Artikel: Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen Skyrim-Komponisten erhoben

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 28. August 2019.

  1. JFK

    JFK
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    Ja, das ist alles richtig. Du musst trotzdem die Frage beantworten, was die Alternative sein soll. Falsche Anschuldigungen sind ja bereits strafbewehrt - willst du ein pauschales Sprechverbot, das zwangsläufig auch richtige Anschuldigungen betrifft?

    Die Diskussion darüber, wie schlimm falsche Vorwürfe sind, ist sinnlos. Man muss alternative Szenarien betrachten und darlegen, was an ihnen besser sein soll.
     
  2. Makekith

    Makekith
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    Ich will kein Sprechverbot. Das Problem man kann es nicht verbieten. Man kann. Nur diejenigen die sowas machen hart bestrafen und ein Exempel statuieren dass du hiermit eine ernste Straftat begeht und das eben kein Joke ist oder etwas was man mal so macht weil man wütend auf jemanden ist oder halt seine Vorteile daraus zieht.
    Ich denke 5 bis 10 Jahre, je nach schwere der Beschuldigung und angerichteten Schäden wäre da schon eine angemessene Strafe. Und, das finde ich das wichtigste, dass sich die Medien nicht darauf stürzen wie die Aasgeier, sondern erst groß darüber berichten wenn der Fall juristisch abgeschlossen ist und auch eine klare Schuld oder Unschuld bewiesen worden ist.
    Das heißt, im voraus nur eine nüchterne Berichterstattung, ohne damit große Schlagzeilen machen zu wollen.

    Also Hohe Geldstrafen an Zeitungen die einen Beschuldigten aus einem solchen Fall schon im Voraus als Täter stigmatisieren. Wenn sich heraus stellt dass die Anschuldigungen falsch waren und der Beschuldigte unschuldig ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2019
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  3. Fiesfee Mitmobberin

    Fiesfee
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    Mit der Grundidee geh ich durchaus konform. Allerdings müssen bei den mutmaßlichen Falschaussagen die gleichen Rechtsstandards gelten wie bei der beschuldigten Tat. Denn es darf auch nicht sein, dass ein reelles Opfer ins Gefängnis geht, nur weil die Schuld des mumaßlichen Täters nicht ausreichend für einen Schuldspruch erwiesen werden konnte.
     
  4. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Willst du drüber reden? Bitteschön, reden wir drüber.
    Passt nämlich hervorragend, wie du feststellen wirst.

    Dieser Mann hat ein 9000 Worte umfassendes Rachemanifest verfasst und dann versucht, es in diversen Foren zu posten. Als seine Hetzerei wieder und wieder gelöscht wurde, hat er eine eigene Webseite dazu gemacht.

    Kommt es dir nicht eigenwillig, ja geradezu schreiend unfair vor, dass sich Leute heute darüber ereifern, dass Frauen 280 Zeichen über ihren Missbrauch schreiben, dieselben Leute aber die Tragweite dieses buchlangen Missbrauchsvorwurfs von 2014 vollkommen vergessen zu haben scheinen?

    Wieso dürfen Frauen nicht konzise über ihren Missbrauch sprechen, ohne dass ein Rudel männlicher Männer komplett durchknallt, von unbewiesenen ehrenrührigen Dingen fantasiert und Gerichtsprozesse herbeisehnt – aber ein nach eigener Auskunft debiler Mann darf 9000 Worte auskotzen, und das Rudel männlicher Männer glaubt ihm nicht nur auf Anhieb jedes Wort, sondern gründet auch noch eine Quasi-Religion/Internetbewegung auf seiner Hasstirade?

    Wie kann es sein, dass, als die gamergate-Kultisten nach Gutdünken Schwachsinn zum Rachemanifest dazuerfanden, der Stalker diese in Chats, Interviews und AMAs noch befeuerte – obwohl er die entsetzlichen Folgen seines Handelns ja bereits sehen konnte?

    Wie kann es sein, dass der Stalker nur die Schultern zuckte, als das, was er zunächst noch als seine eigene Wahrheit verkaufte, mit einer Reihe blanker Lügen aufgedröselt wurde und plötzlich die durch nichts gestützte Geschichte einer Spieleentwicklerin wurde, die ihr anderthalb Jahre altes, stets kostenfreies Spiel über Depression durch sexuelle Gefälligkeiten mit bis zu fünf Worten positiver Berichterstattung beworben sehen wollte?

    Wer hat ihm Unehrlichkeit, wer hat ihm Hetze vorgeworfen, wer hat von ihm verlangt, für die Folgen seines Handelns geradezustehen?

    Nein, wirklich, sehen wir uns den Fall dieses Mannes bitte an. Für 95% ist das zurecht ein kranker Stalker, für 5% der weichliche Prototyp des "Beta Cucks". Ihm geht's gut. Die meisten gamergate-Fanatiker erinnern sich an den Namen nicht mal. Er spielt in deren Narrativ nicht wirklich eine Rolle. Denen reicht der Name ihres Lieblingsopfers vollauf.

    Was sein Beispiel demonstriert, geht über das Messen mit zweierlei Maß weit hinaus. Was Männer in dieser Gesellschaft dürfen und was Frauen dürfen, das wird offenbar in zwei unterschiedlichen moralischen Galaxien mit völlig unterschiedlichen Naturgesetzen entschieden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2019
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  5. Makekith

    Makekith
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    Ja klar sollte schon bewiesen sein dass es eine Falsch Aussage ist. Man also absichtlich falsche Anschuldigungen gemacht hat.
     
