen hast.
     
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