  6. DieHeiligeGreta

    DieHeiligeGreta
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    Korrekt.
    Wobei der Effekt in diesem Fall wohl nicht so verheerend ausfallen dürfte.
    Trotzdem bleibt es üble Nachrede und ist in Deutschland (eigentlich) verboten. Es sei denn, du kannst es beweisen.

    Free Speech != Meinungsfreiheit

    Auch sind wir hier in Deutschland.
    Außerdem fußt meine Argumentation nicht auf irgendeiner Rechtslage.

    Du meinst sicher die rassistische BlackLivesMatter-Bewegung, aus der dann auch einige Polizisten-Morde hervor gingen.
    Das ist jetzt nicht wirklich dein Argument dafür, daß man solche Menschen doch bitte Lügen verbreiten und hetzen lassen sollte, oder?

    Dazu hatte ich mich hier bereits geäußert. Und da ich kein Heuchler bin, gilt hier die selbe Meinung wie bei den Twitter-Äußerungen.


    Ich bin pro Meinungsfreiheit. Das schließt auch Beleidigungen ein.
    Allerdings könnte man von mir aus gerne sehr harte Strafen für's Lügen allgemein einführen.
     
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  7. DieHeiligeGreta

    DieHeiligeGreta
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    Die gesammelte Gaming-Presse zum Beispiel.

    Aber auch erst, als sie gleichzeitig gegen ihre eigenen Leser abhetzen konnten.
    "Der sexistische Gamer!" Hat sich toll geklickt.

    Für den Text hatte sich aber auch keine Sau interessiert, bis Zoe mit false DMCA gegen ein recht banales Video vorging und sich immer mehr als Opfer profilierte.
    Im Gegensatz zu den Anschuldigungen von Zoe gegen Alec (oder Nathalie Lawhead gegen Jeremy Soule) ging das Ganze eben nicht durch die Anschuldigung an sich viral, sondern erst durch die Reaktion der Beschuldigten.
     
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  8. casadechrisso

    casadechrisso
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    Puuuuh, jetzt kam mir aber doch ein bißchen was vom Magen hoch. Sorry, aber wie und warum BLM entstanden ist ist schon klar, oder? Und wie viel Polizeigewalt es gegen Schwarze gab und gibt, inklusive Morde.
    Daß in jeder dieser legitimen Bewegungen unvermeidbar auch gewisse militante Extreme entstehen ist eben so wenn Leute wütend sind - ist ja auch die Entschuldigung von Gamergate, daß die Frauenhasserei nichts mit dem Kern der Sache zu tun hätte. Aber BLM ist eine ungleich andere Geschichte, und dieser (wie auch MeToo) alle Legitimität absprechen weil es am Rand auch zu Vergiftungserscheinungen kommen kann halte ich für ein ziemlich heftiges Statement.
     
  9. KirKanos

    KirKanos
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    Die rechtlichen Voraussetzungen dafür sind bereits vorhanden. Und die konkrete Vorbringung eines Vorwurfs kann man nur schwer verbieten, schließlich haben Opfer jedes Recht ihre Peiniger zu benennen. Auch wenn es auch von Menschen missbraucht wird, um Falschbeschuldigungen zu erheben.

    1. 5-10 Jahre, wow, also nen halber Mord. Wer besoffen nen Kind tot fährt kommt in der Regel besser weg, warum nicht gleich Standgericht und Erschießungskommando.
    2. Medien sollen erst berichten, wenn der Fall juristisch abgeschlossen ist. Wieder so eine populistische Nonsens Forderung. In der Rechtssprechung gibt es den Leitsatz, das bei öffentlichen Interesse die Medien das Recht haben darüber zu berichten. Wenn sich große Skandale anbahnen, dann kann man als Journalist doch nicht warten bis die langsamen Mühlen der Justiz mal ne Entscheidung getroffen haben. Zum Beispiel die Snowden Affäre, nach dieser Auffassung dürften die Medien nicht über die Vorwürfe gegen die Regierungen berichten, bis das ganze gerichtlich geklärt wurde. Also wahrscheinlich nie.

    Natürlich hört sich das vielleicht im ersten Moment ganz clever an, keine Presse bis der Fall juristisch abgeschlossen ist. In der Praxis wäre das ein vollkommen übertriebener und extrem harter Eingriff in die Pressefreiheit.

    3. Im voraus nur nüchterne Berichterstattung. Ja, mit solchen Gummi-Paragraphen wären Zensur Tür und Tor geöffnet. Wer legt denn bitte den Begriff nüchtern fest?

    Das ist heute schon gerichtlich einklagbar und damit der Stand der Dinge.
     
  10. casadechrisso

    casadechrisso
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    Ich wollte mich raushalten, aber genau hier beschreibst Du einen Scheidepunkt für mich und viele "zwischen den Stühlen Sitzer" in der gesamten Gamergate-Debatte. Der Artikel, die gesamte Reaktion der Spielepresse hat nämlich sehr wohl viele der weniger hysterischen Beteiligten und Mitleser interessiert, die sich ansonsten NICHT für das Sexleben von Zoe Quinn interessierten. Und was Du anbringst, diese bescheuerte DMCA-Geschichte (könnte jeder gewesen sein), war wahrscheinlich der Punkt an dem sich jeder halbwegs klar denkende Mensch an den Kopf fassen musste, daß das jetzt wichtiger ist als die - oft legitimen - Fragen an Journalisten, die nichts mit ZQ zu tun hatten. Und die Gamingpresse war an dem Punkt ganz fein raus, denn sie musste sich diesen Fragen nicht mehr stellen, da Gamergate von sich aus bewiesen hatte daß es nur noch ums Slutshaming ging. Genau an dem Punkt spätestens hat sich Gamergate selbst gekillt, Tod durch Fußschuss.
     
  11. Hank J.

    Hank J.
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    ich würde einen schritt weitergehen und behaupten, dass das auf beiden seiten der fall ist. den status quo erhalten zu wollen, meine ich - deswegen die fixierung auf das drama statt auf die strukturen, die sowas überhaupt erst ermöglichen. auch die supporter des metoo-movements bringen in der regel keine ansätze, wie man das problem in den griff kriegen könnte, es geht lediglich darum, das movement zu erhalten.
     
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  12. Makekith

    Makekith
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    An sich war BLM ursprünglich eine gute Sache, die Bewegung ist jedoch leider sehr abgedriftet in die extreme. Es geht nicht mehr um Polizei Gewalt sondern immer weiter in Richtung wir Schwarze gegen die Weißen. Und deswegen verliert sie auch immer mehr Anhänger. Dazu das Massaker in der Polizei parade in (Dallas?) da wo halt der Schütze mit einem Scharfschützengewehr in die Polizeiparade rein geballert hatte.
    Ausserdem ist das ganze halt auch mal wieder viel komplexer als es manche wahrhaben wollen. Ja es gibt immer noch Polizei Brutalität gegen Schwarze, aber auch nur in Einzelfällen, das ist lange nicht mehr System. Es werden auch in den Usa jährlich mehr weiße erschossen von der Polizei als schwarze. Nur mal um die Statistik zu zeigen.
    Fakt ist, Polizei in den USA nutzt sehr schnell Schusswaffen, aber gegen jeden Verdächtigen der Anstalten macht, die Hautfarbe ist egal. Zumindest schneller als zum Beispiel in Deutschland.
    Es werden auch jährlich einige Polizisten getötet,, die Gewaltbereitschaft ist einfach extrem viel höher, und da jeder Depp dort eine Waffe mit sich führen darf wird die Polizei auch so ausgebildet sobald Gefahr besteht die Waffe zu ziehen.
    Ich hab mir ne zeitlang bodycam Aufnahmen angeschaut, einfach weil ich wissen wollte was da drüben abläuft, ob die wirklich einfach nur jeden über dien weg schießen. Die traurige erkenntnis ist einfach, in 99% der Fälle ist es einfach notwendig /gerechtfertigt gewesen.
     
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  13. KirKanos

    KirKanos
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    Einzelfälle? Nicht mehr systematisch? Wow, solche Aussagen im Jahre 2019 zeigen eindrucksvoll wo wir gerade stehen.

    Studien haben 2017 ausgeführt, dass 22 Prozent der von der US Polizei erschossenen Menschen, männliche Afroamerikaner waren. Bei einem Anteil an der Bevölkerung von 6 Prozent.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2019
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  14. casadechrisso

    casadechrisso
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    Der Rassismus in den USA ist strukturell, hat System, spiegelt sich selbst in der "politisch korrekten" Sprache wieder (nirgendwo ist die Frage nach der "Rasse" so normal wie dort drüben), die Gefängnisindustrie lebt davon, Polizeigewalt gegen Schwarze ist allgegenwärtig, und wer das leugnet hat ideologische Scheuklappen auf. Daß das jetzt unter Trump besser sei als "früher" ist ja wohl Satire. BLM war eine direkte Reaktion auf Polizeigewalt und ein rassistisches Justizsystem, basierend auf mehr als ausreichend dokumentierten, absolut skandalösen Fällen.
     
  15. DieHeiligeGreta

    DieHeiligeGreta
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    BLM ist nicht illegitim, weil es zu diesen extremen Auswüchsen kam, sondern weil die Zahlen diese angebliche Diskriminierung von Schwarzen nicht her geben.

    Setzt man das in's Verhältnis mit den Verbrechensraten (insbesondere was Gangs, bewaffneter Raubüberfall, Mord, etc. angeht), sterben Schwarze nicht unverhältnismäßig oft durch Schüsse der Polizei (ich meine, es war sogar das Gegenteil der Fall).
    @KirKanos Viel mehr als der Anteil an der Bevölkerung zählt hierbei doch wohl der Anteil an Situationen, die auch für die Polizisten gefährlich werden können.

    Das wird gerne mal ausgeblendet.
    BLM ist auch mehrfach für erschossene schwarze Straftäter auf die Straße gegangen. Das ist schon ziemlich absurd.
    Die Polizei hatte in diesen Fällen nur ihren Job gemacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
  16. Hank J.

    Hank J.
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    statistiken sind in diesem fall vielleicht nicht ganz unproblematisch.
     
  17. KirKanos

    KirKanos
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    Gut, wenn Statistiken problematisch sind, obwohl die Zahlen so eindeutig sind, dann halt was anderes. Ich habe schon oft gehört, dass farbige Menschen sehr häufig von der Polizei kontrolliert werden. Also aus der Menge raus gegriffen werden, z.B. an Bahnhöfen und Flughäfen. Ich für meinen Teil wurde noch nie, nicht einmal, von der Polizei angehalten und nach meinen Ausweis gefragt.

    Man muss also kein Statistiker sein, um fundiert zu mutmaßen, dass die Polizei sowohl in Deutschland als auch in den USA besonders gern farbige Menschen kontrolliert. Mit erhöhten Anzahl von Kontrollen steigt auch die Chance das es mal zu einem Missverständnis oder einfach offener Polizeigewalt kommt. Wer also die falsche Hautfarbe hat, kann schneller Opfer von Polizeigewalt werden.

    Und da bekanntermaßen Polizisten so gut wie nie zur Rechenschaft gezogen werden, wird das Problem wohl auch weiter bestehen. In den USA reicht ja nicht mal ein Video in dem zu sehen ist, wie acht Polizisten Minuten lang auf einen unbewaffneten, am Boden liegenden Afroamerikaner brutal eindreschen, für eine Verurteilung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
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  18. DieHeiligeGreta

    DieHeiligeGreta
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    Racial Profiling ist zwingend notwendig, um die vorhandenen Polizei-Ressourcen sinnvoll einzusetzen.

    Und wie gesagt:
    Wenn du doch so sehr mit Statistik argumentieren möchtest, guck dir bitte auch die Verbrechensstatistiken an.


    Und nur damit das klar ist:
    Ich sage nicht, daß in den USA nicht eine Ungleichheit zwischen Weißen und Schwarzen herrschen würde. Das ist mal absolut offensichtlich.
    Allerdings sollte man das Ganze etwas nüchtern betrachten und nicht bei jedem Unterschied direkt Rassismus vermuten.
    Rassismus ist sicher in einigen Fällen das Problem, aber nicht in allen.

    Und ja, daß Polizisten (übrigens nicht nur in den USA) viel zu selten belangt werden, wenn sie im Dienst Verbrechen begehen, ist ein ernstes Problem.
     
  19. Makekith

    Makekith
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    13% der us Bevölkerung sind Schwarz. Fast 50% der Gewaltdelikte sind von der Schwarz amerikanischen Bevölkerung ausgehend.
    Homocide ist extrem hoch 75% - 80% der getöteten Schwarzen werden von schwarzen umgebracht.
    Da sind 22% nicht so viel wenn man das Betrachtet. Davon sind auch ca 99,9% bewaffnet und beim Angriff auf die Polizei ums Leben gekommen. Also in Notwehr.
     
  20. Makekith

    Makekith
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    Doch zahlen sind wichtig, nur ist seine Zahl sogar falsch. 13%der Us Bevölkerung sind Afroamerikaner und 50 bis - 60% der Gewalt und Tötungsdelikte gehen auf deren Kappe.
    Großteil ist Homocide, heißt dass über 70-80% durch schwarze sterben. Kriminalstatistik vom FBI falls sich jemand fragt.
    Wenn man schon zahlen raus haut dann bitte auch richtige und alle wichtigen für den Kontext.
     
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  21. KirKanos

    KirKanos
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    Racial Profiling ist nicht mit den Grundgesetz vereinbar.

    Verbrechensstatistiken rechtfertigen keine Polizeibrutalität.


    99,9 Prozent, na auf die wissenschaftliche Quelle bin ich mal gespannt. Das KKK Journal?
    Bei 99,9 Prozent kann man ja sagen, ES GIBT KEINE UNBERECHTIGTEN POLIZEITÖTUNGEN GEGEN SCHWARZE. Hurra!
    Hast Du schon bei der Trump Administration angeklopft, die suchen noch jemanden für die Abteilung alternative Fakten habe ich gehört!

    Fälle wie Walter Scott gibt es demnach praktisch nicht. Nach einer Fahrzeug Kontrolle, kaputtes Blinklicht, flieht er vor dem Polizisten, langsam trabend. Die Antwort sind 7 Schüsse in den Rücken - sneaky hat dann der Polizist sein Taser geholt und neben den Toten geworfen (Notwehr). Nach Leuten wie Makekith anscheinend Notwehr, unbewaffnete Leute ein Magazin in den Rücken zu jagen. Das Gericht sah es etwas anders und verurteilte den Polizisten zu 20 Jahren. Wer Zweifel hat, kann sich ja mal das Video dazu anschauen, aber Vorsicht, sehr verstörend. Interessant ist, bis zum Auftauchen des Videos hieß es wieder mal, Notwehr, Polizist musste sich verteidigen.

    Ein Schelm wer sich fragt, wieviele angebliche Fälle von Notwehr so abliefen wie bei Scott ohne das eine Kamara lief! Aber Makekith wird uns bestimmt gleich erklären, warum das Notwehr war! Aber wahrscheinlich war das der 0,01 Prozent Fall! Versteht sich!
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
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  22. Makekith

    Makekith
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    Wie gesagt ein Einzelfall. Und die Verantwortlichen Polizisten wurden dafür auch bestraft. Du machst einen Einzelfall aber zur allgemeinheit. Also sind auch alle Flüchtlinge Vergewaltiger und Mörder in deinen Augen?
    99% ist durchaus realistisch. Wenn von 100 erschossenen Verbrechern nur einer unrechtmäßig erschossen wurde, ist es 1 %
     
  23. KirKanos

    KirKanos
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    Wow, der Typ ist sich echt nicht zu Blöde weiter seine 99,9 Prozent These zu verteidigen. Wo ist dafür überhaupt die Quelle, Deine 5 Minuten Google Recherche? Gut, er hat jetzt 0,9 Prozent kassiert und ist von 99,9 (also praktisch keine unberechtigten Tötungen) auf 99 Prozent zurückgegangen.

    Und besonders ist die Aussage ein Hohn für die Opfer die vielen unberechtigten Polizei-Tötungen, wo zufällig keine Kamera lief. Nur zur Info, im ersten Bericht, bevor die Bilder zu Scotts Tot veröffentlicht wurden, hieß es noch das es Notwehr war. Im Lichte dieses Falls kann jeder für sich selbst entscheiden, was man von diesen 99,9 Prozent halten sollte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2019
  24. Makekith

    Makekith
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    Du gehst halt von Einzelfällen aus und verallgemeinerst es bzw siehst es als würde das jeden Tag passieren. Newsflash tut es nicht.
    Deswegen gibt's ja auch bodycams um zu beweisen ob es Notwehr war oder nicht. Hab auch schon genug Fälle wo von einer Seite Kam dass jemand zu Unrecht erschossen wurde, in der bodycam Aufnahme sieht man aber dass der jugendliche seine knarre zieht und im Gerangel mehrere Schüsse abgibt, eine Kugel geht wenige Zentimeter knapp an dem Kopf des cops vorbei, eine andere Kugel trifft beinahe den Freund des Jugendlichen.
    Auch hier hieß es zuerst er wäre unschuldig erschossen worden.
    Wie gesagt Dank der bodycams sind solche Fälle weitaus besser zu dokumentieren und Unrecht zu beweisen, wenn es vorgefallen ist.
     
  25. KirKanos

    KirKanos
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    Ein wichtiger Punkt ist, unbenommen, dass Polizisten nen verdammt schwierigen Job machen und jedes Recht haben, sich zu verteidigen. Aber das viele Schwarze, wie Freddie Gray, Walter Scott und Eric Garner, durch unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt oder teilweise eiskalten Mord zu Tode gekommen sind, kann doch nicht aus diesem Verständnis heraus als Einzelfälle abgetan werden! Und das sind nur die ganz klaren Fälle! Natürlich werden auch Weiße und Hispanics Opfer von Polizeibrutalität, aber Afroamerikaner trifft es besonders. Und wenn dann Leute wie Du behaupten Zahlen sind wichtig und 99,9 Prozent dieser Fälle sind reine Notwehr, dann ist das einfach nur blanker Hohn für die Opfer.

    99,9 klingt eher nach dem alten SED Slogan Die Partei hat immer Recht, nur jetzt etwas umgewandelt in Die Polizei hat immer Recht. Liefer doch mal einfach Belege für diese Zahl oder nimm sie zurück. Für mich ist das einfach nur lächerlich, sowas abstruses zu behaupten.
     
  26. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Ich kenne die Zahlen/Statistiken auch nicht, über die ihr da gerade redet, finde es aber amüsant dass du punktgenaue, wissenschaftliche Quellen forderst inklusive aufs Prozent ausgerechnete Wahrscheinlichkeiten, nachdem du in deinem ersten Post so "argumentiert" hast:

    KirKanos "hat schon oft gehört".
    Eigene Erfahrung auf den Rest der Menschheit hochgerechnet, der Klassiker.

    Und das reicht, natürlich,
    dass Polizisten nicht nur generell Rassisten sind, sondern:
    deutsche und amerikanische Polizisten gleichsetzt werden können, obwohl das ein Unterschied wie Tag und Nacht ist.

    Und dann die Krönung:
    So gut wie nie? Du meinst du etwa zu 99,99%...? Wo ist denn da die Quelle/Statistik?
     
  27. Fiesfee Mitmobberin

    Fiesfee
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    Erstens heißt es homicide und bezeichnet nur die Tötung eines Menschen (Mord/Totschlag bei uns)
    Zweitens frage ich nach den Zahlen. Präsentiere diese mal bitte. Ich würde gerne die 99,9% (welche schon allein nicht mit dem Element "human error" vereinbar sind) in einer Statistik lesen. Natürlich schon irgendwo doof dass nach der Tötung eines Menschen dieser keine Aussage mehr zum Hergang machen kann...
    Wow, das geben die wackeligen Bilder her? Hast mal den link zu dieser Aufnahme? Möchte mich von der technischen Ausstattung der amerikanischen Polizei beeindrucken lassen.
     
  28. KirKanos

    KirKanos
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    Schon amüsant, ich nenne Statistiken, dann heißt es Statistiken seien nicht ganz unproblematisch, wenn ich dann davon weg gehe kommen Leute wie Du um die Ecke, um persönliche Eindrücke als unsachlich zu kritisieren. Hat schon was.

    Racial Profiling ist kein exklusiv amerikanisches Problem, sondern wurde auch schon längst in Deutschland und anderen europäischen Ländern von Menschenrechtsgruppen thematisiert. Konkretes Beispiel: Wie das OLG Münster in einem Urteil 2018 feststellte (Az. 5 A 294/16), hatten deutsche Polizisten gegen die Rechte eines Deutschen aufgrund des Racial Profiling verstoßen - sie hatten ihn im Bahnhof von Bochum kontrolliert.

    Im Jahr 2013 wurde gegen 4500 Polizisten in Deutschland ermittelt. Gegen weniger als 50 wurde ein Verfahren eröffnet - Verurteilungen wurden und werden leider nicht erfasst (würde mich mal sehr interessieren wieviele von den 50 verurteilt werden). Für 99,99 Prozent reicht es wohl nicht ganz, mea culpa.

    https://correctiv.org/aktuelles/justiz-polizei/2015/08/20/polizisten-nur-selten-vor-gericht

    Aber interessant wie ich hier jeden Punkt belegen soll, aber niemand den Typen mit seinen 99,9 Prozent hinterfragt. Naja, wenn mir Sachen politisch in den Kram passen, dann ist das schon okay. Aber wer was vertritt, was mir nicht passt, der ist natürlich in der Bringschuld.
     
  29. Makekith

    Makekith
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    99% denke ich kommen gut hin. Wenn du mal ne Statistik raus suchst wie viele insgesamt erschossen würden, und dann wie viele davon unschuldig waren. Das sind bestimmt 1 zu 1000.
    Nicht mal bekannte copkiller werden erschossen sondern Gesetzes konform verhaftet, wenn der jenige sich ohne Mucken verhaften lässt.
    Das ist auch kein ermorden, sondern entsteht aus eskalierten Situationen.
    Das größte Problem an der Sache ist einfach das dortige Waffengesetz und unter welchem Stress manche Cops dann stehen.
    Die Cops in Amerika kannst nicht mit unsren Polizisten vergleichen. Ausbildung ist regional unterschiedlich und auch anders. Da massiv Waffen im Umlauf sind, werden die trainiert viel eher zu schießen. Um Kollegen und Außenstehende/Unschuldige zu schützen.
    Das ganze ist einfach nicht so einfach wie du dir das denkst.
     
  30. Hank J.

    Hank J.
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    ich habe diese statistiken problematisch genannt, weil schwarze, männliche and vorallem junge amerikaner in mehreren statistiken unverhältnismässig oft vertreten sind. problematisch deswegen, weil man da sehr vorsichtig mit sein muss.
     
  31. KirKanos

    KirKanos
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    1. Nicht ich bin in der Bringschuld Deine Behauptung, 99,9 Prozent der Tötungen sind gerechtfertigt, zu belegen. Wer sie aufstellt muss sie belegen und nicht andersrum.

    Diese Zahl ist offenkundig falsch by the way.

    2. Jetzt stellen wir uns mal vor, wir sind auf Dienstreise und wohnen in einem Hotel. Schon etwas betrunken hören wir aufeinmal Geschrei auf den Flur und gehen mit ner Freundin auf den Flur, dann passiert das:

    https://www.bild.de/news/ausland/po...nbewaffneten-mann-54153078.bild.html#fromWall

    Am Ende des Tages haben zwei junge Mädchen keinen Vater mehr, weil ein schwerbewaffneter, mit Kevlarwesten geschützter Trupp Polizisten mit Sturmgewehren, es nicht hinbekommt, einem am Boden liegenden, weitgehend kooperativen, halbnackten, unbewaffneten, unschuldigen Mann zu fixieren. Stattdessen wird jemand, der angetrunken ist, der müde ist, unter Todesängsten stehend, erschossen, weil er nicht haar genau die sich teilweise widersprechenden Anweisungen der Polizei befolgt.

    Das Ergebnis ist, die Polizisten müssen dafür nicht einen Tag in den Bau. Es ist kein Mord, Totschlag, fahrlässige Tötung, Körperverletzung mit Todesfolge, gar nichts. Wenn Du nicht haar genau die Anweisungen befolgst, egal ob Du schlaftrunken, angetrunken, unschuldig, unbewaffnet bist, kann die Polizei Dich wegpusten. Das ist heute die Realität in vielen Staaten der Welt. Und ich rede nicht von Konfliktgebieten.
     
  32. KirKanos

    KirKanos
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    Welche Statistik ist nicht problematisch? Es gibt immer flankierende Faktoren. Und warum genau rechtfertigen diese Punkte Polizeibrutalität oder gar ungesetzliche Tötungen?
     
  33. Fiesfee Mitmobberin

    Fiesfee
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    Mein RIG:
    CPU:
    Kann jetzt selbstständig rechnen.
    Grafikkarte:
    Endlich 256 Farben.
    Motherboard:
    Kocht längst nicht so gut wie die echte Mutti.
    RAM:
    weiterhin sehr zufällig.
    Laufwerke:
    Mein Rechner steht!
    Soundkarte:
    Macht Geräusche. Ändert sich aber je nach Spiel.
    Gehäuse:
    wirkt stabil.
    Maus und Tastatur:
    sind angeschlossen.
    Betriebssystem:
    auch nur das was irgendwie jeder hat. Langweilig.
    Monitor:
    macht Bilder.
    Jetzt also doch nur noch ein bloßes Gefühl?
     
  34. Makekith

    Makekith
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    Das war ein sehr kontroverser Fall, leider hast du aber nicht die Hintergründe genannt wie es zu dem Fall kam.
    Dieser schwerbewaffnete Trupp war nicht einfach so aus Spaß dort. Es gab einen Polizei Anruf, laut diesem sei ein bewaffneter Mann im Hotel gesichtet worden. Nur wegen des Anrufs waren die Polizisten vor Ort.
    Man wusste nicht genau wer noch alles im Zimmer wer, wer alles bewaffnet war. Etc. Du kommst nur mit diesen Infos und musst einen vermeintlichen Verbrecher festnehmen der laut den Infos auch noch bewaffnet ist.
    Derjenige der geschossen hat, hat unprofessionell gehandelt, dem sind die Nerven Blank gewesen. Dem Opfer ist die Hose gerutscht und er hat leider den Fehler begangen, in der ohnehin scharfen Situation an seine Hintertasche zu greifen, trotz der Aufforderung die Hände da zu lassen wo sie waren.
    Das Video wurde bereits reich diskutiert und scharf kritisiert und gehört zu den geringen 1 Prozent der tragischen Vorfälle wo es eben nicht gerechtfertigt war.
     
  35. KirKanos

    KirKanos
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    Schlussendlich konnte ein schwer bewaffneter Trupp einen schlaftrunkenen, unschuldigen, unbewaffneten, angetrunkenen und weitgehenden kooperativen Familienvater nicht anders Händeln, als ihn zu Sturmgewehrsalven zu töten weil er von verschiedesnten Befehlen verwirrt, nicht haargenau die Anweisungen befolgt hat.. Das die betreffenden Beamten ohne jede juristische Strafe aus dem Fall gingen, zeigt das Polizisten praktisch Narrenfreiheit genießen.

    Es ist schön das viele und auch Du das unprofessionell nennen, dass ist bestimmt ein großer Trost für die Witwe mit ihren beiden Kindern. Verdammt, ein Mensch ist tot und das wird nicht gesühnt, weil die Polizei alles machen kann.

    Und Entschuldigung das ich das jetzt mal in aller Schärfe sage, aber langsam reichts.

    HÖR AUF

    von einem Prozent zu reden. Du wurdest mehrfach aufgefordert Deine Zahlen zu belegen. Dir wurden mehrere Beispiele gezeigt, in denen Menschen ungerechtfertigt getötet, teilweise geradezu hingerichtet wurden. Von Dir kommt nichts konkretes, außer das das Einzelfälle sind. 99,9 Prozent seien Notwehr, dass ist in Anbetracht dieser Beispiele nur arm. Richtig arm.
     
  36. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Du meinst die Studie aus Post #455? Darf ich fragen wo du die her hast? Wenn da z.B. wirklich behauptet wird dass nur 6% der USAler schwarz sind (was falsch ist) muss ich auch die restlichen Zahlen hinterfragen, ehrlich gesagt.
    Abseits davon ja, persönliche Eindrücke auf die Welt hochzurechnen finde ich tatsächlich unsachlich.

    Ich weiss nicht inwiefern dieser Fall jetzt darauf hinweist dass es ein allgemein in der deutschen Polizei verbreitetes, systematisches Problem ist, zumal in dem Fall bestätigt wurde dass der Kläger sich auffällig verhalten hat, das Gericht aber trotzdem zugunsten des Klägers entschieden hat.

    Ich dachte es geht hier um die USA? Abseits davon dachte ich du meinst mit "zur Rechenschaft ziehen" wirklich Polizisten, die eine eindeutige Straftat begangen haben, und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Während ich gar nicht bestreiten will, dass es das leider auch gibt, zeigt der Link nicht wirklich einen Hinweis darauf.
    Beispiel: Person wird befragt, widersetzt sich (aus welchen Gründen auch immer), Polizei wendet Gewalt bei Festnahme an. Person stellt Anzeige an Polizisten, Ermittlungsverfahren wird eingeleitet, und es stellt sich heraus dass es eine eindeutig berechtigte Gewaltanwendung war. Ist das jetzt ein "Polizist, der für seine Strafttat nicht zur Rechenschaft gezogen wurde?"

    Letztenendes möchte ich Malekits 99% Aussage nicht verteidigen, ich halte sie auch für Quatsch. Wollte allerdings mal aufzeigen, dass deine Argumentation hier ähnlich wie Seine war, gepaart mit deiner aggressiven und unsachlichen Ausdrucksweise.
     
  37. Hank J.

    Hank J.
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    nun, man könnte argumentieren, dass andersherum ein schuh daraus wird: die überrepräsentation schwarzer, männlicher amerikaner in den tötungen durch die polizei ist dadurch zu erklären, dass dieselbe gruppe deutlich überrepräsentiert ist in statistiken zu gewaltverbrechen. d.h., dass die enorme anzahl der tötungen durch die polizei nicht zwangsläufig bedeutet, dass rassistische motive am werk sind. das gegenargument ist ja, dass es rassismus sein muss, da diese gruppe eine absolute minderheit ist die verhältnismässig oft über den haufen geschossen wird.

    das hat natürlich nichts mit der generellen problematik der polizeibrutalität inklusiver morde durch die polizei zu tun, es geht ja erstmal um die frage, ob die statistik impliziert, dass die polizei rassistisch motivierte morde im grossen stil begeht.
     
  38. KirKanos

    KirKanos
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    Die Zahlen gingen durch verschiedene seriöse Medien, u.a. Spiegel. Als ich oben von 6 Prozent sprach, meinte ich damit die aus dem Vorsatz zitierten afroamerikanische Männer und nicht den Gesamtanteil der schwarzen Bevölkerung.

    Hier im Detail nachzulesen.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/ze...eieinsaetze-tote-polizeigewalt-afroamerikaner

    Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben bereits über viele solcher Fälle berichtet. Ein wirklich umfassende wissenschaftliche Erhebung steht meines Wissens nach noch aus, trotzdem kann man anhand der nun vermehrt gemeldeten Vorfälle schon ein Problem thematisieren, ohne dabei sich in wilden Mutmaßungen zu ergehen.

    1. USA/ Deutschland

    Das wechselt hier im Strang munter hin und her. Und ich denke das ist legitim, solange man seine Zahlen belegt, trennscharf die Länder auseinander hält und sachlich argumentiert.

    2. Die Zahlen zeigen, dass praktisch kaum Polizisten angeklagt werden. Eine neue ARD Doku führt das ganze genauer aus. Ich nenne gleich den Namen, wenn Du Dir die 30 Minuten nehmen willst. Das Video ist momentan bei Youtube abrufbar. Kernproblem ist, dass Staatsanwaltschaften häufig Ermittlungen gegen Polizisten einstellen. Experten in der Doku führen aus, dass diese Staatsanwälte häufig eng mit den Polizeibehörden zusammenarbeiten, zwangsweise, und oft schlicht auf diese angewiesen sind - sie daher häufig sehr lax auf Vorwürfe gegen die Polizei reagieren. Häufig herrscht noch die Mentalität vor, dass sind doch die Guten, da kann man mal ein Auge zudrücken. Ferner decken sich Polizisten häufig gegenseitig, aus falsch verstandener Kollegialität werden sogar schwere Verfehlungen gedeckt - was zwei Fälle in der Doku zumindest (vorsichtig formuliert) andeuten. Auch aus diesen Gründen gehen von 4500 Ermittlungen weniger als 50 Anklagen aus. Das kommt einer Rate von 99 Prozent schon recht nahe, aber andersrum als hier im Strang zuerst angedacht. In der Doku werden Neuere, ähnlich krasse Untersuchungen zitiert.

    Staatsgewalt - wenn Polizisten zu Tätern werden


    Meine Argumentation war weder ähnlich, ich zitiere hier Studien, bringe Fallbeispiele, noch ist meine Ausdrucksweise sonderlich aggressiv. In Anbetracht dieser dreisten Aussage, 99,9 Prozent der Tötungen wären durch Notwehr gedeckt, sind die Leute hier noch recht freundlich geblieben.
     
  39. Makekith

    Makekith
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    *Snip*
    Das ist das Video mit dem 17 Jährigen. Der zieht die Waffe und im Gerangel feuert er mehrmals ab, einmal knapp am Kopf des Cops vorbei und einmal fast seinem eigenen Freund.


    *Snip*
    Hier mal ein Video wie schnell sowas gehen kann, einfache Verkehrs Kontrolle, wie aus dem nichts zieht der typ ne Waffe und schießt auf die Polizistin, ohne Vorwarnung. Sie hatte ihn ganz normal kontrolliert.


    Hier noch ein paar weitere Fälle.
    Man sollte nicht immer alles glauben was auf Twitter geshared wird, ist auch viel meinungsmache dabei.


    Zum Beispiel hier würde behauptet ein Mann wäre von der Polizei verprügelt und von einer Brücke geschmissen worden, naja sieh halt selbst

    *Snip*


    Hier auch ein paar kontroverse Fälle, unter anderem ein 17 jähriger der in einem driveby dabei war und geflohen ist, er war zwar "unarmed" zu dem Zeitpunkt wo er dann weg rennen wollte, aber auch hier eben schwierige Situation.
    *Snip*

    *Snip

    Du siehst einfach dass da Situation sind die einen Bruchteil einer Sekunde dauern und über Menschenleben entscheiden können.

    Und glaub mir die meisten der Polizisten die schießen bereuen es auch, und es verfolgt sie auch ein Leben lang. Bei einem unbewaffneten ist es im nachinhien nur nochmal um ein vielfaches tragischer.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. September 2019
    Frensdorff gefällt das.
  40. Frensdorff

    Frensdorff
    Registriert seit:
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    Beiträge:
    14
    Okay, los geht's

    Das ist korrekt.

    Ich weiß nicht wer "die" Leute sein sollen, aber als jemand, der Gamergate damals aktiv auf /v/ mitverfolgt hat - ohne großartig Position für irgendeine Seite zu beziehen, nur um das klarzustellen - habe ich zumindest mitnichten vergessen, dass der Ex-BF einen seitenlangen Blogpost rausgehauen hat, um seine Ex möglichst schlecht dazustehen zu lassen. Dass der Typ ein ziemliches Arschloch ist, darüber sind wir uns sicherlich einig. Juckt mich aber auch nicht wirklich, weil ich Quinn aufgrund einiger Sachen (die nichts mit dem hier diskutierten Thema zu tun haben) auch als sehr großes Arschloch einschätze. Imo haben sich die beiden Deppen gesucht und gefunden.

    Frauen dürfen jederzeit über ihren Missbrauch sprechen. #metoo hat's ja ganz gut gezeigt, die Bewegung hat ziemlich gut in Hollywood aufgeräumt und den Schauspielerinnen eine Stimme gegeben. Aber andererseits sind Deppen eben Deppen. Du wirst zu jedem Thema eine Gruppe finden, die sich vehement in Opposition positioniert, bei Videospielen ist es besonders hart, weil du zwei große Gruppen von Vollidioten hast, die denken, sie hätten eine gewichtige Stimme: Einmal die ganzen Incels auf diversen Reddit- und 4chan-Boards (man möge mir die Verallgemeinerung verzeihen, aber Gamergate entwickelte sich eben damals primär durch /v/) und auf der anderen Seite einen Haufen besonders Progressiver, deren Arbeit wir es zu verdanken haben, dass man in Gearboxforen gebannt wird, wenn man einen Roboter misgendert oder wenn man im Overwatchchat ein bisschen Shittalk betreibt.

    Das kann ich dir ziemlich einfach sagen: Weil's ihnen Spaß gemacht hat und man es Quinn ziemlich gegönnt hat, nachdem z.B. sowas hier rauskam:

    Quelle: https://arcdigital.media/almost-everything-you-know-about-gamergate-is-wrong-c4a50a3515fb
    Alternativquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Fine_Young_Capitalists


    Er hatte sein Ziel erreicht

    So gut wie JEDES Medium zu dieser Zeit. Jedes Spielemagazin hatte Position gegen Gamergate und die anfangs geäußerte Kritik am Spielejournalismus bezogen (was zu teils lustigen Artikeln führte, bei Kotaku forderte man etwa, den Begriff "Gamer" abzuschaffen, weil er zu männlich konnotiert oder so sei)

    Also Zoe Quinn geht's auch recht blendend, wenn man sich ihr Patreon etc. anschaut. Immerhin hat Gamergate sie fast zum Social-Justice-Jesus gemacht.

    Was Männer und Frauen in dieser Gesellschaft dürfen, definiert jede Form von Subkultur, Teilgesellschaft und Ideologie, ja sogar jedes Individuum für sich, solange es nicht rechtlich festgelegt ist.
     
    casadechrisso gefällt das.
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